Archiv für das Tag 'Gesprächspartner'

Im Buch der Kulturen Gesprächssignale mitlesen können.

20. July 2010

Dem Gesprächspartner ins Wort zu fallen gilt als unhöflich und sorgt für einen unharmonischen Gesprächsverlauf. Daher sind die meisten Menschen stets darauf bedacht, ihr Gegenüber ausreden zu lassen. In den häufigsten Fällen gelingt den Gesprächspaaren auch ein mehr oder weniger geregelter „Schlagabtausch”, bei dem jeder zur richtigen Zeit zu Wort kommt.
Kleine verbale und nonverbale Hinweise des Redners signalisieren dem Zuhörer, wann er bereit ist für einen Rollentausch und wann das Gegenüber nur durch „hm” oder „ja” seine Aufmerksamkeit deutlich machen soll.
Doch funktioniert diese Technik mit jedem beliebigen Interaktionspartner?

Die Sprachwissenschafterin Xiaoting Li von der Universität Peking verglich Asiaten und Europäern dahingehend, wie sie ihre Gesprächsbeiträge beenden und stieß auf kulturelle Unterschiede. Als Untersuchungsgrundlage dienten ihr dabei interkulturelle Business-Verhandlungen. Ihre Ergebnisse zeigten, dass Europäer  vor allem sprachliche Hinweise einsetzen um das Wort zu übergeben. Sprachliche Strukturen sowie Sprachmelodie bereiten den bisherigen Zuhörer auf seinen Einsatz vor.
Das Mandarin-Chinesisch hingegen erlaubt in seiner Grammatik solche strukturellen Hinweise nicht. Die Chinesen setzen daher viel mehr auf Variationen in der Tonhöhe sowie auf Mimik und Gestik. Das Wechseln von einem ganz hohen auf einen sehr tiefen Ton deutet in China auf das Gesprächsende hin.
Will der Zuhörer schon vorzeitig das Wort ergreifen, signalisiert er dies durch einen aufgerichteten oder nach vorne gebeugten Oberkörper. Fühlt sich der Zuhörer in seiner Rolle wohl, lehnt er sich zurück.
Diese nonverbalen Signale in Gesprächen sind den Europäer zwar nicht fremd, sie unterdrücken diese aber viel mehr und bemühen sich stets um eine rein verbale Kommunikation.
Solche Unterschiede stellen in den Businessverhandlungen eine großer Herausforderung dar: im Europäischen gilt es, alle Sprachregeln zu beherrschen, um die subtilen Signale wahrnehmen zu können. Im Asiatischen ist man zu deutlich mehr Körpereinsatz gezwungen. Umso wichtiger ist es daher, dass man sich zwecks Globalisierung in der interkulturellen Kommunikation mit solchen Feinheiten vertraut macht. Hohe Aufmerksamkeit und ein bestimmtes Maß an Vorwissen sind essentiell dafür, dass aus anfänglichen Kommunikationsfehlern gelernt werden kann.

Es gilt also für unsere Verhandlungsführung Gespräche  genau zu analysieren und auf Kommunikationsfehler zu prüfen und mögliche Missverständnisse zu klären und ansprechbar zu machen.

Kundenbindung – Effekte für den Kunden schaffen

16. May 2009

Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:

Profil_kundenbindungen


FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:
Der Weg zum Kunden wird in unserer schnelllebigen Zeit immer schwieriger. Deshalb ist es besonders wichtig die Kunst mit Ihren Kunden eine Beziehungsebene aufzubauen zu erlernen. Erkennen Sie Ihre eigenen verkäuferische Fähigkeiten und ihre Bedeutung in Verkaufssituationen.
Nützen Sie Ihre eigenen emotionalen Stärken und Schwächen situationsspezifisch im Umgang mit dem Kunden, sowohl emotional als auch verhaltensmässig. Ihr erster Eindruck, ihre Körpersprache und Ihre klaren Signale zählen als Grundlagen einer positiven Kundenbeziehung.
Lernen Sie wie sie mit anderen Werten, Interessen und Wahrheiten als den eigenen umgehen können bzw. mit anderen Kulturen, Denk und Lebensweisen kommunizieren können. Verkäufer beherrschen diese Techniken und können damit schwierige Situationen, in denen durchschnittliche Verkäufer längst scheitern, souverän meistern.

NUTZEN:
Insgesamt steigern Sie Ihre Interaktionsperformance und erhöhen Ihre Kooperationsmöglichkeiten!

ZIELGRUPPE:
Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die ihre Kompetenzen und Kenntnisse im Bereich Vertrieb Marketing und Sales, die Ihre Kundenbindungen intensivieren möchten.

INHALTE:
Hören Sie wie Sie mit Ihren zahlreichen unterschiedlichen eigenen und fremden sozialen Rollen zurechtkommen, wie sie viele unterschiedliche soziale Wechselwirkungen mit verschiedensten Personen und in unterschiedlichen Situationen effektiv und effizient gestalten. Wie Sie mit vielfältigen Menschen und Kundengruppierungen sozialverträglich umgehen und Vertrauen vermitteln und erzeugen. Verknüpfen Sie soziale Beziehungen und gestalten Sie daraus Vernetzungen, sehen Sie wie sie rasch zwischen verschiedenen sozialen Interaktionen schnell und sicher umschalten, sich in verschiedene Systemeinsichten hineindenken und dies auch vermitteln können.

    • VERKAUFSPLANUNG UND STRUKTUR DES VERKAUFSPROZESSES
      • Anbahnungsphase, Berührungsängste
      • Besuchsvorbereitung, Kontaktaufnahme, einfache Gesprächsregeln, Warm UP
      • Ansprachetechniken und Argumentationstechniken
      • Kaltakquise, telefonische Terminvereinbarung, Aufnahmebereitschaft des Gesprächspartners aktivieren

      DAS GESPRÄCH FÜHREN, DIE BEZIEHUNG ZUR BINDUNG MACHEN

      • Mit Fragen führen, die eigene Fragetechnik im Griff haben
      • Angebotspräsentation & Einwand und Vorwandbehandlung
      • Entscheidungsprozesse wirkungsvoll unterstützen und Abschlusssignale erkennen
      • Argumentations- und Abschlusstechnik
      • Nutzen stiften und Bedürfnisse erkennen
      • Richtig argumentieren
      • Preisgespräche sicher führen

      KUNDEN BINDEN

      • Empfehlungs-. und Beziehungsmanagement
      • Emotionales Verkaufen – aus Kontakten Beziehungen machen
      • Reklamation als Chance, passende Lösungen für den Kunden finden

TERMINE:NÄCHSTE TERMINE:

 

WIEN: MI, 26.06. / Do, 27.06.12

WIEN: MI, 18.01. / DO, 19.01.12

Interne Termine auf Anfrage.

ZUR ANMELDUNGKOSTEN:

      Die Kosten pro Seminar betragen Euro 700,- exkl. Mwst. und exkl. Spesen pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.