Archiv für das Tag 'Burn-out'

Psychobelastung am Arbeitsplatz – Nein danke

19. May 2009

Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:
Psychische Belastung am Arbeitsplatz – Nein danke!


FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

  • Wenn der Beruf krank macht: Belastungen erkennen – Betroffene unterstützen,
    Überforderung und Zeitdruck abbauen. Psychische Belastungen in der Arbeitswelt nehmen immer größere Dimensionen an. Mittlerweile sind psychische Probleme eine der Hauptursachen für Krankschreibungen und Frühverrentungen
  • Kein Grund zu resignieren, dieses praxisnah angelegte Seminar zeigt Ihnen Wege auf wie Sie aus diesem Kreislauf herausbrechen können. Sie erkennen wenn die Balance zwischen Anforderungen und Ressourcen gestört ist um Mitarbeiter und Kollegen auf Dauer zu schützen.
  • Sie lernen was Sie tun können, damit das Thema psychische Beanspruchung in Ihrem Betrieb nicht länger totgeschwiegen wird und erfahren weiter was unter dem Begriff psychische Belastungen genau zu verstehen ist um Auslöser von Stress im Job rechtzeitig wahrzunehmenNUTZEN:
    Von den Ursachen, möglichen Folgen bis hin zu vorbeugenden Maßnahmen erfahren Sie alles rund um das Thema psychische Belastungen in der Arbeitswelt.ZIELGRUPPE:
    Fach- und Führungskräfte mit unmittelbarer Personalverantwortung sowie Mitarbeiter und Interessierten die sich mit dem Thema psychischer Belastung am Arbeitsplatz intensiver auseinandersetzten möchten.

    INHALTE:
    Viele Berufstätige sehen sich immer höheren Anforderungen in der Arbeitswelt ausgesetzt – mehr Leistung bei weniger Zeit, Angst um den Arbeitsplatz, vor Überforderung, Konkurrenz oder Umweltbelastungen – die Gründe sind vielfältig. Fest steht nur: Der Stress am Arbeitsplatz nimmt zu, irgendwann kommt das Gefühl des Ausgebranntseins. Furcht davor als nicht belastbar zu gelten oder unangenehm aufzufallen hindert Arbeitnehmer/innen daran sich rechtzeitig Hilfe zu suchen oder bestehende Angebote des Unternehmens bzw. des Betriebsrats zu nutzen. In diesem Seminar erfahren Sie alles Wissenswerte über Entstehung, Auftreten und Folgen psychischer Belastungen am Arbeitsplatz. Wir vermitteln Ihnen das nötige Know-how, um dieses Thema offen anzusprechen und lösungsorientiert anzugehen. Wir sagen Ihnen, wo Sie ansetzen können, damit ihre Arbeit Sie nicht krank macht.

    Psychische Belastungen und deren
    deren rechtliche Einordnung :

    • Definition psychischer Belastungen nach DIN EN ISO 10075
    • Belastungs-Beanspruchungs-Modell
    • Arbeitsschutzgesetz
    • Betriebsverfassungsschutzgesetz
    • Bildschirmarbeitsverordnung

    Formen psychischer Fehlbelastung:
    • Monotonie
    • Psychischer Sättigung & Ermüdung
    • Konflikte am Arbeitsplatz
    • Schwerpunkt: Stress

    Entstehungsbedienungen und Folgen
    psychischer Fehlbelastung:

    • Arbeitsorganisatorische, soziale,
    • technische und ergonomische Faktoren
    • Arbeitsmotivation und Arbeitszufriedenheit
    • Körperliche Folgeerscheinungen
    • Mobbing, Gewalt & Sucht am Arbeitsplatz
    • Sick-Building-Syndrom
    • Schwerpunkt: Burn-out

    Wie geht es nach dem Seminar weiter?
    • Wie präsentiere ich das Thema im Gremium?
    • Psychische Fehlbelastungen thematisieren
    • Mitarbeiter sensibilisieren und beteiligen
    • Handlungsplan erarbeiten


    TERMINE:
    WIEN: MO,  09.04.2012
    Interne Termine auf Anfrage.

    KOSTEN:
    Die Kosten pro Seminar betragen Euro 350,- exkl. Mwst pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

    ZUR ANMELDUNG


    Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
    Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.
  • OfficeYoga – die ersten Schritte für Ihre Gesundheit im Betrieb

    19. May 2009

    Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:
    OfficeYoga


    FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

    • Sie lernen Übungen und Praktiken kennen, die Ihnen helfen zur inneren Ruhe zu kommen.
    • Sie lernen Übungsprogramme kennen, die Sie jeden Tag im Büro oder zu Hause einsetzen können.
    • Sie lernen Übungen kennen, die Ihnen helfen Geisteszustände besser wahrzunehmen und achtsam zu beobachten.

    NUTZEN:
    • Sie lernen Übungen und Praktiken kennen, die Ihnen helfen zur inneren Ruhe zu kommen.
    • Sie lernen Übungsprogramme kennen, die Sie jeden Tag im Büro oder zu Hause einsetzen können.
    • Sie lernen Übungen kennen, die Ihnen helfen Geisteszustände besser wahrzunehmen und achtsam zu beobachten.

    VORAUSSETZUNGEN:
    Für diese Einführung sind keine Yoga-Kenntnisse erforderlich.

    ZIELGRUPPE:
    Menschen, die im beruflichen Alltag hohen Belastungen ausgesetzt sind.

    INHALTE:
    • Atem und Bewegung – Yoga-Körperarbeit und Asanas kennen lernen (einfache Übungen, Basis Niveau)
    • Einführung in die Yoga-Philosophie
    • Informationen über die gesundheitlichen Wirkungen von Yoga
    • Übungsprogramm für den Arbeitsplatz üben und kennenlernen
    • Übungsprogramm gegen Stress üben kennenlernen
    • Das Anliegen ist die Nutzung von „Yoga-Wissen“ in Organisationen für die Verbesserung der Gesundheit, zur Vermeidung von Stress und Burnout sowie zur Erhöhung der Ergebnisqualität der der beruflichen Arbeit.

    Der achtsame Weg des Yogi zu sich selbst beginnt mit einfachen Schritten: „Atme zwei Schritte ein und drei Schritte aus“

    Office Yoga


    TERMINE UND KOSTEN:

    WIEN: MO, 26.03.2012
    Interne Termine auf Anfrage.

    Die Kosten pro Seminar betragen Euro 550,- exkl. Mwst pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

    ZUR ANMELDUNG

    Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
    Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.


    Protected: Ihre Lebensfeueranalyse – ein Spiegel der eigenen Gesundheit

    Einfach auftanken – Kraftquellen suchen und finden

    19. May 2009

    Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:
    Einfach auftanken


    FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

    • Sie finden Zugang zu Ihren Ressourcen und Stärken und lernen, sie kraftvoll im Alltag einzusetzen.
    • Sie steigern Ihre Vitalität für den beruflichen und privaten Alltag und können sich für erfolgsorientiertes Denken und Handeln begeistern.
    • Sie spüren, wie Sie sich von Ängsten und Einwänden lösen und mutig und zuversichtlich Ihren Weg gehen können.
    • Sie empfinden, wie Sie bewusst den Anforderungen in Ihrem Alltag gerecht werden können, ohne sich selbst dabei zu verlieren.
    • Des Weiteren lernen die Teilnehmer neue Quellen der Ermutigung und Kraft kennen und auszuprobieren.

    NUTZEN:
    Steigern Sie Ihre Lebensfreude und nehmen Sie wieder mit Begeisterung am Leben teil.

    ZIELGRUPPE:
    Das Seminar richtet sich an alle Personen und Interessierte die ihre Kraftquellen aufspüren, erkennen und nützen wollen.

    INHALTE:
    „Ausgebrannt“ – dieses Gefühl begegnet uns überall. Es ist zum Schlagwort unserer Tage
    geworden. Wir sind gezwungen, in turbulenten Zeiten nach Mittel und Wegen zu suchen, um uns vor Energieverlust und Motivationsbremsen zu schützen. Es gilt, sich Zeit und Raum zu schaffen, um sich zu besinnen und Kraft zu tanken. Ziel ist, mit mehr Gelassenheit und innerer Klarheit den Alltag zu meistern. Man ist nur dauerhaft hochleistungsfähig, wenn die Balance zwischen Anspannung und Entspannung stimmt. Ansonsten läuft irgendwas aus dem Ruder: Leistungsabfall, Trennung, Entfremdung, Zweifel, massiv erhöhter Zeiteinsatz, Burn-out. Ideal ist dieses Training, um sich vor den nächsten großen Herausforderungen mentale Kraft und Siegesgewissheit zu holen. Das Seminar ermöglicht hundertprozentige Selbstakzeptanz, wirkliche Neuanfänge, Zielklarheit und Selbstsicherheit. Es ist eine Wohltat für die Seele, gelebtes positives Denken und Lebensfreude pur.

    • Stress abbauen, erholen, entspannen und zu sich selbst finden
    • Gesund werden und bleiben und die persönliche Kraft stärken
    • Aussteigen aus der immer stärker werdenden Beschleunigung des Alltags und jene heitere Gelassenheit (wieder-)finden.
    • Kraftquellen im Alltag erkennen
    • Selbsterfahrung als Weg zu den persönlichen Ressourcen
    • Lebensfreude und Lebendigkeit als persönliche Kraftquelle
    • Körperliche, emotionale und mentale Blockaden erkennen und auflösen

    TERMINE:

    WIEN:Mo, 07.05.2012

    Interne Termine auf Anfrage.

    KOSTEN:
    350 Euro exkl. Mwst pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

    ZUR ANMELDUNG

    Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
    Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.


    Arbeitssucht – Die Sucht nach Arbeit

    19. May 2009

    Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:

    Arbeitssucht


    FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

  • Unser Seminar informiert über Ursachen, Verlauf sowie Entwicklung der Arbeitssucht und bietet Einblick in die betriebswirtschaftlichen Dimensionen der Abhängigkeit.
  • Zum besseren Verständnis der Krankheit erfahren Sie zusätzlich mehr über Mechanismen und charakteristische Merkmale der Sucht.
  • Sie erlernen auf dieser Wissensbasis in Übungen und Rollenspielen Techniken, um in der Kommunikation mit Betroffenen sicherer agieren zu können und erhalten auf diese Weise alle notwendigen Grundlagen.
  • Wie kann ich verhindern, dass ich zum “Workaholic” werde? Wie kann ich übertriebenen Ehrgeiz vermeiden – und die innere Ruhe wiederentdecken? – Im Seminar beantworten wir Ihnen gerne wichtige Fragen um nicht selbst in den Sog der Sucht zu gelangen.
  • NUTZEN:
    Kennen Sie Symptome und Risiken der Arbeitssucht und lassen Sie Betroffene mit ihrer Sucht nicht alleine.

    ZIELGRUPPE:
    Führungskräfte, Personalverantwortliche sowie Interessierte die sich in kompakter Form mit den Fragen der Arbeitssucht und deren Entstehung engagiert auseinandersetzen wollen.

    INHALTE:
    Arbeit, Arbeit, Arbeit: Das ist der Kick. Pausen, Schlafen, Urlaub sind der Entzug. Die Sucht zu arbeiten schleicht sich langsam heran. “Ich kann alles” – ein “Nein” gibt es nicht. Und das täglich 14 bis 16 Stunden. Wochenendarbeit und Nachtschichten bestimmen den Alltag. Der Kopf dröhnt – und auf dem Nachttisch bekommt das Röhrchen mit den Aufputsch-Tabletten einen Sonderplatz. Bei Sucht denken viele zuerst an Drogen wie Kokain oder Ecstasy. Das kann mir nicht passieren. Und mit dem Alkohol kann ich jederzeit wieder aufhören. Bei immer mehr Erwachsenen ist die Arbeitssucht weit verbreitet. Betroffene Männer und Frauen bezeichnet man als Workaholics, was von work (Arbeit) und alcoholic (Alkoholiker) kommt. Vielen von ihnen ist nicht klar, ob sie normal viel arbeiten oder abhängig sind. Ab wann ist man Workaholic? Und was kann der Partner oder die Partnerin tun. In unserem Seminar erhalten Sie wertvolle Informationen und Hinweise rund um das Thema Arbeitssucht damit Sie betroffenen Kollegen und Mitmenschen frühzeitig hilfreich zur Seite stehen können.

    • Wie kommt es zur Arbeitssucht?
    • Der Verlauf der Sucht
    • Charakteristika
    • Möglichkeiten der außerbetrieblichen und betrieblichen Hilfe
    • Präventivmaßnahmen um Suchtprobleme in unserem Umfeld zu minimieren
    • Frühzeitiges erkennen von Sucht bzw. Suchtentstehung
    • Verhaltensregeln für Vorgesetzte und Mitarbeiter
    • Burn – out – Syndrom


    TERMINE:

    Nächste Termine in Wien:

    MO, 09.01.2012
    Interne Seminartermine auf Anfrage.

    KOSTEN:
    350 Euro exkl. Mwst pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagsatz.
    Interner Termin auf Anfrage.

    ZUR ANMELDUNG

    Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
    Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.


    health4you

    29. April 2009

    Ich denke, also bin ich, ich fühle, also bin ich,
    ich empfinde, also bin ich.
    Descartes

    Unsere drei Welten

    Wir leben in drei Welten: in der Körper-, der Geistes- und der Lebenswelt.
    Die Körperwelt ist die Welt der physikalisch definierbaren Ereignisse.
    Wir messen Lärm in Dezibel, Gewicht in Kilogramm, Licht in Lux.
    Hier ist Objektivierung möglich.

    Hohe Lebensqualität könnte für unsere Körperwelt bedeuten: körperliche Funktionstüchtigkeit. Gute Lungenfunktion und einwandfreie Blutdruckwerte sind hier aussagekräftig, ein helles, freundliches, ruhiges Zuhause, Zufriedenheit hinsichtlich seiner sozialen Beziehungen, der Eindruck von sozialer Unterstützung und Solidarität, subjektiver Ausgeglichenheit, psychologisches Wohlbefinden und eine gute Lebenseinstellung sind wichtige Parameter für das körperliche Wohlbefinden.
    Der erste Weg zur Befundung unserer Körperwelt ist ein Checkup hinsichtlich der Leistungsparameter Kraft, Ausdauer, Koordination, ein Orthocheck, ein Stresscheck, eine Ernährungsanalyse und eine Körperfettmessung sowie die Bestimmung der Blutwerte.
    Die Auswertung der Tests zeigt unsere Stärken und Defizite. Die einen sind auszubauen, die anderen sind auszugleichen. Der Trainingsplan hilft Ihnen individuell zu reagieren.

    Viele Menschen fühlen sich durch die Anforderungen an ihrem Arbeitsplatz überfordert oder können mit belastenden Situationen nicht umgehen. Ein gestresster Geist macht auch den Körper anfälliger für Krankheiten. Zufriedene MitarbeiterInnen sind motivierter und leistungsfähiger. Die moderne Gesundheitsvorsorge in Betrieben betrachtet daher die Psychotherapie und die Arbeitspsychologie als wesentlichen Bestandteil. Rechtzeitige Vorsorge statt therapieren!

    Unsere Gesundheitsvorsorgeleistungen:

    - psychotherapeutische Sprechstunden
    - arbeitspsychologische Evaluation von Arbeitsplätzen
    - Mitarbeiter-, Kunden-, Arbeitszufriedenheitsmessungen
    - Mobbingberatung
    - Suchtverhalten am Arbeitsplatz
    - Krisenmanagement
    - Informationsstelle für fragen nach weiterführender psychosozialer oder psychotherapeutischer Versorgung
    - psychologische Testungen und Befundungen
    - Beratung bei Personalfragen
    - Installation vom betriebseigenen Fitnesscenter
    - Durchführung von Wellness-Seminaren
    - Hotline für Kinderbetreuungsanfragen

    Den Jahren mehr Leben geben
    Es geht nicht darum dem Leben mehr Jahre zu geben,
    sondern den Jahren mehr Leben.
    Pestallozzi

    Die Geisteswelt ist die Welt der Gedanken, der Überlegungen, der Einstellungen, der Ursachenzuschreibungen, der Motivationen, der Werte und Ziele.

    Emotionen sind die Motoren unseres Tuns. Während Angst, Wut oder Freude das Denken und Verhalten in der Regel beschleunigen, wirken insbesondere Trauer und Depression, unter speziellen Umständen gelegentlich auch Angst und Schrecken oder Wut, hemmend und verlangsamend.

    Energie bringen Strebungen nach Stimmigkeit, Harmonie, Konflikt- und Spannungslösung. Ohne die Energie unserer Emotionen und deren bewegenden, mobilisierende Wirkung gäbe es wohl überhaupt kein Wollen und Handeln, kein Überlegen und Miteinander in Bezug setzen.

    Der größte Fleck auf der Landkarte unseres Wissens ist immer noch das weite Land der menschlichen Seele. Und es ist sicher vernünftig, sich nur mit einer guten Ausrüstung auf diese Forschungsreise zu begeben. Expeditionsausstatter auf unserem Weg sind die alten und neueren Denker ebenso wie die professionellen Seelenforscher. Ein hohes Maß an innerer und äußerer Freiheit, einen weiteren Horizont und mehr Wissen über sich selbst kann jeder brauchen. Die Arbeit am Selbst, die Erweiterung der Grenzen der Seele ist für jeden, der an sich und für sich arbeiten will, nicht nur ein spannendes Abenteuer, sondern auch ein oft mühsamer, aber aussichtsreicher Weg zu mehr schöpferischer Kraft und Lebensfreude.

    Was kränkt, macht krank
    Man muss noch Chaos in sich haben,
    um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    Nietzsche

    Ein initiales Interesse an einem neuen Ereignis ist immer mit Angst begleitet, mit Wut und Trauer bis zur Freude- und Entspannungsgefühle (Affektspirale, Ciompi).

    Drei Stadien sind in jeder Entwicklung dazu nötig, im Stadium eins werden störende Elemente, zunächst noch möglichst übersehen und zugunsten des alten Verstehensschemas verleugnet oder vernebelt.

    Im zweiten Stadium ist ein unstabiles Hin- und Herspringen zwischen der alten und der neuen Verstehensweise zu beobachten.

    Und erst im letzten Stadium schließlich glückt die Veränderung und ist nicht selten als plötzlich freudiges Aha-Erlebnis definiert. (Majorationen – Piaget)

    Der Mensch ist weniger veränderbar als gemeinhin angenommen wird. Viele Persönlichkeitsmerkmale, Fähigkeiten, Neigungen oder Überzeugungen sind sehr stabil und dementsprechend schwer zu verändern. Es ist somit sinnvoller, diese Eigenschaften in das Leben zu integrieren, statt ständig dagegen anzukämpfen. Wir sollten versuchen, unsere Schwächen bis zu einem gewissen Grad anzunehmen und so wenig möglich zu aktivieren sowie unsere Stärken auszubauen und gezielt einzusetzen.

    Es ist also (auch durch Psychotherapie) nicht möglich, grundlegende Eigenschaften völlig umzudrehen und einen “anderen Menschen” zu schaffen. Die Psychotherapie kann (mit den verschiedensten Methoden) dazu beitragen, unangemessene, destruktive Bewertungen und Gedankenmuster aufzudecken, zu bearbeiten und abzubauen sowie negative Emotionen, Körperreaktionen und Verhaltensweisen zu vermindern oder zu beseitigen.

    Psychotherapie ist in Österreich seit dem Psychotherapiegesetz von 1990 gesetzlich verankert und wird dort so beschrieben:

    § 1. (1) Die Ausübung der Psychotherapie im Sinne dieses Bundesgesetzes ist die nach einer allgemeinen und besonderen Ausbildung erlernte, umfassende, bewusste und geplante Behandlung von psychosozial oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen mit wissenschaftlich-psychotherapeutischen Methoden in einer Interaktion zwischen einem oder mehreren Behandelten und einem oder mehreren Psychotherapeuten mit dem Ziel, bestehende Symptome zu mildern oder zu beseitigen, gestörte Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern und die Reifung, Entwicklung und Gesundheit des Behandelten zu fördern. Die Psychotherapie ist also eine praktisch-wissenschaftliche Tätigkeit, die in der konkreten Beziehung zwischen Klienten/In und Psychotherapeuten/In versucht, psychisches (seelisches) und psycho-somatisches (seelisch-körperliches) Leid zu heilen oder zu lindern. Sie hilft, innere sowie zwischenmenschliche Konflikte zu bewältigen und verhilft dem Menschen zur Entfaltung seines Potentials und einer angstfreien Existenz.

    Stress:
    Als Stress wurde ursprünglich von Hans Selye ein Zustand mit einer bestimmten Symptomatik bezeichnet, der von außen einwirkenden Reizen, den so genannten Stressoren, herbeigeführt wird. Stress ist eine bestimmte Reaktion des Organismus auf Belastungsreize (Stressoren). Physiologische Maßnahmen werden in Gang gesetzt, um den Organismus in die Lage zu versetzten, mit der Belastungssituation fertig zu werden. Stress entsteht zum einen aufgrund tatsächlicher Belastungen (objektive Stressoren), zum anderen aufgrund der individuellen Situationsbewertung und erworbener neuronaler Reaktionsmechanismen (subjektive Stressoren).

    Objektive Stressoren sind etwa Schlafentzug, Verletzungen, schwere Operationen, Verbrennungen, Unterkühlung, Hitze, Kälte, Luftdruckveränderungen, Hunger, Durst, Lärm, intensives Licht, Isolation, Dichte (wie Bevölkerungsdichte), monotone Arbeit, Unterforderung und Überforderung, schlechte Lebens- und Arbeitsbedingungen, Nichterfüllung wesentlicher Bedürfnisse.

    Subjektive Stressoren weisen bestimmte Kriterien auf. Die negative Beurteilung des wahrgenommenen Reizes (bedrohlich, unangenehm usw.) und die negative Bewertung der eigenen Bewältigungsmöglichkeiten (Unwissenheit, Unerfahrenheit, Selbstzweifel) bzw. Bewältigungsversuche (Inkonsequenz, Fehler) stellen eine stressauslösende Belastung dar. Dabei spielen die persönlichen Erfahrungen, Einstellungen, Persönlichkeitseigenschaften und Fähigkeiten eine wesentliche Rolle. Derartige Stressoren sind etwa Leistungsdruck, Zeitdruck, Existenzdruck, Konflikte, zu hohe Erwartungen, Enttäuschungen, Bedrohungen, Hilflosigkeit oder Zweifel. Darüber hinaus lösen bestimmte Stressoren alleine aufgrund der Wahrnehmung eines Reizes, ganz ohne Bewertung, neuronale Reaktionen (spontane Mandelkernerregungen) aus.

    Reflexartig auftretende Emotionen wie Angst oder Wut führen in der Folge zu massiven Stresszuständen. Die Grundlagen für derartige Abläufe sind oft traumatische Erlebnisse wie schreckliche Ereignisse, Unfälle, Schicksalsschläge oder Panikattacken. Die daraus resultierenden Stress-Symptome können sich auf vielfältige Weise äußern: innere Unruhe, Nervosität, Angespanntheit, Schlafstörungen, Müdigkeit, Nackenverspannungen, Kreuz- und Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Schweißausbrüche, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Essstörungen, Magen-Darm-Störungen, Herz-Beschwerden, Bluthochdruck, Schwindel, Atemstörungen, Sexualstörungen, Ängste oder Depressionen.

    Stressreaktionen dienen einerseits dazu, den Körper vor Belastungen zu schützen, können aber andererseits bei andauernder Belastung zu gesundheitlichen Schäden führen.

    Burnout-Syndrom:
    Dauerbelastungen und der damit verbundene chronische Stress können zum bekannten Burnout-Syndrom führen. Körperliche Erschöpfung, geistige Leere, Lustlosigkeit, psychische und körperliche Störungen prägen dieses Bild. Berufliche Belastungssituationen, die zum Burnout-Syndrom führen können, sind etwa folgende: schlechte Arbeitsbedingungen, schlechtes Betriebsklima, Mobbing, Zeitdruck, steigende Anforderungen, Unzufriedenheit mit der Jobwahl, der Position oder der Tätigkeit, zunehmend hohe Verantwortung, Nacht- und Schichtarbeit, schlechte Kommunikation, unfähige Vorgesetzte, Managementfehler, Hierarchieprobleme, mangelnde Ausstattung des Arbeitsplatzes, zunehmende Komplexität und Unüberschaubarkeit, mangelnder Einfluss auf die Arbeitsabläufe, Verantwortung für nicht kontrollierbare Vorgänge, bürokratische Zwänge, Angst vor Jobverlust.
    Die Folgen sind etwa die Abnahme des Engagements, der Motivation, der Kreativität, der geistigen Fähigkeiten und der Leistungsfähigkeit.

    Darüber hinaus kommt es häufig zur Verdrängung von Enttäuschungen, eigenen Fehlern und Misserfolgen, zu übertriebenen Selbstvorwürfen und zur Selbstabwertung oder zur Schuldabwälzung auf andere, zur Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse, zur Vernachlässigung von Hobbys und zwischenmenschlichen Kontakten, zu Partnerschaftsproblemen, zu familiären Schwierigkeiten, zu Isolation, Vereinsamung und Zynismus.

    Schlafförderung:
    Wir benötigen den Schlaf und insbesondere den Traum, um den Körper zu regenerieren. Wird der Schlaf über einen längeren Zeitraum gestört, so wird auch der Regenerationsvorgang in Mitleidenschaft gezogen. Die Folgen sind Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit und Schwäche, Aggressivität sowie eine Abnahme der allgemeinen Belastbarkeit. Schlafstörungen werden einerseits durch äußere Reize wie Lärm, Licht, Veränderung des Schlafraumes oder des Bettes, Temperaturunterschiede u.s.w. bewirkt. Andererseits spielen psychische Belastungen und Konflikte wie Beziehungs- und Berufsprobleme, Ängste, Nicht-Abschalten-Können, Überforderungs- und Schuldgefühle eine entscheidende Rolle. Daneben wirken sich auch Alkoholmissbrauch, unregelmäßiger Tagesablauf, übermäßiges Essen und natürlich auch körperliche und seelische Krankheiten negativ auf den Schlaf aus. Viele Menschen beginnen nach dem Zubettgehen zu grübeln und Probleme zu wälzen. Sie können nicht abschalten. Dazu kommt ein weiteres Übel: gelegentliche Schlafstörungen werden zu sehr beobachtet und registriert, es entsteht die Angst, nicht einschlafen zu können und in der Folge erwartet man schon gespannt auf eine neuerliche unruhige Wachphase. Der natürliche Einschlafvorgang geht verloren, statt dessen entwickelt sich mehr und mehr der bewusste Wunsch, endlich einzuschlafen, verbunden mit dem Zweifel, tatsächlich bald einschlafen zu können. Jedoch: je bewusster man einschlafen will, je mehr der Schlaf herbeigesehnt wird, desto schlechter schläft man letztlich ein.

    Psychotherapie

    Psychosynthese ist ein pragmatischer Ansatz, der gänzlich auf Strategien basiert, die Klienten befähigen eine neue Ordnung für Erfahrung und Verhalten zu entwickeln.

    Diese können wie folgt eingeordnet werden:

    a) Zuerst Erkennen der alten krankhaften Muster, Aufzeichnen deren Entstehung und Geschichte, Anerkennung des Leides, das sie verursachen, Anerkennung der Verantwortung des Klienten diese zu erhalten, Entdeckung der Vorteile, die sie bieten können. Dieser Teil der Arbeit führt oft zu Reinigung und Befreiung.

    b) Anerkennung und Hervorrufung des Teils des Klienten, der für neue Wege des Denkens und Fühlens, neue Wahl- und Entwicklungsmöglichkeiten, neues Verhalten und Benehmen steht.

    c) Stärkung und Verankerung der neuen Muster im täglichen Leben des Klienten. Wiederholt zeigt die Erfahrung, dass dies der schwierigste Teil der Arbeit ist. Und dennoch, damit Therapie vollkommen und befriedigend ist, müssen innere Veränderungen und Einsichten übereinstimmend in der äußeren Entwicklung gezeigt werden. Dieser Prozess verlangt oft schwierige Entscheidungen, Disziplin und Ausdauer, sowohl beim Klienten, wie auch beim Therapeuten. Dies ist echte Veränderung im Gegensatz zu gelegentlicher, oberflächliche Euphorie.

    Gesundheitsförderung selbst ist ein Begriff der sich in den letzten Jahren europaweit etabliert hat und aus dem Begriff der Gesundheitserziehung eingeführt wurde (BAERLOCHER 2000). Ursprünglich wurde das Konzept der Gesundheitsförderung 1986 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingeführt und in der Ottawa Charta wie folgt deklariert: Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen. Nach dieser Definition lässt die zweifache Zielrichtung erkennen. Zum einen die Akzentuierung der eigenen Kompetenz der persönlichen Gesundheit, sowie zum anderen die Gestaltung einer gesundheitsfördernden Umwelt (HURRELMANN 2003).

    Als primäres Aufgabenfeld hat Gesundheitsförderung die Beeinflussung von Lebensbedingungen um das Gesundheitsverhalten zu verbessern. Ein Kernbegriff der dieses zusammenfasst ist das Empowerment, das dem Einzelnen, nach Modell der Ottawa-Charta, ermöglichen soll aktiv und selbstbestimmt seine Gesundheit zu beeinflussen (NILSHON 2005). Diese Beeinflussung wird zweckgerichtet durch Maßnahmen getätigt wie zum Beispiel die Gestaltung eines bestimmten Settings unter gesundheitszentrierten Aspekten. Individuen die mit diesem Setting konfrontiert werden sollen dadurch hinsichtlich ihrer Gesundheitsressourcen sowie deren potenziale gestärkt werden (KOLIP 2001). Hierbei werden bestimmte Determinanten eines Setting bewusst verändert um ein gesundheitsfreundliches Klima zu schaffen.

    Ein Begriff der hier von Gesundheitsförderung abgegrenzt werden muss ist die Gesundheitserziehung. Diese stellt eine von verschiedenen Methoden der Gesundheitsförderung dar und ist vornehmlich ein problembasiertes Mittel um mittels Informationsproduktion und verbreitung Veränderungen zu bewirken (MUKHTAR 2004). Gesundheitsförderung als Oberbegriff versucht zusätzlich dazu auch die psychische und soziale Umwelt mit einzubeziehen (MUKHTAR 2004). Weiterhin ist Gesundheitserziehung eingeschränkt auf einzelne Personen oder Gruppen, im Zusammenhang mit Schule auf das Klassenzimmer, im Gegensatz zu Gesundheitsförderung, die sich zunächst an die gesamte Gesellschaft richtet (KOLIP 2001), im Fokus auf die Schule also auf alle Personen die an und in einer Schule arbeiten. Dennoch bleibt die Gesundheitserziehung eine entscheidende Maßnahme im Rahmen der Gesundheitsförderung (MUKHTAR 2004). Zusammenfassend ist es das Ziel der Gesundheitserziehung, bestehende Risiken oder Prävalenzen zielgerichtet an Einzelpersonen oder Gruppierungen durch Informationsvermittlung zu minimieren.

    Hinsichtlich der zuvor geschilderten Beschreibung von Gesundheitsförderung ist es fundamental den Begriff zu differenzieren von der Prävention, da Gesundheitsförderung selbst komplexer ist und über den Standpunkt der Gesundheitserhaltung hinausgeht. Die Krankheitsprävention vermeidet durch gezielte Interventionen einen Krankheitszustand auszulösen (HURRELMANN 2003). Dennoch wird Gesundheitsförderung als die neue Prävention bezeichnet (BARKHOLZ 1998), da beide Konzepte in ihren Ansätzen ähnlich sind und sich auf vorhandene Problemstellungen konzentrieren. Der Unterschied besteht darin, dass Gesundheitsförderung zusätzlich auch die Gesundheitsressourcen von Personen und der Umwelt (MUKHTAR 2004), vor allem in sozialer Hinsicht mit einbezieht. Die Gesundheitsförderung neigt nach Antonowskys Konzept zur Salutogenese und zwar was jemand benötigt und nicht was einem fehlt (HÄNSEL & SCHWAGER 2000,S.2).

    Näheres unter: psychotherapie@eunet.at

    Fit zu mehr Erfolg

    SVA – Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft
    Zur Website: http://esv-sva.sozvers.at

    SVA-Gesundheitshunderter

    Wirtschaftstreibende und Gewerbepensionisten, die im Rahmen der Aktion “Fit zu mehr Erfolg” in ihre Gesundheit investieren, können von der SVA einen Kostenzuschuss von 100 Euro erhalten!

    Wie kommen Sie zum Hunderter?
    Den Zuschuss kann jeder in der gewerblichen Krankenversicherung Pflichtversicherte bekommen, der mindestens drei gesundheitsfördernde Maßnahmen setzt und dafür mindestens 100 Euro ausgibt.

    Die Aktivitäten müssen folgenden Bereichen zuzuordnen sein:
    - Vorträge oder Seminare aus dem Bereich der Gesundheitsförderung
    - Gesundheits-Checks
    - Bewegung
    - Stressmanagement
    - Ernährung
    - Ergonome Arbeitsplatzgestaltung
    - Arbeitsorganisation

    Mindestens eine der Aktivitäten muss dem ersten Punkt (Vorträge und Seminare …) zuzuordnen sein. Die Angebote sind bei qualifizierten Anbietern in Anspruch zu nehmen. Für den Kostenzuschusses ist ein Antrag an die zuständige SVA-Landesstelle notwendig, die Sie gerne näher informiert.