Arbeitswelt im Wandel- nur drei von 5 Tagen arbeiten wir effizient

McKinsey benennt im Global  Survey 2012 unter anderem Big Data Analysis, Cloud Computing und Social Media als wichtigste technologische Trends in Unternehmen (Brown & Sikes, 2012). Die neuen Medien bilden dabei einen elementaren Bestandteil unseres Lebens (van Eimeren & Frees, 2013) und zeigen Auswirkungen auf unser Arbeitsleben,  die Arbeitsorganisation und das Arbeitsverhalten. Gefragt ist Arbeitseffizienz im Umgang unter zu Hilfenahme der zur Verfügung stehenden Kommunikationstechnologie. Ob die Kommunikation mit Kunden, interne Absprachen oder die Überwachung von Aufgaben – aufsummiert verbringen Wissensarbeiter im Durchschnitt einen Tag pro Woche mit der Bearbeitung von E-Mails und einen weiteren in Besprechungen. Jeder Vierte empfindet mehr als die Hälfte der empfangenen Mails als unproduktiv. Dennoch lesen 60 Prozent der Befragten E-Mails auch außerhalb ihrer Arbeitszeit. Hinzu kommen Aktivitäten in Online-Netzwerken und Instant-Messenger-Angeboten. Gleichzeitig werden in Besprechungen vereinbarte To-dos nur zu 60 Prozent umgesetzt, zeigt eine Studie der AKD Hochschulen, die  die Arbeitswelten im Wandel untersucht.  Die Studie zeigt Verbesserungspotenziale bei den Wissensarbeitern auf.  Knapp die Hälfte der Befragten geht davon aus, dass sie durch eine bessere Arbeitsorganisation um mehr als 20 Prozent effizienter arbeiten könnten.

Insgesamt sollten die neuen Medien und insbesondere die sozialen Medien im beruflichen Kontext als Möglichkeit für Kreation, Collaboration und Kommunikation gesehen werden, spielen hier aber laut Studie noch eine untergeordnete Bedeutung.  Sie werden derzeit als zuviel als selbstverständlich  und Selbstzweck gesehen, müssen aber sowohl dem Mitarbeiter als auch dem Unternehmen einen Mehrwert liefern. Die Einführung der Toolnutzung kann daher in der Effizienz durch einführende Beratung zum Beispiel unter zur Hilfenahme von Fluxcchangekonzepten  und Coaching gesteigert werden. Grundlegend bieten die untersuchten Medien die Möglichkeit, die Arbeitsorganisation und Interaktion mit unterschiedlichen Bezugsgruppen flexibler und offener zu gestalten. Ziel muss es dabei sein, die Effizienz der Arbeitsprozesse zu steigern, wenn sich in der Nutzung auch das Arbeitsverhalten mit ändert.

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Studie_Markgraf_2013_Arbeitswelten_im_Wandel

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