Archiv für das Tag 'Kommunikation'

Virtuelle Kommunikation

30. März 2011

Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download:

Virtuelle Kommunikation

 

FOCUS UND  ZIEL DES SEMINARS:

  • Virtuelle Kommunikation muss proaktiv und klar und unmissverständliche Formulierungen wählen, da durch den Mangel an sozialer Unmittelbarkeit sehr viel mehr Interpretationsspielraum in der textbasierten Mitteilung liegt als in der mündlichen.
  • Vereinbaren Sie Kommunikationsrituale, strukturieren Sie ihre formelle Kommunikation und schaffen Sie Freiräume für virtuelle informelle Kommunikation
  • Zu komplexe Kommunikationsaufgaben und mangelnde bzw. nicht-funktionale Kommunikationsregeln können ebenso wie ein eng bemessener Zeitrahmen in virtuellen Kommunikationssituationen zu Problemen führen (Petzold, 2002).

Nutzen:

Produktive virtuelle Mitarbeiter gehen spielerischer mit digitaler Kommunikation und unterschiedlichen Kommunikationsinstrumenten um, Gleichzeitigkeit und Dialogische Kommunikationsformen stehen dabei im Vordergrund. Die Stärkung der Kommunikationskompetenz ist ein zentrales Anliegen dieses Seminars.

Zielgruppe:

Virtuelle Mitarbeiter, die ihre Kommunikationsherausforderungen reflektieren möchten und die Kommunikationskompetenz stärken möchten.

WAS UNTERSCHEIDET DIE TRADITIONELLE VON DER VIRTUELLEN KOMMUNIKATION?

Bürokratische Formulierungen machen den Inhalt schwer verständlich. Lebendiges Schreiben ist gefordert, überzeugen in der textbasierten Kommunikation ein Muss. Gewinnen ist der Kommunikator, der seinen Nutzen einfach zum Ausdruck bringen kann und der ganz klar auf den Punkt kommt, ohne Worthülsen nur aneinander zu reihen – gute Texte lassen Bilder im Kopf des Lesers entstehen und geben einfach zu verstehende Beispiele. Erfolgreiche virtuelle Kommunikation erfordert Kenntnisse.

Virtuelle Kommunikation

  • Synchrone Kommunikation versus asynchrone Kommunikation
  • Virtuelle Kommunikationskompetenzen stärken
  • Erfolgreich kommunizieren und führen mit modernen Kommunikationsmedien
  • Konfliktmanagement auf Distanz und zwischen Kulturen
  • Regeln zum Informationsaustausch
  • Fallen der Kommunikation
  • Erfolgreiche Kommunikationsinstrumente
  • Benchmarks

Erfolgsfaktoren der virtuellen Kommunikation:

  • Sprache und Distanz als kritischer Engpassfaktor
  • Sich der Kommunikationseinschränkungen bewusst werden
  • Von der rein textbasierten Kommunikation zur Multimediakommunikation
  • Multimediakommunikation optimieren
  • Controlling und Optimierung der Kommunikation
  • Proaktive Kommunikation

Virtuelle Kommunikationsinstrumente optimal nutzen:

  • Sicher in der E-Moderation
  • IRC-Chat Kommunikationsmodelle und Kommunikationswege.
  • Erfolgreicher Einsatz von Kommunikationsmedien: Telefon, E-Mail, Videokonferenzen, Groupware.
  • Tipps und Tricks der unterschiedlichen Kommunikationsmedien
  • Schwierigkeiten und Fallstricke in der virtuellen Kommunikation.

TERMINE / ORT:    

WIEN: MO, 21.11. / DI, 22.11.11
WIEN: Mo, 09.04. / DI, 10.04.12

Interne Termine auf Anfrage.

MÜNCHEN: Do, 03.11. / Fr, 04.11.2011

BERLIN: Do, 02.02. / Fr, 03.02.2012

STUTTGART: Do, 26.04. / Fr, 27.04.2012

KÖLN: Do, 19.07. / Fr, 20.07.2012

ZUR ANMELDUNG

Kosten:

Die Kosten pro Seminar betragen Euro 700,- exkl. Mwst. pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

Weitere Informationen erhalten Sie von  Ursula della Schiava-Winkler per Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 sowie +43/664/1012768

Medienkompetent – Fit im Umgang mit neuen Medien

30. März 2011

Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download:

Medienkompetent

 

Focus und Ziel des SEMINARS:

  • Organisationen nutzen in immer stärkerem Masse moderne Informations- und Kommunikationstechnologien, um Wertschöpfungsprozesse relativ unabhängig von Zeit und Ort und über die eigenen Grenzen hinweg zusammen mit externen Kooperationspartnern durchzuführen (DeSanctis, Staudenmayer & Wong, 1999; Reichwald & Bastian, 1999; Lipnack & Stamps, 1998).
  • Für das Gelingen von Kommunikation und Kooperation zwischen den meist weit entfernten Mitarbeiter benützen wir fast ausschließlich Medien.
  • Diese neue Anforderung braucht daher Kommunikations- und Medienkompetenz, daß heißt, die Fähigkeit, mit den modernen technischen Kommunikationsmitteln richtig umzugehen und sich deren unterschiedlicher Wirkung bewusst zu werden.
  • Der Umgang mit neuen Medien, die Fähigkeit der aktiven Kommunikation, die Kenntnis der technischen Bedingungen und Möglichkeiten sowie die Sensibilität der Wahrnehmung im virtuellen Raum wird daher als neuer Produktivitätsfaktor  zentral bestimmend über Erfolg und   Wettbewerb.
  • Mitarbeiter wie Führungskräfte sind daher  neu gefordert mit Medien professionell umzugehen, sie bewusst und spielerisch zu nutzen

Nutzen:

Medienkompetenz stärken – neue Medien nutzen

Zielgruppe:

Mitarbeiter und Führungskräfte, die Ihre Medienkenntnisse vertiefen möchten.

WOZU ONLINEKOMPETENZ?

Mangelnde Online-Medienkompetenz wird sich bald ebenso nachteilig auswirken wie Anal-phabetismus – wenn nicht sogar deutlicher. Die Kluft zwischen gewandten Usern und Skeptikern wächst genauso schnell wie die Anzahl der Medien und Tools. (Michael Hafner).

Überblick über socialmediaplattformen

  • Welche Plattformen gibt es?
  • Welche Ziele, welchen Nutzen bringt welches Medium?
  • Kennenlernen der Vor- und Nachteile?
  • Nutzen von virtuellen Dynamiken
  • Dialogorientiertes Kommunizieren

Socialmediafit:

  • Facebook, XING, LINKedin
  • Twittern Sie?
  • Vorteile des eigenen Youtubechannels erkennen
  • Googlemaps bewusst nutzen
  • Googlealerts einrichten
  • Multimediatools gekonnt einsetzen und nutzen
  • Multimediakommunikation optimieren
  • Controlling

Voraussetzungen im Unternehmen schaffen

  • Die eigene Socialmediastrategie entwickeln
  • Gemeinsame Guidelines committen
  • Information, Kommunikationsregeln festlegen
  • Text, Bild und Kurzfilm gut in der Kommu8nikations einsetzen
  • Tipps für die Multimediakommunikation

Medientraining für den Einsatz im Unternehmensalltag:

  • Podcasts, Videopodcasts, Arbeit im Onlineraum, Einsatz und Arbeit mit Wikis, Einsatz von Weblogs, Moderation von Foren, Chats, Newsgroups und Onlineräumen, und erhalten viele unterschiedliche Branchenbeispiele kennen.
  • Praxisbeispiele Fallstricke und Erfolgs-rezepte
  • News, Tests, Tipps, Spezialwissen und Best-Practice-Beispiele

Termine/ORT:    

WIEN: DI, 27.12. / MI, 28.12.11

WIEN: Mo, 26.03. / DI, 27.03.12

Interne Termine auf Anfrage.

ZUR ANMELDUNG

Kosten:

Die Kosten pro Seminar betragen Euro 700,- exkl. Mwst. pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

Weitere Informationen erhalten Sie von  Ursula della Schiava-Winkler per Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 sowie +43/664/1012768

Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download:

Medienkompetent

 

Focus und Ziel des SEMINARS:

  • Organisationen nutzen in immer stärkerem Masse moderne Informations- und Kommunikationstechnologien, um Wertschöpfungsprozesse relativ unabhängig von Zeit und Ort und über die eigenen Grenzen hinweg zusammen mit externen Kooperationspartnern durchzuführen (DeSanctis, Staudenmayer & Wong, 1999; Reichwald & Bastian, 1999; Lipnack & Stamps, 1998). 
  • Für das Gelingen von Kommunikation und Kooperation zwischen den meist weit entfernten Mitarbeiter benützen wir fast ausschließlich Medien.
  • Diese neue Anforderung braucht daher Kommunikations- und Medienkompetenz, daß heißt, die Fähigkeit, mit den modernen technischen Kommunikationsmitteln richtig umzugehen und sich deren unterschiedlicher Wirkung bewusst zu werden.
  • Der Umgang mit neuen Medien, die Fähigkeit der aktiven Kommunikation, die Kenntnis der technischen Bedingungen und Möglichkeiten sowie die Sensibilität der Wahrnehmung im virtuellen Raum wird daher als neuer Produktivitätsfaktor  zentral bestimmend über Erfolg und   Wettbewerb.
  • Mitarbeiter wie Führungskräfte sind daher  neu gefordert mit Medien professionell umzugehen, sie bewusst und spielerisch zu nutzen

Nutzen:

Medienkompetenz stärken – neue Medien nutzen

Zielgruppe:

Mitarbeiter und Führungskräfte, die Ihre Medienkenntnisse vertiefen möchten.

WOZU ONLINEKOMPETENZ?

Mangelnde Online-Medienkompetenz wird sich bald ebenso nachteilig auswirken wie Anal-phabetismus – wenn nicht sogar deutlicher. Die Kluft zwischen gewandten Usern und Skeptikern wächst genauso schnell wie die Anzahl der Medien und Tools. (Michael Hafner).

Überblick über socialmediaplattformen

  • Welche Plattformen gibt es?
  • Welche Ziele, welchen Nutzen bringt welches Medium?
  • Kennenlernen der Vor- und Nachteile?
  • Nutzen von virtuellen Dynamiken
  • Dialogorientiertes Kommunizieren

 

Socialmediafit:

  • Facebook, XING, LINKedin
  • Twittern Sie?
  • Vorteile des eigenen Youtubechannels erkennen
  • Googlemaps bewusst nutzen
  • Googlealerts einrichten
  • Multimediatools gekonnt einsetzen und nutzen
  • Multimediakommunikation optimieren
  • Controlling

 

Voraussetzungen im Unternehmen schaffen

  • Die eigene Socialmediastrategie entwickeln
  • Gemeinsame Guidelines committen
  • Information, Kommunikationsregeln festlegen
  • Text, Bild und Kurzfilm gut in der Kommu8nikations einsetzen
  • Tipps für die Multimediakommunikation

 

Medientraining für den Einsatz im Unternehmensalltag:

  • Podcasts, Videopodcasts, Arbeit im Onlineraum, Einsatz und Arbeit mit Wikis, Einsatz von Weblogs, Moderation von Foren, Chats, Newsgroups und Onlineräumen, und erhalten viele unterschiedliche Branchenbeispiele kennen.
  • Praxisbeispiele Fallstricke und Erfolgs-rezepte
  • News, Tests, Tipps, Spezialwissen und Best-Practice-Beispiele

Termine/ORT:    

WIEN: DI, 27.12. / MI, 28.12.11

WIEN: Mo, 26.03. / DI, 27.03.12

Interne Termine auf Anfrage.

ZUR ANMELDUNG

Kosten:

Die Kosten pro Seminar betragen Euro 700,- exkl. Mwst. pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

Weitere Informationen erhalten Sie von  Ursula della Schiava-Winkler per Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 sowie +43/664/1012768

Die Geheimnisse der Farbe ins Licht gerückt – Farblichtherapie für psychische Belastungen

11. Februar 2011

Sonnenanwendungen waren bei den alten  Griechen und Römern bei psychosomatischen Krankheitsbildern genauso verbreitet wie bei den Indianern. Ähnlich wie Sonnenlicht ermöglicht Farblichtbestrahlung eine neue Einstellung der Psyche. In Zeiten wo Anforderungen im beruflichen oder privaten Alltag steigen, häufen sich auch Konflikt- und Spannungssituationen, die wiederum Ausgleich suchen oder in psychosomatischen Problemen münden. 

„ …dies oder das macht mir das Herz schwer“

40% aller Herz-Kreislaufpatienten zeigen innerpsychische Spannungszustände, die in Angst eingebettet sind. Auslösersituationen sind oft Trennungs- und Verlassenheitssituationen, Konfrontation mit unerwarteten Ereignissen und eine Veränderung der unmittelbaren Lebenssituation. Das Eigenlichtfrequenz hilft auf der psychischen Ebene passive Versorgung, Schutz und Verwöhnung zu gewährleisten und sich gleichzeitig wieder stark und unabhängig zu fühlen. 

„… dicke Luft, es verschlägt einem den Atem“

Die Atmung ist eine der wesentlichsten Ausdrucksformen der menschlichen Kommunikation. Teilhaben und Austauschen, Macht und Ohnmacht, Anziehung und Abstoßung – drücken wir durch die Art unserer Atmung aus. Durch Lichtzufuhr verschwinden die Müdigkeit-, Trägheit- und Schläfrigkeitssymptome. Es gelingt wieder den eigenen Atemrhythmus wieder zu finden. 

„ ….es ist zum aus der Haut fahren“

Die Haut ist eines der empfindlichsten Begrenzungsorgane zwischen Körperinnerem und der Umwelt. Unsere psychische Hülle hat daher eine hohe Be- und Abgrenzungsaufgabe und ist ständig gefordert mit Nähe- und Distanz zu jonglieren. Die Haut erfährt unter dem Farblicht eine rasche Symptombesserung, der psychische Stress des sichtbaren Unwohlfühlen wird so zurückgedrängt und der Leidensdruck akut verbessert.

„ es gilt Haltung zu bewahren“

Der Anteil der Patienten mit spannungsbedingten, konflikthaftausgelösten Beschwerden des Haltungs- und Bewegungsapparates ist groß. Häufig sind Antriebsthemen wie Selbstbeherrschung, Willenskraft, Diszipliniertheit, Geltungsstreben im Vordergrund und dominieren das Zusammenspiel von Haltung und Bewegung.

„die Quelle der Überraschungen …“

Der Magen-Darmbereich ist ein empfindliches Antwortsystem auf seelische Störung spezifisch in Hinblick auf Beziehungsprobleme. 30% der Bevölkerung leiden zeitweise an einer gestörten Darmtätigkeit. Nicht erfüllte Wünsche und Erwartungen spiegeln sich eher im oberen Vertrauungstrakt wider, nicht gelebte aggressive Probleme zeigen sich durch Durchfall, Obstipation und Bauchschmerzen oder Erbrechen. Gewissenhafte, exakte Personen, die sehr wenig mit ihren negativen Gefühlen wie Ärger und Wut in Berührung kommen, erleben unter dem Licht eine Geborgenheit und bekommen so die Möglichkeit ihrem Verlangen nach Hingabe und Fürsorglichkeit nachzugeben. 

„Den Wald vor lauter Bäume nicht sehen …“

20% aller Personen kämpfen mit Überforderung, Müdigkeit und Erschöpfung als Folge von chronischen Stressoren (z.B. Zeitdruck, Feindseligkeit, Aggressivität und Erfolgszwangs). Ausruhen und Schlaf bringen in diesem Fall keine Erholung: Einschlaf- und/oder Durchschlafstörungen sind die Folge. Mit dem gesunden Schlaf verbinden wir  Regeneration und Rückzug. Voraussetzung dafür ist ein Vertrauen können in die Welt und ein Sich-fallen-lassen können. Die Farblichtbestrahlung ermöglicht die Fähigkeit zur Entspannung wieder zu erlangen. Die Tagesreste werden so schon im Anlassfall sichtbar und unbewusste, verdrängte Konflikte können leichter zu Lösungen geführt werden. 

„Auf der Suche ..“

Suchterkrankungen gehen oft mit der Flucht aus der Not der Realität einher. Innerseelische Impulse unterliegen oft keinerlei Erkenntnis, sondern werden unverändert und dranghaft ausagiert. Das Farblicht erleichtert einerseits den Entgiftungsprozess, andererseits wird die Motivation zur Lösung von Konflikten erhöht und damit Entlastung spürbar. Gerade bei Suchterkrankungen, Nikotin, resistenten Gewichtsproblemen, Medikamenten und anderen stoffgebundene oder stoffungebundene Suchtformen sind begleitende Gespräche zu Lichttherapie empfehlenswert.   

„Man zerbricht sich den Kopf“

Die Lösung einer schwierigen Aufgabe mit der Befürchtung, es nicht zu schaffen, der Leistungsdruck, Überforderung, die mit dem subjektiven Erleben viel und ohne Erfolg zu arbeiten einhergehen führen zu einer Dauerspannung ohne Entspannung und werden häufig durch den Kopfschmerzen (Migräne, Spannungs- und Clusterkopfschmerz) spürbar. Die Entspannung der Muskulatur, die durch das Licht bewirkt wird, fördert die Bereitschaft, die Widersprüche in der Lebensführung herauszufinden.

Fassen wir zusammen, ist die Wirkung des Farblichtes  für alle Faktoren, die zu einer seelischen Unausgeglichenheit führen (z.B. Stress, Ärger, Frust, Zorn, Hass, Neid, Missgunst, Eifersucht, Mobbing, Faulheit, Bequemlichkeit, Sorgen, Kummer, Leid, Trauer etc.) zu empfehlen, weil alle diese Belastungen zum Ausgleich viel Lichtenergie benötigen.

Working hard, working smart

5. Februar 2011

Wordking hard, working smart
Foto Biennale Venedig 2010

Aber nicht nur im kreativen Organisieren und Integrieren ihres Familienlebens sind die Top Level Managerinnen etwas ganz Besonderes. Auch ihr Führungsstil ist anders , ist „transformational“, ist gut für das Unternehmen. Ein weiteres entscheidendes Ergebnis der Studie über Executive Mütter ergab die Analyse ihres Führungsstils. Der kann nämlich durchgehend als  partizipativ, demokratisch, kollaborativ, beziehungsorientiert, hilfsbereit, moralisch und wertschätzend beschrieben werden. Ein solches Führungsverhalten ist in der Literatur als „Transformationaler“ Führungsstil bekannt.

Transformationales Führen ist nicht macht- und wettbewerbsorientiert, sondern behinaltet ein überzeugtes Commitment für die Förderung der MitarbeiterInnen, für das ausführliche Kommunizieren mit MitarbeiterInnen, dafür, diese immer zu informieren und kein Wissen aus Machtgründen zurückzuhalten. Andere zu motivieren und zu unterstützen, auf ihre Bedürfnisse einzugehen, ist dabei ebenfalls selbstverständlich. Transformationale Führungskräfte zeigen ihren MitarbeiterInnen außerdem stets die Verbindung zwischen ihrer Leistung und ihrer Kompensation auf, machen sie transparent. Einige der Top Level Managerinnen in der Studie sprachen in diesem Zusammenhang auch sehr treffend davon, „wie gute Grossmütter“ mit ihren MitarbeiterInnen umzugehen: Streng, wenn nötig, aber immer unterstützend.

Durchgehend zeigten die Frauen in der Studie sowohl ein hohes Verantwortungsbewusstsein als auch ein hohes Selbstwertgefühl – Voraussetzungen, die für transformationales Führen optimal sind. Weitere, allen Frauen gemeinsame Voraussetzungen waren eine gute Ausbildung, eigene Mütter die Selbstvertrauen gaben, das Vorhandensein positiver Role Models und hiflreicher Mentorinnen, hohe eigene Erwartungen sowohl an die Qualität von Arbeits- als auch von Familienleben, eine hohe Arbeitsmotivation und klare Zielsetzungen, sowohl für die Arbeit als auch für das eigene Leben.

Abgesehen davon zeichnete alle Managerinnen eine  „Working hard & working smart“ – Einstellung aus: Sie waren nicht aufgrund einer Art immer schon vorhandenen Traums von der großen Karriere an die Spitze gekommen, und auch nicht, weil ihre Herkunft und die Beziehungen ihrer Familie es ihnen nahe gelegt hatten, sondern durch gute und effiziente Arbeit. Und dessen waren sie sich auch bewusst.

Schließlich passen sich die Top Level Mütter auch nicht an als typisch männlich bekannte Führungsstile und –konventionen an, sondern schaffen ihre eigenen Voraussetzungen für erfolgreiches Führen, die eben neben einem transformationalen Führungsstil auch eine kreative Integration von Arbeits- und Familienleben beinhalten. Und last but not least haben weibliche Top Führungskräfte mit Familie vielen ihrer männlichen Kollegen auch noch einen weiteren Erfolgsfaktor voraus: Sie schöpfen aus der gelungenen Integration von Arbeitserfolgen und einer glücklichen Familie, in denen sie als Mutter trotz allem die treibende Kraft sind, eine ganz besondere Motivation und Zufriedenheit mit ihrem Leben.

Aus all diesen Gründen zahlt es sich für Unternehmen aus, Frauen als Führungskräfte vermehrt zu fördern und auf ihre Bedürfnisse nach Integration von Arbeits- und Familienleben einzugehen. Denn tatsächlich: Einige Studien weisen sogar darauf hin, dass Frauen die besseren Führungskräfte sind. Für die USA haben Krishnan & Park 2005 mit der  Analyse von 700 Unternehmen aus Fortune 1000 nachgewiesen, dass die Unternehmenskennzahlen umso positiver ausfallen, desto mehr Frauen im Top-Management des jeweiligen Unternehmens beheimatet sind.  Zu den gleicchen Ergebnissen kamen die Unternehmensberatung McKinsey für Deutschland und eine Studie der London School of Economics für England.

Und eines ist sicher: Wenn Unternehmen Frauen mehr fördern, ihnen Unterstützung dabei geben, sich zu entwickeln, das transformationale Führen und die Verhaltensweisen, die es bedarf, um Familien- und Arbeitsrollen erfolgreich zu integrieren, gezielt zu erlernen, dann wird der Arbeitgeber genauso davon profitieren wie die (Neo-)Managerin.

Weiterlesen: leaders in a global economy a study of executive women and men

50+ na und? – Die (ungenützten) Potentiale älterer Mitarbeiter

5. August 2010

Man bezeichnet ihn als die „stille Revolution“, den demographischen Wandel, der von steigender Lebenserwartung und niedrigen Geburtenziffern geprägt ist.
Die Tatsache, dass die Anzahl älterer Menschen kontinuierlich zunimmt, während die der Jüngeren sinkt, stellt nicht nur für die Sozialsysteme sondern auch für die Wirtschaft eine Herausforderung dar.
Anfang der 50er Jahre belief sich die Zahl der über 60-jährigen in Österreich noch auf weniger als 16 Prozent. Heute sind wir bereits bei 23 Prozent angelangt und die Prognose für 2025 beläuft sich auf fast 30 Prozent.
Gründe für die gravierende Steigerung der Lebenserwartung sind die bessere Gesundheitsvorsorge und ein genereller Wohlstandszuwachs.
Neben der erhöhten Lebenserwartung trägt auch die Verschiebung von körperlicher auf geistige Arbeit dazu bei, dass sich die Einstellung zum Ruhestand ändert.
Schließlich erfreuen sich viele 60-jährige heute noch bester Gesundheit und blicken im Durchschnitt 20 weiteren Lebensjahren entgegen – warum also schon komplett aus dem Beruf aussteigen?

Nahezu alle Bereiche der Wirtschaft und Gesellschaft sind von dem demographischen Wandel betroffen.
In der Konsumwelt hat man die Generation 50+ schon als wertvolle Zielgruppe entdeckt, doch auch die Unternehmen müssen mit der Integration Älterer, mit Wissenstransfer und Gesundheitsmanagement nachziehen.
Steigende Lebenserwartung gekoppelt mit ausbleibendem Nachwuchs sorgt vor allem für einen Fachkräftemangel. Aufgrund dessen haben bereits 28 % der österreichischen Unternehmen Schwierigkeiten damit, bestimmte Stellen zu besetzten.
Dies ist ein weiteres Argument dafür, die Potentiale der älteren Belegschaften verstärkt auszuschöpfen, was momentan noch viel zu wenig geschieht – ein immenser Verlust von Erfahrung und Know-How für den Betrieb ist die Folge.
Der Grund für die unzureichende Nutzung des Potentials älterer Mitarbeiter sind die anhaltenden Vorurteile, mit denen Arbeitskräfte in höherem Alter zu kämpfen haben: Oft krank und teuer seien sie während sie weder durch Leistungsfähigkeit noch durch Innovation punkten können.
Mag das zu Zeiten der alten Industriegesellschaft vielleicht noch zugetroffen haben, so hat längst eine neue Ära begonnen. Diese ist geprägt von Wissens- und Informationsarbeit, Beratung und Service, Kommunikation, Planung und Organisation – also Bereiche, in denen ältere Arbeitnehmer absolut wettbewerbsfähig sind.
Neben der Wettbewerbsfähigkeit haben sie oft sogar Wettbewerbsvorteile gegenüber jüngeren Arbeitnehmern, weil sie über Eigenschaften verfügen, die sich erst mit steigendem Alter entwickeln, wie etwa:

•    Lebens- und Berufserfahrung
•    Urteilsfähigkeit und Risikobewusstsein
•    Betriebs-, branchen- und kundenspezifisches Wissen
•    Loyalität, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein
•    Kundenorientierung und Verhandlungsgeschick

Für Teams mit älteren Kollegen bedeutet das oft eine bessere Gesamtleistung, angenehmeres Arbeitsklima und weniger interne Konflikte.

Der Trend geht daher verstärkt in Richtung ältere Arbeitnehmer, wenngleich Österreich anderen Ländern wie Schweden, Deutschland, Großbritannien, der Schweiz und den USA noch deutlich hinterherhinkt.
Auch wenn das Umdenken vieler Betriebe in Bezug auf die älter werdenden Belegschaften also oft noch recht schleppend vonstatten geht, gibt es dennoch bereits einige Unternehmen, die zukunftsorientiert auf den demographischen Wandel reagieren.
Eines davon ist der Stahlkonzern „Voestalpine“: Neben Sicherheits- und Gesundheitsvorsorgemaßnahmen setzen sie auch stark auf Chancengleichheit zwischen jüngeren und älteren Mitarbeitern.
Auch „BMW“ passt sich mit seinem Projekt „Heute für morgen“ äußerst erfolgreich an den demographischen Wandel an.
Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen „Bosch“ hat eine Tochtergesellschaft – die Management Support GmbH – gegründet. Diese besteht aus über 880 Senior-Experten, die ihren langjährigen Erfahrungsschatz an neue Mitarbeiter weitergeben.
In Stellenanzeigen ausdrücklich nach Senioren gesucht hat der Automobilzulieferer „Brose“ vor wenigen Jahren. Das Ziel war ein „gesunder Generationen-Mix“ durch den sich die Effizienz deutlich steigern ließ.
Ähnlich ging die „Sparda Bank“ in Baden-Württemberg vor, die in den letzten Jahren rund ein Drittel der freien Stellen mit Bewerbern über 50 besetzte.
Dass auch die Kundschaft älterer wird, erkannte „CVS“ in den USA schon vor vielen Jahren und profitiert nun davon, dass ältere Kunden oft älteren Mitarbeitern mehr Vertrauen schenken.

Diese Beispiele zeigen, dass „Age Management“ der Schlüssel zu zukünftigem Erfolg ist, doch gerade KMUs verfügen nicht immer über die Kompetenzen, sich adäquat an demographische Veränderungen anzupassen.
Strategische Unterstützung erhalten sie daher etwa vom Best Age Network. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk aus Trainern, Beratern und Coachs, die sich auf Organisations- und Personalentwicklung im demographischen Wandel spezialisiert haben.

Zusammenfassend kann fest gehalten werden, dass folgende Schlagworte wesentlich für die zukünftige Fitness von Unternehmen sind:

•    Demographie-Check zur Analyse der Altersstruktur
•    Demographiesensible Unternehmenskultur
•    Lebensphasenorientierte Arbeitsorganisation
•    Langfristige Sicherung der Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitern
•    Organisation des Wissenstransfers zwischen Jung und Alt
•    Investition in die Weiterbildung Älterer
•    Rekrutierung und Bindung älterer Mitarbeiter

Share |


Im Buch der Kulturen Gesprächssignale mitlesen können.

20. Juli 2010

Dem Gesprächspartner ins Wort zu fallen gilt als unhöflich und sorgt für einen unharmonischen Gesprächsverlauf. Daher sind die meisten Menschen stets darauf bedacht, ihr Gegenüber ausreden zu lassen. In den häufigsten Fällen gelingt den Gesprächspaaren auch ein mehr oder weniger geregelter „Schlagabtausch”, bei dem jeder zur richtigen Zeit zu Wort kommt.
Kleine verbale und nonverbale Hinweise des Redners signalisieren dem Zuhörer, wann er bereit ist für einen Rollentausch und wann das Gegenüber nur durch „hm” oder „ja” seine Aufmerksamkeit deutlich machen soll.
Doch funktioniert diese Technik mit jedem beliebigen Interaktionspartner?

Die Sprachwissenschafterin Xiaoting Li von der Universität Peking verglich Asiaten und Europäern dahingehend, wie sie ihre Gesprächsbeiträge beenden und stieß auf kulturelle Unterschiede. Als Untersuchungsgrundlage dienten ihr dabei interkulturelle Business-Verhandlungen. Ihre Ergebnisse zeigten, dass Europäer  vor allem sprachliche Hinweise einsetzen um das Wort zu übergeben. Sprachliche Strukturen sowie Sprachmelodie bereiten den bisherigen Zuhörer auf seinen Einsatz vor.
Das Mandarin-Chinesisch hingegen erlaubt in seiner Grammatik solche strukturellen Hinweise nicht. Die Chinesen setzen daher viel mehr auf Variationen in der Tonhöhe sowie auf Mimik und Gestik. Das Wechseln von einem ganz hohen auf einen sehr tiefen Ton deutet in China auf das Gesprächsende hin.
Will der Zuhörer schon vorzeitig das Wort ergreifen, signalisiert er dies durch einen aufgerichteten oder nach vorne gebeugten Oberkörper. Fühlt sich der Zuhörer in seiner Rolle wohl, lehnt er sich zurück.
Diese nonverbalen Signale in Gesprächen sind den Europäer zwar nicht fremd, sie unterdrücken diese aber viel mehr und bemühen sich stets um eine rein verbale Kommunikation.
Solche Unterschiede stellen in den Businessverhandlungen eine großer Herausforderung dar: im Europäischen gilt es, alle Sprachregeln zu beherrschen, um die subtilen Signale wahrnehmen zu können. Im Asiatischen ist man zu deutlich mehr Körpereinsatz gezwungen. Umso wichtiger ist es daher, dass man sich zwecks Globalisierung in der interkulturellen Kommunikation mit solchen Feinheiten vertraut macht. Hohe Aufmerksamkeit und ein bestimmtes Maß an Vorwissen sind essentiell dafür, dass aus anfänglichen Kommunikationsfehlern gelernt werden kann.

Es gilt also für unsere Verhandlungsführung Gespräche  genau zu analysieren und auf Kommunikationsfehler zu prüfen und mögliche Missverständnisse zu klären und ansprechbar zu machen.

« Vorherige Einträge - Nächste Einträge »