Archiv für das Tag 'Organisation'

organisationsdevelopement4you

27. Mai 2009

ORGANISATIONEN entwickeln

Um das Eigenleben einer Organisation zu erfassen, reicht es nicht aus, nur das zu analysieren, was wir sehen, was wir hören oder in Leitbildern lesen. Vieles von dem, was die Identität eines Unternehmens ausmacht und sein Funktionieren wesentlich bestimmt, liegt dahinter verborgen. Wir finden es unterhalb der Oberfläche. Organisationen können sich dann gut entwickeln, wenn es gelingt, auch latente Merkmale zu Tage zu fördern, die den einzelnen Personen in einer Organisation oft nicht bewusst sind. Mit dieser Methode können wir zu dem Kern einer Organisation vorstoßen, also zu den Mustern, Regeln, Werten und Normen, die sein – immer einzigartiges – Eigenleben beschreiben. Wir haben erfahren, dass das, was wir zu Tage fördern und damit darstellbar und besprechbar machen, den MitgliederInnen eines Unternehmens eine neue Sicht auf ihre Organisation ermöglicht. Manches wird erklärlich, was bisher unverständlich war, Muster werden deutlich und in ihrer inneren Logik verstanden.

Sehnsucht nach Sicherheit

“Die Herausforderung, das Gewohnte, Erwünschte oder Liebgewonnene zu sichern, vor Rückschlägen zu bewahren, ist prinzipiell nicht lösbar: Vollkommene Sicherheit würde materielle Ressourcen erfordern, die es nicht gibt, vollkommene Sicherheit erstickt Erneuerung und Fortschritt, vollkommene Sicherheit setzt im Prinzip Voraussicht oder Berechenbarkeit voraus.

Schon der historische Übergang der Jäger- und Sammlerkultur und der Subsistenzwirtschaft zur Landwirtschaft “öffnete eine Risikospirale, in der ein gelungener Umgang mit Risiken in neue Risiken hineinführt. Die Reduktion eines spezifischen Risikos führt zu neuen Formen der Unsicherheit, welche ihrerseits weitere (riskante) Innovationen auslösen. Dieser Mechanismus schafft einen ständigen Innovationsdruck in Richtung auf die unaufhörliche Transformation komplexer Gesellschaften.”
(U. Müller – Herold)

Der Faktor Mensch – das Verhalten der Personen innerhalb der Organisation – wird als Teil eines in sich schlüssig agierenden Systems verstanden. Nutzen und Preis der eigenen Systemlogiken werden deutlich und können gegeneinander abgewogen werden. Die Menschen in der Organisation erhalten so ein Bild, mit dem sie auf eine besondere, neue und bisher nicht gesehene Weise arbeiten können.

HUMAN RESOURCES entwickeln

“Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider; er nimmt jedes Mal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen, in der Meinung, sie passten heute noch auf mich.”
- George Bernhard Shaw -

Das Problem der Modernisierung der Personalarbeit steht unter dem Druck des wissensbasierten Personalwettbewerbes. Praxisorientierte Personalarbeit setzt systematische, an der Unternehmensstrategie ausgerichtete Personalmanagementprozesse voraus. Sichergestellt wird damit, dass die Summe der im Unternehmen zur Verfügung stehenden MitarbeiterInnen mit den benötigten Qualifikationen bzw. Leistungsanforderungen ausgestattet ist. Entsprechend der nötigen Personalressourcen wird damit die Überlebensfähigkeit garantiert. Wissen und Erfahrungen, Information und Kommunikation bilden das Rückgrat einer funktionierenden Personalarbeit. Entsprechend hoch sind auch die Erwartungen an das innerbetriebliche Personalmanagement.

PersonalmanagerIn zu sein heißt die Quellen des Wissens und die Prozesse des Lernens im Unternehmen zu kennen!

Hier einige Erfolgsfaktoren für die künftige Arbeit im Personalmanagement:

1. Stimmen Sie die Unternehmensstrategien und das strategische Personalmanagement aufeinander ab.
2. Stellen Sie das Personalmanagement als Businesspartner der Unternehmensführung und der einzelnen Unternehmensbereiche auf.
3. Gestalten Sie die externen und internen betrieblichen Sozialpartnerschaften.
4. Helfen Sie als kunden- und marktorientierte Dienstleistungsorganisation bei Identifikation und Entwicklung von flexiblen Mitarbeiterpotenzialen.
5. Schaffen Sie Mitarbeiterportale mit effizienten und transparenten Personalservices zur Personalbeschaffung und Personalbetreuung.
6. Führen und steuern Sie eine lernende Organisation.
7. Organisieren Sie Lernprozesse von der Berufsausbildung über die betrieblich-fachliche Qualifikation und Personalentwicklung bis zum (TOP) Management.
8. Schaffen Sie neue Formen des Miteinander- und Voneinander-Lernens.
9. Schaffen Sie ein ExpertInnencenter für das Management von Veränderungsprozessen und unterstützen Sie damit das Unternehmen bei der Gestaltung des permanenten Wandels.
10. Bestimmen Sie kritische Faktoren des Personalcontrollings in unterschiedlichen Personalfunktionen und schaffen Sie damit ein Wertschöpfungscenter Personal.

Inhouse Coaching

27. Mai 2009


Für wen haben wir dieses Curriculum konzipiert?
Dieses Curriculum ist speziell für Menschen entwickelt, die als interne Coaches in Organisationen arbeiten wollen. Es ist daher vor allem für Personalentwickler/innen, Projektleiter/innen, Mitarbeiter/innen in Stabsstellen, sowie für Führungskräfte, die die Haltungen, Techniken und Tools des Coaching kennen lernen wollen geeignet. In diesem Curriculum gehen wir auf die Unterschiede, die zwischen internen (InHouseCoaches) und externen Coaches, vor allem im Rollenverständnis, in der Methodenauswahl bestehen, besonders ein. Nicht das Handwerkszeug an sich ist anders, aber in der Gestaltung der Beziehungen, der Berücksichtung der Abhängigkeiten, der Frage der Vertraulichkeit und ethischen Gestaltung der Rolle gibt es wesentliche Unterschiede. Selbstverständlich ist dieses Curriculum aber auch für Menschen geeignet, die Coaching extern anbieten wollen. Erforderlich sind eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine mindestens zweijährige Berufserfahrung im jeweiligen Berufsfeld.

Worum geht es bei diesem Lehrgang?
Das vorliegende Konzept ist als zweisemestriger Lehrgang für eine professionelle Ausbildung zum/zur InHouseCoach geplant. Die 30 Tage der Weiterbildung sind themenweise gegliedert und aufeinander aufbauend. In diesem Lehrgang wird der Schwerpunkt auf InHouseCoaching, also Coaching im Kontext von Organisation, Führung und Ergebniserreichung gelegt. Der Aufbau der einzelnen Einheiten ist so gestaltet, dass die vermittelten Inhalte in Lerngruppen eingeübt, die Ergebnisse verglichen und evaluiert werden. In den Peergruppen, die sich nach Vereinbarung zwischen den Workshops treffen, werden die Inhalte vertieft und umgesetzt.

Kompetenz und Zertifizierung als Ergebnis dieser Ausbildung
Zusätzlich zu einer hoch professionellen Ausbildung und den damit erworbenen Kompetenzen (für die die Lehrgangleiter Garanten sind) steht am Ende der Weiterbildung die Möglichkeit, den Status Coach der EAS zu erwerben. Der Lehrgang berechtigt dazu, eine europäisch anerkannte Zertifizierung der EAS durch Ablegen einer kommissionellen Prüfung zu erwerben. Damit sind Aufnahmen in anerkannte Vereine wie ACC und ICF ebenfalls möglich.

Warum überhaupt Coaching?
Coaching ist ein lösungsorientiertes Beratungskonzept, in dem verschiedene Beratungs- und Reflexionsmethoden eine Verbesserung des beruflichen Handelns ermöglichen sollen. Es ist ein professionelles Beratungsangebot für Berufe, in denen Menschen mit Menschen oder in Bezug auf Menschen arbeiten.
Coaching ist daher eine kontinuierliche, zeitlich begrenzte und partnerschaftlich ablaufende Begleitung und Unterstützung von Einzelpersonen bzw. Gruppen/ Teams in der Verbindung von Berufsrolle und Person, zielorientiert und situativ ausgerichtet, wobei der/ die zu Coachende für Lernen und Entscheidungen verantwortlich ist. Themen sind dabei:

  • Veränderung, Gestaltung des beruflichen Handelns
  • Reflexion des jeweiligen Praxisfeldes in seinem beruflichen, sozialen, fachlichen Zusammenhang
  • Neue Erfahrungen im Hinblick auf berufliches Handeln durch Entwicklung neuer Sichtweisen, subjektives Erleben und Handeln gerade in schwierigen Situationen entfalten
  • Klarheit über jeweilige Zielrichtungen im beruflichen Handeln erreichen
  • Effektivität des Handelns entwickeln und fördern
  • Professionalität steigern
  • Zusammenhänge zwischen beruflichem Handeln und persönlichen Zielen erkennen

    Warum InHouseCoaching?
    Coaching wird heute häufig extern zugekauft. Das hat seine Vorteile, vor allem was die Unabhängigkeit betrifft. Nicht immer ist jedoch ein Externer nötig. Denn das wird in Zukunft mit dem stärker werdenden Kostendruck nicht mehr in allen Fällen vereinbar sein. InHouseCoaching als professionelle Methode, Mitarbeiter mit den eigenen Ressourcen der Organisation zu unterstützen gewinnt daher an Bedeutung. Es kann als kostengünstige Variante auch mit externen Coachingeinheiten eingesetzt werden.

    Was ist das Besondere an dieser Weiterbildung?
    Sie wird von international tätigen ExpertInnen geleitet, die in dieser Funktion seit vielen Jahren arbeiten und ausbilden.

    Wie läuft die Weiterbildung?
    Im Zeitraum von zwei Semestern kann die gesamte Weiterbildung absolviert werden. Der Lehrgang besteht aus:

  • 3 Tage Einführung und 27 Tage Workshops
  • einem konkreten Klienten-Coachingprozess
  • supervisorischer Begleitung dieses Prozesses
  • Selbsterfahrung
  • Peergruppenarbeit
  • sowie Literaturstudium

    Der Lehrgang ist vor allem praxisorientiert, d.h. die TeilnehmerInnen arbeiten die meiste Zeit in kleinen Gruppen an konkreten Fällen. Nach der Anmeldung erhalten Sie Einführungsliteratur und Leseempfehlungen.


    Der Weiterbildungslehrgang im Detail:
    Das Curriculum besteht aus verschiedenen Teilen, die aufeinander Bezug nehmen und zu unterschiedlichen Zeiten im Laufe des Weiterbildungsjahres zu absolvieren sind.

    Literaturstudium
    Vor Beginn des eigentlichen Lehrganges kann schon mit dem Literaturstudium begonnen werden. Entsprechendes Material wird zur Verfügung gestellt und ist im Lehrgangspreis enthalten.

    Workshops
    In einem Einführungsseminar und drei Blöcken á 3 Workshops werden die Inhalte mit den TeilnehmerInnen gemeinsam erarbeitet. (die genauen Inhalte siehe unten) Der Aufbau der einzelnen Einheiten ist so gestaltet, dass die vermittelten Inhalte in Lerngruppen eingeübt, die Ergebnisse verglichen und evaluiert werden. In den Peergruppen, die sich nach Vereinbarung zwischen den Workshops treffen, werden die Inhalte vertieft und umgesetzt.

    Lerncoaching
    Im Rahmen der Workshops werden zahlreiche Übungen als Lerncoachings durchgeführt. Die TeilnehmerInnen coachen sich gegenseitig, unter Supervision der Lehrgangsleitung. Diese Zeit ist in der Workshopzeit enthalten!

    Peergruppen
    Die TeilnehmerInnen organisieren sich außerhalb der Lehrgangszeiten Treffen, bei denen sie Erfahrungen austauschen, Literatur und Methoden besprechen.

    Selbsterfahrung
    Für einen Abschluss ist es notwendig mindestens 40 Stunden Selbsterfahrung nachzuweisen. Diese Seminare, zusätzlichen Supervisions- oder Therapiestunden sind nicht im Lehrgangspreis beinhaltet, können aber auch aus einer bereits absolvierten Ausbildung angerechnet werden.

    Coachingprozess
    Im Zeitraum des Lehrganges ist ein Klienten-Coachingprozess mit einem Gesamtumfang von 15 Einheiten durchzuführen und zu dokumentieren.

    Lehrsupervision
    Dieser Coachingprozess ist von einer/einem LehrsupervisorIn zu supervidieren. Eine entsprechende Liste von LehrsupervisorInnen wird zu Beginn des Lehrganges aufgelegt. Es besteht auch die Möglichkeit, der/dem TeilnehmerIn bekannte SupervisorInnen für den Lehrgang akkreditieren zu lassen. Bitte fragen sie nach! Die Kosten für die Lehrsupervision sind nicht im Lehrgangspreis enthalten.

    Voraussetzungen für die Teilnahme:

    Um die Qualität dieser Weiterbildung zu sichern, ist es nötig, dass die TeilnehmerInnen bestimmte Vorerfahrungen mitbringen. Im Einzelnen sind dies:

  • 2 Jahre Berufspraxis
  • 100 Stunden Fortbildungen mit psychosozialem Inhalt (z.B. Kommunikation, Führungstrainings, Präsentation, Moderation o.ä.)
  • 10 Stunden Supervision (der eigenen Arbeit)

    Wenn Sie zu diesen Kriterien Fragen haben, so ist ein klärendes Vorgespräch mit dem Lehrgangsleiter jederzeit möglich.


    TERMINE:

    1. BLOCK

    1 Einführung ins Coaching:
    Potentialanalyse, Standortbestimmung u. persönliche Vereinbarungen,
    Coaching, InHouseCoaching, Mentoring – was haben sie gemeinsam, Unterschiede
    Trainer: HG Hauser / Ursula Della Schiava-Winkler
    2 Kommunikationsgrundlagen:
    Dialog und Gesprächsführung
    Trainer: HG Hauser / Ursula Della Schiava-Winkler
    3 Arbeiten in Organisationen:
    Der systemische Ansatz und Beziehungsorientierung, Psychodynamik und Organisationsaufstellung
    Trainer: HG Hauser / Christiana Kriechbaum
    4 Der Der Inhouse Coachingprozess:
    Ethik und Interventionen im Gespräch
    Trainer: HG Hauser /Werner Vogelauer

    2. BLOCK

    5 Zielmanagement:
    persönliche Barrieren, Zielkonflikte (Organisation/persönlich) Organisationskultur
    Trainer: Werner Vogelauer/ Ursula Della Schiava-Winkler
    6 Problemlösungs- und Entscheidungsarbeit:
    Diagnose, Lernen Evaluation Energetische Psychologie persönliche Barrieren und unterschiedliche Methoden zur Blockadebearbeitung Konflikt-Management
    Trainer: HG Hauser/ Christiana Kriechbaum
    7 Selbstentwicklung, Biografie und inneres Drehbuch:
    Einfluss der persönlichen Anteile in der Coachingarbeit
    Trainer: HG Hauser/ Werner Vogelauer

    3. BLOCK

    8 Karriere- und Zukunftsgestaltung:
    Visions- und Zukunftsarbeit im InHouse-Coaching,
    Trainer: HG Hauser/ Christiana Kriechbaum
    9 Entwicklung von Gruppenstrukturen:
    Arbeitsbündnis und Beziehungsebenen
    Trainer: Christiana Kriechbaum / Ursula Della Schiava-Winkler
    10 Ressourcenorientierte Prozessgestaltung:
    Coaching-Abschluss
    Trainer: HG Hauser/ Werner Vogelauer

    Prüfung nach den Regeln der EAS
    Externe Prüfer der EAS

    Änderungen im Ablauf und im Trainerstaff sind möglich!


    KOSTEN:
    Die Gebühr für das gesamte Curriculum (30 Tage) beträgt
    Euro 4.800,- (zuzügl. Mwst)
    Im Kostenbeitrag beinhaltet sind die Seminargebühr, die ausführlichen Unterlagen, Fotoprotokolle der Workshops. Die Prüfungsgebühr von Euro 260,- (zuzügl. Mwst) wird bei der Anmeldung zur Prüfung eingehoben.

    GRUPPENGRÖSSE:
    Die Gruppengröße des Curriculums ist mit minimal 8 TeilnehmerInnen, und mit max. 12 TeilnehmerInnen begrenzt.

    ORT:
    Die Workshops finden alle in der BILDUNGSWERKSTATT
    A-2751 Hölles, Hauptstraße 29 statt.
    Während der Seminarzeiten stellen wir Getränke und kleine Snacks gegen eine geringe Gebühr zur Verfügung. (z.B. 1 großer Espresso Euro 1,-)
    Tel : +43 (0)2628 62920
    Fax: +43 (0)2628 62920 13
    Mail: office@proweg.com
    Wenn Sie Übernachtungsmöglichkeiten benötigen, so kontaktieren Sie uns bitte, wir geben Ihnen gerne Adressen! Die Preise liegen derzeit (Herbst 2007) bei Eruo 35,- bis Euro 60,- pro Nacht ÜF.

    AUSBILDNER/TRAINERINNEN:
    Hans-Georg Hauser (Lehrgangsleitung)
    Mag. Christiana Kriechbaum
    Mag. Ursula Della Schiava-Winkler
    Dr. Werner Vogelauer

    ANMELDUNGEN und AUSKÜNFTE:

    ProWeg
    Hans-Georg Hauser
    A-2751 Hölles Hauptstraße 29
    Tel: +43 (0)2628 62920
    Fax: +43 (0)2628 62920 13
    Mail: office@proweg.com

    Trigon
    Dr. Werner Vogelauer
    A-8020 Graz Entenplatz 1a
    Tel: +43 (0)316 403251-0
    Fax: +43 (0)316 403610
    Mail: trigon.graz@trigon.at

    • « Vorherige Einträge