Archiv für das Tag 'Führungskräfte'

Was Konflikte an Produktivitätsverlust und Kosten verursachen

23. September 2011

Ein Streit mit Arbeitskollegen lässt die Produktivität sinken und die Kosten ansteigen. Unterschiedliche Interessen, Wertvorstellungen oder Zielsetzungen von Führungskräften verursachen – häufig unterschätzte – Kosten. Knapp 300 Manager in Österreich wurden einem Monitoring unterzogen, um Reibungsverluste durch betriebsklimatisch bedingten Stress zu messen. Durchschnittlich verbringen Manager 20 % ihrer Zeit damit, Konflikte zu lösen; im Durchschnitt verursacht dies EUR 1.440 im Monat (gewichtet nach dem Durchschnittsgehalt von Führungskräften). Bei der Befragung stellte sich heraus, dass 76 Prozent der Führungskräfte sogenannte „Teamneutrale“ sind, wo durchaus Verbesserungspotential vorhanden ist. Teamneutrale arbeiten grundsätzlich gerne im Team und besitzen grundlegende Fähigkeiten zur Konfliktbewältigung, die allerdings verbesserungsfähig sind. Sie sind mit Ihren Arbeitsaufgaben durchschnittlich belastet.

Österreichischer Teamgeistbarometer

Abbildung 1: Österreichischer Teamgeist Barometer (ÖTB); Quelle: Wirtschaftsnachrichten 9/2011

 

19 Prozent der österreichischen Führungskräfte gelten als „Teamplayer“, sie managen also ihre Konflikte erfolgreich und sparen sich so Zeit. Teamplayer gewinnen an Lebensfreude durch die Arbeit im Team. Durch den professionellen Umgang mit Konflikten haben sie Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben. Ihre Arbeit erleben sie überwiegend fordernd, ohne dass sie das belastet. Beim dritten Typ, den sogenannten „Teamfrustierten“, der 5 % der Befragten ausmacht, ist dringender Handlungsbedarf gegeben. Teamfrustierte haben zumeist innerlich schon gekündigt. Die Arbeit belastet sie durch länger dauernde Konflikte. Die eigentlichen Aufgaben können sie überwiegend nicht mehr erledigen. Der Konfliktanteil in der Gruppe der „Teamfrustierten“ steigt auf gute 43 Prozent an, wodurch sich die damit verbundenen, durchschnittlichen Kosten auf rund EUR 2.370 belaufen. Dem gegenüber steht die Gruppe der „Teamplayer“, die weniger al 9 Prozent ihrer Arbeitszeit mit Konflikten verbringen und sich dadurch die durchschnittlichen Kosten auf nur EUR 700 belaufen. Die Notwendigkeit des Konfliktmanagement zeigt sich bei diesen Ergebnissen deutlich. Univ.Prof. Anselm Eder hat gemeinsam mit Elvira Hauska dies in einem Teamgeistbarometer veranschaulicht. QuelleWirtschaftsnachrichten Donauraum: Was kosten Konflikte im Unternehmen?; S. 30; Ausgabe 09/2011; Graz

Grundsätzlich gibt es ganz unterschiedliche Konfliktlösungen, zum einen die Flucht ergreifen, wegschieben, ignorieren, verdrängen, verleugnen. Der Vorteil liegt auf der Hand es gibt keine Verlierer, es wird nicht unangenehm, das Risiko eines Zerwürfnis sinkt, durch das sich aus dem Weg gehen, sinkt der Energiebedarf, es entsteht eine weitere Distanz zum Konfliktpartner, der Nachteil: es gibt keine Lösung und wir wissen alle zu genau, dass Konflikte dynamisieren d.h. Sie verschärfen sich, wenn sie nicht gelöst werden und treten in immer neuen Verkleidungen auf und drängen damit auf Lösung. Zum anderen scheint eine Alternative der Kampf mit dem Ziel einen Gewinner zu erreichen und damit aus der eigenen Perspektive gesehen den Gegner zu vernichten. Hier ist zwar eine Konfliktlösung in Sicht, aber diese ist erbarmungslos, unkorrigierbar und alternativlos und nur einer der Beteiligten bleibt im “Recht”. Die dritte Alternative zeigt sich in der Unterwerfung, die nur dann sinnvoll ist, wenn sich zwei gegensätzliche sich ausschließende Bestrebungen gegeneinander profilieren müssen. Da nur ein Ergebnis durchsetzbar ist, bleibt einem Konfliktpartner nur, sich quasi unterzuordnen. auch gezwungenermaßen – anerkennt. Als Konflikttechnik werden hier Überzeugungs- und Überredungskünste, bestechende Angebote, Manipulation oder durchaus auch drohende oder Abstimmungen verwendet. Sieger ist in diesem Fall, der im Moment stärkere, was nicht unbedingt die beste Lösungsmöglichkeit in sich birgt. Die langfristige Komponente heisst: es werden Rangfolgen produziert und Gefahr ist, dass der Konflikt so nur eine Verschiebung erlebt und nicht wirklich gelöst ist sondern auf die nächste Gelegenheit wartet und lauert wieder zu entflammen.  Die vierte Möglichkeit ist die Delegation der Konfliktentscheidung an eine höhere Distanz. Hier ist die Voraussetzung, dass diese von beiden Konfliktparteien anerkannt ist, trotzdem gibt es Gewinner und Verlierer, der Vorteil liegt aber darin, dass eine weitere Zusammenarbeit so erleichtert wird.  Die Instanz wird so als Schiedsrichter erlebt und daher die Entscheidung mit getragen. die 5. Alternative ist der Kompromiss, wo eine Teillösung ausgehandelt wird, hier wäre nachteilig, wenn nicht alle Entscheidungsbarameter auf den Tisch gelegt werden.  Last but not least ist der Konsens die 6. Konfliktlösungsalternative.  Konfliktlösungskompetenz ist hier entscheidend, Konfliktlösungstechniken tragen zum Erfolg bei.

Unerwartet großartig – Eine Improvisationswerkstatt für Führungskräfte

21. July 2011

Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Word Dokument:

FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:
  • Improvisation wird meist nur in der Malerei, der Musik und dem Theater als Kunst bezeichnet. Im Berufsleben wird Improvisiertes meist als minderwertig wahrgenommen.
  • Dabei erleben gerade Führungskräfte immer wieder Situationen, in denen Improvisationstalent, Flexibilität und Entscheidungskraft gefordert werden.
  • Wie in der Kunst geht es also darum, das eigene Instrument – den Körper, den Geist- gut zu kennen und zu wissen, in welchen Harmonien man sich bewegt, welches Ziel ein Bezugsrahmen zur Beurteilung der Möglichkeiten sein könnte.
  • Zwischen Chaos und Erstarrung bietet die Kunst der Improvisation eine Möglichkeit, den Nutzen aus den vorhandenen Möglichkeiten im Moment ziehen zu können.
  • Es braucht eine gute Wahrnehmung der eigenen Person und der Umgebung sowie das Spiel mit den Möglichkeiten innerhalb eines Rahmens. Komplexitätsreduktion und rasches Erfassen von Zusammenhängen sind ebenso erfolgskritisch.
  • All diese grundlegenden Fähigkeiten und Fertigkeiten der Improvisationskunst sind erlernbar und können wie ein Muskel trainiert werden.
NUTZEN:
Die Improvisationswerkstatt erweitert auf unmittelbare, spielerische und lustvolle Art die Fähigkeiten im Umgang mit unerwarteten Situationen. Durch das Arbeiten in improvisierten Situationen und verschiedenen Rollen erhalten TeilnehmerInnen Methoden und Fertigkeiten ihre Flexibilität zu steigern.
ZIELGRUPPE:
Führungskräfte, Nachwuchsführungskräfte, MitarbeiterInnen mit Kundenkontakt
INHALTE:
Führungskräfte finden sich oft in unerwarteten Situationen wieder, in denen sie rasch entschieden und flexibel Handlungsoptionen erkennen und nutzen müssen. Darüber hinaus fordert Führungsarbeit ein flexibles und vielschichtiges Methodenset in der Kommunikation. Folgende Fähigkeiten können mit Methoden und Übungen aus dem Improvisationstheater und der Theaterpädagogik auf lustvolle Art und Weise gestärkt und trainiert werden:

Flexibilität und Vielfalt

  • Flexibilität erhöhen (Aktion- Reaktion, Rollenvielfalt, Kommunikation)
  • Eigene Rollenvielfalt erweitern
  • Fähigkeit, im Moment mit Unvorhergesehenem umzugehen, erhöhen
    Risikofreude und Fehlertoleranz
  • Improvisation als etwas Kunstvolles erkennen und aufwerten
  • Risikofreude und Entscheidungsfreudigkeit in ungewohnten Situationen reflektieren und erweitern
  • Die Lust am Scheitern erleben

Lustvoller Umgang mit Unerwartetem

  • In neuen Situationen Möglichkeiten erkennen
  • Steuerung in ungewohnten Situationen erleben

Führung und Kommunikation

  • Kommunikationsverhalten reflektieren und erweitern
  • Zusammenspiel Individuum- Team in der Zielerreichung erleben, reflektieren und eigene Beiträge erweitern
  • Experimentieren durch Improvisation

Methoden

  • Theorie Input
  • Arbeit an Fallbeispielen
  • Einzel- und Gruppenübungen
  • Reflexion zur Unterstützung beim Transfer in den Arbeitsalltag
Trainingsansatz
    • Ein Mix aus Theorie, Erleben und Reflexion ermöglicht es, die Improvisationskunst in den eigenen beruflichen Alltag einzubetten.
    • Ein Grundprinzip in der Arbeit ist Offenheit, Humor und Lust am Entdecken gepaart mit Konzentration, Respekt und Fokus auf das Wesentliche.

TERMINE :
WIEN: Di, 15.11.2011, Mi, 16.11.2011

WIEN: Mo, 12.03. / Di, 13.03.2012

Interne Termine auf Anfrage.
KOSTEN:
Die Kosten pro Seminar betragen Euro 700,- exkl. Mwst pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Word Dokument:

FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:
  • Improvisation wird meist nur in der Malerei, der Musik und dem Theater als Kunst bezeichnet. Im Berufsleben wird Improvisiertes meist als minderwertig wahrgenommen.
  • Dabei erleben gerade Führungskräfte immer wieder Situationen, in denen Improvisationstalent, Flexibilität und Entscheidungskraft gefordert werden.
  • Wie in der Kunst geht es also darum, das eigene Instrument – den Körper, den Geist- gut zu kennen und zu wissen, in welchen Harmonien man sich bewegt, welches Ziel ein Bezugsrahmen zur Beurteilung der Möglichkeiten sein könnte.
  • Zwischen Chaos und Erstarrung bietet die Kunst der Improvisation eine Möglichkeit, den Nutzen aus den vorhandenen Möglichkeiten im Moment ziehen zu können.
  • Es braucht eine gute Wahrnehmung der eigenen Person und der Umgebung sowie das Spiel mit den Möglichkeiten innerhalb eines Rahmens. Komplexitätsreduktion und rasches Erfassen von Zusammenhängen sind ebenso erfolgskritisch.
  • All diese grundlegenden Fähigkeiten und Fertigkeiten der Improvisationskunst sind erlernbar und können wie ein Muskel trainiert werden.
NUTZEN:
Die Improvisationswerkstatt erweitert auf unmittelbare, spielerische und lustvolle Art die Fähigkeiten im Umgang mit unerwarteten Situationen. Durch das Arbeiten in improvisierten Situationen und verschiedenen Rollen erhalten TeilnehmerInnen Methoden und Fertigkeiten ihre Flexibilität zu steigern.
ZIELGRUPPE:
Führungskräfte, Nachwuchsführungskräfte, MitarbeiterInnen mit Kundenkontakt
INHALTE:
Führungskräfte finden sich oft in unerwarteten Situationen wieder, in denen sie rasch entschieden und flexibel Handlungsoptionen erkennen und nutzen müssen. Darüber hinaus fordert Führungsarbeit ein flexibles und vielschichtiges Methodenset in der Kommunikation. Folgende Fähigkeiten können mit Methoden und Übungen aus dem Improvisationstheater und der Theaterpädagogik auf lustvolle Art und Weise gestärkt und trainiert werden:

Flexibilität und Vielfalt

  • Flexibilität erhöhen (Aktion- Reaktion, Rollenvielfalt, Kommunikation)
  • Eigene Rollenvielfalt erweitern
  • Fähigkeit, im Moment mit Unvorhergesehenem umzugehen, erhöhen
    Risikofreude und Fehlertoleranz
  • Improvisation als etwas Kunstvolles erkennen und aufwerten
  • Risikofreude und Entscheidungsfreudigkeit in ungewohnten Situationen reflektieren und erweitern
  • Die Lust am Scheitern erleben

Lustvoller Umgang mit Unerwartetem

  • In neuen Situationen Möglichkeiten erkennen
  • Steuerung in ungewohnten Situationen erleben

Führung und Kommunikation

  • Kommunikationsverhalten reflektieren und erweitern
  • Zusammenspiel Individuum- Team in der Zielerreichung erleben, reflektieren und eigene Beiträge erweitern
  • Experimentieren durch Improvisation

Methoden

  • Theorie Input
  • Arbeit an Fallbeispielen
  • Einzel- und Gruppenübungen
  • Reflexion zur Unterstützung beim Transfer in den Arbeitsalltag
Trainingsansatz
    • Ein Mix aus Theorie, Erleben und Reflexion ermöglicht es, die Improvisationskunst in den eigenen beruflichen Alltag einzubetten.
    • Ein Grundprinzip in der Arbeit ist Offenheit, Humor und Lust am Entdecken gepaart mit Konzentration, Respekt und Fokus auf das Wesentliche.

TERMINE :
WIEN: Mi, 16.11.2011, Do, 17.11.2011

WIEN: Mo, 12.03. / Di, 13.03.2012

Interne Termine auf Anfrage.
KOSTEN:
Die Kosten pro Seminar betragen Euro 700,- exkl. Mwst pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

Zukünftige Wissensarbeit gestalten

21. July 2011

Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Word Dokument:

Zukünftige Wissensarbeit gestalten


FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

    • Sie erhalten einen Überblick über die wesentlichen Trends, die für die Transformation von der Industrie- zur Wissensgesellschaft relevant sind.
    • Sie behandeln konkrete Fallbeispiele aus der Praxis, wie Unternehmen diesen Wandel im eigenen Bereich gestaltet haben.
    • Sie lernen das 12-W Modell (copyright MdS Wissensberater) kennen, mit dem Sie einen professionelle, methodische Vorgehensweise für die Veränderung in Ihrer Organisation und die zukünftige Gestaltung von Wissensarbeit vornehmen können.

 

NUTZEN:
Sie lernen die gängigen Konzepte, Technologien und methodischen Vorgehensweisen kennen, die Sie für die Einführung von WEB 2.0/Enterprise 2.0 oder Kollaborationstechnologien benötigen.

ZIELGRUPPE:
Führungskräfte, Manager, Geschäftsleiter, Geschäftsführer, die Organisationen auf zukünftige Arbeitsformen und Wissensarbeit vorbereiten und verändern.

INHALTE:
Die Veränderung der hierarchischen Strukturen zu flexiblen Organisationen ist das Gebot der Stunde für die Sicherung der Überlebensfähigkeit von Unternehmen in der Wissensökonomie.

Das hat nichts mit vereinzelten Veränderungsprozessen in Teilbereichen von Organisationen zu tun. Hierbei handelt es sich um den grundlegenden Umbau von Wirtschaftsunternehmen. Das beginnt bei der Strategie, geht über die Umsetzung von strategischen Projekten, z.B. für die Einführung von neuen WEB 2.0 Technologien bis hin zur Veränderung der Organisationskultur.

12 W´s markieren den Weg von der klassischen Organisation zur zeitgemäßen – und zukünftige überlebensfähigen Wissensorganisation:

Weshalb? – Weshalb sollen wir unsere „industriellen Organisationen“ in „vernetzte Wissensorganisationen“ transformieren?

Wofür? – Wofür sollen Sie Ihre Organisationen transformieren, welchen Nutzen haben Sie davon?

Wohin? – Wohin wollen Sie Ihre Organisationen transformieren?

Wer? – Wer, macht was, wann und wo? – Wer sind die Archetypen der Wissensarbeit/Kollaboration?

Was? – Wer, macht was, wann und wo? – Was ist das nutzbringende Ergebnis der Wissensarbeiter?

Wann? – Wer, macht was, wann und wo? – Wann denken bzw. arbeiten die Wissensarbeiter?

Wo? – Wer, macht was, wann und wo? – Wo arbeiten die Wissensarbeiter? (zu Hause, im Büro, mobil etc.)

Womit? – Womit wollen Sie Ihre Wissensarbeiter ausstatten? – Welche Technologien benötigen sie? – Wie wollen Sie die Architektur Ihrer Büroräume gestalten und ausstatten?

Woher? – Woher kommen Sie und Ihre Organisation? – Welche Wurzeln haben Sie? – Welche Erfahrungen haben Sie bereits gemacht?

Wie? – Wie bringen Sie Ihre Mission zum leben, wie setzen Sie Ihre Strategie um?

Wodurch? – Wodurch erreichen Sie in Ihrer Organisation Ihre Ziele und Vorhaben?

Warum? – Warum tun Sie das alles?

Das 12 W-Modell ist Copyright 2010 der MdS Wissensberater, Manfred della Schiava


TERMINE :
WIEN: Di, 07.02.12
WIEN: Di, 06.03.12

Interne Termine auf Anfrage.

KOSTEN:

€ 550,– exkl. Mwst, (inkl. Seminarunterlagen) oder als intern durchgeführtes Seminar der vereinbarte Tagessatz.

ZUR ANMELDUNG


Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

Das Web 2.0 bringt eine fundamentale Veränderung für die Unternehmensführung

22. September 2010

Erstaunlich hohe Wichtigkeit für alle Branchen
Laut einer von Socitey for Management und Internet heuer im Sommer durchgeführten Studie unter österreichischen Führungskräften wird die Wichtigkeit des neuen Umfangs mit Internet im Unternehmen zu 87% als wichtig und bei 47% als sehr wichtig für den Geschäftserfolg bewertet. Die Veränderung die der Einsatz von Web 2.0 im Unternehmen mit sich bringt wird als partizipativer, userorientierter Prozess gestellt, wobei soziale Medien, Wikis, Blogs, Sharingplattformen und der Einsatz von Multimedia mit 73% als bedeutend herausgestrichen wird. Die Digitale Führung hat daher den Einzug in die Chefetage gefunden. 81% der Führungskräfte sehen ihren persönlichen Nutzen als sehr hoch und benutzen zu 47% täglich führende Plattformen wie Xing, Facebook, Youtube, Linkedin und Twitter. Durch das persönliche Verständnis, dass die Führungskräfte erlangen, wird es auch zunehmend wichtiger diese Tools für den virtuellen Führungsprozess regelmäßig zu nützen und damit die Nähe zum virtuellen Mitarbeiter aufzubauen. Die notwendige Veränderung im Führungsverhalten ist die Folge. 30% der Führungskräfte geben an bereits die externe Kommunikationswelt verändert zu haben. Der logische nächste Schritt ist die Veränderung der internen Kommunikation und die Anpassung an die klassischen Führungsinstrumente und Werkzeuge. Besonders wichtig ist es in diesem Kontext durch Comittment, Vertrauen, Wertschätzung und Zielorientierung als Führungskraft zu punkten. Manager  und virtuelle Teams sind gefordert, einen nachhaltigen Change in ihrem Führungsalltag zu etablieren, Prozessorientierung ist gefragt, der klare Fokus wird neu definiert, Kommunikation wird neu geschrieben.

Die Mitarbeiter werden Botschafter des Unternehmens
Die Rollen der Mitarbeiter und die Anforderung an die virtuellen Mitarbeitern haben sich stark verändert, bereits 42% aller Mitarbeiter arbeiten laut der Befragung der Society for Management and Internet bereits mit Web 2.0 Technologien und bereits 20% der Unternehmen arbeiten mit Web 2.0 Plattformen. Der Beginn einer wichtigen Entwicklung ist nicht aufzuhalten, weiß Erich Morawek. „Basierend auf den Regeln des Web 2.0 ist eine Person natürlich immer authentischer als ein Logo.”

Eine massive Veränderung der Unternehmenskultur ist die Folge.
Web 2.0 verändert massiv die Unternehmenswelt, eine andere Kultur im Unternehmen wird wichtig, Vertrauenskultur weicht einer Kontroll -oder Misstrauenskultur. Das Thema Zeit verliert zu Lasten der Ergebnisorientierung an Bedeutung, Arbeitsweisen und Kooperationsweisen ändern sich massiv und Führung wird neu geschrieben. Eine wirklich spannende Zeit für Manager.

Nähere Informationen über die genannte Studie der Society for Managment and Internet siehe http://www.somain.org


Potentialanalyse

25. May 2009

Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:

Potentialanalyse


FOCUS UND ZIEL DER POTENTIALANALYSE:

Das Developmentassessment Center ist ein Auswahl-, Weiter- und Ausbildungsverfahren für Führungskräfte. Es ermöglicht einen näheren Einblick in die eigenen Fähigkeiten und Potentiale. Ein wichtiger Teil ist das Peer-Rating-System, nach dem gearbeitet wird. Dies bedeutet, dass sich die TeilnehmerInnen bei der Potentialanalyse im Rahmen des Developmentassessment Centers zusätzlich gegenseitig einschätzen. Abschließend wird auf die Entwicklungsmöglichkeit einer umfassenden Feedback-Kultur eingegangen, welche sich positiv auf die Reflexionsfähigkeit der UnternehmungsmitgliederInnen auswirken und als Impulsgeber für eine Vitalisierung in Unternehmungen gelten kann.
NUTZEN:
In den Feedback-Gesprächen, die zumeist am Ende eines Assessments durchgeführt werden, erhalten die TeilnehmerInnen nach der Ergebnisauswertung eine umfassende Rückmeldung über ihre gezeigten Stärken und Schwächen. Hier kann dann das Selbstbild, das die TeilnehmerInnen von sich besitzen, mit dem Fremdbild abgeglichen werden, welches die AssessorInnen während der Beobachtung entwickelt haben.
ZIELGRUPPE:
Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich mit ihren ungenutzten Potentialen konfrontieren wollen.
INHALTE:
Verantwortlich für Personalentwicklung sind letztlich jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin selbst. Man kann niemanden entwickeln, Menschen können sich nur selbst entwickeln. Statt nun aber die eigentliche Führungsverantwortung wahrzunehmen und die notwendigen Rahmenbedingungen für Weiterentwicklung zu schaffen, liegt es im Trend, diese Verantwortung zu delegieren. Zwei Stunden lang absolvieren die KandidatInnen Auftritte und Rollenspiele und arbeiten sich durch schriftliche Aufgaben. Am Ende einer Beobachtungssitzung wird den TeilnehmerInnen der Abschlussbericht – auch “Gutachten” oder “Feedback” genannt – präsentiert. Die Abschlussberichte enthalten Empfehlungen zur weiteren Entwicklung.
VORTRAG / PRÄSENTATION:

  • Beobachtet werden Auftreten, Medieneinsatz und Visualisierung, Präsentationsfähigkeit, thematische Aufbereitung Durchsetzungsvermögen, Überzeugungskraft sowie die Fähigkeit, kritisches Feedback anzunehmen.

GRUPPENDISKUSSION / ROLLENSPIELE:

  • Beobachtet werden soziales Verhalten, Kommunikations- und Konfliktverhalten und -fähigkeit, Ausdauer, Belastbarkeit, Initiative.

FALLSTUDIEN / PLANSPIELE:

  • Beobachtet werden Entscheidungsverhalten, Wahrnehmungsfähigkeit für komplexe Fragestellungen und Situationen, strategische Kompetenz, bereichsübergreifendes Handeln und Denken.

Hier geht es zur online Potentialanalyse:  https://www.symbolon-profile.com/intro.php?bc=14250&bl=63250&lang=de

TERMINE:

NÄCHSTE TERMINE:

Einzel/Gruppe:

Do,03.11.11     Do, 01.03.12

Do, 01.12.11     Do, 05.04.12

Do, 05.01.12     Do, 03.05.12

Do, 02.02.12     Do, 07.06.12
Onlineassessment:
Do, 03.11.11 Do, 01.03.12
jederzeit auf Vereinbarung

Interne Termine auf Anfrage.

KOSTEN:
Die Einzelkosten für das Einzelassessment betragen Euro 400,- excl. Mwst.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

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  • Begriffsbestimmung Assessment
    Das Wort “assessment” stammt aus dem Englischen und lässt sich mit ,,Einschätzung” übersetzen. In seiner heutigen Bedeutung wird der Begriff Assessment Center meist als Einschätzungs- oder Beurteilungsinstrument in der Wirtschaft verstanden, bei dem es um die Feststellung von Verhaltensleistungen bzw. -defiziten geht. Ursprünglich stammt diese Methode jedoch aus dem Militärbereich.

 

Führungskonflikte meistern

7. May 2009

Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download:
Führungskonflikte meistern


FOCUS UND ZIEL DES MODULS:
Spannungen zwischen Menschen sind in der Zusammenarbeit durch unterschiedliche Wertesysteme, Persönlichkeiten, Ziele und Interessen selbstverständlich und können Chancen und Belastungen sein. Entscheidend ist, wie mit diesen Spannungsfeldern umgegangen werden kann und keine gravierenden Konflikte entstehen oder wie bei Reibungsverlusten der Erfolg der Arbeit trotzdem gewährleistet ist. Konflikte werden sowohl in unserem Privatleben als auch in Organisationen stiefmütterlich behandelt. Konflikte zeigen stets eine Problemlage in der persönlichen Balance im zwischenmenschlichen Interessenausgleich oder in der Kommunikation an. Wir sollten uns aber bewußt sein, daß Konfliktvermeidung nur allzu oft die Entwicklung von Personen, Persönlichkeiten und Strukturen verhindert und damit Veränderung und positive Weiterentwicklung unmöglich macht.

NUTZEN:
Ziel ist die Verbesserung der Handlungs- und emotionalen Kompetenz zu erreichen und ein professionelles Führungshandwerkzeug hinsichtlich der Konfliktmanagementkompetenz zu bekommen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten grundlegend praxisbezogen, bringen ihre eigenen Fälle ein und erhalten Fertigkeiten, Tools und Skills für die Bewältigung und den positiven Umgang mit Konflikten.

ZIELGRUPPE:
Führungskräfte, die kreativ und praxisbezogen Möglichkeiten der Konfliktlösung, unterstützt durch Techniken, Interventionsstrategien und Theorie erleben wollen!

INHALTE:
Konflikte sind zwar so alt wie die Menschheit – trotzdem haben wir es kaum gelernt mit ihnen positiv umzugehen. Konflikte machen uns ständig betroffen, oft versuchen wir ihnen auszuweichen, sie zu umgehen, die Lösung zu delegieren, etc. Selten konfrontieren wir uns gerne damit und sehen sie positiv! Zur positiven Bewältigung von Konflikten gehören die Reflexion der eigenen Einstellung zum Konflikt, die Erkenntnis der eigenen Verhaltensweisen in einer Konfliktsituation sowie die Beachtung der im jeweiligen System (Familie, Unternehmen, etc.) wirksamen Konfliktkultur. Konflikt als Prozeß ist als dynamischer Prozeß zu verstehen, der die Konfliktentstehung aufzeigt, geeignete Verläufe und Lösungsstrategien erkennbar macht und den Wechsel zwischen Konflikt und Verständigung aufzeigen soll. In sehr vertrauensvoller, persönlicher Atmosphäre sollen der spezielle Umgang mit einzelnen Situationen durchgespielt, erprobt und erfahren werden.

Konflikte als Prozess:
• Konfliktarten
• Konfliktdynamik (nach GLASL)
• Analyse von Konflikten
• Die Bewältigung von Konflikten / Konfliktlösungsstrategien
• Unterscheidung unterschiedlicher Konfliktpartner

Steigerung der Konfliktlösungskompetenz:
• Grundlagen der Wahrnehmung und Kommunikation
• Die Entstehung von Konflikten
• Der positive Aspekt von Konflikten – die Chance zur Verbesserung
• Kennen lernen von verschiedenen Streitverhalten, Konstruktives Austragen von Konflikten, Konfliktstrategien, Ängste in konflikthaften Situationen, Zerstörung versus Versöhnen

Systemkonflikte:
• Der Einfluss des jeweiligen Systems auf die Entstehung und den Verlauf von Konflikten
• Situationen, Prinzipien der Konfliktmoderation und Konfliktbearbeitung, Konfliktlösungstechniken,
• Moderationstechniken


TERMINE WIEN:

MO, 19.12./ DI, 20.12.11

Mo, 15.10. / Di, 16.10.12

Interne Termine auf Anfrage.

KOSTEN:
Die Kosten pro Seminar betragen Euro 700,- exkl. Mwst. und exkl. Spesen pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagsatz.

ZUR ANMELDUNG

Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

 



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