Archiv für das Tag 'Interaktion'

Socialskills als Zukunftskompetenz gefragter denn je: das Socialskillskompetenzportfolio

15. December 2010

Mangelnde soziale Kompetenz wird sich bald ebenso nachteilig auswirken wie Analphabetismus – wenn nicht sogar deutlicher.

 Performance beim flexiblen, mobilen, Zusammenarbeiten steigern

“Echtes Potenzial” hat soziale Kompetenz für die  Kollaboration und Innovation in Teams, speziell noch in sehr inhomogenen Teamkonstellationen. Mit starker sozialer Kompetenz wächst die Fähigkeit, Ideen ins Team einzubringen und anderen Teammitgliedern gut zuzuhören. Unterschiedliche Interessen werden so zu lösungsorientierten Ansätzen verarbeitet, um die Unterschiede neu zu umreißen und Prioritäten unter den Erfordernissen und Zielen zu setzen und zu entscheiden, worauf man unter welchen Umständen zu verzichten bereit ist. In Diskussionsprozessen wird ein Verständnis für unterschiedliche Sichtweisen und Meinungen erreicht und schließlich münden diese Verhandlungsprozesse in dauerhafte Vereinbarungen und in die Fähigkeit, Entscheidungen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Perspektiven zu treffen. Erfahrungsgemäß kostet diese Vorgehensweise zwar kurzfristig mehr Zeit, stärkt aber das Commitment und der breiterer Entscheidungsprozess trägt auch bereits einen wertvollen Schritt in Richtung Engagement und Ergebnis bei.

Selbständiges Agieren gefordert

Je stärker die persönliche Identität desto größer die Möglichkeit zur autonomen Handlungsfähigkeit. Eigene Werte und Handlungen werden reflektiert und im jeweiligen Kontext bewertet. Formelle und informelle Regeln und Erwartungen und unterschiedliche Rollen im Unternehmen werden mit dem Handlungsspielraum vergliechen und so die direkten und indirekten Folgen ihres Handelns abgeschätzt. Das Denken in Alternativen und das Einschätzen der Folgen für das Umfeld und die gesellschaftliche Verantwortung sowie die Eigenverantwortung. Reflexives Denken und Handeln muss gestärkt werden, der Umgang mit Selbststeuerung allein und in den Team muss gelernt werden. 

Medienkompetenz für virtuelles Arbeiten steigern

Interaktiver Umgang mit neuen Medien, gilt als Basiskompetenz, dennoch erleben wir einen enormen Unterschied zwischen den Generationen und den Fähigkeiten. Es gilt künftig eine gute Kommunikationsfähigkeit mit unterschiedlichen Kommunikationsinstrumenten und unterschiedlichen Medien unter Beweis zu stellen, seine Kernkompetenzen sichtbar zu machen und das gleichermaßen virtuell und präsent. Autonomes Handeln der einzelnen in der virtuellen Teammitglieder ist gefordert, Umgang mit heterogenen Gruppen virtuell und präsent.Die Fähigkeit, die Bedürfnisse und Wünsche der anderen realitätsgerecht zu erfassen und auf dieser Grundlage zu diskutieren und die Interaktion zu beginnen und zu beenden, wird erwartet und gilt im virtuellen Raum als Voraussetzung für gelungene Teamarbeit.

 Gezielter Umgang mit veränderten Anforderung erwünscht

Die Transformation in den Unternehmen ist längst eingeleitet und für Führungskräfte und Mitarbeiter braucht es die Fähigkeit, sich schnell und mit geringem  oder am Besten ohne Unbehagen an neue, instabile Situationen anzupassen und sozial kompetent zu agieren.

Im Buch der Kulturen Gesprächssignale mitlesen können.

20. July 2010

Dem Gesprächspartner ins Wort zu fallen gilt als unhöflich und sorgt für einen unharmonischen Gesprächsverlauf. Daher sind die meisten Menschen stets darauf bedacht, ihr Gegenüber ausreden zu lassen. In den häufigsten Fällen gelingt den Gesprächspaaren auch ein mehr oder weniger geregelter „Schlagabtausch”, bei dem jeder zur richtigen Zeit zu Wort kommt.
Kleine verbale und nonverbale Hinweise des Redners signalisieren dem Zuhörer, wann er bereit ist für einen Rollentausch und wann das Gegenüber nur durch „hm” oder „ja” seine Aufmerksamkeit deutlich machen soll.
Doch funktioniert diese Technik mit jedem beliebigen Interaktionspartner?

Die Sprachwissenschafterin Xiaoting Li von der Universität Peking verglich Asiaten und Europäern dahingehend, wie sie ihre Gesprächsbeiträge beenden und stieß auf kulturelle Unterschiede. Als Untersuchungsgrundlage dienten ihr dabei interkulturelle Business-Verhandlungen. Ihre Ergebnisse zeigten, dass Europäer  vor allem sprachliche Hinweise einsetzen um das Wort zu übergeben. Sprachliche Strukturen sowie Sprachmelodie bereiten den bisherigen Zuhörer auf seinen Einsatz vor.
Das Mandarin-Chinesisch hingegen erlaubt in seiner Grammatik solche strukturellen Hinweise nicht. Die Chinesen setzen daher viel mehr auf Variationen in der Tonhöhe sowie auf Mimik und Gestik. Das Wechseln von einem ganz hohen auf einen sehr tiefen Ton deutet in China auf das Gesprächsende hin.
Will der Zuhörer schon vorzeitig das Wort ergreifen, signalisiert er dies durch einen aufgerichteten oder nach vorne gebeugten Oberkörper. Fühlt sich der Zuhörer in seiner Rolle wohl, lehnt er sich zurück.
Diese nonverbalen Signale in Gesprächen sind den Europäer zwar nicht fremd, sie unterdrücken diese aber viel mehr und bemühen sich stets um eine rein verbale Kommunikation.
Solche Unterschiede stellen in den Businessverhandlungen eine großer Herausforderung dar: im Europäischen gilt es, alle Sprachregeln zu beherrschen, um die subtilen Signale wahrnehmen zu können. Im Asiatischen ist man zu deutlich mehr Körpereinsatz gezwungen. Umso wichtiger ist es daher, dass man sich zwecks Globalisierung in der interkulturellen Kommunikation mit solchen Feinheiten vertraut macht. Hohe Aufmerksamkeit und ein bestimmtes Maß an Vorwissen sind essentiell dafür, dass aus anfänglichen Kommunikationsfehlern gelernt werden kann.

Es gilt also für unsere Verhandlungsführung Gespräche  genau zu analysieren und auf Kommunikationsfehler zu prüfen und mögliche Missverständnisse zu klären und ansprechbar zu machen.

Kontaktknüpfen leicht gemacht

26. April 2009

Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download:
Kontaktknüpfen leicht gemacht


FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

  • Im Seminar trainieren Sie an der Fähigkeit mit anderen Menschen, in Kontakt zu kommen und gut zu recht zu kommen.
  • Besonders geht es um die Fähigkeit der Wahrung der eigenen Interessen gegenüber anderen und der Fähigkeit, positive Beziehungen mit anderen einzugehen und aufrecht zu erhalten.
  • Wer beide Fähigkeiten hat, ist so in der Lage, zwischen seinen eigenen Interessen und den Interessen anderer ein balanciertes Verhältnis herzustellen. Viele unserer Erstbegegnungen finden auch oft virtuell statt. Auch in diesem Rahmen bedarf es eines professionellen Erstkontaktes.
  • Kontakte sind ausschlaggebend. Ein wesentliches Element von Kontaktmanagement ist die Kontaktstärke und damit zusammenhängend eine angenehme Ausstrahlung gekoppelt mit der Fähigkeit, andere für sich einzunehmen.

NUTZEN:
Sie erfahren, wie Sie im beruflichen Kontext neue interessante Kontakte knüpfen, wie Sie neuen Personen begegnen und einen möglichst persönlichen Kontakt aufbauen können.

ZIELGRUPPE:
Personen, die ihre Beziehungen zu Partnern, Kunden, Mitarbeitern oder anderen Kontakte nutzen möchten.

INHALTE:
Es existieren keine tieferen Bindungen mit anderen Menschen, die uneingeschränkt und alleine auf einen Vertrauensvorschuss eingegangen werden. Genau dieses Vertrauen muss zunächst erworben werden. Offen auf Menschen zugehen, mit denen es schwierig erscheint, Kontakt aufzubauen und zu halten. Sie lernen in unterschiedlichen Situationen angemessen zu kommunizieren und auch zu Personen eine Beziehung aufzubauen, die aus vollkommen anderen sozialen oder beruflichen Kontexten stammen. Wenn Sie bereit sind, sich für andere Menschen und deren Belangen zu interessieren, erleichtert dies den Aufbau einer gemeinsamen Gedankenwelt.

Knüpfen und Aufrechterhalten sozialer Beziehungen:

  • Kontakt aufnehmen, der erste Eindruck, Selbstbeurteilung, Fähigkeit zu Smalltalk und zur ungezwungenen Kontaktaufnahme
  • Beurteilung durch einen Beobachter: wie werde ich erlebt?, was erlebe ich?

Soziale Interaktion und Kontakte pflegen:

  • Transaktionen, gewinnen, aufrechterhalten und vertiefen
  • THE big five, Persönliche Handlungseigenschaften, Persönliche Fähigkeiten
  • Sympathie aufbauen, Offensiv Kontakt zu anderen Menschen wollen, Kontakte bei Bedarf auch in Anspruch zu nehmen
  • Kontaktpflege betreiben, obwohl man nicht sicher sein kann, von wem man was zurückbekommen könnte.

Kaltstrategien planen oder spontan herstellen:

  • Nutzen von Web2.0
  • Nutzen von Plattformen
  • Nutzen von Veranstaltungen

TERMINE:

WIEN: FR, 13.01.12, FR. 24.08.12
jeweils von 09:00 bis 17:00 Uhr

SALZBURG: DI, 28.02.12, DI. 08.05.12
jeweils von 09:00 bis 17:00 Uhr

LINZ: MO, 30.01.12, MO. 02.07.12
jeweils von 09:00 bis 17:00 Uhr

Interne Termine auf Anfrage.

ZUR ANMELDUNG

KOSTEN:
Die Kosten pro Seminar betragen Euro 350,- exkl. Mwst. und exkl. Spesen pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagsatz.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

 



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