Archiv für das Tag 'Konflikte'

Konflikte am Arbeitsplatz: Mit sich selbst klarmachen oder den Konflikt nach außen tragen?

12. June 2010

Wer kennt die Situation nicht? Man bzw. Frau würde eine/n bestimmte/n Kollegen/in am liebsten „zum Mond schießen“. Was hat er/sie sich da schon wieder erlaubt, in dieser Besprechung oder in dieser E-Mail-Korrespondenz, unerhört! – Und dabei weiß der auch noch ganz genau, dass er da komplett gegen meine Interessen gesprochen und gehandelt hat!

Es folgt unweigerlich ein Gefühl der langsam in einem aufsteigenden Aggression, da im Besprechungszimmer oder beim Nachdenken am eigenen Schreibtisch vor dem PC und der übermächtig werdende Wunsch, nun sofort etwas zu unternehmen, dem/der „KonfliktpartnerIn“ nun einfach und ein für alle Mal die Meinung ins Gesicht zu sagen …

Doch dann ist das kontrollierende Teufelchen auf der eigenen Schulter, der „innere Zensor“ sofort zur Stelle und flüstert dem/der Wütenden ein, wie unklug das jetzt wäre, wie bloßstellend, wie schlichtweg peinlich und ungeschickt. Und trotzdem, man möchte etwas unternehmen, sich „Genugtuung verschaffen“, sich wehren – aber eben definitiv nicht gleich unbedacht losbrüllen, „kindisch werden“. Doch wie kontrolliert man seine negativen Impulse, reguliert die „dunkle Seite des Selbst“ hier im Arbeitsumfeld, wo man sich nun mal nicht so leicht „gehen lassen“ kann, wie unter Umständen im Privatleben? – Wo doch eine „glatte Fassade“ in den meisten Unternehmen immer noch als professionellste Strategie im Umgang mit anderen gilt, der eigenen Karriere am förderlichsten. Der Wunsch, sich unmittelbare emotionale Erleichterung vom Ärger mit dem/der Kollegen/in durch aggressives Auftreten zu verschaffen und so die eigenen Interessen und schließlich ultimativ den eigenen Selbstwert unmittelbar zu waren, steht also psychologisch im Konflikt mit dem Wunsch, sich beruflich korrekt und professionell zu verhalten.

Eine aktuelle Studie, die die sogenannte „Konflikt-Monitoring-Theorie“ als Basis ihrer Forschung benutzt, hilft nun dabei, zu klären, wann es am ratsamsten bzw. am effizientesten ist, einen solchen Konflikt inmitten einer feindlichen, provozierenden Situation rein innerlich zu verarbeiten, also die „glatte Fassade“ zu waren. Das hängt laut der Konflikt-Monitoring-Theorie hauptsächlich mit den persönlichen psychologischen Voraussetzungen der Konfliktparteien zusammen: Das Ausleben der konträren Eigenschaften „Ärger und Agression“ versus „Vergebensfähigkeit“ inmitten von hochemotionalen Konfliktsituationen ist bei jedem Menschen eindeutig messbar und individuell unterschiedlich stark ausgeprägt, so das Ergebnis der Studie. Wenn jemand eine hohe Vergebensfähigkeit aufweist, dann gelingt es ihm leichter, seinen Ärger bewusst zu kontrollieren – und natürlich auch umgekehrt, sehr aggressiven Menschen fällt das Vergeben oft viel zu schwer. Vergebensfähigkeit wird hierbei von der Theorie als ein Prozess gesehen, der mit der Entscheidung beginnt, dem provozierenden Konfliktpartner zu vergeben und beendet ist, wenn man schließlich auch das im Zusammenhang mit dem Konflikt entstandene Gefühl von Wut hinter sich lassen konnte. Manchen Menschen geht dieser Prozess nun also leicht von der Hand und sie schaffen es, den Konflikt bewusst innerlich gut zu verarbeiten – ein Vorgehen, das die Psychologie „kognitive Regulation“ nennt. Andere kommen aber mit dieser Form von innerer Regulation einfach nicht zurande, empfinden sie als nicht ziel führend und insgesamt viel zu frustrierend, um sie einsetzen zu können. – Und nicht umsonst sagt ja auch eine alte Volksweisheit – die im Lichte der Konflikt-Monitoring-Theorie scheinbar genau auf die Gruppe der nicht-kognitiv-regulierten Menschen gemünzt scheint –dass das „Hineinfressen von Ärger“ selten zu positiven Ergebnissen führt.

Was also tun, wenn die interne Konfliktregulation einfach nicht gelingt, für einen persönlich nicht anwendbar scheint? Zum Chef gehen vielleicht, den Konflikt mit dem/der Kollegin von „höherer Stelle“ schlichten lassen? Das ist sicherlich eine mögliche Strategie, wenn man den Konflikt nicht „hinunterschlucken“ möchte oder kann, nicht im Sinne der obigen Forschungsergebnisse vergebungsfähig ist – und daher gleichzeitig auch die direkte Konfliktlösung unter Kollegen kein probates Mittel darstellt, der Konflikt sich in der eigenen Wahrnehmung sosehr verfestigt hat, dass man/frau beim jeweiligen Konfliktpartner „nur noch rot sieht“, kein sachliches Lösungsgespräch untereinander mehr möglich scheint. Doch was passiert, wenn man/frau es in einer solchen Situation auf sich nimmt, den/die Vorgesetzte/n um Hilfe zu bitten?

Hier ist man am besten beraten, sich einfach mal in die Position des/der betroffenen Vorgesetzten zu versetzen: Wie würde ich selbst an deren/dessen Stelle reagieren, wenn nun plötzlich ich hereinplatzen würde und mein Anliegen vom unlösbaren Konflikt mit dem/der Kollegen/in schildern? Nun, wünschenswert wäre es, wenn der Chef für diesen Fall mit guter Menschenkenntnis und einer strategischen Denkweise ausgestattet ist oder gar durch ein Konfliktlösungsseminar im richtigen Verhalten geschult. Er oder sie würde dann vielleicht im Umgang mit Ihnen und Ihrem Konflikt folgende 13 von Konflikttrainern zusammengestellte Tipps (oder zumindest den einen oder anderen davon) berücksichtigen und danach vorgehen:

1. Greifen Sie als Führungskraft nur in Konflikte zwischen Mitarbeitern ein, die sich (kurz-, mittel- oder langfristig) negativ auf die Leistung oder das Klima im Team auswirken.

2. Klären Sie, ob sich die Mitarbeiter des Problems bewusst und zur Konfliktlösung bereit sind.

3. Machen Sie den Mitarbeitern klar: Der Konflikt muss zumindest insoweit gelöst werden, dass er keine negativen Folgen für die Leistung und das Klima mehr hat – ansonsten hat dies auch negative Konsequenzen für die Mitarbeiter.

4. Drängen Sie sich jedoch nicht als Moderator auf. Lassen Sie dies die Mitarbeiter entscheiden.

5. Sorgen Sie dafür, dass sie während des Gesprächs nicht gestört werden.

6. Schaffen Sie zum Einstieg eine entspannte Atmosphäre, indem Sie das Gespräch positiv deuten, zum Beispiel: „Ich finde es prima, dass Sie bereit sind, zusammen eine Lösung zu finden.“

7. Definieren Sie mit den Konfliktpartnern Regeln für das Gespräch. Zum Beispiel, dass keine Vereinbarungen zu Lasten Dritter getroffen werden. Achten Sie auf die Einhaltung dieser Regeln.

8. Lassen Sie die Konfliktparteien nacheinander ihre Sicht der Dinge schildern: Kollege A beginnt, Kollege B stellt anschließend Verständnisfragen. Dann erst schildert B seine Sicht und A stellt Verständnisfragen.

9. Bitten Sie nach der Konfliktschilderung die Mitarbeiter, mit eigenen Worten zu beschreiben, wie ihr Kollege den Konflikt sieht. So vermeiden Sie Missverständnisse.

10. Erarbeiten sie gemeinsam eine Lösung. Achten Sie als Führungskraft darauf, dass die Lösung ein wechselseitiges Geben und Nehmen ist.

11. In Konfliktgesprächen kochen ab und zu die Emotionen hoch – das ist normal. Versuchen Sie dann, das Gespräch wieder auf eine sachliche Ebene zurückzuführen. Oder schlagen Sie eine kurze Pause vor.

12. Notieren Sie die getroffenen Absprachen schriftlich: die Lösung, wie die Umsetzung kontrolliert wird und was geschieht, wenn Vereinbarungen nicht eingehalten werden.

13. Vereinbaren Sie ein Folgegespräch, um zu überprüfen, ob der Konflikt tatsächlich gelöst ist.

Also, was meinen Sie? Trauen Sie es ihrem Chef zu, sich so oder so ähnlich konstruktiv für die Lösung Ihres Konfliktes einzusetzen? Wenn ja, dann versuchen Sie einfach mal tatsächlich, sich an Ihren Chef zu wenden. Und wenn nicht, dann wäre es vielleicht doch einen Versuch wert, selbst die hier angesprochenen Tipps in einem eigeninitiierten Gespräch direkt mit der anderen Konfliktpartei anzuwenden und zu sehen, ob man auf diese Weise besser auf einen gemeinsamen Nenner kommt! Denn das wäre in den meisten Fällen wohl sowieso die befriedigendste Lösungsvariante: Ein Konflikt, den man/frau weder „hinuntergeschluckt“ hat noch bis zum Chef eskalieren musste, sondern einfach selbst – gemeinsam mit der anderen Konfliktpartei – lösen konnte.

Zum Weiterlesen

Benjamin M. Wilkowski et al.: How Does Cognitive Control Reduce Anger and Aggression? The Role of Conflict Monitoring and Forgiveness Processes. In: Journal of Personality and Social Psychology  2010, Vol. 98, No. 5, 830–840

http://www.mittelstandscoach.de/nachricht/article/checkliste-zur-innerbetrieblichen-konfliktloesung.html

Mitarbeitergespräche richtig und erfolgreich führen

21. May 2010

Seminarziel

Der Umgang mit dem Gespräch als Führungsmittel will gelernt und geübt sein. Jemand, der als guter “Gesprächsführer” gilt, wird respektiert, häufig bewundert. Er schafft es, schwierige Situationen im Gespräch zu entschärfen, im Gespräch Konflikte zu lösen, Mitarbeiter und Kollegen mitzureißen. Das Mitarbeitergespräch in allen seinen Erscheinungsformen prägt den Führungsalltag.

Gesprächsführung ist eine Kunst – eine, die man erlernen und verbessern kann. Das vielerorts und auch öffentlich praktizierte Dummdeutsch und die Gesprächskultur in der Politik, in Schulen und Universitäten, in Wirtschaftsunternehmen und Behörden sollten als Aufforderung verstanden werden, es besser zu machen. Geführt wird mit dem Wort.
Teilnehmerkreis

Unternehmer und Geschäftsführer sowie Führungskräfte und Personalleiter.
Tagesablauf

8:30 Uhr Empfang und Ausgabe der Seminarunterlagen
9:00 Uhr Begrüßung durch den Seminarleiter und Abstimmung des Seminarinhaltes mit den Erwartungen und Zielen der Teilnehmer
10:30 – 10:45 Uhr Tee- und Kaffeepause
13:00 – 14:00 Uhr Gemeinsames Mittagessen
15:15 – 15:30 Uhr Tee- und Kaffeepause
ca. 17:00 Uhr Ende des Praxis-Seminars
Programmübersicht

Führungsinstrumente bewusst einsetzen

  • Motivation, Anerkennung und Kritik im Mitarbeitergespräch, gekonnt Rückmeldung formulieren
  • Autoritätsverlust durch mangelnde Gesprächskompetenz
  • Information und Kommunikation als Fach- und als Führungsaufgabe
  • Theoretische und praktische Grundlagen der Gesprächsführung
  • Botschaften im Gespräch: Verbale und nonverbale Kommunikation

Gesprächsaufbau und Gesprächstechniken für …

  • Einstellungsgespräche
    • zielführende Interview-Fragen
    • unzulässige Fragen / wahrheitswidrige Antworten
    • Gleichbehandlung
  • Laufende Gespräche
    • Zielvereinbarung, Zeilerreichung, Rückmeldung
    • Anerkennung, Motivation und Kritik
    • Informationsgespräche
  • Konfliktgespräche
    • Autorität sichern
    • Ergebnisorientierte Kritikgespräche
    • Wann bringt Sie welche Taktik weiter?
    • Souverän auf Widerstände, Ausreden und Ignoranz reagieren
  • Kündigungsgespräche
    • Gesprächsvorbereitung: inhaltlich, formal, Rahmen
    • Klarheit der Trennungsbotschaft
    • Emotionen professionell begegnen
    • Angebote an Unterstützungsmaßnahmen

Führungsverhalten verbessern

  • Unzweckmäßige und schädliche Verhaltensweisen im Gespräch
  • Ängste überwinden und Sicherheit im Auftreten gewinnen
  • Selbstdarstellung und Verhalten im Gespräch verbessern

Typische Fehler im Gespräch

  • Kommunikationsbedingte Führungsfehler und Führungskonflikte
  • Zuhörtechniken Fragetechniken und Gesprächssteuerung

 
Seminargebühr

Die unten angegebene Seminargebühr (pro Person) beträgt 420 Euro und beinhaltet ein Business Lunch, Pausengetränke und ausführliche Seminarunterlagen.

Nächste Termine LINZ: Freitag, den

von 9 Uhr bis 17 Uhr

Psychodynamische Organisationsentwicklung

25. May 2009

Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:
Psychodynamische Organisationsentwicklung


FOCUS UND ZIEL:
Durch Organisationsentwicklung und Supervision von Organisationen, Teams und einzelnen auf psychodynamischer Grundlage können unbewusste Mechanismen in Einrichtungen verstanden werden und produktive Lösungen dafür gesehen und erarbeitet werden. Das Curriculum vermittelt theoretische und methodische Konzepte der psychodynamischen OE-Beratung.

INHALTE:
Die psychodynamische Organisationsberatung fügt anderen Ansätzen der Organisationsentwicklung nicht eine weitere Methode hinzu, sondern stellt für jede entwicklungsorientierte Arbeitsweise Konzepte und Brillen zur Verfügung, die helfen können, Phänomene aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Dabei zeigt sich, dass viele betriebliche Strukturen, Rituale, aber auch manche Ansätze der Unternehmensberatung unbewusst der Vermeidung von emotionaler Erschütterung, Angst und Unsicherheit dienen. Es sind aber gerade diese emotionalen Prozesse in Organisationen, die darüber entscheiden, ob Kreativität und originelle Lösungen möglich werden. Dann werden aus MitarbeiterInnen auch Träger der Entwicklung und aus ManagerInnen LeaderInnen. Auch strategische Entscheidungen sind in hohem Maße davon abhängig, inwiefern die mit Entscheidungen verbundenen Konflikte und Ambivalenzen berücksichtigt oder ausgeblendet werden.

Psychodynamische Organisationsberatung thematisiert die Verbindung zwischen den rationalen Zwecken und Abläufen in einer Organisation und den unbewussten Prozessen. Dahinter steht die Erfahrung, dass eine lernende Organisation nur unzureichend mit scheinbar raschen, zuweilen manipulativen und eher oberflächlichen Psychotechniken aufzubauen ist. Es zeigt sich, dass Widerstände, Ängste und Machtspiele erst verstanden und angesprochen werden müssen, bevor eine positive Orientierung oder Vision greifen kann. Lösungen entstehen nicht immer auf dem kürzesten Weg, sondern eher auf einem scheinbaren Umweg: Sobald ein Zugang zu den bisher hemmenden Faktoren und in der Folge ein Klima von Vertrauen und kreativem Arbeiten erreicht worden ist. Beratung und Supervision von Organisationen und Teams auf psychoanalytischer Grundlage sind wichtige Maßnahmen, um die lebendige Zusammenarbeit in Institutionen zu fördern. Durch diese können unbewusste Mechanismen in Einrichtungen verstanden und produktive Lösungen gefunden werden.

Psychodynamische Organisationsberatung ist eine im deutschen Sprachraum neue Form der angewandten und um betriebswirtschaftliche und systemische Kenntnisse erweiterten Psychoanalyse. Diese hat sich als Forschungsansatz und therapeutische Praxis seit langem mit den Möglichkeiten von nachhaltiger Veränderung bei massiven Konflikten und Entwicklungsstörungen bei Einzelnen und in Gruppen befasst. Neben diesem Veränderungswissen zeichnet sie sich durch ein der Aufklärung verpflichtetes Menschenbild aus: nur wer die eigene abgewehrte Seite seiner Person kennenlernt, wird frei genug in seinen Entscheidungen, um sich, den anderen und der gemeinsamen Aufgabe gerecht zu werden.

NUTZEN:
Sie werden ExpertInnen für die psychodynamischen Mechanismen in Organisationen
Anhand von Fallstudien aus der OE- erhalten Sie die wesentlichen Praxisinstrumente für die Durchführung und Begleitung von Organisationsentwicklungsprojekten. Zur Vertiefung der Inhalte arbeiten die Teilnehmer in Peergroups und nützen ihr Forum auf unserer Plattform. Handlungskompetenz wird auch durch die Supervision praktischer Fälle von TeilnehmerInnen erworben.

ZIELGRUPPE:
Das Curriculum richtet sich an alle Interessierten, die in und mit Teams und Organisationen im psychosozialen und klinischen Bereich, sowie in Wirtschaft und Verwaltung arbeiten und ihre professionelle Kompetenz weiterentwickeln möchten.


NÄCHSTE TERMINE:

Termine für Blockveranstaltung:

Modul I-Modul VIII                              Modul I-Modul VIII

09.01.-13.01.2012                                  19.03. – 23.03.2012

Termine für 1 x monatlich samstags

Sa, 05.11.11, Sa, 03.12.11, Sa, 07.01.12,

Sa, 04.02.12,  Sa, 03.03.12, Sa, 07.04.12,

Sa, 05.05.12,  Sa, 02.06.12

Interner Termin auf Anfrage.

KOSTEN:
Für das achttägige Curiculum Euro 2.990,- exkl. Mwst. und exkl. Spesen.
Die Module können auch einzeln gebucht werden.
Pro Modul betragen die Kosten Euro 450,- exkl. Mwst. und exkl. Spesen pro TeilnehmerIn oder als intern durchgeführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

ZUR ANMELDUNG

Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.


Arbeitskreis für Organisationsentwicklung

Der Arbeitskreis für Organisationsentwicklung veranstaltet pro Jahr sechs Treffen zu spezifischen OE-Themen und ladet zu diesem Zweck Fachreferenten ein, darüberhinaus können Sie Protokolle und Unterlagen sowie sonstige Informationen anfordern, in Newsgroups werden Gedanken und Ideen ausgetauscht, um ein Kontaktforum zu schaffen, die Ziele des Arbeitskreises sind Austausch über Organisationsentwicklung in Theorie und Praxis, Bildung eines Beraternetzwerkes, Organisation von Fachveranstaltung, Intervision, Lernen an Projekten, Publikationen und Public Relations zum Thema Organisationsentwicklung in der österreichischen Wirtschaft sowie Kooperationen. Ebenso liegt uns das Thema Qualitätssicherung und Erarbeitung von Qualitätskriterium am Herzen.

Wenn Sie Interesse haben, besuchen Sie eine Veranstaltung als InteressentIn oder werden Sie Mitglied im Arbeitskreis.

Wir freuen uns Sie kennenzulernen.
Hier gehts zum Arbeitskreis für Organisationsentwicklung – www.ak-oe.oeagg.atDie Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:
Psychodynamische Organisationsentwicklung


FOCUS UND ZIEL:
Durch Organisationsentwicklung und Supervision von Organisationen, Teams und einzelnen auf psychodynamischer Grundlage können unbewusste Mechanismen in Einrichtungen verstanden werden und produktive Lösungen dafür gesehen und erarbeitet werden. Das Curriculum vermittelt theoretische und methodische Konzepte der psychodynamischen OE-Beratung.

INHALTE:
Die psychodynamische Organisationsberatung fügt anderen Ansätzen der Organisationsentwicklung nicht eine weitere Methode hinzu, sondern stellt für jede entwicklungsorientierte Arbeitsweise Konzepte und Brillen zur Verfügung, die helfen können, Phänomene aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Dabei zeigt sich, dass viele betriebliche Strukturen, Rituale, aber auch manche Ansätze der Unternehmensberatung unbewusst der Vermeidung von emotionaler Erschütterung, Angst und Unsicherheit dienen. Es sind aber gerade diese emotionalen Prozesse in Organisationen, die darüber entscheiden, ob Kreativität und originelle Lösungen möglich werden. Dann werden aus MitarbeiterInnen auch Träger der Entwicklung und aus ManagerInnen LeaderInnen. Auch strategische Entscheidungen sind in hohem Maße davon abhängig, inwiefern die mit Entscheidungen verbundenen Konflikte und Ambivalenzen berücksichtigt oder ausgeblendet werden.

Psychodynamische Organisationsberatung thematisiert die Verbindung zwischen den rationalen Zwecken und Abläufen in einer Organisation und den unbewussten Prozessen. Dahinter steht die Erfahrung, dass eine lernende Organisation nur unzureichend mit scheinbar raschen, zuweilen manipulativen und eher oberflächlichen Psychotechniken aufzubauen ist. Es zeigt sich, dass Widerstände, Ängste und Machtspiele erst verstanden und angesprochen werden müssen, bevor eine positive Orientierung oder Vision greifen kann. Lösungen entstehen nicht immer auf dem kürzesten Weg, sondern eher auf einem scheinbaren Umweg: Sobald ein Zugang zu den bisher hemmenden Faktoren und in der Folge ein Klima von Vertrauen und kreativem Arbeiten erreicht worden ist. Beratung und Supervision von Organisationen und Teams auf psychoanalytischer Grundlage sind wichtige Maßnahmen, um die lebendige Zusammenarbeit in Institutionen zu fördern. Durch diese können unbewusste Mechanismen in Einrichtungen verstanden und produktive Lösungen gefunden werden.

Psychodynamische Organisationsberatung ist eine im deutschen Sprachraum neue Form der angewandten und um betriebswirtschaftliche und systemische Kenntnisse erweiterten Psychoanalyse. Diese hat sich als Forschungsansatz und therapeutische Praxis seit langem mit den Möglichkeiten von nachhaltiger Veränderung bei massiven Konflikten und Entwicklungsstörungen bei Einzelnen und in Gruppen befasst. Neben diesem Veränderungswissen zeichnet sie sich durch ein der Aufklärung verpflichtetes Menschenbild aus: nur wer die eigene abgewehrte Seite seiner Person kennenlernt, wird frei genug in seinen Entscheidungen, um sich, den anderen und der gemeinsamen Aufgabe gerecht zu werden.

NUTZEN:
Sie werden ExpertInnen für die psychodynamischen Mechanismen in Organisationen
Anhand von Fallstudien aus der OE- erhalten Sie die wesentlichen Praxisinstrumente für die Durchführung und Begleitung von Organisationsentwicklungsprojekten. Zur Vertiefung der Inhalte arbeiten die Teilnehmer in Peergroups und nützen ihr Forum auf unserer Plattform. Handlungskompetenz wird auch durch die Supervision praktischer Fälle von TeilnehmerInnen erworben.

ZIELGRUPPE:
Das Curriculum richtet sich an alle Interessierten, die in und mit Teams und Organisationen im psychosozialen und klinischen Bereich, sowie in Wirtschaft und Verwaltung arbeiten und ihre professionelle Kompetenz weiterentwickeln möchten.


NÄCHSTE TERMINE:

Termine für Blockveranstaltung:

Modul I-Modul VIII                              Modul I-Modul VIII
19.09.-23.09.2011                                09.01.-13.01.2012

Termine für 1 x monatlich samstags

Sa, 03.09.11, Sa, 01.10.11,
Sa, 05.11.11 Sa, 03.12.11,
Sa, 07.01.12, Sa, 04.02.12,
Sa, 03.03.12, Sa, 07.04.12

Interner Termin auf Anfrage.

KOSTEN:
Für das achttägige Curiculum Euro 2.990,- exkl. Mwst. und exkl. Spesen.
Die Module können auch einzeln gebucht werden.
Pro Modul betragen die Kosten Euro 450,- exkl. Mwst. und exkl. Spesen pro TeilnehmerIn oder als intern durchgeführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

ZUR ANMELDUNG

Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.


Arbeitskreis für Organisationsentwicklung

Der Arbeitskreis für Organisationsentwicklung veranstaltet pro Jahr sechs Treffen zu spezifischen OE-Themen und ladet zu diesem Zweck Fachreferenten ein, darüberhinaus können Sie Protokolle und Unterlagen sowie sonstige Informationen anfordern, in Newsgroups werden Gedanken und Ideen ausgetauscht, um ein Kontaktforum zu schaffen, die Ziele des Arbeitskreises sind Austausch über Organisationsentwicklung in Theorie und Praxis, Bildung eines Beraternetzwerkes, Organisation von Fachveranstaltung, Intervision, Lernen an Projekten, Publikationen und Public Relations zum Thema Organisationsentwicklung in der österreichischen Wirtschaft sowie Kooperationen. Ebenso liegt uns das Thema Qualitätssicherung und Erarbeitung von Qualitätskriterium am Herzen.

Wenn Sie Interesse haben, besuchen Sie eine Veranstaltung als InteressentIn oder werden Sie Mitglied im Arbeitskreis.

Wir freuen uns Sie kennenzulernen.
Hier gehts zum Arbeitskreis für Organisationsentwicklung – www.ak-oe.oeagg.at

Protected: Ihre Lebensfeueranalyse – ein Spiegel der eigenen Gesundheit

Einfach antriebsstark

19. May 2009

Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:
Einfach antriebsstark


FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

  • Wenn wir wissen, welche Werte uns leiten und welche persönlichen Stärken und Potenziale wir haben, können wir sicher und selbstbewusst handeln.
  • Unser Denken und Handeln wird dadurch für uns transparenter und für andere nachvollziehbar. Klarheit zur „inneren „Landkarte““ sind wichtige Voraussetzungen für Ihre Motivation im Job und Ihre persönliche Lebensfreude.
  • Sie reflektieren im Seminar Ihr individuelles Verhaltensprofil und entwickeln vor allem die Stärken Ihrer Persönlichkeit weiter. Dabei lernen Sie, potenzielle Reserven besser zu nutzen, mit Widerständen umzugehen und Ihre persönlichen Ziele und Wünsche zu realisieren.
  • Erkennen Sie, wie schon kleine Änderungen der eigenen Einstellungen und Verhaltensweisen im Umgang mit Konflikten, Sorgen und Stress das persönliche Erleben, deutlich positiver gestalten.
  • NUTZEN:
    Spannen Sie Ihre innere Antriebsfeder neu und erkennen Sie Ihre eigenen Erfolgspotentiale.ZIELGRUPPE:
    Führungskräfte aller Ebenen und Mitarbeiter, die ihren eigenen Antrieb, ihre Eigenmotivation und Selbstakzeptanz und damit selbstverantwortliches Handeln verstärken wollen.

    INHALTE:
    In diesem Seminar lernen Sie Ihre eigenen Motivatoren und Ihren persönlichen Stellhebel für mehr Antriebskraft und Energie kennen. Sie erfahren, dass jeder Mensch ein individuelles Motivationsprofil hat, lernen Motive zu erkennen und erhalten wertvolle Instrumente, um sich und Ihre Mitarbeiter noch besser motivieren zu können. Sie erhalten wissenschaftlich fundiertes und relevantes Wissen zum Thema Eigen- und Mitarbeitermotivation. Beim Thema Antriebskraft ist es zunächst einmal wichtig, zu identifizieren, was denn genau die eigenen Motivatoren, “unsere inneren Antreiber”, sind. Aus dieser Klärung entsteht ein individuelles Motivationsprofil. Nimmt man nun dieses Profil und vergleicht es mit den Anforderungen und Handlungen im beruflichen und privaten Alltag, lassen sich Übereinstimmungen und Abweichungen erkennen. Nach dieser Klärung setzt ein effektives Coaching ein, das hilft, eine größere Schnittmenge zwischen inneren Motivatoren und äußeren Anforderungen herzustellen. Denn nur wer mit seinen Motiven im Einklang lebt, ist motiviert und zufrieden! Übrigens: Oft sind es schon kleine Veränderungen, die eine große Wirkung entfalten können.

  • Wie kann ich mich selbst und andere motivieren und welche Strategien sind die effektivsten?
  • Durch klare Ziele und eine sinnvolle Arbeitsorganisation eine effektive Arbeitsgestaltung erreichen.
  • Persönlichen Werte nutzen können, um langfristig erfolgreich und zufrieden im Berufs- und Privatleben zu sein.
  • Bilanz ziehen, was mir wirklich wichtig ist!
  • Erfolgreichen Stress-, Zeit- und Konfliktmanagement
  • Praktische Übungen zum Thema Antrieb & Motivation und konkrete Maßnahmenableitungen.

TERMINE:

WIEN: Mo, 30.04.2012

Interner Termin auf Anfrage.

KOSTEN:
350 Euro exkl. Mwst pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

ZUR ANMELDUNG

Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.


Entrepreneurshipacademy

16. May 2009

Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:
Entrepreneurshipacademy


FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

  • Sie bekommen detaillierte Informationen über Entrepreneurship, Innovation und Business Planning
  • Sie erhalten Struktur und Leitfragen für die Ausarbeitung eines umsetzungsfähigen Businessplanes inkl. Finanzplan
  • Sie schreiben einen eigenen Businessplan inkl. Finanzplan
  • Sie entwickeln ein Unternehmensleitbild (Mission Statement), Unternehmensvision und Unternehmenswerte
  • Sie lernen die Geheimnisse von Kommunikation, Konfliktlösung, Motivation und Anreizsysteme kennen
  • Sie entwickeln/adaptieren die Organisationsstruktur für Ihr Unternehmen
  • ZIELGRUPPE:
    • IdeenträgerInnen
    • Start Ups
    • JungunternehmerInnen/GründerInnen
    • ÜbernehmerInnen und NachfolgerInnen
    • UnternehmerInnen die eine Erweiterung planen
    • ProjektleiterInnen

    Untergrenze: 6 Personen Obergrenze: 20 Personen ( ab 10 Personen werden 2 Gruppen gebildet, wovon die eine Gruppe ab dem 2 Tag mit dem Block “Business Planning” beginnt, die andere Gruppe den Block “Business Communication and Development” erarbeitet.)

    SEMINARMETHODEN:
    - Vortrag mit Praxisbeispielen
    - Diskussion
    - Bearbeiten und Präsentation von Business Cases
    - Erarbeiten eines eigenen Businessplanes
    - Praktische Tipps und Erfahrungswerte

    INHALTE:

    Wozu brauchen wir Entrepreneurshipskills?
    Entrepreneurship hat nichts mit Glück zu tun und Innovation nicht mit Inspiration oder Genialität, sondern mit Offenheit, Wachsamkeit und disziplinierter, systematischer Arbeit (Peter Drucker)
    Im Wissenszeitalter geht Entrepreneurship davon aus, dass die wirtschaftliche und kulturelle Weiterentwicklung unserer Gesellschaft auf unternehmerische Initiativen angewiesen ist, die auf vorhandene Herausforderungen mit ökonomischer, sozialer aber auch künstlerischer Phantasie antworten.
    Bei dem Weg in die Selbstständigkeit und der damit entstehenden Existenzgründung eines Unternehmens gibt es diverse Einflussgrößen zu beachten. Angefangen bei der fachlichen und persönlichen Qualifikation des Unternehmers, welche die Grundlage für einen erfolgreichen Start ist, kann dies die Wahl des eigentlichen Businessmodells genauso betreffen wie falsche Marktkenntnisse, falsche Betriebsstätten, unzureichende Finanzierung, fehlende Planung, falsche Gestaltung der Verträge bis hin zur falschen Rechtsform. Basis für die Unternehmensgründung ist für viele Unternehmer die (aus ihrer Sicht) “geniale” Idee, die sich am Markt erfolgreich behaupten kann.

    Allgemeine Einführung in die Themenbereiche & Aufgabenverteilung:

  • Was ist Entrepreneurship?
  • Was ist Innovation?
  • Warum sind Entrepreneurship und Innovation für Menschen und Unternehmen in der heutigen Zeit überlebensnotwendig?
  • Was sind die Voraussetzungen (Skills, Zutaten) in Bezug auf Entrepreneurship bzw. auf Innovation?
  • Hard – Facts Business Planning

  • Businessplan, Marketingplan, Finanzplan
  • Unternehmenspräsentation
  • Unternehmensbewertung
  • Soft – Facts Business Communication & Development

  • UnternehmerInnen und Unternehmen im Wandel der Zeit
  • Entrepreneurial Spirit
  • Kommunikation, Konflikte und Konfliktlösung
  • Unternehmensorganisation und Entwicklung

  • TERMINE in Wien:

    MO/FR 06.- 10.09.2010

    MO/FR 04. – 08.10.2010

    Interner Termin auf Anfrage.
    KOSTEN:
    Die Kosten pro Seminar betragen Euro 3500,- exkl. Mwst. und exkl. Spesen.

    ZUR ANMELDUNG

    Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
    Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.


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