Transformation Smarter working – wie neue Arbeitskulturen entstehen

Die neue Arbeitskultur ist flexibel entkoppelt von Zeit und Ort und smart. Entscheidend wird sein wie schnell wir die Chancen und Möglichkeiten des smart working herauslesen.

1. Arbeit wird vom Ort entkoppelt

Das neue Arbeiten findet nicht mehr explizit im Büro statt.  Arbeit wird entkoppelt von Raum und Zeit. Mitarbeiter wählen Arbeitsort und –Zeit frei- ein neues Ecosystem entsteht. Veränderung der Prozesse, der verwendeten Technologie zur Kommunikation und Zusammenarbeit und der Begegnungsräume sind die Folge. Büro werden Räume der Bewegung, Begegnung, des Rückzuges und Räume, wo zufälliges erzeugt werden kann. Office Space like a cub farm evozieren Bereiche des typischen Heim – offene Grundrisse mit Sofas und weiche Teppiche, gemütliche, Küchen-ähnliche Räume mit hüfthohen Arbeitsplatten und überdachte Terrassen mit Liegen.

QUICK WIN: Der Bedarf an Arbeitsplätzen im Büro reduzierte sich um 25%. Stattdessen werden kollaborative Flächen (Social Areas, Meetingräume, etc.) um das Dreifache vergrössert; gleichzeitig kann die Gesamtfläche des Büros reduziert werden. Dadurch werden mit  neuen Bürokonzept ca. 15% Facilitykosten jährlich eingespart (Miete, Betriebskosten, Reinigung, Energie, etc.). Dieser Kostenblock stellt in den meisten Unternehmen nach Personal den größten Kostenblock dar. – Die Mitarbeiter sind mit dem neuen Nutzungs- und Flächenkonzept im neuen Büro messbar sehr zufrieden. Die Zufriedenheit mit der Raumsituation im Unternehmen macht einen Sprung von 30% nach oben.

 2. Neue Arbeitsarchtetypen entstehen

Gefordert ist die Flexibilität unterschiedliche Rollen, Patchworkworkers, Entrepreneure,  Superzeitarbeiter, Freelancer der Wissensarbeit on demand, die rasch, effektiv, kurzfristig ohne Bindung in smarten Teams, gefunden in Ressourcenpools, Crowdsourcing (Auswahl über freiwillige Nutzer) und Talentmarktplätze gesucht und gefunden werden.

QUICK WIN: Die Sehnsucht nach Vertrauen wird gestärkt, die Intuition – der inneren Stimme folgend als Best of Classansatz gelebt.

 3. NextLeadership – Führung als Taktgeber

Kooperatives Konzerndenken siegt versus abgegrenztes Bereichsdenken, Werte und Kulturentwicklung stechen Autorität, Besitz, Demotivation und Loyalitätskonflikte. Authentisches Leadership glänzt versus trained Leadership. Innovationsgeleitetes Agieren verdrängt symptombekämpfendes Reagieren. Nachhaltige Ressourcenoptimierung gewinnen vor kurzfristigen Restriktionen. Veränderungskraft versus Blockade und Stillstand.

Die FührungsKRAFT hat vier Hauptaufgaben, als effizienter Administrator läuft das Tagesgeschäft reibungslos, schnell und flexibel, als  Co-Architekt der Unternehmenskultur, die emotional bindet, ohne zu fesseln, als Business-Partner mit dem Fokus auf Kunde und Geschäft und als Performance-Coach, der durch leistungsfördernde Systeme wie Zielvereinbarung, Vergütung seine smart workers transformativ entwickelt und zu  87% Offenheit und Sensibilität ausstrahlt und zu 82% anpassungsfähig reagiert.

QUICK WIN:  Der Company Spirit wird durch gelebte Werte, erfahrbare Firmenvision, erlebbare Marken-Räume sichtbar.

4. Die Währung der digitalen Welt heißt Anerkennung

Hoher Sinn- und Inhaltsanspruch, Kollaboration statt Wettbewerb. Spaß, Freude und die persönliche Entwicklungs-perspektive sind sehr gefragt. Die Mobilität ist hoch, online und analog und on the move. Hierarchie hat wenig Bedeutung, Autorität wird von der Community „verliehen“.

QUICK WIN:  Erneuerbare Energie „Motivation“ ausreichend Zeit und Mittel zur Regeneration zur Verfügung stellen und schonend mit der “Quelle“ Mensch im Alltag umgehen.

5. Der Altlas der Transformation

Kultur  wird als Balance Produktivität, Qualität und Sicherheit sichtbar, das individuelle Gleichgewicht wird durch vier Elemente beeinflusst: Erfahrung, Wissen, Tempo und Konzentration und ermöglicht so smarte Innovation.

QUICK WIN: neue Technologien sorgen für eine hohe Flexibilität beim Informationsaustausch und als Folge permanente Informiertheit und münden in einen essenzieller Wettbewerbsfaktor. Mensch und Technik gehen Hand in Hand, die Technik auch die Wahrnehmung und Verarbeitung von Informationen und schafft zugleich Zeit für andere Prozesse und das Ermöglichen und die Schaffung individueller (Entscheidungs-)Freiräume wichtiger als ein enges Korsett.

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