Archiv für das Tag 'Organisation'

Change Work

19. October 2011

Unternehmen stehen heute vor unterschiedlichen Herausforderungen: Verknappung der Ressourcen, notwendige Änderungen in den Geschäftsmodellen,  härter Wettbewerb bedingt Anforderungen an die Mitarbeiterproduktivität, Effizienz und Effektivität.

Es gilt Geschäftsprozesse neu zu designen, Unternehmenskulturen auf die  neuen Marktbedingungen einzustellen, organisatorische Veränderungen, neuen  Technologieeinsatz zu forcieren, Innovationen zu treiben- kurz andere Wege als die bisherigen zu beschreiten und die Transformation einzuleiten.

Professionelles Changemanagement muss daher zu einer Kernkompetenz werden und strategisch geführt werden. Besonders hervorgestrichen wird das  klare Bewußtsein des Changeanliegen, den Changebedarf und für ein geplantes  Changedesign und Changemethodik, die Kompetenz und Fertigkeit der Changeexperten,  die Standardisierten dialogorientierte Methodik des Vorgehens, sowie die  Investition an Zeit und Ressourcen in das Changeprojekt als Schlüsselfaktoren.

Laut den Studiedialogen der IBM zum Thema Changemanagement bleiben nur  41% der Changemanagementprojekte erfolgreich, 60% werden als unzureichend  validiert. Betrachtet man den Projekterfolg werden Indizien wie  Changemanagementexpertise in der Projektleitung und die Veränderungslust am  häufigsten genannt. Besonders herausfordernd werden die weichen  Organisationsfaktoren im Change genannt. Veränderungen oder Neueinführungen von  IT Systemen oder das Überwinden von technischen Barrieren wird nicht als größte  Herausforderung hervorgehoben. Zu 58% Prozent werden die  Einstellungsveränderungen und zu 49% werden Veränderungen in der  Unternehmenskultur sowie die unterschätzte Komplexität genannt. An  Ressourcenknappheit und mangelndem Commitment des höheren Managements scheitern  ca. 30% der Changemanagementprojekte. Das notwendige Interventionsrepertoir für  die Einstellungsweisen, Veränderungen in den Denkprozessen sowie für die  unternehmenskulturbedingten Änderungen ist in den Unternehmen zu wenig  vorhanden.

Als ausschlaggebend für den Changeerfolg zu 92 Prozent die Unterstützung  und das Sponsoring des Topmanagement bei, gleich danach wird mit 72% die  Mitarbeiterbeteiligung und die Kommunikationsqualität und Transparenz  mit 70%  genannt. Die Changebereitschaft in der Unternehmenskultur gilt mit 65% als  Garantie für das Gelingen.

Im positiven Sinn gemeint, setzen 76 Prozent der Unternehmen auf einen  Change-Management-Ansatz, der in der Regel informell, ad hoc oder improvisiert  ist, wobei eine stim, Chanmige Inszenierung von Ereignissen eine wichtige Rolle  spielen und helfen, richtig zu reagieren, alte Muster abzulegen und  unvoreingenommen neue Szenarien zu entwerfen. Partizipation in der
Changeführung ist letztlich dabei bedingend.

Zur Nachlese:

http://www-935.ibm.com/services/de/bcs/pdf/2009/making_change_work.pdf

http://www.at.capgemini.com/m/at/tl/Change_Management_Studie_2010.pdf

http://www.accenture.com/SiteCollectionDocuments/Local_Germany/PDF/Accenture-Studie-Mobile-Web-Watch-2011.pdf

 

 

 

Weiche Organisationskompetenz ist erfolgsgenerierend

14. September 2011

Virtuelle Unternehmen erfreuen sich momentan einiger Prominenz. Und dies nicht nur im Kontext von Organisationspraktikern und –theoretikern: Attribute wie Flexibilität und hohe Reaktionsgeschwindigkeit auf Veränderungen des Marktes sowie Bündelung von Kernkompetenzen werden mit diesem Konzept verbunden. Trotzdem ist der Begriff selber in der Literatur keineswegs geklärt (Arnold, Faisst, Härtling & Sieber, 1995).

Ein Kerngedanke ist die Auflösung starrer Strukturen in lose gekoppelte Arbeitszusammenhänge. Für jede neue Aufgabe werden Teams von besonders kompetenten Mitarbeitern zusammengestellt. Das Unternehmen besteht dann aus einem kleinen Kern fester Mitarbeiter und einem Kranz potentieller freier Mitarbeiter. Weiter können regelmäßig innerhalb des Unternehmens Abteilungsgrenzen übersprungen werden, um eine übergreifende Kooperation an Projekten zu gewährleisten.

Es handelt sich dabei nicht mehr um funktions- sondern um aufgabenzentrierte Arbeitseinheiten. Dies führt unter anderem zu einem zeitlich begrenzten Arbeitszusammenhang sowie zu ständig neuen Grenzen in der Kooperation (Projektorganisation) (de Vries, 1998).

Abbildung: Organisationsdesigns adaptieren, Biennale 2011 (c) Academy4socialskills, 2011

Erfolgsentscheidend ist der Aufbau der dazu nötigen Organisations-, Kommunikations- und Führungslandschaft, um virtuelle Mitarbeiter und Teams zu einer starken Performance zu führen.

Damit stehen Organisationen neuen Herausforderungen gegenüber:

  • Unternehmenskulturen wandeln sich hin zur Selbstorganisation und Netzwerkorganisation
  • Die Unternehmenskommunikation wird dialogorientierter, interaktiver und crossmedialer
  • Durch Social Media werden Mitarbeiter zu Botschaftern on demand
  • Der Gap zwischen den digital Natives und Immigrants wird grösser
  • Soziale Kompetenz wird zum entscheidenden Produktionsfaktor
  • Organisationen werden transparenter, offener und kollaborativer
  • Vertrauen ist die Quelle der Motivation
  • Wissen ist in Bewegung
  • Veränderungskompetenz bestimmt die Transformationsdynamik

Generationen in BalanceGenerationbalance

4. August 2011

Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und in den Organisationen werden spätestens ab dem Jahr 2030 deutlich zu spüren zu sein. Während die Zahl der Arbeitnehmer über 45 Jahren stetig zunimmt, sinkt gleichzeitig die Zahl der jüngeren Arbeitnehmer. Man spricht von einer „doppelten Altersschere“, was bedeutet, dass weniger qualifizierte Nachwuchskräfte in ein Unternehmen eintreten, als ältere Arbeitskräfte das Unternehmen verlassen, um in den Ruhestand zu gehen. Im Moment beobachten wir die Verschiebung der Altersstruktur deutlich hin zu den älteren Menschen. Stehen derzeit 22% der Bevölkerung im Alter von 60 und mehr Jahren, so werden es mittelfristig (2020) rund 26% sein, langfristig (ca. ab 2030) sogar mehr als 30%. (Statistik Austria, 2003).

Verschaffen Sie sich ein Bild der aktuellen Situation:  Animierte Bevölkerungspyramide:    http://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/

 

Link zur Weltbevölkerung:  http://www.pdwb.de/

Die Lösung erscheint so einfach:  Ältere Arbeitnehmer sollen länger im Erwerbsleben und ihre Arbeitsfähigkeit so lang wie möglich erhalten bleiben. Die aktuelle Situation in Österreich zeigt, dass das Ausmaß der Erwerbstätigkeit ab dem 50. Lebensjahr zurückgeht (vgl. Statistik Austria, 2011). Gleichermaßen negativ sieht das Bild der Teilnahmequoten älterer Arbeitnehmer an beruflicher Weiterbildung aus: Im Jahr 2004 nahmen in Österreich nur 7% der 50- bis 54-jährigen Arbeitnehmer an beruflicher Weiterbildung teil. Bei der Gruppe der 60- bis 64-jährigen Arbeitnehmer lag dieser Anteil nur noch bei 5% (vgl. OECD, 2005, S. 145).

 

Abbildung: Generationenbalancemodell ©academy4socialskills, ICKModell© MdS Wissensberater

Das Generationenbalancemodell (© Academy4socialskills) postuliert, auf welchen Ebenen einer Organisation Maßnahmen getroffen und Analyseinstrumente eingesetzt werden müssen, um langfristig (ältere) MitarbeiterInnen im Unternehmen zu halten. Ausgehend von der Basisebene, in welcher zunächst die Belegschaftsstrukturen eines Unternehmens analysiert werden müssen, arbeitet es Schritt für Schritt bis zur Spitze der Pyramide – die individuelle Gestaltung  der Arbeitswelt – aus, was getan werden muss, um die Generationen in Balance zu halten.

Themenbereiche, die sich daher jedes Unternehmen überlegen muss, sind:

  • Den Altersschereneffekt – Lebenszyklen und neue Werthaltungen betrachten
  • Die Mythen des Alterns hinterfragen, individuelle und betriebliche Ressourcen sichtbar machen
  • Gegenseitige Wertschätzung zwischen Jung und Alt erreichen
  • Neue Forschungsergebnisse berücksichtigen
  • Lebenslanges Lernen und generationenübergreifenden Wissenstransfer ermöglichen
  • Die Gestaltung des Arbeitsumfeldes, damit die Leistungsfähigkeit der MitarbeiterInnen langfristig erhalten bleibt

 

Vorurteile, Stereotype und Altersdiskriminierung rund um den älteren Mitarbeiter existieren traurigerweise nach wie vor in Unternehmen. Insbesondere herrscht  der Mythos vor, ältere Arbeitnehmer seien  im Lernen langsamer und weniger fähig, neue Ideen zu erfassen (vgl. Warr and Pennington, 1993, S. 95 ff). Genauso, wie Ihnen nachgesagt wird, sie hätten ein geringeres Interesse an Training als ihre jüngeren Arbeitskollegen, beklagen Unternehmen vor allem, dass Ältere Veränderungen gegenüber abgeneigt sind und wenig Motivation gegenüber Lernaktivitäten zeigen (vgl. McNair et al., 2007, S. 23 ff.).

Dequalifikation, fehlende Motivation und das Verlernen der Lernfähigkeit sind aber meist kein Ergebnis des Alterns, sondern entwickeln sich aufgrund defizitärer Arbeits- und Lebensbedingungen.  Die Arbeits- und Lernfähigkeit eines älteren Arbeitnehmers kann erhalten werden.

 

Abbildung:  Erhaltung der Arbeitsfähigkeit  (Academy4socialskills, nach Illmarinen, 2002)

Eine Veränderung setzt bei jenen Faktoren an, die einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eines älteren Arbeitnehmers haben:  (1) Einstellungen und Werte des älteren Arbeitnehmers, wie etwa die Motivation (2) die Gesundheit und hier insbesondere die Leistungsfähigkeit, (3) Kompetenz, Wissen und Qualifikation sowie (4) die Arbeitsgestaltung, worunter die Arbeitsumgebung, Inhalte und Anforderungen fallen.

Allerdings ist zu beachten: Die Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit älterer Mitarbeiter setzen nicht beim Individuum alleine an. Eine Veränderung kann nur erreicht werden, wenn sämtliche betriebliche Ebenen in den Veränderungsprozess miteinbezogen werden. Will man also die Arbeitsfähigkeit von Arbeitnehmern im Allgemeinen erhalten, müssen Maßnahmen auf unterschiedlichsten Ebenen ergriffen werden. Einfluss haben dabei die Organisation (insbesondere die Kultur und die Werte, die gelebt werden) sowie das Verhalten der Management- und Führungsebene, das älteren Mitarbeitern entgegengebracht wird. Nicht unerheblich sind außerdem der Einfluss der Arbeitskollegen und Peers sowie des privaten Umfeldes.

Literatur:

Ilmarinen, J., Tempel, J., (2002): Arbeitsfähigkeit 2010. Was können wir tun, damit Sie gesund bleiben? Hamburg, S. 339.

Warr, P., and Pennington, J. (1993): Views about age discrimination and older workers; In: Age and Employment: Policies and Practices,London: IPM.

McNair, S., Flynn, M. and Dutton, N. (2007): Employer responses to an ageing workforce: a qualitative study; In: Research Report No. 455, Department of Work and Pensions,London; Abrufbar unter: http://research.dwS.gov.uk/asd/asd5/rports2007-2008/rrep455.pdf; Abgefragt am 15.10.2010.

Statistik Austria (2003): Bevölkerungsentwicklung in Österreich; URL: http://www.statistik.at/web_de/presse/033887, abgefragt am 13.07.2011.

Statistik Austria (2011): Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung; Erstellt am 24.03.2011; Abrufbar unter:http://www.statistik.at/web_de/statistiken/arbeitsmarkt/erwerbstaetige/024441.html; Abgefragt am 17.05.2011.

OECD (2005): Aging and Employment Policies. Austria.

Interessante Links:

Arbeit und Alter: Casestudies: http://www.arbeitundalter.at/

 

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Zukünftige Wissensarbeit gestalten

21. July 2011

Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Word Dokument:

Zukünftige Wissensarbeit gestalten


FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

    • Sie erhalten einen Überblick über die wesentlichen Trends, die für die Transformation von der Industrie- zur Wissensgesellschaft relevant sind.
    • Sie behandeln konkrete Fallbeispiele aus der Praxis, wie Unternehmen diesen Wandel im eigenen Bereich gestaltet haben.
    • Sie lernen das 12-W Modell (copyright MdS Wissensberater) kennen, mit dem Sie einen professionelle, methodische Vorgehensweise für die Veränderung in Ihrer Organisation und die zukünftige Gestaltung von Wissensarbeit vornehmen können.

 

NUTZEN:
Sie lernen die gängigen Konzepte, Technologien und methodischen Vorgehensweisen kennen, die Sie für die Einführung von WEB 2.0/Enterprise 2.0 oder Kollaborationstechnologien benötigen.

ZIELGRUPPE:
Führungskräfte, Manager, Geschäftsleiter, Geschäftsführer, die Organisationen auf zukünftige Arbeitsformen und Wissensarbeit vorbereiten und verändern.

INHALTE:
Die Veränderung der hierarchischen Strukturen zu flexiblen Organisationen ist das Gebot der Stunde für die Sicherung der Überlebensfähigkeit von Unternehmen in der Wissensökonomie.

Das hat nichts mit vereinzelten Veränderungsprozessen in Teilbereichen von Organisationen zu tun. Hierbei handelt es sich um den grundlegenden Umbau von Wirtschaftsunternehmen. Das beginnt bei der Strategie, geht über die Umsetzung von strategischen Projekten, z.B. für die Einführung von neuen WEB 2.0 Technologien bis hin zur Veränderung der Organisationskultur.

12 W´s markieren den Weg von der klassischen Organisation zur zeitgemäßen – und zukünftige überlebensfähigen Wissensorganisation:

Weshalb? – Weshalb sollen wir unsere „industriellen Organisationen“ in „vernetzte Wissensorganisationen“ transformieren?

Wofür? – Wofür sollen Sie Ihre Organisationen transformieren, welchen Nutzen haben Sie davon?

Wohin? – Wohin wollen Sie Ihre Organisationen transformieren?

Wer? – Wer, macht was, wann und wo? – Wer sind die Archetypen der Wissensarbeit/Kollaboration?

Was? – Wer, macht was, wann und wo? – Was ist das nutzbringende Ergebnis der Wissensarbeiter?

Wann? – Wer, macht was, wann und wo? – Wann denken bzw. arbeiten die Wissensarbeiter?

Wo? – Wer, macht was, wann und wo? – Wo arbeiten die Wissensarbeiter? (zu Hause, im Büro, mobil etc.)

Womit? – Womit wollen Sie Ihre Wissensarbeiter ausstatten? – Welche Technologien benötigen sie? – Wie wollen Sie die Architektur Ihrer Büroräume gestalten und ausstatten?

Woher? – Woher kommen Sie und Ihre Organisation? – Welche Wurzeln haben Sie? – Welche Erfahrungen haben Sie bereits gemacht?

Wie? – Wie bringen Sie Ihre Mission zum leben, wie setzen Sie Ihre Strategie um?

Wodurch? – Wodurch erreichen Sie in Ihrer Organisation Ihre Ziele und Vorhaben?

Warum? – Warum tun Sie das alles?

Das 12 W-Modell ist Copyright 2010 der MdS Wissensberater, Manfred della Schiava


TERMINE :
WIEN: Di, 07.02.12
WIEN: Di, 06.03.12

Interne Termine auf Anfrage.

KOSTEN:

€ 550,– exkl. Mwst, (inkl. Seminarunterlagen) oder als intern durchgeführtes Seminar der vereinbarte Tagessatz.

ZUR ANMELDUNG


Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

Medienkompetent – Fit im Umgang mit neuen Medien

30. March 2011

Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download:

Medienkompetent

 

Focus und Ziel des SEMINARS:

  • Organisationen nutzen in immer stärkerem Masse moderne Informations- und Kommunikationstechnologien, um Wertschöpfungsprozesse relativ unabhängig von Zeit und Ort und über die eigenen Grenzen hinweg zusammen mit externen Kooperationspartnern durchzuführen (DeSanctis, Staudenmayer & Wong, 1999; Reichwald & Bastian, 1999; Lipnack & Stamps, 1998).
  • Für das Gelingen von Kommunikation und Kooperation zwischen den meist weit entfernten Mitarbeiter benützen wir fast ausschließlich Medien.
  • Diese neue Anforderung braucht daher Kommunikations- und Medienkompetenz, daß heißt, die Fähigkeit, mit den modernen technischen Kommunikationsmitteln richtig umzugehen und sich deren unterschiedlicher Wirkung bewusst zu werden.
  • Der Umgang mit neuen Medien, die Fähigkeit der aktiven Kommunikation, die Kenntnis der technischen Bedingungen und Möglichkeiten sowie die Sensibilität der Wahrnehmung im virtuellen Raum wird daher als neuer Produktivitätsfaktor  zentral bestimmend über Erfolg und   Wettbewerb.
  • Mitarbeiter wie Führungskräfte sind daher  neu gefordert mit Medien professionell umzugehen, sie bewusst und spielerisch zu nutzen

Nutzen:

Medienkompetenz stärken – neue Medien nutzen

Zielgruppe:

Mitarbeiter und Führungskräfte, die Ihre Medienkenntnisse vertiefen möchten.

WOZU ONLINEKOMPETENZ?

Mangelnde Online-Medienkompetenz wird sich bald ebenso nachteilig auswirken wie Anal-phabetismus – wenn nicht sogar deutlicher. Die Kluft zwischen gewandten Usern und Skeptikern wächst genauso schnell wie die Anzahl der Medien und Tools. (Michael Hafner).

Überblick über socialmediaplattformen

  • Welche Plattformen gibt es?
  • Welche Ziele, welchen Nutzen bringt welches Medium?
  • Kennenlernen der Vor- und Nachteile?
  • Nutzen von virtuellen Dynamiken
  • Dialogorientiertes Kommunizieren

Socialmediafit:

  • Facebook, XING, LINKedin
  • Twittern Sie?
  • Vorteile des eigenen Youtubechannels erkennen
  • Googlemaps bewusst nutzen
  • Googlealerts einrichten
  • Multimediatools gekonnt einsetzen und nutzen
  • Multimediakommunikation optimieren
  • Controlling

Voraussetzungen im Unternehmen schaffen

  • Die eigene Socialmediastrategie entwickeln
  • Gemeinsame Guidelines committen
  • Information, Kommunikationsregeln festlegen
  • Text, Bild und Kurzfilm gut in der Kommu8nikations einsetzen
  • Tipps für die Multimediakommunikation

Medientraining für den Einsatz im Unternehmensalltag:

  • Podcasts, Videopodcasts, Arbeit im Onlineraum, Einsatz und Arbeit mit Wikis, Einsatz von Weblogs, Moderation von Foren, Chats, Newsgroups und Onlineräumen, und erhalten viele unterschiedliche Branchenbeispiele kennen.
  • Praxisbeispiele Fallstricke und Erfolgs-rezepte
  • News, Tests, Tipps, Spezialwissen und Best-Practice-Beispiele

Termine/ORT:    

WIEN: DI, 27.12. / MI, 28.12.11

WIEN: Mo, 26.03. / DI, 27.03.12

Interne Termine auf Anfrage.

ZUR ANMELDUNG

Kosten:

Die Kosten pro Seminar betragen Euro 700,- exkl. Mwst. pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

Weitere Informationen erhalten Sie von  Ursula della Schiava-Winkler per Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 sowie +43/664/1012768

Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download:

Medienkompetent

 

Focus und Ziel des SEMINARS:

  • Organisationen nutzen in immer stärkerem Masse moderne Informations- und Kommunikationstechnologien, um Wertschöpfungsprozesse relativ unabhängig von Zeit und Ort und über die eigenen Grenzen hinweg zusammen mit externen Kooperationspartnern durchzuführen (DeSanctis, Staudenmayer & Wong, 1999; Reichwald & Bastian, 1999; Lipnack & Stamps, 1998). 
  • Für das Gelingen von Kommunikation und Kooperation zwischen den meist weit entfernten Mitarbeiter benützen wir fast ausschließlich Medien.
  • Diese neue Anforderung braucht daher Kommunikations- und Medienkompetenz, daß heißt, die Fähigkeit, mit den modernen technischen Kommunikationsmitteln richtig umzugehen und sich deren unterschiedlicher Wirkung bewusst zu werden.
  • Der Umgang mit neuen Medien, die Fähigkeit der aktiven Kommunikation, die Kenntnis der technischen Bedingungen und Möglichkeiten sowie die Sensibilität der Wahrnehmung im virtuellen Raum wird daher als neuer Produktivitätsfaktor  zentral bestimmend über Erfolg und   Wettbewerb.
  • Mitarbeiter wie Führungskräfte sind daher  neu gefordert mit Medien professionell umzugehen, sie bewusst und spielerisch zu nutzen

Nutzen:

Medienkompetenz stärken – neue Medien nutzen

Zielgruppe:

Mitarbeiter und Führungskräfte, die Ihre Medienkenntnisse vertiefen möchten.

WOZU ONLINEKOMPETENZ?

Mangelnde Online-Medienkompetenz wird sich bald ebenso nachteilig auswirken wie Anal-phabetismus – wenn nicht sogar deutlicher. Die Kluft zwischen gewandten Usern und Skeptikern wächst genauso schnell wie die Anzahl der Medien und Tools. (Michael Hafner).

Überblick über socialmediaplattformen

  • Welche Plattformen gibt es?
  • Welche Ziele, welchen Nutzen bringt welches Medium?
  • Kennenlernen der Vor- und Nachteile?
  • Nutzen von virtuellen Dynamiken
  • Dialogorientiertes Kommunizieren

 

Socialmediafit:

  • Facebook, XING, LINKedin
  • Twittern Sie?
  • Vorteile des eigenen Youtubechannels erkennen
  • Googlemaps bewusst nutzen
  • Googlealerts einrichten
  • Multimediatools gekonnt einsetzen und nutzen
  • Multimediakommunikation optimieren
  • Controlling

 

Voraussetzungen im Unternehmen schaffen

  • Die eigene Socialmediastrategie entwickeln
  • Gemeinsame Guidelines committen
  • Information, Kommunikationsregeln festlegen
  • Text, Bild und Kurzfilm gut in der Kommu8nikations einsetzen
  • Tipps für die Multimediakommunikation

 

Medientraining für den Einsatz im Unternehmensalltag:

  • Podcasts, Videopodcasts, Arbeit im Onlineraum, Einsatz und Arbeit mit Wikis, Einsatz von Weblogs, Moderation von Foren, Chats, Newsgroups und Onlineräumen, und erhalten viele unterschiedliche Branchenbeispiele kennen.
  • Praxisbeispiele Fallstricke und Erfolgs-rezepte
  • News, Tests, Tipps, Spezialwissen und Best-Practice-Beispiele

Termine/ORT:    

WIEN: DI, 27.12. / MI, 28.12.11

WIEN: Mo, 26.03. / DI, 27.03.12

Interne Termine auf Anfrage.

ZUR ANMELDUNG

Kosten:

Die Kosten pro Seminar betragen Euro 700,- exkl. Mwst. pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

Weitere Informationen erhalten Sie von  Ursula della Schiava-Winkler per Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 sowie +43/664/1012768

50+ na und? – Die (ungenützten) Potentiale älterer Mitarbeiter

5. August 2010

Man bezeichnet ihn als die „stille Revolution“, den demographischen Wandel, der von steigender Lebenserwartung und niedrigen Geburtenziffern geprägt ist.
Die Tatsache, dass die Anzahl älterer Menschen kontinuierlich zunimmt, während die der Jüngeren sinkt, stellt nicht nur für die Sozialsysteme sondern auch für die Wirtschaft eine Herausforderung dar.
Anfang der 50er Jahre belief sich die Zahl der über 60-jährigen in Österreich noch auf weniger als 16 Prozent. Heute sind wir bereits bei 23 Prozent angelangt und die Prognose für 2025 beläuft sich auf fast 30 Prozent.
Gründe für die gravierende Steigerung der Lebenserwartung sind die bessere Gesundheitsvorsorge und ein genereller Wohlstandszuwachs.
Neben der erhöhten Lebenserwartung trägt auch die Verschiebung von körperlicher auf geistige Arbeit dazu bei, dass sich die Einstellung zum Ruhestand ändert.
Schließlich erfreuen sich viele 60-jährige heute noch bester Gesundheit und blicken im Durchschnitt 20 weiteren Lebensjahren entgegen – warum also schon komplett aus dem Beruf aussteigen?

Nahezu alle Bereiche der Wirtschaft und Gesellschaft sind von dem demographischen Wandel betroffen.
In der Konsumwelt hat man die Generation 50+ schon als wertvolle Zielgruppe entdeckt, doch auch die Unternehmen müssen mit der Integration Älterer, mit Wissenstransfer und Gesundheitsmanagement nachziehen.
Steigende Lebenserwartung gekoppelt mit ausbleibendem Nachwuchs sorgt vor allem für einen Fachkräftemangel. Aufgrund dessen haben bereits 28 % der österreichischen Unternehmen Schwierigkeiten damit, bestimmte Stellen zu besetzten.
Dies ist ein weiteres Argument dafür, die Potentiale der älteren Belegschaften verstärkt auszuschöpfen, was momentan noch viel zu wenig geschieht – ein immenser Verlust von Erfahrung und Know-How für den Betrieb ist die Folge.
Der Grund für die unzureichende Nutzung des Potentials älterer Mitarbeiter sind die anhaltenden Vorurteile, mit denen Arbeitskräfte in höherem Alter zu kämpfen haben: Oft krank und teuer seien sie während sie weder durch Leistungsfähigkeit noch durch Innovation punkten können.
Mag das zu Zeiten der alten Industriegesellschaft vielleicht noch zugetroffen haben, so hat längst eine neue Ära begonnen. Diese ist geprägt von Wissens- und Informationsarbeit, Beratung und Service, Kommunikation, Planung und Organisation – also Bereiche, in denen ältere Arbeitnehmer absolut wettbewerbsfähig sind.
Neben der Wettbewerbsfähigkeit haben sie oft sogar Wettbewerbsvorteile gegenüber jüngeren Arbeitnehmern, weil sie über Eigenschaften verfügen, die sich erst mit steigendem Alter entwickeln, wie etwa:

•    Lebens- und Berufserfahrung
•    Urteilsfähigkeit und Risikobewusstsein
•    Betriebs-, branchen- und kundenspezifisches Wissen
•    Loyalität, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein
•    Kundenorientierung und Verhandlungsgeschick

Für Teams mit älteren Kollegen bedeutet das oft eine bessere Gesamtleistung, angenehmeres Arbeitsklima und weniger interne Konflikte.

Der Trend geht daher verstärkt in Richtung ältere Arbeitnehmer, wenngleich Österreich anderen Ländern wie Schweden, Deutschland, Großbritannien, der Schweiz und den USA noch deutlich hinterherhinkt.
Auch wenn das Umdenken vieler Betriebe in Bezug auf die älter werdenden Belegschaften also oft noch recht schleppend vonstatten geht, gibt es dennoch bereits einige Unternehmen, die zukunftsorientiert auf den demographischen Wandel reagieren.
Eines davon ist der Stahlkonzern „Voestalpine“: Neben Sicherheits- und Gesundheitsvorsorgemaßnahmen setzen sie auch stark auf Chancengleichheit zwischen jüngeren und älteren Mitarbeitern.
Auch „BMW“ passt sich mit seinem Projekt „Heute für morgen“ äußerst erfolgreich an den demographischen Wandel an.
Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen „Bosch“ hat eine Tochtergesellschaft – die Management Support GmbH – gegründet. Diese besteht aus über 880 Senior-Experten, die ihren langjährigen Erfahrungsschatz an neue Mitarbeiter weitergeben.
In Stellenanzeigen ausdrücklich nach Senioren gesucht hat der Automobilzulieferer „Brose“ vor wenigen Jahren. Das Ziel war ein „gesunder Generationen-Mix“ durch den sich die Effizienz deutlich steigern ließ.
Ähnlich ging die „Sparda Bank“ in Baden-Württemberg vor, die in den letzten Jahren rund ein Drittel der freien Stellen mit Bewerbern über 50 besetzte.
Dass auch die Kundschaft älterer wird, erkannte „CVS“ in den USA schon vor vielen Jahren und profitiert nun davon, dass ältere Kunden oft älteren Mitarbeitern mehr Vertrauen schenken.

Diese Beispiele zeigen, dass „Age Management“ der Schlüssel zu zukünftigem Erfolg ist, doch gerade KMUs verfügen nicht immer über die Kompetenzen, sich adäquat an demographische Veränderungen anzupassen.
Strategische Unterstützung erhalten sie daher etwa vom Best Age Network. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk aus Trainern, Beratern und Coachs, die sich auf Organisations- und Personalentwicklung im demographischen Wandel spezialisiert haben.

Zusammenfassend kann fest gehalten werden, dass folgende Schlagworte wesentlich für die zukünftige Fitness von Unternehmen sind:

•    Demographie-Check zur Analyse der Altersstruktur
•    Demographiesensible Unternehmenskultur
•    Lebensphasenorientierte Arbeitsorganisation
•    Langfristige Sicherung der Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitern
•    Organisation des Wissenstransfers zwischen Jung und Alt
•    Investition in die Weiterbildung Älterer
•    Rekrutierung und Bindung älterer Mitarbeiter

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