Archiv für das Tag 'ManagerInnen'

Frauen führen transformational – und das ist zukunftsträchtig

15. February 2011

 Die Grundannahme hinter dem als „weiblich“ propagierten Führungsstil ist, dass Frauen aufgrund ihrer vielfältigen sozialen Rollen tendentiell mehrere verschiedene Identitäten in sich vereinen müssen als Männer, die klarere Rollenvorbilder haben. Eine männliche Führungskraft ist eben ganz klar und wenig verwunderlich „der Manager“, eine weibliche Führungskraft ist hingegen neben „der Manager“ auch noch „eine Frau als Manager“, „eine Mutter“, „eine Frau als Sexualobjekt“, usw. Frauen als Führungskräfte werden daher von ihrem Umfeld als facettenreicher wahrgenommen und verstören damit oft ihre Umgebung, die mit Prototypen besser umgehen kann – weil lineares Denken nun  mal einfacher ist als komplexes. Einerseits haben es weibliche Führungskräfte also tendenziell schwieriger mit ihrer Umgebung als männliche – und die Umgebung mit ihnen, weil sie aufgrund ihrer multiplen Identitäten schwerer einschätzbar sind –, andererseits können sowohl die Frauen selbst als auch das Unternehmen, das sie als Führungskraft einsetzt, sehr von ihrer Vielfältigkeit profitieren. Gerade aufgrund der Notwendigkeit, stets mehreren Identitäten gerecht zu werden, haben es Frauen gelernt, flexible, vernetzte und somit kreative Entscheidungen treffen zu können.

Und genau diese Denkweise bedingt wohl auch ihren in der Führungsforschung in den letzten Jahren so vielbeachteten speziellen Führungsstil hervor, der am ehesten mit dem in der Literatur schon seit längerem hochgefeierten „transformationalen Führungsstil“ vergleichbar ist. Transformational Führen ist jene Methode, die laut Forschung am besten zur heutigen Zeit der globalen, komplexen Zusammenhänge und Beziehungen passe und im Gegensatz stehe zum klassischen, „transaktionalen“ Managen, das durchsetzungsstark, diszipliniert, rein aufgabenbezogen und dem linearen Denken verpflichtet ist – eben oft autoritär und nicht demokratisch.

Frauen wären nun eben, so die Führungsforschung, für das zukunftsträchtige transformationale Führen besonders gut geeignet. Sie führen beziehungs- und teamorientiert, mit Intuition und Einfühlungsvermögen für ihre MitarbeiterInnen und auch für zukünftige Entwicklungen. Sie netzwerken, können gut motivieren, sind wenig selbstbezogen, haben empathische Fähigkeiten, einen starken Gerechtigkeitssinn und daher gute Antennen für die Bedürfnisse ihres Umfeldes, so auch von Kunden und allen anderen Arten von Stakeholdern. In ihrer Kommunikation zeichnen sie sich durch Zuhörfähigkeit aus, kommen schnell zum Punkt, sind sachbezogen und können, wenn nötig, auch einmal verlieren und eingestehen, wenn sie nicht recht haben. Gleichzeitig sind Frauen als Managerinnen aber trotz ihrer Beziehungsorientierung auch keine „sensiblen Mimosen“, sondern sind, im Gegenteil, zäh, hartnäckig, pragmatisch und belastbar – und sehr selbstreflektiert. Außerdem haben sie ein hohes Innovationspotenzial, gepaart mit einem gesunden Realitätsbezug, der sie trotz ihres Ideenreichtums und ganzheitlichen Denkens nicht übers Ziel hinaus schießen lässt.

Wie schaffen es Frauen – auf der Karriereleiter ganz nach oben zu klettern?

5. February 2011

Karriereleiteter

Ein beziehungsorientierter Führungsstil, ausgerichtet auf Teamwork und Konsens, sowie eine gelingende Integration von Arbeits- und Familierollen,  führt „typisch weiblich“ zum Erfolg – für die Managerin selbst, aber auch ganz besonders für das Unternehmen.

Eine aktuelle Studie befragte 62 Frauen aus verschiedenen Kulturen, die zwei Dinge gemeinsam haben:  Sie haben Familie und sie haben es in großen Unternehmen bis ganz nach oben geschafft. Die Autorinnen der Studie kamen nach Auswertung der Interviews zu dem Schluss: Diese Frauen machen so einiges anders – anders als andere Frauen und anders als die Männer!

Um trotz ihres Zeit und Kraft fordernden Top Level Management Jobs auch noch ein zufriedenstellendes Familienleben organisieren zu können, befleissigen sich diese außergewöhnlichen Frauen einer Stratgie der Integration von Arbeits- und Familienrollen statt sie bewusst getrennt zu halten, wie es ansonsten bei Führungskräften meist üblich ist.

So ist es für die Top Level Mütter ganz wesentlich, sich ihren begrenzten Vorrat an Zeit zwischen Arbeit und Familie besser nutzbar zu machen. Dies kann auf vielerlei Weise geschehen. Einerseits sind alle diese Frauen selbstverständlich höchst effiziente Multitaksing-Expertinnen, anderseits haben sie auch den Mut zum Ungewöhnlichen. So nehmen sie ihre Kinder mit auf Business Trips und manchmal sogar überhaupt mit auf den Arbeitsplatz. Schreibtischarbeit erledigen sie oft von zu Hause und verlegen diese „Homeworking“-Zeiten dann meist auf den Abend, wenn die Kinder bereits zu Bett gebracht wurden.  Arbeitsbezogene Essenseinladungen werden dementsprechend hingegen eher als Mittags- denn als Abendtermine organisiert.

Um ein optimales Zeitmanagement hinzubekommen, sind es die weiblichen Führungskräfte gewohnt, sich ganz klare Ziele und Prioritäten sowohl für ihr Arbeits- als auch für ihr Familienleben zu setzen, die ihr Verhalten vorgeben und sie keine Zeit mit Unwesentlichem verlieren lassen. Dazu gehört auch das Outsourcing  von bestimmten Tätigkeiten an bezahlte Helfer, aber auch an Verwandte und Partner.  Hierbei lautet eine goldene Regel:  Alle Dinge, die nicht direktes Zeit-Verbringen mit der Familie beinhalten, also Tätigkeiten wie Einkaufen oder Putzen, werden „nach außen vergeben“. Und auch, wenn es diese Mütter aufgrund ihres Managementjobs nicht schaffen, ihre Kinder vollständig selbst zu betreuen, ist das kein Drama. Wichtig ist es ihnen aber auf jeden Fall, das Leben der Kinder gut genug zu organisieren, dass es ihnen an nichts fehlt. Abgesehen davon beteiligen sich an der Kinderbetreuung  die Partner der Frauen mit großem Engagement und oft auch andere Verwandte, zu denen die Kinder eine gute Beziehung hergestellt haben. Die Mutter selbst is aber jedenfalls bei allen wichtigen Ereignissen im Leben der Kinder dabei, wozu Schul- oder Sportevents zählen, aber z.B. auch das tägliche gemeinsame Abendessen im Kreise der Familie. Ist die Executive-Mama aber trotzdem mal verhindert, so kompensiert sie ihre Abwesenheit zumindest durch häufiges und ausführliches Telefonieren mit den Kindern, oder lässt sich sogar die Hausaufgaben der Kinder per Fax oder Computer schicken und sendet sie dann verbessert zurück.

Wie bereits mehrmals angeklungen, ist bei dieser Lebensweise einer jedenfalls unerlässlich: Ein Partner, der mitmacht und unterstützt. Mit einem typischen „Macho-Mann“ kann eine Top Level Management Mutter da nichts anfangen. Ihr Partner muss hilfsbereit sein und gleichzeitig selbst seinen Mann stehen, muss selbstsicher und loyal sein und so seiner Frau auch eine emotionale Stütze bieten können. Die Partner müssen zudem gemeinsame Ziesetzungen haben und eine ausgeprägte Kommunikationskultur über das Ausverhandeln von Bedürfnissen und gegenseitigen Erwartungen. Außerdem ist die Einstellung beider Partner zum Thema „Mutterschaft“ hierbei ganz entscheidend: Weder die Frau selbst noch ihr Partner dürfen der Mutterrolle zu viel falschen Perfektionismus abverlangen. Superwoman existiert es nun mal nicht, und falls es sie wirklich gäbe, wäre sie schon lange einem Burnout erlegen. Mit diesem Wissen hat weder die Frau selbst zu viele Schuldgefühle,  „nicht genug da sein“ für ihre Familie, noch macht ihr Umfeld ihr deshalb Vorwürfe, eine „schlechte Mutter“ zu sein.  Im Gegenteil, die Arbeit wird – ähnlich wie bei männlichen Führungskräften – eher als Verbündeter der Familie gesehen denn als Feind, sie bringt ihr schließlich Geld und Wohlstand.

Zum Weiterlesen:

Women at the Top: Powerful Leaders Define Success as Work -Family in a Culture of Gender. Fanny M. Cheung, Diane F. Halpern, April 2010, American Psychologist

http://www.medianet.at/career/article/die-zahl-der-chefinnen-schwindet

http://www.wiwo.de/management-erfolg/warum-weibliche-fuehrungskräfte-den-firmenwert-steigern

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,druck-706650,00.html

Development Socialskills

5. August 2010

Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download:
Development Socialskills

FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

  • 1. Schritt – Assessment:

In einem Einzel- oder Gruppenassessment wird der individuelle persönliche Entwicklungsbedarf hinsichtlich der sozialen Kompetenz festgestellt.

  • 2. Schritt – Sechs Seminare:

In anschließenden Verhaltenstrainings werden die eigenen Verhaltensweisen reflektiert, um gegebenenfalls verändert werden zu können.

  • 3. Schritt – Transfersicherung durch Veränderungscoaching:

Zur vollen Potentialentfaltung und Leistungsoptimierung werden zwischen den Seminaren Gruppencoachings angeboten.

NUTZEN:

Das Erfolgsgeheimnis produktiver Unternehmen beruht auf MitarbeiterInnen, die das Wissen, die Fertigkeiten, Fähigkeiten und Eigenschaften haben, auf deren Grundlage sie ihr Tätigkeitsfeld optimal ausfüllen können.

ZIELGRUPPE:

  • PersonalmanagerInnen, ManagerInnen, Nachwuchsführungskräfte, ProjektleiterInnen, Highpotentials
  • KnowledgemanagerInnen
  • Vertriebs- und MarketingmanagerInnen
  • Assistance, interne BeraterInnen

DIE LEISTUNGEN:

Folgende Leistungen sind für eine Person inkludiert:

  • 1 Assessment
  • 6 eintägige Seminartage

(Themen frei wählbar)

  • 6 Einzelcoaching oder

3 eintägige Bestpracticetermine

  • 4 Onlinecoachingtermine

 

TERMINE:

Einstieg laufend möglich, interne Termine auf Anfrage.

KOSTEN:

Kosten pro Person: Euro 3.100,- exkl. Mwst.  Die Seminare und die Assessments können auch einzeln gebucht werden, der Preis für ein Assessment beträgt Euro 400,-, für ein Seminar Euro 350,- exkl. Mwst.

Weitere Informationen erhalten Sie von  Ursula della Schiava-Winkler per Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 sowie +43/664/1012768.


Wozu brauchen wir soziale Kompetenz?

Unter sozialer Kompetenz verstehen wir die Verfügbarkeit von kognitiven, emotionalen und motorischen Verhaltensweisen, die in bestimmten sozialen Situationen zu einem langfristig günstigen Verhältnis von positiven und negativen Konsequenzen für den/die Handelnde/n und das Unternehmen führen.

SEMINARE ZUR ERWEITERUNG DER SELBSTKOMPETENZ:
Socialskills4me – Seminare:

  • Sich selbst vertrauen
  • Die eigene Angst überwinden
  • Im Fokus der Aufmerksamkeit
  • Gewinnend kommunizieren
  • Einfach motiviert
  • Ziele erreichen
  • Leben in Balance
  • Entscheidung leicht gemacht
  • Lernen lernen
  • Einfach stressfrei

SEMINARE ZUR ERWEITERUNG DER INTERAKTIONSKOMPETENZ:
Socialskills4us – Seminare:

  • Kontakt knüpfen leicht gemacht
  • Beziehungen zu Bindungen machen
  • Überzeugungskraft
  • Einfach Konflikte lösen

SEMINARE ZUR ERWEITERUNG DER GRUPPENKOMPETENZ:
Socialskills4teams – Seminare:

  • Netz oder nie – wie Sie richtig netzwerken
  • Die Dynamik einer Gruppe erkennen
  • Teamfähig – das effektive Arbeitsteam
  • Das Feuer großer Gruppen

Unternehmen, die am österreichischen, europäischen und am Weltmarkt konkurrenzfähig bleiben wollen, haben erkannt, dass Investitionen in Humankapital langfristig einen mindestens gleich wichtigen Faktor darstellen wie Investitionen in Forschung und Entwicklung. Die Zeiten der Weiterbildung nach dem “Gießkannenprinzip” sind vorbei. Durch das Akademie4socialskillsprogramm können Sie durch gezielte Vorinterviews den Entwicklungsbedarf jedes am Programm teilnehmenden Mitarbeiters bestimmen und so ein gezieltes Förderprogramm zusammenstellen. Die begleitenden Gruppencoaching sichern den Transfer in den Unternehmensalltag. Ein möglicher Transformationsprozess im Unternehmen kann darüber hinaus durch das Entwicklungsprogramm unterstützt, begleitet oder gestaltet werden.