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Socialskills als Zukunftskompetenz gefragter denn je: das Socialskillskompetenzportfolio

15. December 2010

Mangelnde soziale Kompetenz wird sich bald ebenso nachteilig auswirken wie Analphabetismus – wenn nicht sogar deutlicher.

 Performance beim flexiblen, mobilen, Zusammenarbeiten steigern

“Echtes Potenzial” hat soziale Kompetenz für die  Kollaboration und Innovation in Teams, speziell noch in sehr inhomogenen Teamkonstellationen. Mit starker sozialer Kompetenz wächst die Fähigkeit, Ideen ins Team einzubringen und anderen Teammitgliedern gut zuzuhören. Unterschiedliche Interessen werden so zu lösungsorientierten Ansätzen verarbeitet, um die Unterschiede neu zu umreißen und Prioritäten unter den Erfordernissen und Zielen zu setzen und zu entscheiden, worauf man unter welchen Umständen zu verzichten bereit ist. In Diskussionsprozessen wird ein Verständnis für unterschiedliche Sichtweisen und Meinungen erreicht und schließlich münden diese Verhandlungsprozesse in dauerhafte Vereinbarungen und in die Fähigkeit, Entscheidungen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Perspektiven zu treffen. Erfahrungsgemäß kostet diese Vorgehensweise zwar kurzfristig mehr Zeit, stärkt aber das Commitment und der breiterer Entscheidungsprozess trägt auch bereits einen wertvollen Schritt in Richtung Engagement und Ergebnis bei.

Selbständiges Agieren gefordert

Je stärker die persönliche Identität desto größer die Möglichkeit zur autonomen Handlungsfähigkeit. Eigene Werte und Handlungen werden reflektiert und im jeweiligen Kontext bewertet. Formelle und informelle Regeln und Erwartungen und unterschiedliche Rollen im Unternehmen werden mit dem Handlungsspielraum vergliechen und so die direkten und indirekten Folgen ihres Handelns abgeschätzt. Das Denken in Alternativen und das Einschätzen der Folgen für das Umfeld und die gesellschaftliche Verantwortung sowie die Eigenverantwortung. Reflexives Denken und Handeln muss gestärkt werden, der Umgang mit Selbststeuerung allein und in den Team muss gelernt werden. 

Medienkompetenz für virtuelles Arbeiten steigern

Interaktiver Umgang mit neuen Medien, gilt als Basiskompetenz, dennoch erleben wir einen enormen Unterschied zwischen den Generationen und den Fähigkeiten. Es gilt künftig eine gute Kommunikationsfähigkeit mit unterschiedlichen Kommunikationsinstrumenten und unterschiedlichen Medien unter Beweis zu stellen, seine Kernkompetenzen sichtbar zu machen und das gleichermaßen virtuell und präsent. Autonomes Handeln der einzelnen in der virtuellen Teammitglieder ist gefordert, Umgang mit heterogenen Gruppen virtuell und präsent.Die Fähigkeit, die Bedürfnisse und Wünsche der anderen realitätsgerecht zu erfassen und auf dieser Grundlage zu diskutieren und die Interaktion zu beginnen und zu beenden, wird erwartet und gilt im virtuellen Raum als Voraussetzung für gelungene Teamarbeit.

 Gezielter Umgang mit veränderten Anforderung erwünscht

Die Transformation in den Unternehmen ist längst eingeleitet und für Führungskräfte und Mitarbeiter braucht es die Fähigkeit, sich schnell und mit geringem  oder am Besten ohne Unbehagen an neue, instabile Situationen anzupassen und sozial kompetent zu agieren.

HR 2.0 – its time for a change – Den Weg des Unternehmens zum Enterprise 2.0 ebnen

20. August 2010

Social Media wie Facebook, Twitter, u.a. sind allgegenwärtig und haben einen immensen Einfluss auf Gesellschaft, Wirtschaft und Unternehmung erlangt. Dazu kommen die starke regelmäßige Nutzung der crossmedialen Web 2.0 Technologien, so dass für die Unternehmen eine Frage mittlerweile unumgänglich ist: Wie entwickelt man sich zum Enterprise 2.0? Eine adäquate Antwort darauf haben aber noch längst nicht alle gefunden, da ein derartiges Changemanagement nicht nur die Struktur, sondern auch die Kultur eines Unternehmens auf den Kopf stellen kann. Klar ist allerdings, dass die Web 2.0 Technologien die Führungs- und Unternehmenskultur massiv verändern.
 
Schließlich sind es bereits 98% der 15- 29-jährigen, die die Socialmedia regelmäßig zwecks Informationen und Kontakten nützen. Diese Altersgruppe umfasst allerdings nicht nur die Kunden, sondern auch die zukünftigen – wenn nicht schon derzeitigen – Mitarbeiter der Unternehmen. So prallen durch die Socialmedia zwei Weltbilder aufeinander, die gänzlich unterschiedlich sind:

Auf der einen Seite das mechanistisch deterministische Weltbild, das vielen Unternehmen zu Eigen ist. Auf der anderen Seite ein liberal-egoistisch angehauchtes Weltbild, mit dem sich viele junge Mitarbeiter und Kunden identifizieren.

Die Konsequenz dieses Aufeinandertreffens ist in vielen Unternehmen die Entwicklung einer anhaltenden Veränderungsdynamik, ein Changemanagement zu Enterprise 2.0 schien unvermeidbar.

Eine Folge davon ist, dass steuernde Hierarchiekonzepte in Betrieben immer mehr ihre Wirksamkeit einbüßen – Netzwerke und flache Hierarchien in den Vordergrund treten.Auf den Unternehmen lastet somit ein starker Veränderungsdruck und die Forderungen nach Offenheit und Flexibilität werden lauter.

Innovation und Transformation  ist in der Moderne der Schlüssel zum Erfolg, innovativ ist aber nur, wer sich mit seinem Unternehmen identifiziert und die Mitarbeiter partizipieren lässt.. Wichtig ist daher, dass eine Verschiebung stattfindet in dem Sinne, dass sich Mitarbeiter nicht mehr an bestehende, rigide Organisationsstrukturen anpassen müssen. Vielmehr sollen die Strukturen selbst variabel und flexibel sein und sich an die Mitarbeiter anpassen. Dies ist bei der Entwicklung eines Unternehmens zum Enterprise 2.0 der Fall.

Welche Chancen ergeben sich sonst noch aus Enterprise 2.0?

• Entrepreneurship
• Weniger „Informationsoverload“
• Vertrauen
• Geringe Kosten
• Intuitive Bedienung
• Schnelle Ergebnisse
• Einfacher Zugriff auf Wissensträger
• Nutzung kollektiver Intelligenz
• Kritik und Feedback
• Stärkere Einbindung von Mitarbeitern und Partnern in (Kommunikations-)Prozesse

Dies steht im krassen Unterschied zum sogenannten „Enterprise 1.0“, wie die folgende Aufstellung zeigt:

Enterprise 1.0:
• Hierarchisch                
• Einwegkommunikation        
• Organisationseinheiten        
• Funktionsorientiert         
• Mechanische Organisation 
• Führungssteuerung        
• Manager + Erfüllungsgehilfen 
• Kontrolle                
• Wissen besitzen         
• Company-generatedcontent 
• Content Collaboration
• read-only                
• Arbeitsplatzorientierung 
• CMS, E-Mails und Dokumente 
• Taxonomien                

Enterprise 2.0:
• Netzwerkorganisation
• Crossmediale Kommunikation
• Soziale Netzwerke
• Prozessorientiert
• Lernende Organisation
• Partizipation, Selbstorganisation
• Wissensmanager + Wissensarbeiter
• Vertrauen + Autonomie
• Wissen teilen
• User-generatedcontent
• read/write/execute
• Clouds
• Weblogs und Wikis
• Taxonomien + Folksonomien
  
Im Enterprise 2.0 werden Mitarbeiter also dazu befähigt, ein eigenständiges Wissensmanagement zu betreiben, sprich Lernprozesse und Wissensbestände eigenverantwortlich zu steuern. Dafür müssen ihnen vom Unternehmen Tools zur Verfügung gestellt werden, mit welchen sie in der Lage sind, Kontakte zu Kollegen und potentiellen Kunden zu managen und das derzeitige Collaborationverhalten verändert werden. Die Unternehmens-Policy amerikanischer Unternehmen kann hierbei durchaus als Vorbildfunktion dienen, da diese den Social Media Tools offen gegenüber.

Wissensberater Manfred della Schiava von MdS Network sagt dazu: „Die Transformation von hierarchischen Unternehmen zu Wissensorganisationen, die dem Herzschlag der Wissensgesellschaft entsprechen, wird nur gelingen, wenn die sozialen Kompetenzen der Mitarbeiter, der Führungskräfte und der gesamten Organisation weiterentwickelt werden. Dazu gehören das „Persönliche Wissensmanagement“, „Social Media Kompetenzen“, „mobile und flexible Teams führen“ und „Wissensorganisationen inspirieren und digital steuern“ und kreiert dazu ein eigenes socialmediaenterpriseprogramm.

Was sind mögliche Fallen oder Stolpersteine bei der Einführung von Enterprise 2.0?
• Fehlende Unterstützung durch das Management
• Fehlen von Personen, die ein Thema treiben / propagieren (interne „Evangelisten“)
• Neue Anwendungen sind ein Eingriff in bestehende Prozesse und Abläufe, demBeharrungskräfte entgegen wirken können
• Insbesondere der Einsatz von Wikis, Blogs usw. setzen eine Kultur der Offenheit,von Fehlertoleranz, von Freiräumen zum Ausprobieren voraus.
• Dazu gehört eine Kultur des Vertrauens und von gegenseitiger Verantwortung (z.B.über was darf geschrieben werden?)
• E2.0 bedeutet Kontrollverlust für die Führung
• „Outcomes“ können nicht kontrolliert werden
• Horten von Herrschaftswissen
• Trittbrettfahrer
• Fehlende Anreize

Vor allem die Führungskräfte spielen bei der Veränderung in Richtung Enterprise 2.0 demnach eine wichtige Rolle, da sie Offenheit und Vertrauen leben müssen – die Erfolgsfaktoren für eine gelungene Transformation.

Klarer Fokus, hohe Sozialkompetenz, hohe Medienkompetenz und technische Affinität, fachliche Kompetenz, intellektuelle Fähigkeit,  komplexes Denkenvermögen, Abstraktionsvermögen, interkulturelles Verständnis,  Controllingkenntnisse, Kenntnisse und Nutzung von Coachingtechniken, kommunikative Fähigkeiten, Innovation und Empathie t wird dabei immer mehr „Leadership“, der multiple Verantwortungen zukommen: Sinnstiften und vernetzen ist gefragt. Socialmedia unterstützt immer mehr die Tagesroutine mit den relevanten Unternehmenszielgruppen nach innen und nach außen transparent.

HR ist bisher kein Treiber im Paradigmenwechsel

Laut einer Online-Umfrage von defacto.x, Agentur für CRM und Dialog, der Selbst-GmbH und der Deutschen Telekom unter rund 500 Führungskräften zeige sich der HR Bereich bezüglich Socialmedia recht innovationsschwach. Andere Unternehmensbereiche, wie etwa Marketing, Kommunikation oder IT seien da weitaus weniger zurückhaltend. Der bisherige Einsatz in HR beschränkte sich auf neue Medienkanäle, an die Mechanismen intelligenter Netzwerke trauten sich aber die wenigsten heran.

Dies bestätigt auch eine weitere Studie, bei der das Beratungsunternehmen IFOK mehr als 800 Personalexperten in Deutschland befragt hat.

Obwohl 60 Prozent der Befragten sich der großen strategischen Bedeutung von Socialmediafür den Human Resource Bereich bewusst sind, herrscht in zwei von drei der befragten Unternehmen keine geregelte Zuständigkeit für das Thema. In 70 Prozent der Unternehmen existiert keine unternehmensweite Socialmedia-Strategie und nur 15 Prozent verfügen über Richtlinien für den Umgang mit Socialmedia. Auch im Bereich Weiterbildung steckt das Thema noch in den Kinderschuhen: Weniger als ein Zehntel der Befragten bietet Schulungen zum Umgang mit Socialmedia an.

Die Ergebnisse der Studie zeigen ein durchaus ambivalentes Verhältnis der befragten Personalexperten zum Thema Socialmedia: Die klassischen und bereits etablierten Businessnetzwerke wie Xing oder LinkedIn gehören mittlerweile zum Alltag von vielen HR Mitarbeitern: 80 Prozent der Befragten haben sie im Zusammenhang mit ihrer Personalarbeit zumindest schon einmal besucht. Immerhin 60 Prozent der Befragten informieren sich gelegentlich oder selten auf derartigen Plattformen über potenzielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Allerdings wird das Netz kaum als Spiegel für das Unternehmen genutzt:

Nicht einmal jeder vierte Personalexperte hat schon einmal von Beurteilungen auf Arbeitgeber-Bewertungsplattformen Kenntnis genommen. Nur vier Prozent der Befragten beobachten systematisch, was über ihr Unternehmen – unter anderem von den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – auf Socialmedia-Plattformen geschrieben wird. Mehr als ein Drittel der Befragten nutzt diese Möglichkeit nie. Damit vergeben erstaunlich viele Unternehmen eine der größten Chancen, die digitale Gespräche bieten, nämlich zu erfahren, was und wie über das Unternehmen kommuniziert wird.

Personalexperten können daran arbeiten, Socialmedia gezielt einzusetzen und deren sinnvolle Anwendung durch die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu forcieren. Darin liegen große Chancen, die Unternehmenskultur zu fördern, die Produktivität der Mitarbeitenden zu steigern und die Zusammenarbeit in und zwischen Organisationen zu verbessern. Hier liegt ein immenses Potenzial für das Personalressort – bisher allerdings noch eher begraben.

Es braucht daher künftig mehr an netzbasierten Sozialkompetenzen. Bei all der Forschung rund um die Nutzung von IT Systemen wird oft vergessen, dass die Nutzer Menschen sind, die mit anderen Menschen über diese Systeme interagieren.

An diesen netzbasierten Sozialkompetenzen zu arbeiten, könnte daher der erste Schritt in eine erfolgreiche Enterprise 2.0 Zukunft sein.

Autor: Ursula della Schiava-Winkler, http://www.socialskills4you.com]www.socialskills4you.com,
Email: mailto:udsw@socialskills4you.com]udsw@socialskills4you.com, mobil: +43/664/1012768.


50+ na und? – Die (ungenützten) Potentiale älterer Mitarbeiter

5. August 2010

Man bezeichnet ihn als die „stille Revolution“, den demographischen Wandel, der von steigender Lebenserwartung und niedrigen Geburtenziffern geprägt ist.
Die Tatsache, dass die Anzahl älterer Menschen kontinuierlich zunimmt, während die der Jüngeren sinkt, stellt nicht nur für die Sozialsysteme sondern auch für die Wirtschaft eine Herausforderung dar.
Anfang der 50er Jahre belief sich die Zahl der über 60-jährigen in Österreich noch auf weniger als 16 Prozent. Heute sind wir bereits bei 23 Prozent angelangt und die Prognose für 2025 beläuft sich auf fast 30 Prozent.
Gründe für die gravierende Steigerung der Lebenserwartung sind die bessere Gesundheitsvorsorge und ein genereller Wohlstandszuwachs.
Neben der erhöhten Lebenserwartung trägt auch die Verschiebung von körperlicher auf geistige Arbeit dazu bei, dass sich die Einstellung zum Ruhestand ändert.
Schließlich erfreuen sich viele 60-jährige heute noch bester Gesundheit und blicken im Durchschnitt 20 weiteren Lebensjahren entgegen – warum also schon komplett aus dem Beruf aussteigen?

Nahezu alle Bereiche der Wirtschaft und Gesellschaft sind von dem demographischen Wandel betroffen.
In der Konsumwelt hat man die Generation 50+ schon als wertvolle Zielgruppe entdeckt, doch auch die Unternehmen müssen mit der Integration Älterer, mit Wissenstransfer und Gesundheitsmanagement nachziehen.
Steigende Lebenserwartung gekoppelt mit ausbleibendem Nachwuchs sorgt vor allem für einen Fachkräftemangel. Aufgrund dessen haben bereits 28 % der österreichischen Unternehmen Schwierigkeiten damit, bestimmte Stellen zu besetzten.
Dies ist ein weiteres Argument dafür, die Potentiale der älteren Belegschaften verstärkt auszuschöpfen, was momentan noch viel zu wenig geschieht – ein immenser Verlust von Erfahrung und Know-How für den Betrieb ist die Folge.
Der Grund für die unzureichende Nutzung des Potentials älterer Mitarbeiter sind die anhaltenden Vorurteile, mit denen Arbeitskräfte in höherem Alter zu kämpfen haben: Oft krank und teuer seien sie während sie weder durch Leistungsfähigkeit noch durch Innovation punkten können.
Mag das zu Zeiten der alten Industriegesellschaft vielleicht noch zugetroffen haben, so hat längst eine neue Ära begonnen. Diese ist geprägt von Wissens- und Informationsarbeit, Beratung und Service, Kommunikation, Planung und Organisation – also Bereiche, in denen ältere Arbeitnehmer absolut wettbewerbsfähig sind.
Neben der Wettbewerbsfähigkeit haben sie oft sogar Wettbewerbsvorteile gegenüber jüngeren Arbeitnehmern, weil sie über Eigenschaften verfügen, die sich erst mit steigendem Alter entwickeln, wie etwa:

•    Lebens- und Berufserfahrung
•    Urteilsfähigkeit und Risikobewusstsein
•    Betriebs-, branchen- und kundenspezifisches Wissen
•    Loyalität, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein
•    Kundenorientierung und Verhandlungsgeschick

Für Teams mit älteren Kollegen bedeutet das oft eine bessere Gesamtleistung, angenehmeres Arbeitsklima und weniger interne Konflikte.

Der Trend geht daher verstärkt in Richtung ältere Arbeitnehmer, wenngleich Österreich anderen Ländern wie Schweden, Deutschland, Großbritannien, der Schweiz und den USA noch deutlich hinterherhinkt.
Auch wenn das Umdenken vieler Betriebe in Bezug auf die älter werdenden Belegschaften also oft noch recht schleppend vonstatten geht, gibt es dennoch bereits einige Unternehmen, die zukunftsorientiert auf den demographischen Wandel reagieren.
Eines davon ist der Stahlkonzern „Voestalpine“: Neben Sicherheits- und Gesundheitsvorsorgemaßnahmen setzen sie auch stark auf Chancengleichheit zwischen jüngeren und älteren Mitarbeitern.
Auch „BMW“ passt sich mit seinem Projekt „Heute für morgen“ äußerst erfolgreich an den demographischen Wandel an.
Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen „Bosch“ hat eine Tochtergesellschaft – die Management Support GmbH – gegründet. Diese besteht aus über 880 Senior-Experten, die ihren langjährigen Erfahrungsschatz an neue Mitarbeiter weitergeben.
In Stellenanzeigen ausdrücklich nach Senioren gesucht hat der Automobilzulieferer „Brose“ vor wenigen Jahren. Das Ziel war ein „gesunder Generationen-Mix“ durch den sich die Effizienz deutlich steigern ließ.
Ähnlich ging die „Sparda Bank“ in Baden-Württemberg vor, die in den letzten Jahren rund ein Drittel der freien Stellen mit Bewerbern über 50 besetzte.
Dass auch die Kundschaft älterer wird, erkannte „CVS“ in den USA schon vor vielen Jahren und profitiert nun davon, dass ältere Kunden oft älteren Mitarbeitern mehr Vertrauen schenken.

Diese Beispiele zeigen, dass „Age Management“ der Schlüssel zu zukünftigem Erfolg ist, doch gerade KMUs verfügen nicht immer über die Kompetenzen, sich adäquat an demographische Veränderungen anzupassen.
Strategische Unterstützung erhalten sie daher etwa vom Best Age Network. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk aus Trainern, Beratern und Coachs, die sich auf Organisations- und Personalentwicklung im demographischen Wandel spezialisiert haben.

Zusammenfassend kann fest gehalten werden, dass folgende Schlagworte wesentlich für die zukünftige Fitness von Unternehmen sind:

•    Demographie-Check zur Analyse der Altersstruktur
•    Demographiesensible Unternehmenskultur
•    Lebensphasenorientierte Arbeitsorganisation
•    Langfristige Sicherung der Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitern
•    Organisation des Wissenstransfers zwischen Jung und Alt
•    Investition in die Weiterbildung Älterer
•    Rekrutierung und Bindung älterer Mitarbeiter

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Ohne Spaß bei der Wissensarbeit gibt es keine neue Ideen

17. August 2009

, Wissensarbeit, Kreativität. Jede Form der Wissensarbeit ist immer kreativ. Experten schätzen, auch wenn bei der Aufgabenerfüllung noch so viele IT-gestützte Werkzeuge verwendet werden, den Anteil der Kreativität für die Lösung von Aufgabenstellungen auf durchschnittlich 30 %. Wer hier keinen Spaß bei der Wissensarbeit hat, wird in der Hamsterradfalle der monotonen Abarbeitung von Informationsbergen stecken bleiben. Spaß im Team und mit der eigenen Arbeit schafft eine positive Atmosphäre in der neue Ideen und Gedanken erst entstehen können.

Die Komplexität für die Lösung von Aufgaben in einer vernetzten Wirtschaftswelt ist extrem hoch und nimmt stetig zu. Aus dieser Perspektive ist es geradezu notwendig, mit dem Rohstoff Wissen „spielerisch“ umzugehen. Wissen muss fließen können, wenn am Ende des Tages Innovationen und Lösungen für komplexe Probleme entstehen sollen. Dieser spielerische Umgang erfordert kreative Räume in Unternehmen, die Inspiration, Lachen, miteinander Dialoge führen auch zulassen. Ein lustiges Video zwischendurch kann mehr inspirieren, als die trockene Lektüre von Fachpublikationen. Ebenso haben die Erfahrungen in Marketingabteilungen gezeigt, dass mit lustigen Spielen (z.B. Innovationsspielen) zwischendurch, schon bessere Ideen entstanden sind, als in „normalen“ Business-Meetings.

Mit einem spielerischen Umgang mit Wissen in einer Organisation ist die Motivation der Mitarbeiter eng verknüpft. Nur motivierte Mitarbeiter geben Ihr Wissen weiter. Je erfolgreicher diese sind, desto mehr sind Sie auch dazu bereit. Frei von Ängsten einen Wissensvorsprung zu verlieren. Die Weitergabe und der Austausch von Wissen kann mit Anreizsystemen – egal ob materiell oder immateriell – verknüpft werden, hat aber seine Grenzen. Die beste Motivation für eine Wissensorganisation ist immer noch die intrinsische Motivation der Wissensmanager selbst. Die Freude zum Objekt „Wissen“ selbst inspiriert, bringt Energie und zieht mit der eigenen Begeisterung andere in den Bann geteiltes Wissen weiter zu entwickeln.

Autor Manfred della Schiava

Entrepreneurshipacademy

16. May 2009

Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:
Entrepreneurshipacademy


FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

  • Sie bekommen detaillierte Informationen über Entrepreneurship, Innovation und Business Planning
  • Sie erhalten Struktur und Leitfragen für die Ausarbeitung eines umsetzungsfähigen Businessplanes inkl. Finanzplan
  • Sie schreiben einen eigenen Businessplan inkl. Finanzplan
  • Sie entwickeln ein Unternehmensleitbild (Mission Statement), Unternehmensvision und Unternehmenswerte
  • Sie lernen die Geheimnisse von Kommunikation, Konfliktlösung, Motivation und Anreizsysteme kennen
  • Sie entwickeln/adaptieren die Organisationsstruktur für Ihr Unternehmen
  • ZIELGRUPPE:
    • IdeenträgerInnen
    • Start Ups
    • JungunternehmerInnen/GründerInnen
    • ÜbernehmerInnen und NachfolgerInnen
    • UnternehmerInnen die eine Erweiterung planen
    • ProjektleiterInnen

    Untergrenze: 6 Personen Obergrenze: 20 Personen ( ab 10 Personen werden 2 Gruppen gebildet, wovon die eine Gruppe ab dem 2 Tag mit dem Block “Business Planning” beginnt, die andere Gruppe den Block “Business Communication and Development” erarbeitet.)

    SEMINARMETHODEN:
    - Vortrag mit Praxisbeispielen
    - Diskussion
    - Bearbeiten und Präsentation von Business Cases
    - Erarbeiten eines eigenen Businessplanes
    - Praktische Tipps und Erfahrungswerte

    INHALTE:

    Wozu brauchen wir Entrepreneurshipskills?
    Entrepreneurship hat nichts mit Glück zu tun und Innovation nicht mit Inspiration oder Genialität, sondern mit Offenheit, Wachsamkeit und disziplinierter, systematischer Arbeit (Peter Drucker)
    Im Wissenszeitalter geht Entrepreneurship davon aus, dass die wirtschaftliche und kulturelle Weiterentwicklung unserer Gesellschaft auf unternehmerische Initiativen angewiesen ist, die auf vorhandene Herausforderungen mit ökonomischer, sozialer aber auch künstlerischer Phantasie antworten.
    Bei dem Weg in die Selbstständigkeit und der damit entstehenden Existenzgründung eines Unternehmens gibt es diverse Einflussgrößen zu beachten. Angefangen bei der fachlichen und persönlichen Qualifikation des Unternehmers, welche die Grundlage für einen erfolgreichen Start ist, kann dies die Wahl des eigentlichen Businessmodells genauso betreffen wie falsche Marktkenntnisse, falsche Betriebsstätten, unzureichende Finanzierung, fehlende Planung, falsche Gestaltung der Verträge bis hin zur falschen Rechtsform. Basis für die Unternehmensgründung ist für viele Unternehmer die (aus ihrer Sicht) “geniale” Idee, die sich am Markt erfolgreich behaupten kann.

    Allgemeine Einführung in die Themenbereiche & Aufgabenverteilung:

  • Was ist Entrepreneurship?
  • Was ist Innovation?
  • Warum sind Entrepreneurship und Innovation für Menschen und Unternehmen in der heutigen Zeit überlebensnotwendig?
  • Was sind die Voraussetzungen (Skills, Zutaten) in Bezug auf Entrepreneurship bzw. auf Innovation?
  • Hard – Facts Business Planning

  • Businessplan, Marketingplan, Finanzplan
  • Unternehmenspräsentation
  • Unternehmensbewertung
  • Soft – Facts Business Communication & Development

  • UnternehmerInnen und Unternehmen im Wandel der Zeit
  • Entrepreneurial Spirit
  • Kommunikation, Konflikte und Konfliktlösung
  • Unternehmensorganisation und Entwicklung

  • TERMINE in Wien:

    MO/FR 06.- 10.09.2010

    MO/FR 04. – 08.10.2010

    Interner Termin auf Anfrage.
    KOSTEN:
    Die Kosten pro Seminar betragen Euro 3500,- exkl. Mwst. und exkl. Spesen.

    ZUR ANMELDUNG

    Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
    Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.