Archiv für das Tag 'Konflikt'

Schwierige Kundensituationen kompetent meistern

2. September 2011

Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Word Dokument:

 

FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

  • Unangenehme, problematische Personen gibt es in den meisten Unternehmen und sie sind eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Klassische Wege des Umganges greifen meist nicht, der Teamfrieden leidet.
  • Mit entsprechendem konsequenten eigenem Verhalten und einigen Regeln wird der Umgang so anschaulich dargestellt, dass schwierige Mitarbeiter leicht geführt werden können.
  • Ein engagiertes Klärungs- und Konfliktmanagement ist für den Erfolg des Unternehmens in der heutigen Zeit von entscheidender Bedeutung. Entscheidend ist daher die Handlungskompetenz wie Sie in solchen Situationen lösungsorientiert denken und umgehen.
  • In unserem Praxisseminar lernen Sie die wichtigsten Situationen und Möglichkeiten kennen, um schwarze Schafe zur Einsicht zu bringen gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Sie erfahren, warum Ihnen der Umgang mit manchen Personen schwer fällt und wo Sie nach Ursachen suchen könnten. Weiterhin erhalten Sie praktische Tipps und Tricks und Hinweise wie Sie z.B. Nörglern, Faulpelzen oder Besserwissern, Desinteressierten, Vielrednern, Streitlustigen, Schweigern“ gegenübertreten sollen.

NUTZEN:
Flexibel und gelassen auf unvorhergesehene Situationen reagieren, diplomatisch und sicher Gespräche führen und professionellerer und freundlicherer Umgang mit KundInnen

ZIELGRUPPE:

Das Seminar wendet sich an Personen verschiedener Positionen in Stabstellen oder internen Dienstleistungs- und Serviceeinheiten.

INHALTE:

Missverständnisse, Spannungen, heikle Gespräche, Beschwerden und konfliktgeladene Situationen gilt es zu vermeiden, trotzdem erschweren diese Situationen unseren täglichen beruflichen Alltag. Es gilt souverän zu bleiben, richtig zu reagieren und lösungsorientiert, serviceorientiert zu reagieren. Wenn Sie nicht aufpassen gelingt es diesen Störenfrieden das Betriebsklima nachhaltig negativ zu beeinflussen. Die traditionellen Kommunikationswerkzeuge und Vorgehensweisen helfen selten weiter um diese schwierigen Situationen zu kontrollieren. Hier müssen Sie zu anderen Mitteln greifen,um diese Angestellten zur Kooperation zu gewinnen, sind sehr spezielle Ansätze und Methoden der Gesprächsführung erforderlich.

 

Selbstreflexion

  • Das eigene Verhalten in problematischen Situationen kennen und einschätzen lernen.
  • Wer nervt Sie in welcher Situation?
  • Was macht Mitarbeiter schwierig und gibt es präventive Maßnahmen um diese in den Griff zu bekommen?
  • Wirksame Strategien, Schritt für Schrittanleitung persönliche Kompetenz stärken

 

Souverän bleiben und richtig reagieren auch wenn es schwer fällt

  • Das Auffangen von emotionalen Reaktionen. Der kluge Umgang mit den eigenen Emotionen.
  • Konstruktiv, souverän und handlungsfähig bleiben.
  • Die innere Einstellung prüfen — die Sichtweise verändern. Bewusster Umgang mit Sympathie und Antipathie.
  • Wie beeinflusst die eigene Grundhaltung die Situation?
  • Wissen was zu tun ist – flexibel und intuitiv das Richtige tun anhand von typischen Fällen

 

Schwierige Situationen managen

  • Welche Einflussfaktoren habe ich?
  • Wie kann ich handlungsfähig bleiben?
  • Wann ist ein Eingreifen notwendig und wann nicht?
  • Wie denken und handeln Sie: in Lösungen oder in Problemen?
  • Ziele und Wünsche des Gesprächspartners erkennen.
  • Richtiges Verhalten bei ungenauen Informationen, kritischen Fragen und Stresssituationen.
  • Umgang mit aggressiven und unangenehmen Personen.
  • Das eigene Verhalten erkennen und hinterfragen.
  • Fundierte psychologische Einschätzungen
  • Erfassen Sie die Sichtweise des Gegenübers
  • Entwickeln einer gemeinsamen Zielvorstellung
  • Bedürfnisse und Anforderungsprofile klären, Potentiale erkennen, Feedbackgespräch
  • Training zum guten Umgang mit schwierigen Kunden (Konflikte, Beschwerden, Übermittlung von unangenehmen Botschaften, …)

TERMINE :
WIEN:  MI, 28.03. / DO, 29.03.2012

WIEN: MI, 09.05. / DO, 10.05.2012

Interne Termine auf Anfrage.

 

KOSTEN:

Die Kosten pro Seminar betragen Euro 700,- exkl. Mwst pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

 

ZUR ANMELDUNG


Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

Die Geheimnisse der Farbe ins Licht gerückt – Farblichtherapie für psychische Belastungen

11. February 2011

Sonnenanwendungen waren bei den alten  Griechen und Römern bei psychosomatischen Krankheitsbildern genauso verbreitet wie bei den Indianern. Ähnlich wie Sonnenlicht ermöglicht Farblichtbestrahlung eine neue Einstellung der Psyche. In Zeiten wo Anforderungen im beruflichen oder privaten Alltag steigen, häufen sich auch Konflikt- und Spannungssituationen, die wiederum Ausgleich suchen oder in psychosomatischen Problemen münden. 

„ …dies oder das macht mir das Herz schwer“

40% aller Herz-Kreislaufpatienten zeigen innerpsychische Spannungszustände, die in Angst eingebettet sind. Auslösersituationen sind oft Trennungs- und Verlassenheitssituationen, Konfrontation mit unerwarteten Ereignissen und eine Veränderung der unmittelbaren Lebenssituation. Das Eigenlichtfrequenz hilft auf der psychischen Ebene passive Versorgung, Schutz und Verwöhnung zu gewährleisten und sich gleichzeitig wieder stark und unabhängig zu fühlen. 

„… dicke Luft, es verschlägt einem den Atem“

Die Atmung ist eine der wesentlichsten Ausdrucksformen der menschlichen Kommunikation. Teilhaben und Austauschen, Macht und Ohnmacht, Anziehung und Abstoßung – drücken wir durch die Art unserer Atmung aus. Durch Lichtzufuhr verschwinden die Müdigkeit-, Trägheit- und Schläfrigkeitssymptome. Es gelingt wieder den eigenen Atemrhythmus wieder zu finden. 

„ ….es ist zum aus der Haut fahren“

Die Haut ist eines der empfindlichsten Begrenzungsorgane zwischen Körperinnerem und der Umwelt. Unsere psychische Hülle hat daher eine hohe Be- und Abgrenzungsaufgabe und ist ständig gefordert mit Nähe- und Distanz zu jonglieren. Die Haut erfährt unter dem Farblicht eine rasche Symptombesserung, der psychische Stress des sichtbaren Unwohlfühlen wird so zurückgedrängt und der Leidensdruck akut verbessert.

„ es gilt Haltung zu bewahren“

Der Anteil der Patienten mit spannungsbedingten, konflikthaftausgelösten Beschwerden des Haltungs- und Bewegungsapparates ist groß. Häufig sind Antriebsthemen wie Selbstbeherrschung, Willenskraft, Diszipliniertheit, Geltungsstreben im Vordergrund und dominieren das Zusammenspiel von Haltung und Bewegung.

„die Quelle der Überraschungen …“

Der Magen-Darmbereich ist ein empfindliches Antwortsystem auf seelische Störung spezifisch in Hinblick auf Beziehungsprobleme. 30% der Bevölkerung leiden zeitweise an einer gestörten Darmtätigkeit. Nicht erfüllte Wünsche und Erwartungen spiegeln sich eher im oberen Vertrauungstrakt wider, nicht gelebte aggressive Probleme zeigen sich durch Durchfall, Obstipation und Bauchschmerzen oder Erbrechen. Gewissenhafte, exakte Personen, die sehr wenig mit ihren negativen Gefühlen wie Ärger und Wut in Berührung kommen, erleben unter dem Licht eine Geborgenheit und bekommen so die Möglichkeit ihrem Verlangen nach Hingabe und Fürsorglichkeit nachzugeben. 

„Den Wald vor lauter Bäume nicht sehen …“

20% aller Personen kämpfen mit Überforderung, Müdigkeit und Erschöpfung als Folge von chronischen Stressoren (z.B. Zeitdruck, Feindseligkeit, Aggressivität und Erfolgszwangs). Ausruhen und Schlaf bringen in diesem Fall keine Erholung: Einschlaf- und/oder Durchschlafstörungen sind die Folge. Mit dem gesunden Schlaf verbinden wir  Regeneration und Rückzug. Voraussetzung dafür ist ein Vertrauen können in die Welt und ein Sich-fallen-lassen können. Die Farblichtbestrahlung ermöglicht die Fähigkeit zur Entspannung wieder zu erlangen. Die Tagesreste werden so schon im Anlassfall sichtbar und unbewusste, verdrängte Konflikte können leichter zu Lösungen geführt werden. 

„Auf der Suche ..“

Suchterkrankungen gehen oft mit der Flucht aus der Not der Realität einher. Innerseelische Impulse unterliegen oft keinerlei Erkenntnis, sondern werden unverändert und dranghaft ausagiert. Das Farblicht erleichtert einerseits den Entgiftungsprozess, andererseits wird die Motivation zur Lösung von Konflikten erhöht und damit Entlastung spürbar. Gerade bei Suchterkrankungen, Nikotin, resistenten Gewichtsproblemen, Medikamenten und anderen stoffgebundene oder stoffungebundene Suchtformen sind begleitende Gespräche zu Lichttherapie empfehlenswert.   

„Man zerbricht sich den Kopf“

Die Lösung einer schwierigen Aufgabe mit der Befürchtung, es nicht zu schaffen, der Leistungsdruck, Überforderung, die mit dem subjektiven Erleben viel und ohne Erfolg zu arbeiten einhergehen führen zu einer Dauerspannung ohne Entspannung und werden häufig durch den Kopfschmerzen (Migräne, Spannungs- und Clusterkopfschmerz) spürbar. Die Entspannung der Muskulatur, die durch das Licht bewirkt wird, fördert die Bereitschaft, die Widersprüche in der Lebensführung herauszufinden.

Fassen wir zusammen, ist die Wirkung des Farblichtes  für alle Faktoren, die zu einer seelischen Unausgeglichenheit führen (z.B. Stress, Ärger, Frust, Zorn, Hass, Neid, Missgunst, Eifersucht, Mobbing, Faulheit, Bequemlichkeit, Sorgen, Kummer, Leid, Trauer etc.) zu empfehlen, weil alle diese Belastungen zum Ausgleich viel Lichtenergie benötigen.

Das Henne_Ei- PrinziP

17. April 2010

Bereiche:

Der Wunsch nach Kontakt, Nähe, Liebe, Zuwendung und Geborgenheit steht im krassen Gegensatz zum Panzercharakter des Psoriatikers, der sich in jeder Richtung abgrenzt und verteidigt und damit die Angst vor dem Verletztwerden und der Verwundung der Seele bekämpft. „Je größer die Abwehr und je dicker der Panzer eines Menschen, umso größer ist seine innere Empfindlichkeit und seine Angst vor Verletzung.“ Demzufolge treten heftige Schübe oft besonders in Konfliktsituationen auf, was die Notwendigkeit eines Ineinanderfließens von medizinischer und psychologischer Unterstützung deutlich macht.

more: http://dermatologie-allergologie.universimed.com/artikel/psoriasis-die-haut-als-spiegel-der-verwundeten-seele

Mobbing und Bossing – Schluss damit!

28. May 2009

Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:
Mobbing und Bossing


FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

  • Mobbing-Belästigungen, Weitergabe von Druck und Ausgrenzung gehören leider immer noch zum Alltag.
  • Mobbing ist von Konflikten zu unterscheiden. Konflikte sind brisant und Kraft raubend. Dennoch fehlt die systematische Demütigung einer Mobbingkampagne
  • Je mehr der Druck auf die Arbeitnehmer steigt, desto größer wird die Gefahr, dass dieser Druck sich auch in Mobbinghandlungen Luft verschafft.
  • Reaktionsmöglichkeiten in Mobbingsituationen sowohl für Betroffene, die Führungskraft und das Abteilungsteam können das Mobbing manifestieren oder auflösen.
  • Sie werden über den Verlauf und die unterschiedlichen Mobbingarten informiert und kennen rechtliche und juristische Folgen von Mobbing für Unternehmen.
  • Lernen Sie Präventivmaßnahmen und Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene sowie die Unterscheidung von Mobbinghandlungen und anderen Konfliktsituationen am Arbeitsplatz.
  • Darüber hinaus identifizieren Sie Verhaltensweisen, die Mobbing begünstigen, erkennen wann tatsächlich gemobbt wird, lernen wie Sie geeignet einschreiten können und wissen wie Sie Mobbing jeglichen Nährboden entziehen
  • NUTZEN:
    Mobbing erkennen und bewältigen
    Helfen Sie, sich und andere besser zu schützen.

    ZIELGRUPPE:
    Personalverantwortliche und Führungskräfte aus Unternehmen aller Branchen sowie Personen die sich zur Thematik Mobbing informativ beraten lassen möchten.

    INHALTE:
    Die unterschiedlichen Perspektiven der Opfer und Täter werden beleuchtet, damit der “Mobbingteufelskreis” durchbrochen werden kann und so die Atmosphäre der Angst und Unsicherheit im gesamten Team aufgelöst werden kann. Oft sind Nachahmungs-handlungen und Verfolgungsphantasien in der Organisation ein Tabuthema. Schnell ist Vertrauensverlust im Unternehmen bemerkbar. Die Konsequenzen sind: Ängste, Depressionen, Produktivitätseinbußen und innere Kündigungen, um nur einige zu nennen.

    Wichtig ist es, zwischen Konflikten und Mobbing zu unterscheiden. Mobbingopfer haben häufig mit langfristigen körperlichen und seelischen Erkrankungen zu rechnen. 8 % aller Suizidhandlungen gehen mit Mobbing einher.

    Jeder Mitarbeiter kann von Mobbing betroffen sein. Es gibt keinen Beruf, keine Position, keine Branche, die vor Mobbing schützen würde. Die Mobbingopfer sollen sich ihre Selbstachtung zurückerobern. Täter sollen mitfühlen und aus dem Teufelskreis aussteigen. Verschiedene Mobbingsituationen werden durch Organisationsbeispiele vermittelt und Lösungsstrategien dargestellt.

    Mobbing Workshopschwerpunkte:
    • Was ist Mobbing?
    • Woran lässt sich Mobbing erkennen?
    • Was sind die häufigsten Ursachen für Mobbing?
    • Welche psychischen und wirtschaftlichen Auswirkungen (Kosten) hat Mobbing?

    Mobbing und die Herausforderung für Betroffenen und Führungskräfte
    • Welche Beratungsangebote gibt es für Betroffene?
    • Welche Anforderungen setzt Mobbing an das Führungsverhalten?
    • Gesprächsleitfäden zur Situationsklärung

    Juristische TIPPS und Werkzeuge
    • Welche juristischen Werkzeuge gibt es für den Vorgesetzten, um mit Mobbing umzugehen?
    • Gleichbehandlungsgesetz
    • Welche Merkmale & Wirkungen haben Dienstvereinbarungen zum Thema Mobbing?

    Mobbingprävention
    • Maßnahmen, die greifen!


    TERMINE:

    WIEN: MO, 19.03.2012

    Interne Termine auf Anfrage.

    KOSTEN:
    Die Kosten pro Seminar betragen Euro 350,- excl. Mwst. und exkl. Spesen pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagsatz.

    ZUR ANMELDUNG


    Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
    Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

    Mediation

    20. May 2009

    Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:
    profilse_mediation


    FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

    • Mediation ist ein Konfliktlösungsverfahren in dem die beteiligten selbstbestimmt zukunftsorientierte Lösungen entwickeln bei der alle Seiten gewinnen.
    • Mit Hilfe von mir als neutralen, unparteiischen Vermittler, werden gegensätzliche Standpunkte ausgetauscht, Konflikte offengelegt, strukturiert, systematisiert. Zur Suche nach einer Lösung ist nicht Macht, sondern kreatives Denken erforderlich.
    • Der Mediator hat keine eigenen Entscheidungskompetenzen. Er unterstützt den Kommunikationsprozess und ist für die Art und Weise des Vorgehens im Verlaufe der Streitbeilegung verantwortlich. Er leitet die Parteien an, schnelle, flexible und auch kostengünstige Regelungen zu finden, von denen alle Seiten profitieren.
    • Unterstützt werden sie dabei von einem neutralen Dritten der durch geeignete Kommunikations-Verhandlungstechnik, den Verständigungsprozess fördert, alte Muster aufzeigt und auf ungewohnte oft besser geeignete hinweist.
    • Der Mediator führt die Konfliktparteien mit dem Ziel, eine für alle am Konflikt beteiligten Parteien tragfähige und konsensuale Lösung herbeizuführen, durch den Mediationsprozess.
    • Ziel der Mediation ist eine konfliktlösende Vereinbarung mit Bestand für die Zukunft.

    NUTZEN:
    • Die eigenen Interessen zu definieren und die Interessen anderer zu respektieren.
    • Die Erarbeitung von Optionen und Alternativen für einvernehmliches, eigenverantwortliches faires Ergebnis im gemeinsamen Gespräch.
    • Gestaltungsmöglichkeiten einer konfliktfreien gemeinsamen Zukunft.

    ZIELGRUPPE:
    KonfliktpartnerInnen, die eine Lösung suchen und wo Konflikte eher als Bedrohung wahrgenommen werden.

    PRINZIPIEN DER MEDIATION:

    Eigenverantwortung und Autonomie
    Die Konfliktparteien besitzen selbst die größte Kompetenz, ihren Streit zu lösen. Sie erarbeiten in eigener Verantwortung eine für sie maßgeschneiderte Lösung.

    Offenheit und Informiertheit

    Wichtig ist es, dass die Medianten alle Tatsachen offen legen, die für die Lösung des Konflikts in der Mediation erheblich sind. Der Mediator achtet darauf, dass sich die Konfliktpartner zu allen Detailfragen des zu lösenden Konflikts informieren, in dem sie ggf. den Rat eines Fachmanns einholen.

    Neutralität und Allparteilichkeit
    Der Mediator setzt sich für die Interessen aller Konfliktpartner ein, er ist nicht nur neutral, sondern allparteilich. Er begibt sich nicht auf die Seite eines Konfliktpartners, sondern nimmt die Sichtweisen der Konfliktpartner gleichwertig und gleichmäßig wahr.

    Offenheit und Informiertheit

    Der Mediation ist ein freiwilliges Verfahren. Jede Seite kann sie zu jedem Zeitpunkt ohne Begründung abbrechen.

    Vertraulichkeit
    Weil die Mediation ein freiwilliges Verfahren ist, das auch jederzeit von einer Seite beendet werden kann, benötigen die Konfliktparteien Vertrauensschutz. Fakten, die die Medianten im Verlaufe der Mediation offen gelegt haben, dürfen daher nicht Dritten offenbart noch in einem gerichtlichen Verfahren gegen einen der an der Mediation Beteiligten verwendet werden. Mediatoren aus bestimmten Berufsgruppen, wie Rechtsanwälte und Psychologen, sind schon von Gesetzes wegen zur Verschwiegenheit verpflichtet. Die Konfliktpartner selbst vereinbaren zu Beginn einer Mediation vertraglich, die Vertraulichkeit zu wahren und nur gemeinsam den Mediator von seiner Schweigepflicht zu entbinden.

    Mögliche Konfliktthemen
    • Konflikte innerhalb von Teams oder Abteilungen
    • Konflikte durch Umstrukturierungen, Schaffung neuer Aufgabenfelder bzw. bei Kompetenzstreitigkeiten
    • bei Kunden-Lieferantenbeziehungen
    • Konflikten zwischen Unternehmensleitung und Belegschaft
    • Konflikte im Rahmen von Unternehmensnachfolge, Betriebsübergaben und Fusionen

      Anwendungsbereiche der Mediation:
      Im Wirtschaftsleben gewinnt die Mediation zunehmend an Bedeutung. Immer mehr Unternehmen nutzen die Mediation als kostengünstiges und effizientes Instrument zur Konfliktbearbeitung. In den USA werden seit über 20 Jahren insbesondere auch in der Wirtschaft gute Erfahrungen mit alternativen Konfliktlösungsmethoden wie der Mediation gemacht.

      Forschungsergebnissen zufolge haben Mediationen eine Erfolgsquote zwischen 70 – 90%, d.h. sie erbringen einen großen betriebswirtschaftlichen Nutzen. Aus diesem Grunde bauen auch immer mehr Firmen Mediation als festen Bestandteil in ihr Konfliktregelungssystem ein.

      Die Anwendungsbereiche der Wirtschaftsmediation sind vielfältig und betreffen sowohl den innerbetrieblichen Bereich als auch Konflikte zwischen Unternehmen und Dritten:

      - Konflikte am Arbeitsplatz, Teamkonflikte, Mobbing
      - Umstrukturierungskonflikte
      - Mitbestimmungskonflikte
      - Tarifkonflikte
      - Konflikte auf Managementebene
      - Gesellschafterkonflikte
      - Konflikte in Familienunternehmen, Unternehmensnachfolge
      - Konflikte zwischen Geschäftspartnern und Konkurrenzfirmen
      - Fusionen und Firmenübergänge
      - Störungen in Kunden/Lieferantenbeziehungen
      - Wettbewerbsstreitigkeiten

      WirtschaftsMediation ist ein außergerichtliches Konfliktbearbeitungsverfahren, bei dem Konfliktpartner mit Unterstützung eines externen, allparteilichen Dritten (MediatorIn) freiwillig, eigenverantwortlich und gemeinsam eine Konfliktlösung erarbeiten, die den Bedürfnissen und Interessen aller Beteiligten gerecht wird.

      Das WIFI-Wien unterstützt Wiener Mitgliedsbetriebe und fördert bis zu 24 Stunden/Verfahren mit einem Zuschuß pro Stunde von max. Euro 35,-(netto), für JungunternehmerInnen gibt’s mehr.

      Weitere Informationen …

        Wie kann ich eine Förderung vom WIFI erhalten?
        WIFI-Wien – Wirtschaftsmediation
        Anmeldeformular WirtschaftsMediation


        TERMINE UND KOSTEN:
        Das Seminar wird als internes Seminar geführt, die Termine sind nach individueller Vereinbarung.

          ZUR ANMELDUNG

            Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
            Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.


              Konfliktlotsen im Betrieb

              19. May 2009

              Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:
              Konfliktlotsen im Betrieb


              FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

            • Spannungen zwischen Menschen sind in der Zusammenarbeit durch unterschiedliche Wertesysteme, Persönlichkeiten, Ziele und Interessen selbstverständlich und können Chancen und Belastungen sein.
            • Entscheidend ist, wie mit diesen Spannungsfeldern umgegangen werden kann und keine gravierenden Konflikte entstehen oder wie bei Reibungsverlusten der Erfolg der Arbeit trotzdem gewährleistet ist.
            • Konflikte werden sowohl in unserem Privatleben als auch in Organisationen stiefmütterlich behandelt. Konflikte zeigen stets eine Problemlage in der persönlichen Balance im zwischenmenschlichen Interessenausgleich oder in der Kommunikation an. Wir sollten uns aber bewußt sein, daß Konfliktvermeidung nur allzu oft die Entwicklung von Personen, Persönlichkeiten und Strukturen verhindert und damit Veränderung und positive Weiterentwicklung unmöglich macht. Konflikt als Prozeß ist als dynamischer Prozeß zu verstehen, der die Konfliktentstehung aufzeigt, geeignete Verläufe und Lösungsstrategien erkennbar macht und den Wechsel zwischen Konflikt und Verständigung aufzeigen soll.
            • NUTZEN:
              Ziel ist die Verbesserung der Handlungs- und emotionalen Kompetenz zu erreichen und ein professionelles Führungshandwerkzeug hinsichtlich der Konfliktmanagementkompetenz zu bekommen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten grundlegend praxisbezogen, bringen ihre eigenen Fälle ein und erhalten Fertigkeiten, Tools und Skills für die Bewältigung und den positiven Umgang mit Konflikten.

              ZIELGRUPPE:
              Führungskräfte, die kreativ und praxisbezogen Möglichkeiten der Konfliktlösung, unterstützt durch Techniken, Interventionsstrategien und Theorie erleben wollen!

              INHALTE:
              Konflikte sind zwar so alt wie die Menschheit – trotzdem haben wir es kaum gelernt mit ihnen positiv umzugehen. Konflikte machen uns ständig betroffen, oft versuchen wir ihnen auszuweichen, sie zu umgehen, die Lösung zu delegieren, etc. Selten konfrontieren wir uns gerne damit und sehen sie positiv! „Krise (Konflikt) als Chance“ – eine fast abgedroschene Phrase, und doch liegen in Konflikten, v.a. in der Lösung derselben, viele positive Aspekte, wie Aufzeigen von Veränderungsbedürfnissen, Verlieren „blinder Flecke“, Steigerung des Selbstwerts, und vieles mehr. Zur positiven Bewältigung von Konflikten gehören die Reflexion der eigenen Einstellung zum Konflikt, die Erkenntnis der eigenen Verhaltensweisen in einer Konfliktsituation sowie die Beachtung der im jeweiligen System (Familie, Unternehmen, etc.) wirksamen Konfliktkultur. Diese Dimension des Konflikts wird in diesem Workshop behandelt. In sehr vertrauensvoller, persönlicher Atmosphäre sollen der spezielle Umgang mit einzelnen Situationen durchgespielt, erprobt und erfahren werden.

              Konflikte als Prozess:
              • Konfliktarten
              • Konfliktdynamik (nach GLASL)
              • Analyse von Konflikten
              • Die Bewältigung von Konflikten / Konfliktlösungsstrategien
              • Unterscheidung unterschiedlicher Konfliktpartner

              Steigerung der Konfliktlösungskompetenz:
              • Grundlagen der Wahrnehmung und Kommunikation
              • Die Entstehung von Konflikten
              • Der positive Aspekt von Konflikten – die Chance zur Verbesserung
              • Kennen lernen von verschiedenen Streitverhalten, Konstruktives Austragen von Konflikten, Konfliktstrategien, Ängste in konflikthaften Situationen, Zerstörung versus Versöhnen

              Systemkonflikte:
              • Der Einfluss des jeweiligen Systems auf die Entstehung und den Verlauf von Konflikten
              • Situationen, Prinzipien der Konfliktmoderation und Konfliktbearbeitung


              TERMINE:

              WIEN: MO,  13.02.2012

              Interne Termine auf Anfrage.

              KOSTEN:
              Die Kosten pro Seminar betragen Euro 350,- excl. Mwst. und exkl. Spesen pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagsatz.

              ZUR ANMELDUNG


              Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
              Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

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