Archiv für das Tag 'mentale Stärke'

Gesunde „Creativ Class“- Gesunde Wissensarbeit braucht Ambiente und Atmosphäre

23. April 2010

Wissensarbeiter sind kreativ, sind anders, leben eine hohe Leistungsorientierung, sind individuell. Durch ihren hohen Verdienst haben sie eine gute Kaufkraft. Sie sind mobil, kooperativ, kommunizieren schnell, sind vernetzt und gut informiert. Ihre Arbeitsbedingungen zeichnen sich durch hohe Arbeitsqualität aus. Ihre Arbeitsinhalte empfinden sie als interessant und wenig bis kaum repetitiv. Hohe Autonomie und Entscheidungsfreiheit vervollständigen das positive Bild.

Sind Wissensarbeiter deshalb auch gesünder?

Eine aktuelle Studie aus England kommt zu dem Schluss, dass dem eindeutig so ist . Wissensarbeiter fühlen sich gesünder als andere Arbeitskräfte und sind es auch. Ihr Gesundheitszustand hat dadurch umgekehrt auch nur selten negativen Einfluss auf ihre Arbeit. Gesundheitsförderliche Einflussfaktoren sind eine gesunde Arbeitsmotivation, mentale Stärke, Wohlbefinden und Spaß an Flexibilität, am Austausch, am Arbeiten und sich dabei entwickeln. Außerdem helfen gute Worklifebalance, gutes Selbst- und Zeitmanagement, hohe Kommunikationskompetenz, Erfahrung und Fachkompetenz, klare Zielverfolgung, Teamgeist und gute Vernetzungskompetenz. Für gesunde Wissensarbeit braucht aber nicht nur interessante Arbeitsinhalte und hohe persönliche Kompetenz, sondern auch ein gesundes Arbeitsumfeld. Ambiente und Atmosphären sind da besonders wichtig, wo die höchst komplexen und unterschiedlichen Arbeitsanforderungen an Wissensarbeiter aufeinandertreffen. Möglichkeiten für kreatives, konzentriertes, konzeptives, multimediales Arbeiten müssen einhergehen mit der Schaffung von Kooperationsräume sowie informellen Räumen zum Austauschen und Denken, und das alles möglichst unter ergonomischen Gesichtspunkten, gut beleuchtet und zum Wohlfühlen anregend . Ein negativer Zusammenhang zeigte sich hingegen bei Wissensarbeitern laut der UK-Studie – wenig überraschend – zwischen Gesundheit und hoher Arbeitsintensität, dem Gefühl, überarbeitet und mit zu großem Arbeitspensum überlastet zu sein. Besonders Arbeitsanforderungen, die eindeutig miteinander im Konflikt stehen, wo man also, egal, wofür man sich entscheidet, unweigerlich einen der beiden Ansprüche enttäuschen muss, irgendjemanden oder irgendeine Zielsetzung vor den Kopf stoßen, um der anderen Genüge tun zu können, werden als Stress verursachend und manchmal sogar gesundheitsschädigend empfunden.

Den Anforderungen durch Effizienz begegnen

Allerdings sind in der heutigen, mit immer komplexeren Anforderungen und Entscheidungsprozessen aufwartenden Arbeitswelt, und hier besonders im Arbeitsumfeld der Wissensarbeiter, gerade diese Art von konfligierenden Ansprüchen oft schon die Regel. Geistig zwar weniger anspruchsvolle und interessante, dafür aber entspannende und Sicherheit gebende Routinetätigkeiten werden immer weniger. Das Treffen schneller und konsequenzenbeladener Entscheidungen vor nicht vollständigem Informationshintergrund – und oft sogar mit dem Gefühl, nicht das nötige Fachwissen, die nötige Ausbildung und Erfahrung in allen zu einer komplexen Entscheidung gehörigen Wissensbereichen zu haben – wird hingegen zum Tagesgeschäft, mittlerweile nicht mehr nur von Top-Managern, sondern von allen Arten von Arbeitskräften in der Wissensindustrie. Wenn daher bei Wissensarbeitern bestimmte Krankheiten gehäufter auftreten, so sind das jene, die als Konsequenz einer so hoch komplexen und anspruchsgeladenen Arbeitsweise hervortreten, also die typischen Folgen von anhaltendem Stress wie Burnout oder Herz-Kreislauferkrankungen. Wie können Wissensarbeiter aber Präventionen gegen solche Krankheitsbilder, von denen sie besonders gefährdet sind, treffen? Einerseits, so stimmen verschiedene Studien überein, ist die persönliche Einstellung hier ein ganz wichtiger Schlüsselfaktor.

Drei Variable entscheiden

Das Vorhandensein der folgenden drei Variablen wurde z.B. als besonders gute Vorkehrung gegen eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes durch Arbeitsstress identifiziert : Hohe Arbeitsakzeptanz, ein hohes Aufmerksamkeitsniveau bei der Arbeit – also Konzentration auf das, was man gerade tut, statt die Gedanken in verschiedenste Richtungen abschweifen zu lassen und sich so dem Stress des „Zu Viel auf Einmal“-Gefühls auszusetzen. Und schließlich zählt außerdem ein strikt wertebasierendes Handeln als Grundlage des eigenen Arbeitens, sprich, man muss wirklich an den hohen Stellenwert, den Sinn, dessen, was man in der Arbeit tut, glauben, es muss mit den eigenen Werten übereinstimmen. Neben der inneren Einstellung zur Arbeit ist aber auch ein noch grundlegenderer, stabilerer Faktor entscheidend für die Art, wie jemand im Angesicht hoher Arbeitsbelastung mit seiner Gesundheit haushalten kann: Die eigene Persönlichkeitsstruktur. Besonders dem sogenannten „Persönlichkeitstyp A“ fällt es schwer, hohe Arbeitsanforderungen nicht mit Gesundheitseinbußen bezahlen zu müssen. Menschen von diesem Persönlichkeitstyp sind sehr kompetitiv und setzen sich daher selbst unter hohen Druck, wollen immer gewinnen, schneller und besser sein als die anderen. Typ A Menschen sehen sich auf diese Weise subjektiv eher unter Stress als andere, die eine möglicherweise gleich hohe Arbeitsanforderung ohne den ständigen zusätzlichen Druck des Nach-außen-Schielens bewältigen können.  Fragen wie „Sieht es gerade so aus, als würde Kollege X nun für den Preis / die Beförderung / den besonders hohen Bonus vorgeschlagen werden und nicht ich? Könnte ich das ändern, wenn ich noch mehr und schneller arbeite, noch innovativere Ideen habe …..?“ beschäftigen Typ A einfach zuviel und machen ihn stressanfällig.

Das PsyCap

Ein ganz aktuelles Konstrukt aus der Arbeits- und Gesundheitspsychologie beschreibt nun auch die ideale Zusammensetzung von Persönlichkeitsvariablen, über die jemand verfügen muss, um mit Arbeitsstress gut umgehen zu können und trotz hoher Arbeitsbelastung im Wissenszeitalter bei guter Gesundheit bleiben zu können. Genannt „PsyCap“, das psychologische Kapital, setzt es sich zusammen aus den folgenden persönlichen Ressourcen: Glaube an die eigene Schaffenskraft und Effektivität, Hoffnung, Optimismus und Widerstandskraft.

Menschen mit hohem psychologischem Kapital glauben also an sich selbst und fokussieren besonders auf positive Ereignisse und Begebenheiten, sowohl im Rückblick auf bereits Geschehenes als auch in ihrem Glauben an die Zukunft. Wenn sich Dinge positiv gestalten, Ziele erreicht werden und Wünsche in Erfüllung gehen, sehen sie die Ursache dafür häufig bei sich selbst, ihrem eigenen geschickten Planen, Denken und Handeln und baden bewusst im Erfolgserlebnis. Wenn allerdings negative Ereignisse eintreten, rechnen sie die eher äußeren Umständen zu und bewerten sie als nicht so wichtig, denken nicht so viel darüber nach, „tauchen einfach durch“.

Einfach gsund

Die mittlerweile also von den psychologischen und psychotherapeutischen Wissenschaften erforschten Zusammenhänge zwischen Wissensarbeit und Gesundheit bzw. Krankheit können nun auch in der Prävention und in der Rehabilitation zu guten Ergebnissen führen. Jemand, der die positiven Denk- und Einstellungsmuster kennt, welche gesundem stressresistentem Arbeiten in der Wissensindustrie zugrunde liegen, kann diese als persönliche Vorkehrungen bewusst einsetzen. Fällt das dem einzelnen schwer, so kann das Unternehmen seinen Arbeitnehmern hier helfend unter die Arme greifen.

Prinzipielle strukturelle Beiträge des Unternehmens zur Förderung positiver, PsyCap-fördernder Bedingungen können das Schaffen einer grundlegenden Vertrauenskultur im Unternehmen sein sowie das Vorhandensein strategischer Personalentwicklungsmaßnahmen, die abgestimmt sind auf die wachsenden Anforderungen der Zukunft und proaktiv Weiterentwicklung fördern, also die MitarbeiterInnen für ihre Erfolge loben und belohnen, ohne sie gleichzeitig gegeneinander auszuspielen. Individuell vom Unternehmen dem Arbeitnehmer für die „Psychohygiene“ zur Verfügung stellbare Möglichkeiten, die Stresskrankheiten vorbeugen können, sind für den einzelnen maßgeschneiderte Instrumente wie Coaching, das als persönliches Reflexionsfeld genützt werden kann und wo „PsyCap-Denken“ gelernt werden kann. Aber auch Selbstregulationstrainings, die einzeln oder in der Gruppe durchgeführt werden, sind probate Mittel, die ein Unternehmen seinen MitarbeiterInnen anbieten kann. Hierzu zählen z.B. Stressmanagement- und Entspannungstrainings, Meditation, Biofeedback und Autogenes Training . Sowohl der einzelne als auch das Unternehmen haben also immer zwei prinzipielle Möglichkeiten, um gesundheitsregulierende Maßnahmen – präventiv oder zur Rehabilitation bereits erfolgter Gesundheitsschäden der MitarbeiterInnen – zu treffen : Einerseits können problemfokussierte Lösungsmöglichkeiten gesucht werden, die zu strukturell-organisatorischen Änderungen im Unternehmen oder beim Handeln der MitarbeiterInnen führen. Schritte in diese Richtung verlangen eher nach plakativen, von außen unmittelbar sichtbaren Aktionen und Verändern. Andererseits können als Gegensatz zu den problemfokussierten Ansätzen emotionsbezogene Interventionen getroffen werden. Wissensarbeiter, die von Burnout oder Herz- Kreislauferkrankungen bedroht sind oder gar bereits eine solche Krankheit erfahren haben, müssen an ihren eigenen Gefühlen und Einstellungen arbeiten, nach Innen schauen. Neben den oben beschriebenen Instrumenten wie Coaching oder Selbstregulationstrainings ist hier dann auch eine umfassendere, ganzheitlichere Intervention angebracht, zum Beispiel eine Psychotherapie.

In den USA ist es bereits durchaus üblich, dass Unternehmen ihren MitarbeiterInnen hier gezielt psychotherapeutische Instrumente zur Verfügung stellen. Besonders verhaltenstherapeutische Maßnahmen werden gerne angeboten5. Bei der sogenannten kognitiv-behavioralen Therapie geht es dann oft um das Üben von Verhaltens- und Einstellungsänderungen, weg von der Leidensdruck-Spirale des Negativ-Bewertens, des Kontrollieren- und Verändern-Wollens – auf gut Wienerisch wohl dem „Jammern und Granteln über die unhaltbaren Zustände hier, gegen die jemand doch was tun sollt, gegen die ich mich vielleicht sogar auflehnen sollt“ – hin zu einem Geschehen-Lassen und Akzeptieren-Können, einem Positiv-Uminterpretieren der vorhandenen Gegebenheiten, zum Erkennen der persönlichen Vorteile, die in der Wissensarbeit liegen.

Wenn WissensarbeiterInnen dann auf diese Weise ihr PsyCap aufgebaut haben, sich selbst wieder als das sehen, was sie sind, nämlich privilegiert im Vergleich zu anderen Arten von Arbeitskräften, ausgestattet mit interessanten, kreativen Arbeitsinhalten, viel Arbeitsautonomie, einem hohen Arbeitslohn und umgeben von einem Netzwerk höchst motivierender, spannender KollegInnen, dann erst können sie tatsächlich den Studien gerecht werden, die sie als die gesünderen, glücklicheren Arbeiter identifiziert haben. Denn erst dann wird das zuvor möglicherweise empfundene Gefühl der Selbstausbeutung in der Arbeit zu einem Wissen um die Selbstverwirklichung durch die Arbeit in der Wissensindustrie.

Zum Nachlesen: I. Brinkley et al., 2010: Is Knowledge Work Better For Us? Knowledge workers, good work and wellbeing. G. Hube , Dissertation, 2005: Beitrag zur Beschreibung und Analyse von Wissensarbeit L. M. McCracken, Su-Yin Yang: A Contextual Cognitive-Behavioral Analysis of Rehabilitation Workers’Health and Well-Being: Influences of Acceptance, Mindfulness, and Values-Based Action. Rehabilitation Psychology 2008, Vol. 53, No. 4, 479–485 J.P. Foreyt, W.S. C. Poston II: Reducing Risk for Cardiovascular Disease. Psychotherapy Volume 33/Winter 1996/Number 4, 576 – 586 J. B. Avey, Fred Luthans, Ronda M. Smith, and Noel F. Palmer: Impact of Positive Psychological Capital on Employee Well-Being Over Time. Journal of Occupational Health Psychology 2010, Vol. 15, No. 1, 17–28 Sabir I. Giga, Cary L. Cooper, and Brian Faragher: The Development of a Framework for a Comprehensive Approach to Stress Management Interventions at Work. International Journal of Stress Management, 2003, Vol. 10, No. 4, 280–296 F. W. Bond and David Bunce: Mediators of Change in Emotion-Focused and Problem-Focused Worksite Stress Management Interventions. Journal of Occupational Health Psychology, 2000, Vol. 5, No. 1,156-163

http://elib.uni-stuttgart.de/opus/volltexte/2005/2426/pdf/Diss_Hube_Wissensarbeit.pdf

http://www.business-doctors.at/images_dokumente/Burnoutstudie%20Short%20Summary%202.pdf

http://www.kardiopsychologie.eu/page10.html

 http://www.kardiopsychologie.at/reha.pdf

Mental – Integration – Meditation: Am Fluss des Lebens angeschlossen

9. July 2009

Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:
Mental – Integration – Meditation


FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

  • Bei der Meditation wird versucht, den Verstand, das Gefühl und den Körper völlig zur Ruhe kommen zu lassen und die Konzentration beharrlich auf ein bestimmten Gegenstand zu richten.
  • In weiterer Folge wird aus dieser Konzentration ein Meditationszustand, in dem spirituelle Erlebnisse und Erfahrungen gemacht werden können.
  • Die positiven Auswirkungen von regelmäßiger Meditation auf Gesundheit, Leistungsfähigkeit, emotionale Ausgeglichenheit sind mittlerweile wissenschaftlich vielfach bestätigt worden.
  • Die regelmäßige Meditation und die daraus gewonnenen Erfahrungen tragen dazu bei, das menschliche Potential zu fördern und weiter zu entwickeln.
  • Ziel dieses Seminars ist es, einfache Meditationstechniken kennenzulernen und zu üben, so dass nach Kursende die Möglichkeit zur selbständigen Meditation gegeben ist
  • NUTZEN:
    Das Wachsen von Körper, Geist und Seele mental im täglichen Leben zu verankern und in Verbindung mit Affirmationen und Meditationen in der Unendlichkeit des Seins zu integrieren.

    ZIELGRUPPE:
    Für alle, die sich besser kennen und erkennen wollen und die ihre Leistungsfähigkeit bewahren und ausbauen wollen.

    METHODEN:
    Ein Methodenmix zwischen Kurzvortrag der/des Trainerin/s, Moderation,
    Einzel- und Paararbeit der Teilnehmer, sowie vielen praktischen Übungen.

    INHALTE:
    • Die vier Schritte zum Visualisieren – ein wichtiger Aspekt, um zu meditieren
    • Erstellen und Anwenden von Affirmationen, um Harmonie und inneres Gleichgewicht zu erlangen
    • Der Weg zu meiner Mitte
    • Die Bedeutung und das bewusste Integrieren der Farben in unserem Leben
    • Die Kommunikation mit deinem inneren Kind
    • Die Kommunikation mit deinem inneren Meister
    • Die Kommunikation mit deinem Selbst
    • Sich selbst erkennen und annehmen können
    • Die Entwicklung der inneren Kraft
    • Inneres Gleichgewicht halten
    • Über spezielle Meditationen in jeder Lebenssituation ruhig und gelassen sein

    meditation


    TERMINE:
    Wien, Mo, 27.02.2012
    Interne Termine auf Anfrage.

    KOSTEN:
    Die Kosten pro Seminar betragen Euro 350,- exkl. Mwst. pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

    ZUR ANMELDUNG

    Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
    Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.


    Atem ist Leben – richtig atmen

    19. May 2009

    Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:

    Atem ist Leben


      FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

    • Bewusste Atemübungen helfen Körper und Geist zu entspannen und zu verbinden. Wir können lernen unsere Atmung zu kontrollieren, indem wir tiefer oder flacher, schneller oder langsamer atmen.
    • Richtiges Atmen ist die Voraussetzung für die Versorgung des Körpers mit Sauerstoff und beeinflusst merklich unser alltägliches Wohlbefinden.
    • Im Seminar werden verschiedene Atemtechniken vorgestellt und gemeinsam mit den Teilnehmern praktiziert. Alle Beteiligten haben die Möglichkeit Fragen zu stellen und über Ihre persönlichen Erfahrungen und Empfindungen zu berichten.
    • Mit den im Workshop vorgestellten Methoden und Übungen steigern Sie nicht nur ihre Konzentration sondern verbessern ihre Leistungsfähigkeit und bringen Körper, Geist und Seele in harmonischen Einklang.
    • Wie eine Flamme, der man eine Glasglocke überstulpt, erstickt auch Ihre Zellstofftätigkeit, wenn Sie zu flach und zu wenig atmen.

    NUTZEN:
    Bessere Zellstofftätigkeit, bessere Zellstofftätigkeit, Dynamisierung des Kreislaufes, Verbesserung der Stimme, Intensivierung der Gefühle, Einklang von Bewusstsein und Unterbewusstsein, mentale Steigerung

    ZIELGRUPPE:
    Dieser Kurs ist für alle geeignet, die die Kraft der Atmung bewusst erfahren möchten.

    INHALTE:
    Die Atmung ist eine größtenteils unbewusste Körperfunktion, die automatisch abläuft. Wenn die Atmung genügend gesunde Reize wie Bewegung, richtige Ernährung, Körperpflege und Körperkontakt, saubere frische Luft, gesunde Arbeits- und Lebensbedingungen, klare Gedankenführung, Entspannungsphasen erfährt, dann wird sie sich auf natürliche Weise optimal entwickeln können. Eine solche natürliche Atemweise ist aufgrund unserer heutigen Lebensart zunehmend verlernt worden und in unserem Bewusstsein kaum mehr vorhanden. Deshalb ist es unbedingt notwendig, das richtige Atmen wie das einmaleins neu zu lernen. Das Leben eines Menschen beginnt mit einem Atemzug und endet mit einer tiefen Ausatmung. Dazwischen liegen Millionen von Atemzügen die unser Leben auf alle möglichen Arten beeinflussen. Jede unserer Stimmungen wie Stress, Wut, Angst, Aggression aber auch Freude, Liebe und Harmonie lösen eine Kettenreaktion von Körpervorgängen aus. Wenn wir aufgeregt sind atmen wir unruhig und ungleichmäßig. Erholsam durchzuatmen ist uns nicht möglich, da sich das Zwerchfell und der gesamte Brustkorb verspannen. Unsere Gedanken sind angespannt, fixiert und der Energiestrom im Körper blockiert. Über die Körperfunktionen können wir jedoch die Art zu atmen beeinflussen. Man sagt auch, dass Atmen eine Naturarznei ist. Mit gezielten Atemtechniken und Übungen steigern Sie ihre mentale Stärke, aktivieren Selbstheilungskräfte, lindern chronische Schmerzen, lösen innere Verspannungen und Blockaden auf und bauen Stress und Erschöpfungszustände kurzfristig ab. Atmen ist so einfach, so offensichtlich, dass niemand sich seiner ungeheuren Macht bewusst ist. Atmen ist die natürlichste Sache der Welt. Die meisten Menschen atmen jedoch falsch, zu flach und zu hastig. Die richtige Atmung jedoch macht unseren Körper fit und lässt uns den Alltag entspannter bewältigen.

    • Was bedeutet richtig atmen? Atem bewusst wahrnehmen
    • Der Atemfluss- Die Atemgewohnheiten kennen und adaptieren lernen
    • Verschiedene Atemtechniken, Atemübungen, Gesunde Lebensweise, bessere Atmung
    • ZEN Gymnastik
    • Atemtherapie bei Erkrankungen und Beschwerden


    TERMINE:

    Nächste Termine in Wien:
    MO, 14.11.11

    Interne Termine auf Anfrage