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	<title>Academy4socialskills &#187; Werte</title>
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	<description>Die erste Akademie für soziale Kompetenz, Changemanagement, Beratung, Coaching, Mediation, Psychotherapie, Supervision</description>
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		<title>Generationen in BalanceGenerationbalance</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 09:26:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ursula della Schiava-Winkler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<!--:de-->Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und in den Organisationen werden spätestens ab dem Jahr 2030 deutlich zu spüren zu sein. Während die Zahl der Arbeitnehmer über 45 Jahren stetig zunimmt, sinkt gleichzeitig die Zahl der jüngeren Arbeitnehmer. <!--:-->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de-->Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und in den Organisationen werden spätestens ab dem Jahr 2030 deutlich zu spüren zu sein. Während die Zahl der Arbeitnehmer über 45 Jahren stetig zunimmt, sinkt gleichzeitig die Zahl der jüngeren Arbeitnehmer. Man spricht von einer „doppelten Altersschere“, was bedeutet, dass weniger qualifizierte Nachwuchskräfte in ein Unternehmen eintreten, als ältere Arbeitskräfte das Unternehmen verlassen, um in den Ruhestand zu gehen. Im Moment beobachten wir die Verschiebung der Altersstruktur deutlich hin zu den älteren Menschen. Stehen derzeit 22% der Bevölkerung im Alter von 60 und mehr Jahren, so werden es mittelfristig (2020) rund 26% sein, langfristig (ca. ab 2030) sogar mehr als 30%. (Statistik Austria, 2003).</p>
<p>Verschaffen Sie sich ein Bild der aktuellen Situation:  Animierte Bevölkerungspyramide:    <a href="http://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/">http://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Link zur Weltbevölkerung:  <a href="http://www.pdwb.de/">http://www.pdwb.de/</a></p>
<p>Die Lösung erscheint so einfach:  Ältere Arbeitnehmer sollen länger im Erwerbsleben und ihre Arbeitsfähigkeit so lang wie möglich erhalten bleiben. Die aktuelle Situation in Österreich zeigt, dass das Ausmaß der Erwerbstätigkeit ab dem 50. Lebensjahr zurückgeht (vgl. Statistik Austria, 2011). Gleichermaßen negativ sieht das Bild der Teilnahmequoten älterer Arbeitnehmer an beruflicher Weiterbildung aus: Im Jahr 2004 nahmen in Österreich nur 7% der 50- bis 54-jährigen Arbeitnehmer an beruflicher Weiterbildung teil. Bei der Gruppe der 60- bis 64-jährigen Arbeitnehmer lag dieser Anteil nur noch bei 5% (vgl. OECD, 2005, S. 145).</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
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<dl id="attachment_5406" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px;">
<dt class="wp-caption-dt"><span class="Apple-style-span" style="font-size: 11px; line-height: 17px;"><a href="http://www.socialskills4you.com/wp-content/Generationenbalancemodell1.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-5437" title="Generationenbalancemodell" src="http://www.socialskills4you.com/wp-content/Generationenbalancemodell1.png" alt="" width="664" height="460" /></a></span></dt>
</dl>
</div>
<p class="wp-caption-dd">
</div>
<p>Abbildung: Generationenbalancemodell ©academy4socialskills, ICKModell© MdS Wissensberater</p>
<p>Das Generationenbalancemodell (© Academy4socialskills) postuliert, auf welchen Ebenen einer Organisation Maßnahmen getroffen und Analyseinstrumente eingesetzt werden müssen, um langfristig (ältere) MitarbeiterInnen im Unternehmen zu halten. Ausgehend von der Basisebene, in welcher zunächst die Belegschaftsstrukturen eines Unternehmens analysiert werden müssen, arbeitet es Schritt für Schritt bis zur Spitze der Pyramide &#8211; die individuelle Gestaltung  der Arbeitswelt &#8211; aus, was getan werden muss, um die Generationen in Balance zu halten.</p>
<p>Themenbereiche, die sich daher jedes Unternehmen überlegen muss, sind:</p>
<ul>
<li>Den Altersschereneffekt &#8211; Lebenszyklen und neue Werthaltungen betrachten</li>
<li>Die Mythen des Alterns hinterfragen, individuelle und betriebliche Ressourcen sichtbar machen</li>
<li>Gegenseitige Wertschätzung zwischen Jung und Alt erreichen</li>
<li>Neue Forschungsergebnisse berücksichtigen</li>
<li>Lebenslanges Lernen und generationenübergreifenden Wissenstransfer ermöglichen</li>
<li>Die Gestaltung des Arbeitsumfeldes, damit die Leistungsfähigkeit der MitarbeiterInnen langfristig erhalten bleibt</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vorurteile, Stereotype und Altersdiskriminierung rund um den älteren Mitarbeiter existieren traurigerweise nach wie vor in Unternehmen. Insbesondere herrscht  der Mythos vor, ältere Arbeitnehmer seien  im Lernen langsamer und weniger fähig, neue Ideen zu erfassen (vgl. Warr and Pennington, 1993, S. 95 ff). Genauso, wie Ihnen nachgesagt wird, sie hätten ein geringeres Interesse an Training als ihre jüngeren Arbeitskollegen, beklagen Unternehmen vor allem, dass Ältere Veränderungen gegenüber abgeneigt sind und wenig Motivation gegenüber Lernaktivitäten zeigen (vgl. McNair et al., 2007, S. 23 ff.).</p>
<p style="text-align: justify;">Dequalifikation, fehlende Motivation und das Verlernen der Lernfähigkeit sind aber meist kein Ergebnis des Alterns, sondern entwickeln sich aufgrund defizitärer Arbeits- und Lebensbedingungen.  Die Arbeits- und Lernfähigkeit eines älteren Arbeitnehmers kann erhalten werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong> <a href="http://www.socialskills4you.com/wp-content/Haus-Erhaltung-d-Arbeitsfähigkeit-eines-älteren-Arbeitnehmers1.png"><img class="alignnone size-full wp-image-5277" title="Haus Erhaltung d Arbeitsfähigkeit eines älteren Arbeitnehmers" src="http://www.socialskills4you.com/wp-content/Haus-Erhaltung-d-Arbeitsfähigkeit-eines-älteren-Arbeitnehmers1.png" alt="" width="695" height="460" /></a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Abbildung:  Erhaltung der Arbeitsfähigkeit  (Academy4socialskills, nach Illmarinen, 2002)</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Veränderung setzt bei jenen Faktoren an, die einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eines älteren Arbeitnehmers haben:  (1) Einstellungen und Werte des älteren Arbeitnehmers, wie etwa die Motivation (2) die Gesundheit und hier insbesondere die Leistungsfähigkeit, (3) Kompetenz, Wissen und Qualifikation sowie (4) die Arbeitsgestaltung, worunter die Arbeitsumgebung, Inhalte und Anforderungen fallen.</p>
<p style="text-align: justify;">Allerdings ist zu beachten: Die Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit älterer Mitarbeiter setzen nicht beim Individuum alleine an. Eine Veränderung kann nur erreicht werden, wenn sämtliche betriebliche Ebenen in den Veränderungsprozess miteinbezogen werden. Will man also die Arbeitsfähigkeit von Arbeitnehmern im Allgemeinen erhalten, müssen Maßnahmen auf unterschiedlichsten Ebenen ergriffen werden. Einfluss haben dabei die Organisation (insbesondere die Kultur und die Werte, die gelebt werden) sowie das Verhalten der Management- und Führungsebene, das älteren Mitarbeitern entgegengebracht wird. Nicht unerheblich sind außerdem der Einfluss der Arbeitskollegen und Peers sowie des privaten Umfeldes.</p>
<p><strong>Literatur:</strong></p>
<p>Ilmarinen, J., Tempel, J., (2002): Arbeitsfähigkeit 2010. Was können wir tun, damit Sie gesund bleiben? Hamburg, S. 339.</p>
<p>Warr, P., and Pennington, J. (1993): Views about age discrimination and older workers; In: Age and Employment: Policies and Practices,London: IPM.</p>
<p>McNair, S., Flynn, M. and Dutton, N. (2007): Employer responses to an ageing workforce: a qualitative study; In: Research Report No. 455, Department of Work and Pensions,London; Abrufbar unter: http://research.dwS.gov.uk/asd/asd5/rports2007-2008/rrep455.pdf; Abgefragt am 15.10.2010.</p>
<p>Statistik Austria (2003): Bevölkerungsentwicklung in Österreich; URL: <a href="http://www.statistik.at/web_de/presse/033887">http://www.statistik.at/web_de/presse/033887</a>, abgefragt am 13.07.2011.</p>
<p>Statistik Austria (2011<em>): Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung</em>; Erstellt am 24.03.2011; Abrufbar unter:<a href="http://www.statistik.at/web_de/statistiken/arbeitsmarkt/erwerbstaetige/024441.html">http://www.statistik.at/web_de/statistiken/arbeitsmarkt/erwerbstaetige/024441.html</a>; Abgefragt am 17.05.2011.</p>
<p>OECD (2005): Aging and Employment Policies. Austria.</p>
<p><strong>Interessante Links:</strong></p>
<p>Arbeit und Alter: Casestudies: <a href="http://www.arbeitundalter.at/">http://www.arbeitundalter.at/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4c8dd9eb6a8fefc2">Share</a> |</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Socialskills als Zukunftskompetenz gefragter denn je: das Socialskillskompetenzportfolio</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 17:46:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ursula della Schiava-Winkler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mangelnde soziale Kompetenz wird sich bald ebenso nachteilig auswirken wie Analphabetismus – wenn nicht sogar deutlicher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.socialskills4you.com/wp-content/socialskillskompetenzportfolio.tif"></a><a href="http://www.socialskills4you.com/wp-content/socialskillskompetenzportfolio1.tif"></a><a href="http://www.socialskills4you.com/wp-content/Academy4socialskillskompetenzportfolio.jpg"></a></p>
<p><a href="http://www.socialskills4you.com/wp-content/Academy4socialskillskompetenzportfolio.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4205" title="Academy4socialskillskompetenzportfolio" src="http://www.socialskills4you.com/wp-content/Academy4socialskillskompetenzportfolio.jpg" alt="" width="435" height="336" /></a><a href="http://www.socialskills4you.com/wp-content/Academy4socialskillskompetenzportfolio.jpg"></a></p>
<p>Mangelnde soziale Kompetenz wird sich bald ebenso nachteilig auswirken wie Analphabetismus – wenn nicht sogar deutlicher.</p>
<p><a href="http://www.socialskills4you.com/wp-content/Academy4socialskillskompetenzportfolio.jpg"></a><a href="http://www.socialskills4you.com/wp-content/Academy4socialskillskompetenzportfolio.jpg"></a> <strong>Performance beim flexiblen, mobilen, Zusammenarbeiten steigern </strong></p>
<p>&#8220;Echtes Potenzial&#8221; hat soziale Kompetenz für die  Kollaboration und Innovation in Teams, speziell noch in sehr inhomogenen Teamkonstellationen. Mit starker sozialer Kompetenz wächst die Fähigkeit, Ideen ins Team einzubringen und anderen Teammitgliedern gut zuzuhören. Unterschiedliche Interessen werden so zu lösungsorientierten Ansätzen verarbeitet, um die Unterschiede neu zu umreißen und Prioritäten unter den Erfordernissen und Zielen zu setzen und zu entscheiden, worauf man unter welchen Umständen zu verzichten bereit ist. In Diskussionsprozessen wird ein Verständnis für unterschiedliche Sichtweisen und Meinungen erreicht und schließlich münden diese Verhandlungsprozesse in dauerhafte Vereinbarungen und in die Fähigkeit, Entscheidungen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Perspektiven zu treffen. Erfahrungsgemäß kostet diese Vorgehensweise zwar kurzfristig mehr Zeit, stärkt aber das Commitment und der breiterer Entscheidungsprozess trägt auch bereits einen wertvollen Schritt in Richtung Engagement und Ergebnis bei.</p>
<p><strong>Selbständiges Agieren gefordert</strong></p>
<p>Je stärker die persönliche Identität desto größer die Möglichkeit zur autonomen Handlungsfähigkeit. Eigene Werte und Handlungen werden reflektiert und im jeweiligen Kontext bewertet. Formelle und informelle Regeln und Erwartungen und unterschiedliche Rollen im Unternehmen werden mit dem Handlungsspielraum vergliechen und so die direkten und indirekten Folgen ihres Handelns abgeschätzt. Das Denken in Alternativen und das Einschätzen der Folgen für das Umfeld und die gesellschaftliche Verantwortung sowie die Eigenverantwortung. Reflexives Denken und Handeln muss gestärkt werden, der Umgang mit Selbststeuerung allein und in den Team muss gelernt werden. </p>
<p><strong>Medienkompetenz für virtuelles Arbeiten steigern</strong></p>
<p>Interaktiver Umgang mit neuen Medien, gilt als Basiskompetenz, dennoch erleben wir einen enormen Unterschied zwischen den Generationen und den Fähigkeiten. Es gilt künftig eine gute Kommunikationsfähigkeit mit unterschiedlichen Kommunikationsinstrumenten und unterschiedlichen Medien unter Beweis zu stellen, seine Kernkompetenzen sichtbar zu machen und das gleichermaßen virtuell und präsent. Autonomes Handeln der einzelnen in der virtuellen Teammitglieder ist gefordert, Umgang mit heterogenen Gruppen virtuell und präsent.Die Fähigkeit, die Bedürfnisse und Wünsche der anderen realitätsgerecht zu erfassen und auf dieser Grundlage zu diskutieren und die Interaktion zu beginnen und zu beenden, wird erwartet und gilt im virtuellen Raum als Voraussetzung für gelungene Teamarbeit.</p>
<p> <strong>Gezielter Umgang mit veränderten Anforderung erwünscht </strong></p>
<p>Die Transformation in den Unternehmen ist längst eingeleitet und für Führungskräfte und Mitarbeiter braucht es die Fähigkeit, sich schnell und mit geringem  oder am Besten ohne Unbehagen an neue, instabile Situationen anzupassen und sozial kompetent zu agieren.</p>
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		<title>Führung und Motivation- wer motiviert die Motivatoren?</title>
		<link>http://www.socialskills4you.com/2010/07/19/fuhrung-und-motivation-wer-motiviert-die-motivatoren/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 14:18:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ursula della Schiava-Winkler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zu wenig Anerkennung, gekürzte Boni und mangelnde Wirksamkeit sind verantwortlich für die zunehmende Demotivation jener, die eigentlich für die Motivation der Mitarbeiter zuständig sind – besonders in Krisenzeiten ein schwieriges Unterfangen.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter Motivation oder Motiviertheit versteht man die Bereitschaft einer Person, sich intensiv und anhaltend mit einem Gegenstand auseinander zu setzen (vgl. Hasselhorn &amp; Gold 2009, S. 103).</p>
<p>Auch wenn diese oder ähnliche Definitionen jedem geläufig sind, wird oft übersehen, dass Motivation nicht gleich Motivation ist. Es muss unterschieden werden zwischen intrinsischer („von innen her kommender“) und extrinsischer („von außen hinzugefügten“) Motivation. Bei ersterer beschäftigt man sich mit einer Tätigkeit einzig und allein der Tätigkeit wegen, die bei dem Ausführenden Interesse oder Neugierde weckt. Die extrinsische Motivation besteht aus Belohnung und Bestrafung, die ein bestimmtes Verhalten entweder verstärken oder vermindern.</p>
<p>Deci &amp; Ryan postulierten 1985 die Selbstbestimmungstheorie. Diese setzt sich zusammen aus drei angeborenen Grundbedürfnissen, die sowohl die intrinsische als auch die extrinsische ansprechen. Es sind die Bedürfnisse nach Kompetenz, Autonomie und sozialer Eingebundenheit.</p>
<p>Die Folgen auf die Führungsmotivation sind gravierend und es drängt sich die Frage auf: <strong>Wer motiviert die Motivatoren?</strong> Laut einer aktuellen Studie der Boston Consulting Group (BCG) steht es schlecht um das Engagement im mittleren Management.</p>
<p>Zu wenig Anerkennung, gekürzte Boni und mangelnde Wirksamkeit sind verantwortlich für die zunehmende Demotivation jener, die eigentlich für die Motivation der Mitarbeiter zuständig sind – besonders in Krisenzeiten ein schwieriges Unterfangen.</p>
<p>Zusammen mit der World Federation of People Management Associations (WFPMA) und dem Österreichischen Produktivitäts- und Wirtschaftlichkeits-Zentrum (ÖPWZ) befragte die BCG 1300 Führungskräfte bezüglich aktueller Herausforderungen im mittleren Management. Der Titel der Studie lautet: &#8220;Creating a New Deal for Middle Managers&#8221;.</p>
<p>Vor allem die Personalentwicklung steht hierbei im Fokus der Kritik. Am häufigsten bemängelt werden die folgenden sechs Punkte:</p>
<ul>
<li>Der Karriereplanung in den Unternehmen fehle es an Struktur (38 Prozent der Befragten)</li>
<li>Unangemessenes Verhalten ziehe bei vielen Arbeitgebern noch immer keine Konsequenzen nach sich (37 Prozent)</li>
<li>Die Vergütung sei nicht leistungsorientiert (35 Prozent)</li>
<li>Von Seiten der Führungskräfte gäbe es zu wenig Unterstützung (35 Prozent)</li>
<li>Die Führungsqualitäten vieler Vorgesetzter ließen zu wünschen übrig (32 Prozent)</li>
<li>die eigene Arbeit fände keine Anerkennung auf zwischenmenschlicher Ebene (32 Prozent)</li>
</ul>
<p>Das Verhältnis von Top Managern zu Führungskräften auf der mittleren Hierarchieebene in einem Konzern ist oft 50 bis 200:7000. In Anbetracht dieser großen Zahl kann der Einfluss des mittleren Managements auf die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.</p>
<p>Es ist daher äußerst alarmierend, dass das Engagement des mittleren Managements in den vergangenen zwei Jahren um durchschnittlich 14 Prozent abgenommen hat. Diese Entwicklung wird vor allem mit den mangelnden Umsetzungsmöglichkeiten von Strategien begründet.</p>
<p>Die BCG-Studie beinhaltet Vorschläge dahingehend, wie das mittlere Management wieder motiviert werden kann, und zwar durch:</p>
<ol>
<li>Schaffung flacherer Hierarchien sowie Übertragung von mehr Verantwortung an das mittlere Management.</li>
<li>Förderung von Entscheidungskompetenzen: nicht nur Verantwortung sondern auch Befugnisse für das mittlere Management sollen gesichert werden.</li>
<li>Förderung von Führungskompetenzen: nur wenige Führungskräfte verfügen automatisch über diese, Schulungen sind daher besonders wichtig.</li>
<li>Gemeinsame Gestaltung von Strategien: durch ihre Nähe zum Markt bemerken Führungskräfte der mittleren Ebene Veränderungen schneller.  Daher sollten sie an allen Diskussionen teilhaben, die sich um Visionen, Strategien und Werte drehen.</li>
</ol>
<p> </p>
<p>Die vier Anregungen aus der BCG-Studie zielen allesamt auf eine intrinsische Motivation (Kompetenz und Autonomie) ab.</p>
<p>Ist es also die intrinsische Motivation, die uns letzten Endes Zufriedenheit verschafft?</p>
<p>Herzberg sagt ja und beschreibt in seiner Zwei-Faktoren-Theorie Zufriedenheit und Unzufriedenheit als zwei völlig voneinander unabhängige Faktoren.</p>
<p>Unzufriedenheit wird seiner Meinung nach nur durch extrinsische Faktoren, wie beispielsweise Personalpolitik hervorgerufen. Durch Berücksichtigung dieser Faktoren könne lediglich Unzufriedenheit verhindert werden.</p>
<p>Zufriedenheit wiederum könne nur durch intrinsische Faktoren, wie beispielsweise Verantwortung und Aufstieg, erlangt werden.</p>
<p>Motivation entstehe demnach einzig und allein durch Faktoren, die sich auf das persönliche Wachstumsbedürfnis und auf den Arbeitsinhalt beziehen.</p>
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		<title>Gewinnen mit Sinn &#8211; Führungsethik vorleben, Kultur schaffen</title>
		<link>http://www.socialskills4you.com/2009/05/07/gewinnen-mit-sinn/</link>
		<comments>http://www.socialskills4you.com/2009/05/07/gewinnen-mit-sinn/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 May 2009 14:57:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ursula della Schiava-Winkler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download: Gewinnen mit Sinn FOCUS UND ZIEL: Führungskräfte sind verantwortlich für Regeln, Werte und Grundsätze der Führung, die sich an der Verträglichkeit von unternehmerischen Erfolg und sozialem Miteinander orientieren. Glaubwürdig ist aber nur, wer Vertrauen verdient und wenn die Handlungen als authentisch wahrgenommen werden. Die Führungskraft muss mit sich im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de-->Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download:<br />
<a href="http://www.socialskills4you.com/wp-content/Profil_gewinnenmitsinn1.pdf">Gewinnen mit Sinn</a></p>
<hr />
<p><strong>FOCUS UND ZIEL:</strong></p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: justify;">Führungskräfte sind verantwortlich für Regeln, Werte und Grundsätze der Führung, die sich an der Verträglichkeit von unternehmerischen Erfolg und sozialem Miteinander orientieren.</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Glaubwürdig ist aber nur, wer Vertrauen verdient und wenn die Handlungen als authentisch wahrgenommen werden.</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Die Führungskraft muss mit sich im Reinen sein und persönliche Eigenschaften wie Reflexionsfähigkeit, Mut, Selbstmanagement und Selbstvertrauen, Leidenschaft und Engagement für die Arbeit, Intuition, Klarheit in der Aufgabe und Optimismus aufweisen, denn Glaubwürdigkeit ist eng mit der Persönlichkeitsstruktur und -entwicklung verknüpft. Die Legitimation des Führungsverhaltens findet schließlich nicht nur vor sich selbst, sondern auch vor den anderen, statt.</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Moralisches Verhalten kann nicht vorgeschrieben werden. Moralisches Bewusstsein kann aber geschärft werden und fortan als Leitfaden für Handlungen dienen.</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Der Ethos einer Führungskraft ist immer wieder gefragt, da sie sich in dem Dreieck: Sachzwang, rechtliche Normen/ ethische Ansprüche/ eigenes Gewissen und sich selber als Entscheidungsträger aufhält.</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><strong>NUTZEN:</strong><br />
Die Schärfung des moralischen Bewusstseins und die argumentative Begründung und Rechtfertigung von Handlungen schärft die Bewusstwerdung und die Bewusstseins-erweiterung für die Dimensionen der Verantwortung die mit Führung verbunden sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>ZIELGRUPPE:</strong></p>
<li style="text-align: justify;">Führungskräfte, Nachwuchsführungskräfte sowie alle Interessierte</li>
<p style="text-align: justify;"><strong>INHALTE:</strong><br />
Ethik bietet Methoden an, auf dem Vernunftwege über richtige Handlungsweisen nachzudenken sowie Prinzipien und Kriterien moralischen Handelns zu entwickeln. Leadership heißt, eine führende Rolle auszuüben. Wer eine Führungsrolle inne hat, sieht sich mit Fragen konfrontiert, wie er diese Funktion wahrzunehmen hat, welcher Sinn seiner Leitungsaufgabe zukommt, in welchem Verhältnis er zu den Mitarbeitern steht, das heißt zu den Menschen, die er führt oder führen soll &#8211; sei es durch Wort, Tat, Vorbild oder Verhalten allgemein. Und damit wird die Frage nach der Ethik ins Spiel gebracht. Ethischmotiviertes Handeln stärkt die Identifikation mit dem Unternehmen. In wieweit kann eine Ethik also Wettbewerbsvorteile schaffen?<br />
In der Wirtschaft gibt es zahlreiche Werte, Leitlinien und Regeln, entscheidend ist allerdings, dass man sich an diese halten muss. Denn nur aus dem Selbstverständnis des Unternehmens und der gelebten Rolle „Führung“ wächst die Identität.</p>
<p><strong>Persönliche Ethik:</strong><br />
• Charaktertypen<br />
• Begegnung mit dem eigenen „Gewissen“<br />
• Zuhören aufeinander einstellen, Bedürfnisse, Erwartungen und Interessen des anderen wahrnehmen.<br />
• Handlungsmaximen</p>
<p><strong>Führungsethik:</strong><br />
• Verantwortung,<br />
• Meine Antreiber<br />
• Moral und Entscheidung<br />
• Umgang mit Kooperation und Konkurrenz<br />
• Integrität<br />
• Macht und Herrschaft &#8211; Vertrauen und Angst &#8211; Sinn und Ethik<br />
• Wertsysteme, Prinzipien, Überzeugungen und gemeinsame Verhaltensweisen,</p>
<p><strong>Unternehmensethik</strong><br />
• Philosophie, Kultur und Werte leben und nach innen und außen transportieren<br />
• Wertesysteme/ Wertemanagement<br />
• Verantwortung übernehmen</p>
<hr /><span class="text"><strong>TERMINE WIEN:<br />
</strong></span>MO, 14.05. / DI, 15.05.12</p>
<p>MO, 19.11. / DI, 20.11.12</p>
<p>Interne Termine auf Anfrage.</p>
<p><a onclick="openAnmeldung()" href="#">ZUR ANMELDUNG</a></p>
<p><strong>KOSTEN:</strong><br />
Die Kosten pro Seminar betragen Euro 700,- exkl. Mwst. und exkl. Spesen pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagsatz.</p>
<p>Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.<br />
Email: <a href="mailto:office@socialskills4you.com">office@socialskills4you.com</a> oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.</p>
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<!-- AddThis Button END --></p>
<hr /><!--:--><!--:en-->Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download:<br />
<a href="http://www.socialskills4you.com/wp-content/Profil_gewinnenmitsinn1.pdf">Gewinnen mit Sinn</a></p>
<hr />
<p><strong>FOCUS UND ZIEL:</strong></p>
<ul>
<li>
<div style="text-align: justify;">Führungskräfte sind verantwortlich für Regeln, Werte und Grundsätze der Führung, die sich an der Verträglichkeit von unternehmerischen Erfolg und sozialem Miteinander orientieren.</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Glaubwürdig ist aber nur, wer Vertrauen verdient und wenn die Handlungen als authentisch wahrgenommen werden.</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Die Führungskraft muss mit sich im Reinen sein und persönliche Eigenschaften wie Reflexionsfähigkeit, Mut, Selbstmanagement und Selbstvertrauen, Leidenschaft und Engagement für die Arbeit, Intuition, Klarheit in der Aufgabe und Optimismus aufweisen, denn Glaubwürdigkeit ist eng mit der Persönlichkeitsstruktur und -entwicklung verknüpft. Die Legitimation des Führungsverhaltens findet schließlich nicht nur vor sich selbst, sondern auch vor den anderen, statt.</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Moralisches Verhalten kann nicht vorgeschrieben werden. Moralisches Bewusstsein kann aber geschärft werden und fortan als Leitfaden für Handlungen dienen.</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Der Ethos einer Führungskraft ist immer wieder gefragt, da sie sich in dem Dreieck: Sachzwang, rechtliche Normen/ ethische Ansprüche/ eigenes Gewissen und sich selber als Entscheidungsträger aufhält.</div>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><strong>NUTZEN:</strong><br />
Die Schärfung des moralischen Bewusstseins und die argumentative Begründung und Rechtfertigung von Handlungen schärft die Bewusstwerdung und die Bewusstseins-erweiterung für die Dimensionen der Verantwortung die mit Führung verbunden sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>ZIELGRUPPE:</strong></p>
<li style="text-align: justify;">Führungskräfte, Nachwuchsführungskräfte sowie alle Interessierte</li>
<p style="text-align: justify;"><strong>INHALTE:</strong><br />
Ethik bietet Methoden an, auf dem Vernunftwege über richtige Handlungsweisen nachzudenken sowie Prinzipien und Kriterien moralischen Handelns zu entwickeln. Leadership heißt, eine führende Rolle auszuüben. Wer eine Führungsrolle inne hat, sieht sich mit Fragen konfrontiert, wie er diese Funktion wahrzunehmen hat, welcher Sinn seiner Leitungsaufgabe zukommt, in welchem Verhältnis er zu den Mitarbeitern steht, das heißt zu den Menschen, die er führt oder führen soll &#8211; sei es durch Wort, Tat, Vorbild oder Verhalten allgemein. Und damit wird die Frage nach der Ethik ins Spiel gebracht. Ethischmotiviertes Handeln stärkt die Identifikation mit dem Unternehmen. In wieweit kann eine Ethik also Wettbewerbsvorteile schaffen?<br />
In der Wirtschaft gibt es zahlreiche Werte, Leitlinien und Regeln, entscheidend ist allerdings, dass man sich an diese halten muss. Denn nur aus dem Selbstverständnis des Unternehmens und der gelebten Rolle „Führung“ wächst die Identität.</p>
<p><strong>Persönliche Ethik:</strong><br />
• Charaktertypen<br />
• Begegnung mit dem eigenen „Gewissen“<br />
• Zuhören aufeinander einstellen, Bedürfnisse, Erwartungen und Interessen des anderen wahrnehmen.<br />
• Handlungsmaximen</p>
<p><strong>Führungsethik:</strong><br />
• Verantwortung,<br />
• Meine Antreiber<br />
• Moral und Entscheidung<br />
• Umgang mit Kooperation und Konkurrenz<br />
• Integrität<br />
• Macht und Herrschaft &#8211; Vertrauen und Angst &#8211; Sinn und Ethik<br />
• Wertsysteme, Prinzipien, Überzeugungen und gemeinsame Verhaltensweisen,</p>
<p><strong>Unternehmensethik</strong><br />
• Philosophie, Kultur und Werte leben und nach innen und außen transportieren<br />
• Wertesysteme/ Wertemanagement<br />
• Verantwortung übernehmen</p>
<hr /><span class="text"><strong>TERMINE WIEN:<br />
</strong></span>MO, 19.09. / DI, 20.09.11</p>
<p>MO, 14.05. / DI, 15.05.12</p>
<p>Interne Termine auf Anfrage.</p>
<p><a onclick="openAnmeldung()" href="#">ZUR ANMELDUNG</a></p>
<p><strong>KOSTEN:</strong><br />
Die Kosten pro Seminar betragen Euro 700,- exkl. Mwst. und exkl. Spesen pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagsatz.</p>
<p>Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.<br />
Email: <a href="mailto:office@socialskills4you.com">office@socialskills4you.com</a> oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.</p>
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