Archiv für das Tag 'Konfliktverhalten'

Potentialanalyse

Admin 25. Mai 2009

Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:

Profil_potentialanalyse


FOCUS UND ZIEL DER POTENTIALANALYSE:

Das Developmentassessment Center ist ein Auswahl-, Weiter- und Ausbildungsverfahren für Führungskräfte. Es ermöglicht einen näheren Einblick in die eigenen Fähigkeiten und Potentiale. Ein wichtiger Teil ist das Peer-Rating-System, nach dem gearbeitet wird. Dies bedeutet, dass sich die TeilnehmerInnen bei der Potentialanalyse im Rahmen des Developmentassessment Centers zusätzlich gegenseitig einschätzen. Abschließend wird auf die Entwicklungsmöglichkeit einer umfassenden Feedback-Kultur eingegangen, welche sich positiv auf die Reflexionsfähigkeit der UnternehmungsmitgliederInnen auswirken und als Impulsgeber für eine Vitalisierung in Unternehmungen gelten kann.
NUTZEN:
In den Feedback-Gesprächen, die zumeist am Ende eines Assessments durchgeführt werden, erhalten die TeilnehmerInnen nach der Ergebnisauswertung eine umfassende Rückmeldung über ihre gezeigten Stärken und Schwächen. Hier kann dann das Selbstbild, das die TeilnehmerInnen von sich besitzen, mit dem Fremdbild abgeglichen werden, welches die AssessorInnen während der Beobachtung entwickelt haben.
ZIELGRUPPE:
Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich mit ihren ungenutzten Potentialen konfrontieren wollen.
INHALTE:
Verantwortlich für Personalentwicklung sind letztlich jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin selbst. Man kann niemanden entwickeln, Menschen können sich nur selbst entwickeln. Statt nun aber die eigentliche Führungsverantwortung wahrzunehmen und die notwendigen Rahmenbedingungen für Weiterentwicklung zu schaffen, liegt es im Trend, diese Verantwortung zu delegieren. Zwei Stunden lang absolvieren die KandidatInnen Auftritte und Rollenspiele und arbeiten sich durch schriftliche Aufgaben. Am Ende einer Beobachtungssitzung wird den TeilnehmerInnen der Abschlussbericht – auch “Gutachten” oder “Feedback” genannt – präsentiert. Die Abschlussberichte enthalten Empfehlungen zur weiteren Entwicklung.
VORTRAG / PRÄSENTATION:

  • Beobachtet werden Auftreten, Medieneinsatz und Visualisierung, Präsentationsfähigkeit, thematische Aufbereitung Durchsetzungsvermögen, Überzeugungskraft sowie die Fähigkeit, kritisches Feedback anzunehmen.

GRUPPENDISKUSSION / ROLLENSPIELE:

  • Beobachtet werden soziales Verhalten, Kommunikations- und Konfliktverhalten und -fähigkeit, Ausdauer, Belastbarkeit, Initiative.

FALLSTUDIEN / PLANSPIELE:

  • Beobachtet werden Entscheidungsverhalten, Wahrnehmungsfähigkeit für komplexe Fragestellungen und Situationen, strategische Kompetenz, bereichsübergreifendes Handeln und Denken.

TERMINE:

NÄCHSTE TERMINE:

DO, 02.09.2010, DO, 06.01.2011

Einzel: DO, 07.10.2010, DO, 03.02.2011

Gruppe: DO, 04.11.2010, DO, 03.03.2011

Onlineassessment: DO,05.08.2010,

DO, 02.12.2010

Interne Termine auf Anfrage.

ZUR ANMELDUNG

KOSTEN:
Die Einzelkosten für das Einzelassessment betragen Euro 400,- excl. Mwst.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.


  • Begriffsbestimmung Assessment
    Das Wort “assessment” stammt aus dem Englischen und lässt sich mit ,,Einschätzung” übersetzen. In seiner heutigen Bedeutung wird der Begriff Assessment Center meist als Einschätzungs- oder Beurteilungsinstrument in der Wirtschaft verstanden, bei dem es um die Feststellung von Verhaltensleistungen bzw. -defiziten geht. Ursprünglich stammt diese Methode jedoch aus dem Militärbereich.

Konfliktlotsen im Betrieb

Admin 19. Mai 2009

Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:
profilse_konfliktlotsen


FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

  • Spannungen zwischen Menschen sind in der Zusammenarbeit durch unterschiedliche Wertesysteme, Persönlichkeiten, Ziele und Interessen selbstverständlich und können Chancen und Belastungen sein.
  • Entscheidend ist, wie mit diesen Spannungsfeldern umgegangen werden kann und keine gravierenden Konflikte entstehen oder wie bei Reibungsverlusten der Erfolg der Arbeit trotzdem gewährleistet ist.
  • Konflikte werden sowohl in unserem Privatleben als auch in Organisationen stiefmütterlich behandelt. Konflikte zeigen stets eine Problemlage in der persönlichen Balance im zwischenmenschlichen Interessenausgleich oder in der Kommunikation an. Wir sollten uns aber bewußt sein, daß Konfliktvermeidung nur allzu oft die Entwicklung von Personen, Persönlichkeiten und Strukturen verhindert und damit Veränderung und positive Weiterentwicklung unmöglich macht. Konflikt als Prozeß ist als dynamischer Prozeß zu verstehen, der die Konfliktentstehung aufzeigt, geeignete Verläufe und Lösungsstrategien erkennbar macht und den Wechsel zwischen Konflikt und Verständigung aufzeigen soll.
  • NUTZEN:
    Ziel ist die Verbesserung der Handlungs- und emotionalen Kompetenz zu erreichen und ein professionelles Führungshandwerkzeug hinsichtlich der Konfliktmanagementkompetenz zu bekommen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten grundlegend praxisbezogen, bringen ihre eigenen Fälle ein und erhalten Fertigkeiten, Tools und Skills für die Bewältigung und den positiven Umgang mit Konflikten.

    ZIELGRUPPE:
    Führungskräfte, die kreativ und praxisbezogen Möglichkeiten der Konfliktlösung, unterstützt durch Techniken, Interventionsstrategien und Theorie erleben wollen!

    INHALTE:
    Konflikte sind zwar so alt wie die Menschheit – trotzdem haben wir es kaum gelernt mit ihnen positiv umzugehen. Konflikte machen uns ständig betroffen, oft versuchen wir ihnen auszuweichen, sie zu umgehen, die Lösung zu delegieren, etc. Selten konfrontieren wir uns gerne damit und sehen sie positiv! „Krise (Konflikt) als Chance“ – eine fast abgedroschene Phrase, und doch liegen in Konflikten, v.a. in der Lösung derselben, viele positive Aspekte, wie Aufzeigen von Veränderungsbedürfnissen, Verlieren „blinder Flecke“, Steigerung des Selbstwerts, und vieles mehr. Zur positiven Bewältigung von Konflikten gehören die Reflexion der eigenen Einstellung zum Konflikt, die Erkenntnis der eigenen Verhaltensweisen in einer Konfliktsituation sowie die Beachtung der im jeweiligen System (Familie, Unternehmen, etc.) wirksamen Konfliktkultur. Diese Dimension des Konflikts wird in diesem Workshop behandelt. In sehr vertrauensvoller, persönlicher Atmosphäre sollen der spezielle Umgang mit einzelnen Situationen durchgespielt, erprobt und erfahren werden.

    Konflikte als Prozess:
    • Konfliktarten
    • Konfliktdynamik (nach GLASL)
    • Analyse von Konflikten
    • Die Bewältigung von Konflikten / Konfliktlösungsstrategien
    • Unterscheidung unterschiedlicher Konfliktpartner

    Steigerung der Konfliktlösungskompetenz:
    • Grundlagen der Wahrnehmung und Kommunikation
    • Die Entstehung von Konflikten
    • Der positive Aspekt von Konflikten – die Chance zur Verbesserung
    • Kennen lernen von verschiedenen Streitverhalten, Konstruktives Austragen von Konflikten, Konfliktstrategien, Ängste in konflikthaften Situationen, Zerstörung versus Versöhnen

    Systemkonflikte:
    • Der Einfluss des jeweiligen Systems auf die Entstehung und den Verlauf von Konflikten
    • Situationen, Prinzipien der Konfliktmoderation und Konfliktbearbeitung


    TERMINE:

    WIEN: MO,  11.04.2011

    Interne Termine auf Anfrage.

    KOSTEN:
    Die Kosten pro Seminar betragen Euro 300,- excl. Mwst. und exkl. Spesen pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagsatz.

    ZUR ANMELDUNG


    Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
    Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

    Konflikte als Umsatzbringer

    Admin 16. Mai 2009

    Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:

    Profil_konfliktealsumsatzbringer


    FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

    • Konflikte können in Vertriebssituationen zu zusätzlichen Chancen anwachsen. Besonders bei Reklamationen und Beschwerden kann man auf die Stimmung der Kunden dem Unternehmen gegenüber einwirken. Ungehaltene und empörte Kunden können durch einen geglückten Verhandlungsprozess in wohl gesonnene Kunden verwandelt werden, die gern wiederkommen und auch weiterempfehlen. Nutzen Sie also die unliebsamen Reklamations- und Beschwerdegespräche!
    • Auch Lieferantenbeziehungen spielen eine wichtige Rolle im Geschäftsalltag. Die Beziehungen werden meist durch eine Vielzahl an Verträgen geregelt, in denen jede Einzelheit und Eventualität geregelt wird. Verträge werden dadurch immer härter. Der “Verlust der Handschlagmentalität” führt schließlich dazu, dass Konflikte meist erst durch die professionelle Hilfe von Anwälten geklärt werden können. Bringen Sie dem Anderen Vertrauen entgegen und wirken so der Härte und Unpersönlichkeit von Verträgen entgegen.

    NUTZEN:
    Nach dem Seminar können Sie sich besser in Konfliktsituationen verhalten, die Behandlung von Reklamationen im täglichen Mengengeschäft wird routiniert und sie erkennen wichtige Konfliktsignale rechtzeitig um diese strategisch in den Verkaufsprozess einbauen zu können.

    ZIELGRUPPE:
    VertriebsmitarbeiterInnen, die Konflikte in Verkaufsituationen. erleben und die das Handwerkszeug des Konfliktmanagements erlernen wollen. Personen, die sachbezogen verhandeln und faire und vernünftige Übereinkünfte treffen möchten (win-win-Prinzip).

    INHALTE:
    Erkennen und richtig steuern und reagieren in konflikthaften Situationen und diese Nutzen für Zusatzverkaufe oder umsatzreiche Vertragsbindungen. Ein Ausflug in die Welt der Konflikte und der Umgang mit solchen, sowie ein Streiflicht in die Welt der Transaktionsanalyse. Schaffen einer kooperativen und positiv beeinflussten Gesprächsatmosphäre durch erkennen des eigenen Konfliktverhaltens. Sachliche Auseinandersetzungen können ein Unternehmsbeziehung befruchten, doch immer wieder gleiten diese Auseinandersetzungen nur allzu schnell auf eine persönliche Ebene ab und werden damit zu schwerwiegenden Konflikten zwischen Personen und Personengruppen. Für eine erfolgreiche Kundenbindung sind das Lösen des Konfliktes und das Schaffen einer neuerlichen Vertrauensbeziehung sowie die Zufriedenheit der Kunden notwendig. Damit wird eine langjährig tragfähige Bindung ans Unternehmen und Treue möglich.

    Die wichtigsten Spielregeln im Umgang mit Kunden:

    • Einstellungen und ihre Auswirkungen, Gesprächsatmosphäre positiv beeinflussen.
    • “Kundentypen” und der “beste” Umgang, Umgang mit eigenen und fremden Emotionen
    • Schlüsselstrategien für Kundenbindung

    Faktoren der Kaufentscheidung:

    • Die Kundengewinnung zur Kundenbindung sichern
    • Kompetenzen klar sichern
    • Die logische Kette im Unternehmen erkennen
    • Synergien im Unternehmen intelligent nutzen und kontinuierlich pflegen

    Der Konfliktwerkzeugkoffer:

    • Konfliktsignale und Konfliktanalyse
    • Konflikt- und Eskalationsstufen
    • Wesen, Erkennung, Entstehung und Überwindung von Konflikten

    TERMINE:

    NÄCHSTE TERMINE:

    WIEN: MI, 15.09.10, DO, 16.09.10

    WIEN: MI, 23.02.10, DO, 24.02.10

    Interne Termine auf Anfrage.

    ZUR ANMELDUNG

    KOSTEN:
    Die Kosten pro Seminar betragen Euro 600,- exkl. Mwst. und exkl. Spesen pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagsatz.

    Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
    Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.


    Einfach zum Nachlesen:


    Führungskonflikte meistern

    Admin 7. Mai 2009

    Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:

    Profil_fuehrungskonfliktemeistern


    FOCUS UND ZIEL DES MODULS:
    Spannungen zwischen Menschen sind in der Zusammenarbeit durch unterschiedliche Wertesysteme, Persönlichkeiten, Ziele und Interessen selbstverständlich und können Chancen und Belastungen sein. Entscheidend ist, wie mit diesen Spannungsfeldern umgegangen werden kann und keine gravierenden Konflikte entstehen oder wie bei Reibungsverlusten der Erfolg der Arbeit trotzdem gewährleistet ist. Konflikte werden sowohl in unserem Privatleben als auch in Organisationen stiefmütterlich behandelt. Konflikte zeigen stets eine Problemlage in der persönlichen Balance im zwischenmenschlichen Interessenausgleich oder in der Kommunikation an. Wir sollten uns aber bewußt sein, daß Konfliktvermeidung nur allzu oft die Entwicklung von Personen, Persönlichkeiten und Strukturen verhindert und damit Veränderung und positive Weiterentwicklung unmöglich macht.

    NUTZEN:
    Ziel ist die Verbesserung der Handlungs- und emotionalen Kompetenz zu erreichen und ein professionelles Führungshandwerkzeug hinsichtlich der Konfliktmanagementkompetenz zu bekommen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten grundlegend praxisbezogen, bringen ihre eigenen Fälle ein und erhalten Fertigkeiten, Tools und Skills für die Bewältigung und den positiven Umgang mit Konflikten.

    ZIELGRUPPE:
    Führungskräfte, die kreativ und praxisbezogen Möglichkeiten der Konfliktlösung, unterstützt durch Techniken, Interventionsstrategien und Theorie erleben wollen!

    INHALTE:
    Konflikte sind zwar so alt wie die Menschheit – trotzdem haben wir es kaum gelernt mit ihnen positiv umzugehen. Konflikte machen uns ständig betroffen, oft versuchen wir ihnen auszuweichen, sie zu umgehen, die Lösung zu delegieren, etc. Selten konfrontieren wir uns gerne damit und sehen sie positiv! Zur positiven Bewältigung von Konflikten gehören die Reflexion der eigenen Einstellung zum Konflikt, die Erkenntnis der eigenen Verhaltensweisen in einer Konfliktsituation sowie die Beachtung der im jeweiligen System (Familie, Unternehmen, etc.) wirksamen Konfliktkultur. Konflikt als Prozeß ist als dynamischer Prozeß zu verstehen, der die Konfliktentstehung aufzeigt, geeignete Verläufe und Lösungsstrategien erkennbar macht und den Wechsel zwischen Konflikt und Verständigung aufzeigen soll. In sehr vertrauensvoller, persönlicher Atmosphäre sollen der spezielle Umgang mit einzelnen Situationen durchgespielt, erprobt und erfahren werden.

    Konflikte als Prozess:
    • Konfliktarten
    • Konfliktdynamik (nach GLASL)
    • Analyse von Konflikten
    • Die Bewältigung von Konflikten / Konfliktlösungsstrategien
    • Unterscheidung unterschiedlicher Konfliktpartner

    Steigerung der Konfliktlösungskompetenz:
    • Grundlagen der Wahrnehmung und Kommunikation
    • Die Entstehung von Konflikten
    • Der positive Aspekt von Konflikten – die Chance zur Verbesserung
    • Kennen lernen von verschiedenen Streitverhalten, Konstruktives Austragen von Konflikten, Konfliktstrategien, Ängste in konflikthaften Situationen, Zerstörung versus Versöhnen

    Systemkonflikte:
    • Der Einfluss des jeweiligen Systems auf die Entstehung und den Verlauf von Konflikten
    • Situationen, Prinzipien der Konfliktmoderation und Konfliktbearbeitung, Konfliktlösungstechniken,
    • Moderationstechniken


    TERMINE:

    Nächste Termine in Wien:

  • Montag, 20. Dezember 2010 / Dienstag, 21. Dezember 2010
  • Montag, 22. August 2011 / Dienstag, 23. August 2011
  • KOSTEN:
    Die Kosten pro Seminar betragen Euro 600,- exkl. Mwst. und exkl. Spesen pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagsatz.

    ZUR ANMELDUNG

    Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
    Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.


    Einfach zum Nachlesen:


    Einfach Konflikte lösen

    Admin 26. April 2009

    Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:

    Profil_einfachkonflikteloesen


    FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:
    • Konflikte sind als normale Bestandteile von Arbeitsbeziehungen zusehen.
    • Beim Konflikttraining sind Begriffsklärungen und Grundbausteine von Kommunikationskompetenz Voraussetzung zur Konfliktbewältigung. Dadurch erweitern sich die üblichen Lösungsmöglichkeiten von Konflikten wie Flucht, Kampf und Unterdrückung, um Kompromisse für die Lösung von Konflikten zu initiieren.
    • Es wird ein Umgang mit Konflikten erlernt, bei dem es um aktive Auseinandersetzung, um Aufgreifen von Konfliktpotenzialen statt um Harmonisierung, Unterdrückung, Verleugnung und Vermeidung geht.
    • Sie trainieren Ihre Allparteilichkeit zu erweitern, das ist die Fähigkeit, sich in die Interessen jeder Konfliktpartei hineinversetzen zu können.

    NUTZEN:
    Konflikte können verschiedene Ursachen haben, seien es Missverständnisse, sei es Mangel an Kommunikation und Information, Unsicherheit oder Mangel an Selbstvertrauen und Zielklarheit oder Stress, Mangel an Zeit oder Arbeitsmethodik. Auch Veränderungs¬signale führen aus Angst und Unsicherheit bezüglich des Neuen oft zu Konflikten.

    ZIELGRUPPE:
    MitarbeiterInnen, die im Tagesgeschäft in Konfliktsituationen kommen können, brauchen ein Repertoire an Konfliktlösungstechniken.

    INHALTE:
    Konflikte gehören zum Leben. Sie weisen auf Probleme hin und fördern so Innovationen. Sie erfordern Kommunikation und verhindern Stagnation. Sie regen Interesse an und lösen Veränderungen aus. Sie führen zu Selbsterkenntnissen und fördern Lösungen. Konflikte im betrieblichen Alltag haben gerade in den letzten Jahren stark zugenommen. Sich schnell verändernde Märkte und der dadurch bedingte rasche Unternehmenswandel führt zu Widerständen und sozialen Auseinandersetzungen. Der Wettbewerb auch innerhalb des Unternehmens wird stärker. Das Arbeiten in Teams verlangt Kooperationsbereitschaft und Kooperationsfähigkeit von jedermann. Es gibt offensichtlich keinen Bereich, in dem es nicht zu irgendwelchen Konflikten kommt. Ein Konfliktreiches Leben und Zusammenleben, so lehrt die Erfahrung, gibt es nicht. Der sinn von Konflikten besteht, darin, vorhandene Unterschiede zu verdeutlichen und fruchtbar zu machen. Ein Konflikt bringt Unterschiede hervor und wirft damit viele Fragen auf: Wie unterscheide ich mich von anderen? Wer ist wofür zuständig? Wer ist stärker? Wer ist besser?

    Konflikte verstehen, analisieren und bewältigen können:

    • Was ist ein Konflikt?, Wie erkennt man Konflikte?, Heiße und kalte Konflikte
    • Konflikte bearbeiten Unterschiede
    • Konflikte garantieren Gemeinsamkeit und Veränderung, Konflikte erhalten das Bestehende

    Prozesse im Konfliktvorfeld richtig einschätzen:

    • Konfliktursachen, Konfliktmechanismen
    • Konfliktwahrnehmung und Konfliktdiagnose
    • Die Bewältigung von Konflikten, Konfliktlösungsstrategien

    In Konfliktgesprächen erfolgreich aussteigen:

    • Aufbau eines Konfliktgespräches
    • Eskalationsstufen und Interventionsmöglichkeiten
    • Regeln im Umgang mit Konflikten


    TERMINE:

    NÄCHSTE TERMINE

    WIEN: FR, 17.12.10, FR, 08.03.11

    SALZBURG: DI, 26.04.11, DI, 06.09.11

    LINZ: MO, 04.10.10, MO, 09.05.11

    Interne Termine auf Anfrage.

    ZUR ANMELDUNG

    KOSTEN:
    Die Kosten pro Seminar betragen Euro 300,- exkl. Mwst. und exkl. Spesen pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagsatz.

    Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
    Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.


    Österreichs Unternehmen sind konfliktscheu

    In Österreichischen Unternehmen herrscht eher Angst vor Konflikten und deren Austragung als dass Konflikte als Chance angesehen werden. Laut einer kürzlich durchgeführten Studie empfinden sich 50% der befragten Unternehmen als konfliktscheu, 5% davon als sehr konfliktscheu. 31% sehen sich als konfliktlösungsorientiert, der Rest als eher konfliktorientiert. Meist haben die Führungskräfte Angst, sich unangenehmen Situationen stellen zu müssen, oder sie fürchten die Eskalation eines Konfliktes. Vielerorts gibt es keine gelernten und gelebten Spielregeln für den Umgang mit Konflikten. Es fehlt ebenfalls die Ausbildung dazu.
    Bei den MitarbeiterInnen sind die Angst um den eigenen Arbeitsplatz, die Scheu, Unangenehmes anzusprechen und zum Außenseiter und Sündenbock degradiert zu werden, hinderlich am offenen Austragen eines Konfliktes.

    Im Detail:
    In Österreichs Unternehmen herrscht eher eine Angstkultur als eine Konfliktlösungskultur. Konflikte werden tendenziell lieber unter den Tisch gekehrt als angesprochen. Auch wenn Wirtschaftsmediation bisher nur in wenigen Fällen zur Konfliktlösung eingesetzt wird, wird sie sich als Konfliktlösungsstrategie in den nächsten Jahren auch in den österreichischen Unternehmen durchsetzen. Das sind die zentralen Ergebnisse der ersten repräsentativen Studie zu Konfliktkultur und Wirtschaftsmediation in Österreich. Für viele österreichische Unternehmen ist Wirtschaftsmediation ein (noch) wenig bekanntes Wesen, in dem jedoch großes Potenzial steckt.

    Die Mehrheit der Befragten hält österreichische Unternehmen für eher (50%) bzw. sehr konfliktscheu (5%). Demgegenüber sehen 5% bzw. 31% der Befragten die Unternehmen als sehr bzw. eher konfliktlösungsorientiert. Dabei werden Unternehmen mit zunehmender Größe noch konfliktscheuer: Die Konfliktlösungsorientierung sinkt mit steigender Betriebsgröße. 32% der Betriebe mit 80-140 MitarbeiterInnen sind laut eigenen Angaben sehr konfliktlösungsorientiert, bei Unternehmen mit 500 MitarbeiterInnen und mehr sind es nur mehr 15%.

    Die Gründe für das nicht Ansprechen von Konflikten liegen den Ergebnissen der Studie nach in unterschiedlichen Angstmotiven: Auf der Seite der Unternehmen, Führungskräfte und Vorgesetzten sind es die Angst vor unangenehmen Situationen (51%), die Angst vor Verantwortung (48%) und die Angst vor einer Eskalation des Konflikts (46%). Dazu kommt, dass Führungskräfte im Umgang mit Konflikten zu wenig ausgebildet sind (37%), dass es im Unternehmen keine Spielregeln für den Umgang mit Konflikten gibt (36%) und Konflikte nicht Teil der Unternehmenskultur sind (30%).

    Etwas anders gelagert sind die Angstmotive bei den MitarbeiterInnen. Hier dominiert nach Ansicht der Befragten die Angst der MitarbeiterInnen um den eigenen Arbeitsplatz (64%), gefolgt von der Scheu, Unangenehmes anzusprechen (56%) und den Ängsten, der Sündenbock zu sein (54%), Benachteiligung in Kauf nehmen zu müssen (46%) oder ausgegrenzt zu werden (36%).

    Kaum Spielregeln für Konflikte:
    Nur in 16% der befragten Unternehmen existieren schriftlich dokumentierte Spielregeln für den Umgang mit Konflikten. Weitere 26% der Unternehmen geben an, zwar solche Spielregeln zu haben, diese seien aber nicht schriftlich dokumentiert. In der Mehrzahl der Unternehmen (58%) bestehen keinerlei Richtlinien für den Umgang mit Konflikten und Konfliktpotenzialen. Nur in rund einem Drittel der Unternehmen gibt es speziell für die Lösung von Konflikten ausgebildete MitarbeiterInnen.

    Treten Konflikte auf, dann werden diese in den meisten Fällen durch die direkte Konfrontation MitarbeiterIn-Vorgesetzte(r) gelöst (82%). In vielen Unternehmen ist bei Konflikten die Personalabteilung (58%) oder sogar eine eigene Hotline beim Betriebsrat (32%) die Anlaufstelle. Eine durchgängige professionelle Konfliktlösung durch Workshops (30%), Coaching der MitarbeiterInnen (26%) oder einen externen Mediator/Coach/Trainer (9%) ist in österreichischen Unternehmen derzeit noch keineswegs die Regel. Immerhin 4% der befragten Unternehmen verfügen über eine eigene Konfliktberatungsstelle.

    Konfliktlösungskultur in österreichischen Unternehmen: Nimmt man alle diese Zahlen zusammen, dann ist davon auszugehen, dass nur rund ein Drittel der österreichischen Unternehmen gut auf die Lösung interner Konflikte vorbereitet ist. Für rund zwei Drittel der Unternehmen stellen Konflikte eine Situation dar, auf die sie nur mangelhaft vorbereitet sind, die mit Ängsten verbunden ist und der sie daher eher aus dem Weg gehen werden. Dieser Umstand kostet diesen Unternehmen aber nicht nur viel Kraft und Energie sondern vor allem auch Geld und wirtschaftlichen Erfolg. Führungskräfte verbringen ca. 20 % ihrer Zeit mit dem Lösen von Konflikten. Nicht gelöste Konflikte können in Mobbing eskalieren, die Kosten eines Mobbingfalls werden in Österreich auf 25.000 – 30.000 Euro p. a. geschätzt, eine parallele Studie weist in den österreichischen KMUs eine Mobbingziffer von 7,4 % auf, d.h. bei 100 MitarbeiterInnen ergeben sich Kosten von ca. 200.000 Euro. Die Angst der Führungskräfte, ihr Gesicht zu verlieren, wenn sie externe Unterstützung bei der Lösung von Konflikten in Anspruch nehmen, kostet die Unternehmen viel Geld. Schlechtes Betriebsklima führt zu geringerer Kundenzufriedenheit, höherer Fluktuation und Krankenständen und damit zum Verlust von Wettbewerbsfähigkeit.

    Einfach zum Nachlesen