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Führung und Motivation- wer motiviert die Motivatoren?

19. Juli 2010

Unter Motivation oder Motiviertheit versteht man die Bereitschaft einer Person, sich intensiv und anhaltend mit einem Gegenstand auseinander zu setzen (vgl. Hasselhorn & Gold 2009, S. 103).

Auch wenn diese oder ähnliche Definitionen jedem geläufig sind, wird oft übersehen, dass Motivation nicht gleich Motivation ist. Es muss unterschieden werden zwischen intrinsischer („von innen her kommender“) und extrinsischer („von außen hinzugefügten“) Motivation. Bei ersterer beschäftigt man sich mit einer Tätigkeit einzig und allein der Tätigkeit wegen, die bei dem Ausführenden Interesse oder Neugierde weckt. Die extrinsische Motivation besteht aus Belohnung und Bestrafung, die ein bestimmtes Verhalten entweder verstärken oder vermindern.

Deci & Ryan postulierten 1985 die Selbstbestimmungstheorie. Diese setzt sich zusammen aus drei angeborenen Grundbedürfnissen, die sowohl die intrinsische als auch die extrinsische ansprechen. Es sind die Bedürfnisse nach Kompetenz, Autonomie und sozialer Eingebundenheit.

Die Folgen auf die Führungsmotivation sind gravierend und es drängt sich die Frage auf: Wer motiviert die Motivatoren? Laut einer aktuellen Studie der Boston Consulting Group (BCG) steht es schlecht um das Engagement im mittleren Management.

Zu wenig Anerkennung, gekürzte Boni und mangelnde Wirksamkeit sind verantwortlich für die zunehmende Demotivation jener, die eigentlich für die Motivation der Mitarbeiter zuständig sind – besonders in Krisenzeiten ein schwieriges Unterfangen.

Zusammen mit der World Federation of People Management Associations (WFPMA) und dem Österreichischen Produktivitäts- und Wirtschaftlichkeits-Zentrum (ÖPWZ) befragte die BCG 1300 Führungskräfte bezüglich aktueller Herausforderungen im mittleren Management. Der Titel der Studie lautet: “Creating a New Deal for Middle Managers”.

Vor allem die Personalentwicklung steht hierbei im Fokus der Kritik. Am häufigsten bemängelt werden die folgenden sechs Punkte:

  • Der Karriereplanung in den Unternehmen fehle es an Struktur (38 Prozent der Befragten)
  • Unangemessenes Verhalten ziehe bei vielen Arbeitgebern noch immer keine Konsequenzen nach sich (37 Prozent)
  • Die Vergütung sei nicht leistungsorientiert (35 Prozent)
  • Von Seiten der Führungskräfte gäbe es zu wenig Unterstützung (35 Prozent)
  • Die Führungsqualitäten vieler Vorgesetzter ließen zu wünschen übrig (32 Prozent)
  • die eigene Arbeit fände keine Anerkennung auf zwischenmenschlicher Ebene (32 Prozent)

Das Verhältnis von Top Managern zu Führungskräften auf der mittleren Hierarchieebene in einem Konzern ist oft 50 bis 200:7000. In Anbetracht dieser großen Zahl kann der Einfluss des mittleren Managements auf die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Es ist daher äußerst alarmierend, dass das Engagement des mittleren Managements in den vergangenen zwei Jahren um durchschnittlich 14 Prozent abgenommen hat. Diese Entwicklung wird vor allem mit den mangelnden Umsetzungsmöglichkeiten von Strategien begründet.

Die BCG-Studie beinhaltet Vorschläge dahingehend, wie das mittlere Management wieder motiviert werden kann, und zwar durch:

  1. Schaffung flacherer Hierarchien sowie Übertragung von mehr Verantwortung an das mittlere Management.
  2. Förderung von Entscheidungskompetenzen: nicht nur Verantwortung sondern auch Befugnisse für das mittlere Management sollen gesichert werden.
  3. Förderung von Führungskompetenzen: nur wenige Führungskräfte verfügen automatisch über diese, Schulungen sind daher besonders wichtig.
  4. Gemeinsame Gestaltung von Strategien: durch ihre Nähe zum Markt bemerken Führungskräfte der mittleren Ebene Veränderungen schneller.  Daher sollten sie an allen Diskussionen teilhaben, die sich um Visionen, Strategien und Werte drehen.

 

Die vier Anregungen aus der BCG-Studie zielen allesamt auf eine intrinsische Motivation (Kompetenz und Autonomie) ab.

Ist es also die intrinsische Motivation, die uns letzten Endes Zufriedenheit verschafft?

Herzberg sagt ja und beschreibt in seiner Zwei-Faktoren-Theorie Zufriedenheit und Unzufriedenheit als zwei völlig voneinander unabhängige Faktoren.

Unzufriedenheit wird seiner Meinung nach nur durch extrinsische Faktoren, wie beispielsweise Personalpolitik hervorgerufen. Durch Berücksichtigung dieser Faktoren könne lediglich Unzufriedenheit verhindert werden.

Zufriedenheit wiederum könne nur durch intrinsische Faktoren, wie beispielsweise Verantwortung und Aufstieg, erlangt werden.

Motivation entstehe demnach einzig und allein durch Faktoren, die sich auf das persönliche Wachstumsbedürfnis und auf den Arbeitsinhalt beziehen.

Herausforderung Unternehmenskultur CULTURAL FIT ODER FIT FOR CULTURE?

10. Februar 2010

Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download:
Virtuell führen


FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

  • Unternehmen kann man nicht sehen, deshalb beobachten wir Sie anhand von Führungs- Kommunikations- und Entscheidungsprozessen und anhand der beteiligten Aktanten im Unternehmen.
  • Menschenbilder, aktive gesunde Werthaltungen, Problemlösungskapazität und Interaktion und Beziehungen zu den Stakeholder können anhand von Fremd- und Selbstbeobachtungen gemessen werden.
  • Handlungen, Einstellung und Identität Identität müssen glaubwürdig und stimmig sein. Grundprämissen, Werte und Manifestationen müssen koharent entwickelt werden (vgl. Schichtenmodell Unternehmenskultur nach Schein 1995)

NUTZEN:
Steigerung der Mitarbeitermotivation, der Produktivität und Effizienz durch einen positiven Zusammenhalt der Organisation.

ZIELGRUPPE:
Führungskräfte, Manager, Geschäftsleiter, Geschäftsführer, die Organisationen auf zukünftige Arbeitsformen und Wissensarbeit vorbereiten und verändern.

INHALTE
Die Veränderung von Unternehmenskulturen ist durch Zusammenschlüsse und oder Marktanforderungen heute in vielen Unternehmen gefragt und notwendig. Erfolgreiche Kulturveränderungsmaßnahmen laufen nach einem klar zu kreierenden Change und Interventionsdesign in Form von Beteiligungsprozessen und unter Schaffung von Reflexions- und Veränderungsräumen ab.

Unternehmenskultur erkennen, entwickeln und
verändern (Von der Hierarchie zum Netzwerk)

  • Kulturdiagnose, Kulturorganisation
  • Cultural Change- Strategien zur Änderung der Unternehmenskultur
  • Designs für Kulturveränderungsprozesse gestalten

Kulturbasierte Interventionen und Instrumente kennenlernen

  • Mitarbeiterbefragung, Mitarbeiterbeteiligung
  • Aufbau von Kulturkompetenz als Personalentwicklungsmaßnahme
  • Kulturkomponenten im Visier Leistungsorientierung, Mitarbeiterorientierung, Führung, Beziehung, Innovation, Offenheit, Teamarbeit, Kundenorientierung, Werteorientierung, Zielorientierung
  • Management von Kultur

Unternehmenskultur als Rahmenbedingung für Wissenstransfer

  • Netzwerke und komplexe Steuerungsmechanismen
  • Corporate Governance
  • Globale Governance

TERMINE WIEN:
Mo, 06.02./ Di, 07.02.12
Mo, 20.08. / Di, 21.08.12

Interne Termine auf Anfrage.

ZUR ANMELDUNG

KOSTEN:
Die Kosten pro Seminar betragen Euro 700,- exkl. Mwst. und exkl. Spesen pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: udsw@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.



Krisen managen

19. Juni 2009

Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download:
Krisen managen


FOCUS UND ZIEL DES MODULS:
Richtiger Umgang mit Menschen in Krisen ist ein wichtiges gesellschafts- und gesundheitspolitisches Anliegen, da durch diese präventive Arbeit der Ausbruch und die Chronifizierung von psychischen und psychosomatischen Krankheiten sowie von sozialen Fehlentwicklungen verhindert werden kann. Das Ziel dieses Seminars besteht darin sowohl theoretisches Wissen über Lebenskrisen, Traumatisierungen und Suizidalität als auch allgemeine und spezielle Interventionsmöglichkeiten für Beratung und Therapie in Krisensituationen zu vermitteln. Dadurch soll es den TeilnehmerInnen ermöglicht werden, Fähigkeiten im Umgang mit diesen extremen Situationen zu erlernen bzw. zu verbessern.

NUTZEN:
Die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer sollen:

  • ein besseres Verständnis für die Hintergründe und Ursachen von Konflikten und Krisen in Feldern, die maßgeblich von verschiedenen, z.T. gegensätzlichen kulturellen Codes und Weltbildern geprägt sind (primär im sozialen und im Bildungsbereich), erhalten.
  • Analyseinstrumente für interkulturell geprägte Konflikte und Krisen kennen lernen.
  • Strategien und Interventionsmöglichkeiten in interkulturell geprägten Konflikt- und Krisensituationen kennen lernen, anwenden und in der Erwachsenenbildung weitergeben können.

ZIELGRUPPE:
TeilnehmerInnen der Trainer- und Coachingausbildungen, TrainerInnen, Coaches und/oder Berater in selbständiger Praxis.

INHALTE:
Es wird zunächst grundsätzliches Wissen über Krisen und Suizidalität vermittelt. Über die Auseinandersetzung mit eigenen Wertvorstellungen und Krisen werden Prinzipien und Techniken der Krisenintervention erarbeitet. Darüber hinaus werden die Möglichkeiten und Grenzen der Krisenintervention in den jeweiligen Arbeitsfeldern erörtert. Es werden grundlegende Informationen über suizidale Krisen bei Persönlichkeitsstörungen vermittelt; dabei werden schwierige Gegenübertragungssituationen berücksichtigt. Die Beschäftigung mit den Tätigkeiten und Verhaltensweisen des Teams muss sehr vorsichtig vonstatten gehen. Kritische Situationen, Spannungen und Konflikte treten gerade in Zeiten von Hektik und Stress verstärkt auf und beeinflussen die Teamarbeit nicht nur unterschwellig.

THEMENSCHWERPUNKTE

• Grundlagen der Krisenintervention und Suizidprävention
• Einschätzung der aktuellen Suizidalität
• Persönlicher Umgang mit Krisen
• Erkennen der eigenen Anteile im Beziehungsprozess mit suizidalen Klienten
• Theoretische Ansätze zum Verständnis von Krisen und Suizidalität
• Grundprinzipien der Krisenintervention
• Krisenintervention bei Borderline- und narzisstischen Persönlichkeitsstörungen
• Symptomatik narzisstischer und Borderline-Störungen
• Dynamik narzisstischer Krisen und Funktion der Suizidalität bei Borderline-Störungen
• Beziehungsgestaltung
• Hilfreiche Interventionen
• Umgang mit kritischen Situationen im Team

Arbeitsweise:
• Informationsvermittlung
• Themenzentriertes Gruppengespräch zu speziellen Fragestellungen
• Selbstreflektion
• Übungen und Rollenspiele zur Verbesserung der Selbst- und Fremdwahrnehmung
• Fallbearbeitung aus der Praxis der Teilnehmer

“Von Symptombehandlungen der Krise ist nichts zu erwarten, denn es handelt sich um keine Krise mehr… Wir müssen lernen, hinter den unsere Gegenwart prägenden Widerständen, Fehlschlägen und Sackgassen die Konturen einer anderen Gesellschaft auszumachen.” Andre Gorz

Offline Blog: Dokumentation Zukunftskongress 2009 >>>


TERMINE WIEN:
MO, 28.11./ DI, 29.11.11
MO, 06.08. / DI, 07.08.12

Interne Termine auf Anfrage.

KOSTEN:
Die Kosten pro Seminar betragen Euro 700,- exkl. Mwst. pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

ZUR ANMELDUNG

Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.



Change – die Dynamik des Wandels, der Umgang mit Widerständen in Gruppen

25. Mai 2009

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Change – die Dynamik des Wandels


FOCUS UND ZIEL DES MODULS:

  • In Unternehmen ist nichts von Dauer, außer Veränderung. Konkrete Werkzeuge und Methoden der Veränderung kennenzulernen, um künftig Veränderungen bewusst gestalten zu können.
  • Wann ist der richtige Zeitpunkt der Veränderung? Wie kann ich Hindernisse der Veränderung erkennen? Welche Hebel der Gestaltung können in den einzelnen Phasen verwendet werden? Was bedeutet die Veränderung für jeden einzelnen? Welchen Einfluss hat die Veränderung auf die Unternehmensstruktur und auf die Prozesse? Wie kann Veränderung bewusst für Innovationen im Unternehmen verwendet werden?
  • Es vermittelt Ihnen sowohl Leitlinien für das eigene Handeln als auch wirksame Interventionsstrategien.

NUTZEN:
Sie lernen, Veränderungsprozesse in ihrem Unternehmen kompetent zu gestalten und zu führen. Ihnen werden sowohl Leitlinien für das eigene Handeln als auch wirksame Interventionsstrategien vermittelt.

ZIELGRUPPE:
Führungskräfte, die Veränderungen als Chance zur Innovation nützen wollen und nicht einer Veränderung hinterher hetzen wollen.

INHALTE:
Als Führungskraft besteht Ihre zentrale Aufgabe nicht darin, Veränderungsprojekte operativ zu managen, sondern sie gesamthaft zu führen und im Unternehmen nötigenfalls auch gegen interne und externe Widerstände durchzusetzen. Das erfordert völlig andere Fähigkeiten als das Management der sachlichen Problemlösung. Die Gestaltung des sozialen Prozesses, das Begeistern der beteiligten Mitarbeiter und Führungskräfte für Ihre neuen Ziele und dabei ziel führend mit Ängsten, Widerständen und Konflikten umzugehen.


Phasen der Unternehmensentwicklung:

  • Organisationsdiagnostik: Klarheit über die aktuellen Unternehmensphase gewinnen
  • Die Probleme und Chancen der einzelnen Phasen verstehen, Hebel der Gestaltung in den einzelnen zukunftsrelevanten Phasen sehen
  • Veränderung aktiv gestalten

Mein persönlicher Umgang mit Veränderung:

  • Wie gehe ich mit Veränderungen meiner Rolle um?
  • Analyse und Reflexion eigener Veränderungsprojekte der Teilnehmer, Herausarbeiten von deren kritischen Erfolgsfaktoren und Überprüfung des eigenen Vorgehens;
  • Reflexion der eigenen Stärken und Schwächen bei der Steuerung kritischer Phasen in Veränderungsprozessen und Ableitung von Entwicklungsschwerpunkten

Veränderungstools:

  • Konzeption unterschiedlichster Arten von Veränderungsvorhaben
  • Aufbrechen von Widerständen, Ängste und Motivation der Veränderung
  • Konflikte und Krisenmanagement inklusive Früherkennung und deren Prävention
  • Chancen, Modelle und Grenzen des Einsatzes von Beratern

TERMINE WIEN:

Mo, 17.09. / Di, 18.09.12 Mo, 09.07. / Di, 10.07.12

MÜNCHEN:

Do, 09.08. / Fr,10.08.12

BERLIN: 

Do, 30.08. / Fr,31.08.12

STUTTGART:

Do, 07.02. / Fr, 08.02.13

KÖLN: 

Di, 07.08. / Fr,08.08.12

 

Interne Termine auf Anfrage.

ZUR ANMELDUNG

KOSTEN:
Die Kosten pro Seminar betragen Euro 700,- exkl. Mwst. und exkl. Spesen pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagsatz.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

 




Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download:
Change – die Dynamik des Wandels


FOCUS UND ZIEL DES MODULS:

  • In Unternehmen ist nichts von Dauer, außer Veränderung. Konkrete Werkzeuge und Methoden der Veränderung kennenzulernen, um künftig Veränderungen bewusst gestalten zu können.
  • Wann ist der richtige Zeitpunkt der Veränderung? Wie kann ich Hindernisse der Veränderung erkennen? Welche Hebel der Gestaltung können in den einzelnen Phasen verwendet werden? Was bedeutet die Veränderung für jeden einzelnen? Welchen Einfluss hat die Veränderung auf die Unternehmensstruktur und auf die Prozesse? Wie kann Veränderung bewusst für Innovationen im Unternehmen verwendet werden?
  • Es vermittelt Ihnen sowohl Leitlinien für das eigene Handeln als auch wirksame Interventionsstrategien.

NUTZEN:
Sie lernen, Veränderungsprozesse in ihrem Unternehmen kompetent zu gestalten und zu führen. Ihnen werden sowohl Leitlinien für das eigene Handeln als auch wirksame Interventionsstrategien vermittelt.

ZIELGRUPPE:
Führungskräfte, die Veränderungen als Chance zur Innovation nützen wollen und nicht einer Veränderung hinterher hetzen wollen.

INHALTE:
Als Führungskraft besteht Ihre zentrale Aufgabe nicht darin, Veränderungsprojekte operativ zu managen, sondern sie gesamthaft zu führen und im Unternehmen nötigenfalls auch gegen interne und externe Widerstände durchzusetzen. Das erfordert völlig andere Fähigkeiten als das Management der sachlichen Problemlösung. Die Gestaltung des sozialen Prozesses, das Begeistern der beteiligten Mitarbeiter und Führungskräfte für Ihre neuen Ziele und dabei ziel führend mit Ängsten, Widerständen und Konflikten umzugehen.


Phasen der Unternehmensentwicklung:

  • Organisationsdiagnostik: Klarheit über die aktuellen Unternehmensphase gewinnen
  • Die Probleme und Chancen der einzelnen Phasen verstehen, Hebel der Gestaltung in den einzelnen zukunftsrelevanten Phasen sehen
  • Veränderung aktiv gestalten

Mein persönlicher Umgang mit Veränderung:

  • Wie gehe ich mit Veränderungen meiner Rolle um?
  • Analyse und Reflexion eigener Veränderungsprojekte der Teilnehmer, Herausarbeiten von deren kritischen Erfolgsfaktoren und Überprüfung des eigenen Vorgehens;
  • Reflexion der eigenen Stärken und Schwächen bei der Steuerung kritischer Phasen in Veränderungsprozessen und Ableitung von Entwicklungsschwerpunkten

Veränderungstools:

  • Konzeption unterschiedlichster Arten von Veränderungsvorhaben
  • Aufbrechen von Widerständen, Ängste und Motivation der Veränderung
  • Konflikte und Krisenmanagement inklusive Früherkennung und deren Prävention
  • Chancen, Modelle und Grenzen des Einsatzes von Beratern

TERMINE:

WIEN:

Mo, 09.07. / Di, 10.07.12

Mo, 17.09. / Di, 18.09.12

Interne Termine auf Anfrage.

 

MÜNCHEN: Do, 22.09. / Fr, 23.09.2011

BERLIN: Do, 15.12. / Fr, 16.12.2011

STUTTGART: Do, 15.03. / Fr, 16.03.2012

KÖLN: Do, 07.06. / Fr, 08.06.2012

 

Interne Termine auf Anfrage.

ZUR ANMELDUNG

KOSTEN:
Die Kosten pro Seminar betragen Euro 700,- exkl. Mwst. und exkl. Spesen pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagsatz.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

 



 

Virtuell führen

8. Mai 2009

Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download:
Virtuell führen


FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

  • In vielen Organisationen ist virtuelle Mitarbeiterführung ein relativ junges Phänomen. Die Tendenz, dass immer mehr Menschen an verschiedenen Standorten, dennoch gemeinsam in einem Team und an einer Aufgaben arbeiten, fordert Führungskräfte personale, prozessuale und strukturelle Schlüssel-faktoren für den Erfolg virtueller Führung kennen zu lernen. Ihr Führungsstil muss daher der so entstehenden virtuellen Umgebung angepasst sein.
  • Für das Gelingen von Kommunikation und Kooperation zwischen den meist weit entfernten Mitarbeiter benützen wir fast ausschließlich Medien, die Führungskraft braucht daher Kommunikations- und Medienkompetenz, dass heißt, die Fähigkeit, mit den modernen technischen Kommunikationsmitteln richtig umzugehen und sich deren unterschiedlicher Wirkung bewusst zu werden.
  • Dabei weist diese neue mediengestützte Form der Führungsarbeit, die so genannte virtuelle Führungsarbeit, jedoch eklatante Unterschiede zu der konventionellen Führungsrealität auf.

NUTZEN:
Die Menschen in virtuellen Teams nun für die Risiken und Chancen, die diese neue Form der Zusammenarbeit mit sich bringt, zu sensibilisieren und in den erforderlichen technischen und sozialen Kompetenzen zu stärken und das Verhaltensrepertoir in ungewissen Managementsituationen zu verbreitern, ist das Anliegen dieses Seminars.

ZIELGRUPPE:
Führungskräfte, die virtuelle MitarbeiterInnen in ihrer Verantwortung führen.

WAS IST VIRTUELLE FÜHRUNG?
Die erfolgreiche Leitung von virtuellen Mitarbeiterinnen braucht mehr als nur eine formelle Führungskraft. Virtuelle Teams brauchen viel mehr Führung, als konventionelle Teams.

Virtuelle Führung

    • Was unterscheidet Führen aus der Ferne von traditioneller Führung?
    • Herausforderung der Identität, Isolation und Entfernung
    • Kompetenzen von Mitarbeitern und Führung entwickeln, Organisations-anforderungen erkennen
    • Chancen der virtuellen Führung erkennen und nutzen, Risiken vermeiden
    • Stärken und Schwächen dezentraler Führung, Förderung von Selbststeuerung, Vertrauen und Selbstverantwortung, Installation von Rückkoppelsprozessen
    • Wichtige Führungsaufgaben und erfolgreiche virtuelle Führungsinstrumente, virtuelle Führungstechniken und virtuelles Führungsverhalten im Brennpunkt

Virtuelle Kommunikation

      • Medien, Sprache und Distanz als kritischer Engpassfaktor
      • Vor- und Nachteile verschiedener Medien: der unbewusste rasche Griff zum Telefonhörer, die Emailflut bewältigen, Telefon- und Videokonferenzen mit allen Sinnen erleben
      • Fördern Sie gezielt die virtuelle Kommunikation und optimieren Sie ihren Multimediaeinsatz, legen Sie verbindliche Regeln fest
      • Social Media und andere 2.0 Tools gekonnt als Verstärkung einsetzen

Virtuelle Teamentwicklung

      • Kernkompetenzenscreening, Gruppensynergien gemeinsame Aufgabenfestlegung und Teamziele, Problemlösungsmuster
      • Selbstverantwortung stärken, vertrauensvolles Arbeitsklima kreiieren
      • Barrieren von virtuellen Teams auflösen, eine gemeinsame Teamkultur schaffen
      • Soziale Rituale in der virtuellen Realität zur Vermittlung von Teamgefühl
      • Interkulturelle Unterschiede nutzen
      • Tipps für die optimale Zusammensetzung virtueller Teams

Retention und Empowerment:

      • Praxisbeispiele Fallstricke und Erfolgsrezepte der Führung aus der Ferne
      • Mitarbeiter- und Teammotivation sichern und stärken
      • Konflikte online und elegant lösen

TERMINE WIEN:

      MO, 30.01. / DI, 31.01.12
      MO, 16.04. / DI, 17.04.12
      Interne Termine auf Anfrage.

TERMINE DEUTSCHLAND:

MÜNCHEN: Do, 13.10. / Fr, 14.10.2011

BERLIN: Do, 12.01. / Fr, 13.01.2012

STUTTGART: Do, 05.04. / Fr, 06.04.2012

KÖLN: Do, 28.06. / Fr, 29.06.2012

 

ZUR ANMELDUNG

KOSTEN:
Die Kosten pro Seminar betragen Euro 700,- exkl. Mwst. und exkl. Spesen pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagsatz.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: udsw@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

 



Halten Sie Ihr Personal flexibel!

8. Mai 2009

Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download:
Halten Sie Ihr Personal flexibel


FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

  • Durch die Erweiterung des Aktionsraums, der die möglichen Handlungsalternativen in einer Entscheidungssituation umfasst und durch die Reduzierung von benötigter Zeit, einzelne Strategien und Aktionen umzusetzen und durchzuführen, wird das Potenzial der Flexibilität in Bezug auf betriebliche Entscheidungssituationen gestärkt.
  • Es ist nur natürlich, dass Flexibilität auch Angst erzeugt, Gewohntes aufzugeben und offen zu sein für kurzfristige Veränderungen, eingehen von Risken und weniger abhängig werden von Regeln und förmlichen Prozeduren.
  • Ziel ist es, den Einzelnen und die Organisation zu mehr Wendigkeit und Veränderungsbereitschaft zu aktivieren. Rasches Verständnis für neue Situationen und neue Menschen und rasches einstellen und umstellen ermöglichen ein persönliches Wachsen in einer veränderten Situation.

NUTZEN:
Sie lernen mit Veränderungen umzugehen und das Optimum für alle Beteiligten durch Ihre mentale Fähigkeit, sich auf geänderte Anforderungen und Bedingungen einer Situation schnell einstellen zu können, zu erreichen. Dabei muss die Fähigkeit, sich auf geänderte Anforderungen und Gegebenheiten einer Umwelt einstellen zu können, trainiert werden.

ZIELGRUPPE:
Persönlichkeiten, die ihre Flexibilität, Selbstorganisation sowie ihre Veränderungsbereitschaft erhöhen wollen, sind Zielpersonen der Veranstaltung.

INHALTE:
Die Flexibilität einer Organisation zeigt sich darin, dass eine Organisation die Möglichkeit hat sich so zu verändern, dass keine Verbindung zwischen Gegenwart und Vergangenheit mehr besteht. Dies gelingt ausschließlich mit der Flexibilisierung der Mitarbeiter. Um die Flexibilität einer Organisation einschätzen zu können, werden Routinen hinterfragt, Geschäftsstrategien ausgemustert, die letzten organisatorischen Veränderungen reviewt.

Der “flexible” Mensch ist bereit:

  • für Neues und Veränderungen (keine Routinen)
  • Fremdsprachen zu lernen
  • zu Mehrarbeit
  • neue Wege im Arbeitsleben zu gehen
  • zu flexibleren Arbeitszeiten anstatt fester Bezüge ein erfolgsorientiertes Gehalt zu beziehen
  • mehrere Jobs gleichzeitig zu haben
  • zum Lohnverzicht für den Joberhalt
  • zu Dienstreisen

Interne Flexibilisierung:

  • stützt sich dagegen zum einen auf eine Anpassung der Arbeitsorganisation sowie eine entsprechend breite Qualifikation der Beschäftigten (funktionale Flexibilität), zum andern auf die Flexibilisierung der Arbeitszeiten, das heißt auf die Anpassung von Dauer, Lage und Verteilung der Arbeitszeit auf betriebliche Erfordernisse bzw. die (familiären) Interessen der Beschäftigten eines Unternehmens.

Externe Flexibilisierung:

  • setzt auf die zahlenmäßige Personalanpassung durch Entlassung und Einstellung, aber auch durch den Rückgriff auf befristete Beschäftigungsverhältnisse und Leiharbeit, was mit zu der zunehmenden Segmentierung des Arbeitsmarkts und zur

TERMINE WIEN:

Mo, 16.01./ Di, 17.01.12

Mo, 29.10. / Di, 30.10.12

Interne Termine auf Anfrage.

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KOSTEN:
Die Kosten pro Seminar betragen Euro 700,- exkl. Mwst. und exkl. Spesen pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

 



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