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Einsame Spitze – Frauen gehen in Führung

18. June 2009

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Einsame Spitze – Frauen gehen in Führung

Quer gelesen:
WOMAN_Frauen gehen in Führung


FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

  • Jedes Monat kommen neue Statistiken über den Frauenanteil im Management und sie alle haben eine gemeinsame Aussage: Es gibt zu wenige weibliche Führungskräfte. Nur acht Prozent der Vorstände und Aufsichtsräte in den 200 größten europäischen Unternehmen sind Frauen ist Europa hinter den USA mit 13,6 Prozent Führungskräfteanteil.
  • Innerhalb Europas führt Norwegen mit 22 Prozent Frauen in der Führungsetage, Schweden (20%) und Finnland (14%). Deutschland und Großbritannien haben je 10%. das Schlusslicht ist Italien mit 2%. Niederlande und Österreich teilen sich den 7. Platz und haben je 7%.

NUTZEN:
Mit dem Führungskolloquium bieten wir Ihnen ein Schulungsprogramm, in der die Teilnehmerinnen lernen, ihrem inneren Leitbild zu folgen und ihre Persönlichkeit in der Führung positiv einzusetzen. Die Teilnehmerinnen werden in 4 Bausteinen à 2 Tagen in Kompetenzen der Führung individuell geschult, gecoacht und beraten. Der Anwendungsbezug zur Praxis des jeweiligen Unternehmens ist dabei ein wesentlicher Bestandteil. Die Teilnehmerinnen sowie auch das Unternehmen erhalten nach Abschluss der Maßnahme ein Zertifikat.

ZIELGRUPPE:
Das Führungskolloquium richtet sich an Frauen, die sich auf die Suche nach ihrem eigenen, inneren Leitbild machen wollen. Die ihre eigenen Vorstellungen von einem Karriereweg transparent machen möchten und so einen Beitrag zu einem weiblichen europäischen Karrieremodell leisten, dem entsprechende Bildungsangebote und Infrastrukturen folgen.


TERMINE WIEN:

Mo, 10.12. / Di, 11.12.12

MO, 05.03. / DI, 06.03.12

Interne Termine auf Anfrage.

KOSTEN:
4.980 Euro exkl. Mwst für das Führungskolloquium inkl. Assessment, Entwicklungsgespräch und je 5 Karrierecoachings, 5 Webinare, dazwischen 2 Soundingsboards, 2 Erfahrungs- und Wissenstransfer, Kamingespräche, Nutzung der Onlineplattformen, Tests und vielen Führungstools sowie neues aktuelles Studienmaterial. Das Kolloquium kann auch intern gebucht werden

ZUR ANMELDUNG

Weitere Informationen über das Modul Führungskolloquium für Frauen und andere Socialskillsmodule erhalten Sie bei Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

INHALTE:
Das klassische Führungstraining Training ABC ist längst an seine Grenzen gestoßen. Wir wissen heute, dass Führung ein Spiegel der inneren Einstellung und des eigenen Leitbildes ist. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen brauchen Menschen in Führungspositionen, die Führungspersönlichkeiten sind, sich Tools und Methoden zum erfolgreichen Management nach Bedarf aneignen, aber nicht von ihnen abhängig sind. Im Zuge der demografischen Entwicklung können Unternehmen und Organisationen in Zukunft nicht auf das Potenzial gut ausgebildeter Frauen verzichten.
Das Führungskolloquium richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, die die Förderung von Frauen in Führungspositionen als Wettbewerbsvorteil erkannt haben.

ABLAUF: 1. TEIL: COACHING FÜR DEN ERFOLGREICHEN FÜHRUNGSALLTAG
Viele Führungskräfte, die ihren Verantwortungsbereich und ihr Mitarbeiter-Team zum Erfolg geführt haben, wurden zu Beginn ihrer Karriere ins kalte Wasser geworfen und entwickelten ihren Führungsstil ausschließlich durch “learning by doing”. Ein professionelles Führungskräfte-Coaching haben sie niemals durchlaufen. Diese Vorgesetzten stoßen im Laufe der Zeit an ihre Grenzen.
In unserem Praxis-Seminar nehmen Sie Ihre eigene Position als Führungskraft genau unter die Lupe. Sie erhalten praktisches und theoretisches Rüstzeug, um Ihre Herausforderung als Entscheider und Verantwortung als Teamleiter gezielter ausüben zu können. Sie lernen, wie Sie kritische Situationen souveräner meistern und auch in schwierigen Phasen Ihre Entscheidungsstärke und Umsetzungsfähigkeit erhalten. Gemeinsam mit unserem Referenten und der Gruppe erarbeiten Sie Ihr individuelles Profil bestehend aus Ihren Qualifikationen und Führungsperspektiven, Ihrem Wertekodex und Visionen. Nach Ende des Seminars sind Sie um zahlreiche Antworten auf Ihre Karriere- und Entwicklungsfragen reicher.

Welche Führungspersönlichkeit sind Sie?

Analyse-Tool zur Feststellung Ihrer individuellen Situation als Führungskraft
Selbst- und Fremdbild-Abgleich
Lernen Sie Ihre verborgenen Qualitäten kennen: Zeichnen Sie Ihr persönliches Stärken- und Verhaltensprofil

Wie effizient und zeitgemäß sind Ihre Führungsinstrumente?

Mitarbeiterbeurteilung und Zielvereinbarung
Teamführung und -bildung
Feedback geben und nehmen
Umgang mit Kritik und Konflikten
Entscheidungsfähigkeit
Vorbildfunktion
Einhaltung von Zusagen
Gemeinsam mit Ihnen schätzen wir Ihr Toolset ein und coachen Sie bei der Optimierung dieses Sets gemäß Ihrer spezifischen Führungssituation und Ziele.
Steigerung Ihrer Führungskompetenz
Passt Ihr Führungsstil zu Ihnen?
Wie schaffen Sie Motivation bei hohem Leistungsdruck?

Wie setzen Sie Ihren situativen, beziehungsorientierten Führungsstil durch?

Stressmanagement
Selbstkompetenz: Wie gehen Sie mit Belastungen und Niederlagen um?
Wie können Sie Stressfaktoren identifizieren und reduzieren?
Ihr Notfall-Programm: Welche Ressourcen können Sie in Stress-Situationen aktivieren?
Woher beziehen Sie Ihre Energie?
Check-up für Ihre persönliche Entwicklung
Gegenüberstellung und Gewichtung gegenwärtiger Faktoren mit Wünschen und Visionen
Wie passen Ihre beruflichen und privaten Ziele (Anforderungsprofil) und Ihre Stärken und Möglichkeiten (Potenzialprofil) zusammen?
Welche Handlungsalternativen ergeben sich daraus?
Welche Schritte gehen Sie zur Umsetzung der ausgewählten Alternativen?
Information und Kommunikation als Fach- und als Führungsaufgabe
Selbstdarstellung und Verhalten im Gespräch verbessern
Theoretische und praktische Grundlagen der Gesprächsführung, Botschaften im Gespräch: Verbale und nonverbale Kommunikation, Gesprächsaufbau, Gesprächstechniken, Zuhör- und Fragetechniken,

Gesprächssteuerung

Gekonnte Rückmeldung
Das Gespräch als Führungs- und Motivationsmittel um Anerkennung und Kritik zu transportieren
Schwierige Gesprächssituationen meistern

ABLAUF: 2. TEIL: FÜHREN DURCHS WORTKOMMUNIKATION ALS FÜHRUNGSAUFGABE UND MOTIVATOR

Der WEB 2.0 Transformation begegnen
Unternehmenskultur und Unternehmensstrategien für das ENTERPRISE 2.0 entwickeln
Das eigene Profil stärken, die eigene Webidentität schärfen
Ihr individueller Medieneinsatz als Führungskraft, stärken Sie Ihre persönliche MEDIENKOMPETENZ
Perfektionieren Sie Ihr persönliches Zeit, Selbst- und Zielmanagement
Die eigene und fremde MOTIVATION entfachen
Virtuelle Führung- Nähe statt Distanz aufbauen
Netzwerke im Socialweb aufbauen, die eigenen Seilschaften stärken
Führungskommunikation unter Nutzung des weiblichen Führungsstils
CHANGE it- Mitarbeiter in die Veränderung begleiten
Miteinander lernen, die eigenen WISSENSNETZE erweitern
Mentoring und Coaching nützen
ACT: Innere und äußere Konflikte managen, in schwierigen Führungssituationen richtig reagieren
Abschlusskolloquium, Projektarbeit

 




Frauen im Management

Jedes Monat kommen neue Statistiken über den Frauenanteil im Management und sie alle haben eine gemeinsame Aussage: Es gibt zu wenige weibliche Führungskräfte. Nur acht Prozent der Vorstände und Aufsichtsräte in den 200 größten europäischen Unternehmen sind Frauen ist Europa hinter den USA mit 13,6 Prozent Führungskräfteanteil.

Innerhalb Europas führt Norwegen mit 22 Prozent Frauen in der Führungsetage, Schweden (20%) und Finnland (14%). Deutschland und Großbritannien haben je 10%. das Schlusslicht ist Italien mit 2%. Niederlande und Österreich teilen sich den 7. Platz und haben je 7%.

Die Gleichstellung von Mann und Frau im Berufsleben ist in den Europäischen Mitgliedsstaaten aktuell nicht am Ziel des Wunsches. Frauen verdienen laut einer Studie des Gender Equality Programms in 2001 immer noch ca. 25% weniger Lohn als erwerbstätige Männer. Dies bedeutet, dass Frauen hauptsächlich in den unteren Lohnsegmenten beschäftigt sind und kaum in Führungspositionen vertreten sind. Dies lässt sich auch durch eine Studie des gleichen Programms bestätigen, die erschreckend belegt, dass Frauen kaum an Entscheidungsprozessen im beruflichen Umfeld beteiligt sind. (europa.eu.int)

Frauen sollen Karriere machen, Frauen wollen Karriere machen. Dies bedeutet in unserem Gesellschaftssystem eine Führungsposition einzunehmen oder Topexpertin zu werden. Frauen fällt die Entscheidung hierfür nicht so leicht wie Männern. Sie entscheiden sich häufig für Positionen in der zweiten Reihe, auf dem Beifahrersitz. Sie sind dabei extrem gut ausgebildet, engagiert und weisen eine hohe Sozialkompetenz im Umgang mit Gruppen auf. Ihre Hemmung ist die Verantwortung und das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten, die mangelnden weiblichen Vorbilder, ihr fehlendes Leitbild und die oft ausbleibende Unterstützung im sozialen Umfeld.

Der Konflikt zwischen Familie und Karriere hemmt Frauen häufig, eine Führungsposition anzustreben. Das Bedürfnis nach Anerkennung und Karriere im Beruf steht nicht an erster Stelle. Dass gerade in gut bezahlten Positionen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf über private Betreuungsangebote einfacher zu managen ist, ist als Idee im Leitbild nicht vertreten.

Entscheidend in diesem Konzept ist daher die Implementierung eines Personalentwicklungsprogramms vorrangig in KMUs, die sowohl den beschäftigten Frauen einen Wettbewerbsvorteil in Bezug auf Führung verschafft, als auch die teilnehmenden Unternehmen in ländlichen Regionen im ?war for talents? unterstützt. Insofern trägt die Maßnahme unter anderem zur Chancengleichheit und Berufsfelderweiterung im Sinne des Gender Mainstreaming bei, indem Frauen verstärkt in Führungspositionen eingesetzt werden.

Dieses Konzept konzentriert sich darauf, die eigenen Vorstellungen von einem Karriereweg bewusst zu machen, Ängste vor Verantwortung, Neid und Ablehnung zu untersuchen und ein eigenes Leitbild zu entwickeln. Führung und Leitbild hängen unmittelbar miteinander zusammen. Führungskräfte, die eigene Vorstellungen von einer funktionierenden Einheit, Team, Abteilung etc. haben und diese mit den Ziel- und Wertvorstellungen des Unternehmens abgleichen können, sind in ihrer Führungsaufgabe authentisch und erfolgreich.

Gerade Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMUs) sind nicht mit den Führungsinstrumenten großer Unternehmen ausgestattet, wie z.B. 360° Feedback, Balance Score Card, Abteilungsmeetings, etc., die ihnen Sicherheit sowie Leitplanken in ihren Führungsaufgaben bieten. Daher ist es umso wichtiger, dass KMUs starke Persönlichkeiten mit klaren Leitbildern in den wenigen Führungspositionen vertreten wissen.

Das Konzept richtet sich in der Hauptsache an Klein- und Mittelständische Unternehmen, die die Förderung von gut ausgebildeten Frauen als Zukunftspotential erkannt haben und ambitionierte, neugierige Mitarbeiterinnen in zukünftige Führungsaufgaben entwickeln möchten.

Sich selbst vertrauen

15. April 2009

Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download:

 
FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:
 
NUTZEN:
Sie lernen, eine verbesserte, ausgeglichene und zufriedene Haltung gegenüber sich selbst und anderen Menschen zu gewinnen.

ZIELGRUPPE:
Personen, die künftig Authentizität leben möchten, die ihre eigene Schüchternheit und Zurückhaltung aufzugeben und draufgängerisch und laut werden möchten, um damit Charisma zu erreichen.

INHALTE:
Niemand kommt mit einem geringen Selbstvertrauen auf die Welt. Wenn wir uns nichts zutrauen und schüchtern und gehemmt sind, dann deshalb, weil wir von klein auf Erfahrungen gemacht haben, die in uns das Gefühl hinterlassen haben, dass mit uns etwas nicht stimmt und dass wir deshalb minderwertig sind. Diese Erfahrungen sind dafür verantwortlich, dass wir heute eine Stimme mit uns herumtragen, die für uns nie ein gutes oder freundliches Wort übrig hat und die wir deshalb den Kritiker nennen. Er versucht ständig, unser Selbstwertgefühl anzugreifen, und er ist darin sehr erfolgreich und geschickt. Stärken und Schwächen gibt es nur aus der Sicht des Beobachters. Dinge, Verhaltensweisen, Eigenschaften, körperliche Merkmale sind nicht als solche positiv oder negativ. Abhängig von unserer Bewertung als positiv oder negativ erscheinen sie uns als Stärken oder Schwächen. Beispielsweise können wir Sensibilität oder Genauigkeit sowohl positiv als auch negativ sehen. Wir können sie sogar zu einem Zeitpunkt positiv und zu einem anderen Zeitpunkt negativ sehen. Unsere Bewertung ist u.a. abhängig von unseren Erfahrungen.

Selbstvertrauen und Verhalten:

  • Abbau von Handlungsblockaden
  • Das Neulernen sozialer Fertigkeiten und Strategien
  • Die Änderung der Einstellung zu sich selbst

Erscheinungsformen selbstsicheren und selbstunsicheren Verhaltens:

  • Klärung der eigenen Erwartungen
  • Handeln mit Selbstvertrauen, Ausschaltung der inneren Kritiker
  • Verbesserung Ihrer Selbstbewertung

Verlernen von ungeschicktem Verhalten:

  • Gedanken, Einstellungen und Handlungen, die sich auf unser Verhalten positiv auswirken
  • Einsicht in unsere Lerngeschichte
  • Änderungsstrategien und Umsetzungstipps

TERMINE:

WIEN: FR, 06.01.12, FR, 21.1.12, FR 16.03.12, FR, 14.05.12,

jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

SALZBURG:  DI 27.03.12, DI, 10.07.2012
jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

LINZ: MO, 07.05.12, MO, 22.10.12
jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

Interne Termine auf Anfrage.

ZUR ANMELDUNG

KOSTEN:
Die Kosten pro Seminar betragen Euro 350,- exkl. Mwst. und exkl. Spesen pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagsatz.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

 



Was macht Sie selbstbewusst?

Selbstbewusstsein:
Das Kennen der eigenen Wünsche, Bedürfnisse, Ziele, Stärken, Schwächen und Grenzen.

Eigenverantwortung:
Die Einsicht bzw. Überzeugung, dass man für sich und sein Leben selbst verantwortlich ist.

Selbstvertrauen:
Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten, die gesetzten Ziele erreichen zu können bzw. die gestellten Aufgaben zu meistern.

Selbstsicherheit:
Das Umsetzen der Vorhaben und das Durchsetzen gegen Widerstände.

Selbstachtung:
Die positive Bewertung der eigenen Handlungen.

Selbstannahme:
Die Annahme der eigenen Person – so wie man ist, auch mit seinen
Schwächen.


Das Selbstwertgefühl ist das Gefühl für den eigenen Wert. Es geht um die Wertschätzung der eigenen Person. Ein stabiles Selbstwertgefühl setzt voraus, dass man sich akzeptiert – also sich achtet und sich selbst mag und annimmt, so wie man ist und so wie man handelt.

Das Selbstwertgefühl beeinflusst in hohem Maße den Umgang mit sich selbst, das soziale Verhalten, die Beziehungen zu anderen Personen, die Kommunikation sowie das Leistungsverhalten.

Das Selbstwertgefühl entwickelt sich nicht von alleine, sondern aus der Auseinandersetzung mit der Umwelt (Eltern, Kindergarten, Schule, Beruf und andere äußere Einflüsse). Die Entwicklung des Selbstwertgefühls hängt vor allem vom Verhalten der Eltern (bzw. wichtiger Bezugspersonen) gegenüber den Kindern in den ersten Lebensjahren ab.  


Wächst die Bedeutung von Vertrauen?

In Zeiten des Umbruchs sind die Menschen weniger Vertrauensbereit, fehlende Information und Kommunikation über die sich veränderten Umstände und deren Auswirkungen führt natürlich zu einem Vertrauensverlust. Ständige Veränderungen und Umstrukturierungen verunsichern die Menschen. Gleichzeitig wird das Verlangen nach Vertrauen immer größer. Die Menschen sehnen sich gerade in Umbruchszeiten danach.

Zürich – Einem Wissenschaftsteam der Universität Zürich ist es erstmals gelungen der Biologie des Vertrauens auf die Spur zu kommen. Die Forscher haben die neurobiologischen Determinanten dieses menschlichen Verhaltens entschlüsselt. Demnach spielt das Hormon Oxytocin eine wesentliche Rolle für das prosoziale Verhalten, berichten die Wissenschaftler im Wissenschaftsmagazin Nature http://www.nature.com.

“Mit unserer Studie haben wir die ersten Bausteine der biologischen Basis von Vertrauen entdeckt”, erklärt Kosfeld, der einräumt, dass diese Ergebnisse Aussichten eröffnen, weitere Bausteine der Biologie des prosozialen Verhaltens zu finden. Die Ergebnisse der Schweizer Forscher stimmen mit Untersuchungen aus der Tierwelt überein, denn bei Säugetieren besitzt das Oxytocin eine Schlüsselposition für die Paarbindung, die mütterliche Fürsorge, das Sexualverhalten sowie die soziale Bindungsfähigkeit. Das Hormon vermindert zudem Ängstlichkeit und die neuroendokrine Antwort auf sozialen Stress. Männliche Präriewühlmäuse, die zahlreiche Oxytocinrezeptoren im Gehirn besitzen, sind monogam und kümmern sich um ihren Nachwuchs. Die mit ihnen nahe verwandte Bergwühlmaus hingegen, die kaum Oxytocinrezeptoren besitzt, ist polygam und die Männchen zeigen keine elterliche Fürsorge.

“Die neuesten Ergebnisse könnten positive Auswirkungen auf die Behandlung von Patienten mit psychischen Störungen im Bereich des Sozialverhaltens haben. Zu diesen Störungen gehören etwa soziale Phobie und Autismus”, so Heinrichs. Soziale Phobien, das sind Ängste in sozialen Situationen und die Vermeidung von Kontakten, zählen zu den häufigsten psychischen Störungen.


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