Archiv für das Tag 'wissensmanagement'

Zukünftige Wissensarbeit gestalten

21. July 2011

Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Word Dokument:

Zukünftige Wissensarbeit gestalten


FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

    • Sie erhalten einen Überblick über die wesentlichen Trends, die für die Transformation von der Industrie- zur Wissensgesellschaft relevant sind.
    • Sie behandeln konkrete Fallbeispiele aus der Praxis, wie Unternehmen diesen Wandel im eigenen Bereich gestaltet haben.
    • Sie lernen das 12-W Modell (copyright MdS Wissensberater) kennen, mit dem Sie einen professionelle, methodische Vorgehensweise für die Veränderung in Ihrer Organisation und die zukünftige Gestaltung von Wissensarbeit vornehmen können.

 

NUTZEN:
Sie lernen die gängigen Konzepte, Technologien und methodischen Vorgehensweisen kennen, die Sie für die Einführung von WEB 2.0/Enterprise 2.0 oder Kollaborationstechnologien benötigen.

ZIELGRUPPE:
Führungskräfte, Manager, Geschäftsleiter, Geschäftsführer, die Organisationen auf zukünftige Arbeitsformen und Wissensarbeit vorbereiten und verändern.

INHALTE:
Die Veränderung der hierarchischen Strukturen zu flexiblen Organisationen ist das Gebot der Stunde für die Sicherung der Überlebensfähigkeit von Unternehmen in der Wissensökonomie.

Das hat nichts mit vereinzelten Veränderungsprozessen in Teilbereichen von Organisationen zu tun. Hierbei handelt es sich um den grundlegenden Umbau von Wirtschaftsunternehmen. Das beginnt bei der Strategie, geht über die Umsetzung von strategischen Projekten, z.B. für die Einführung von neuen WEB 2.0 Technologien bis hin zur Veränderung der Organisationskultur.

12 W´s markieren den Weg von der klassischen Organisation zur zeitgemäßen – und zukünftige überlebensfähigen Wissensorganisation:

Weshalb? – Weshalb sollen wir unsere „industriellen Organisationen“ in „vernetzte Wissensorganisationen“ transformieren?

Wofür? – Wofür sollen Sie Ihre Organisationen transformieren, welchen Nutzen haben Sie davon?

Wohin? – Wohin wollen Sie Ihre Organisationen transformieren?

Wer? – Wer, macht was, wann und wo? – Wer sind die Archetypen der Wissensarbeit/Kollaboration?

Was? – Wer, macht was, wann und wo? – Was ist das nutzbringende Ergebnis der Wissensarbeiter?

Wann? – Wer, macht was, wann und wo? – Wann denken bzw. arbeiten die Wissensarbeiter?

Wo? – Wer, macht was, wann und wo? – Wo arbeiten die Wissensarbeiter? (zu Hause, im Büro, mobil etc.)

Womit? – Womit wollen Sie Ihre Wissensarbeiter ausstatten? – Welche Technologien benötigen sie? – Wie wollen Sie die Architektur Ihrer Büroräume gestalten und ausstatten?

Woher? – Woher kommen Sie und Ihre Organisation? – Welche Wurzeln haben Sie? – Welche Erfahrungen haben Sie bereits gemacht?

Wie? – Wie bringen Sie Ihre Mission zum leben, wie setzen Sie Ihre Strategie um?

Wodurch? – Wodurch erreichen Sie in Ihrer Organisation Ihre Ziele und Vorhaben?

Warum? – Warum tun Sie das alles?

Das 12 W-Modell ist Copyright 2010 der MdS Wissensberater, Manfred della Schiava


TERMINE :
WIEN: Di, 07.02.12
WIEN: Di, 06.03.12

Interne Termine auf Anfrage.

KOSTEN:

€ 550,– exkl. Mwst, (inkl. Seminarunterlagen) oder als intern durchgeführtes Seminar der vereinbarte Tagessatz.

ZUR ANMELDUNG


Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

HR 2.0 – its time for a change – Den Weg des Unternehmens zum Enterprise 2.0 ebnen

20. August 2010

Social Media wie Facebook, Twitter, u.a. sind allgegenwärtig und haben einen immensen Einfluss auf Gesellschaft, Wirtschaft und Unternehmung erlangt. Dazu kommen die starke regelmäßige Nutzung der crossmedialen Web 2.0 Technologien, so dass für die Unternehmen eine Frage mittlerweile unumgänglich ist: Wie entwickelt man sich zum Enterprise 2.0? Eine adäquate Antwort darauf haben aber noch längst nicht alle gefunden, da ein derartiges Changemanagement nicht nur die Struktur, sondern auch die Kultur eines Unternehmens auf den Kopf stellen kann. Klar ist allerdings, dass die Web 2.0 Technologien die Führungs- und Unternehmenskultur massiv verändern.
 
Schließlich sind es bereits 98% der 15- 29-jährigen, die die Socialmedia regelmäßig zwecks Informationen und Kontakten nützen. Diese Altersgruppe umfasst allerdings nicht nur die Kunden, sondern auch die zukünftigen – wenn nicht schon derzeitigen – Mitarbeiter der Unternehmen. So prallen durch die Socialmedia zwei Weltbilder aufeinander, die gänzlich unterschiedlich sind:

Auf der einen Seite das mechanistisch deterministische Weltbild, das vielen Unternehmen zu Eigen ist. Auf der anderen Seite ein liberal-egoistisch angehauchtes Weltbild, mit dem sich viele junge Mitarbeiter und Kunden identifizieren.

Die Konsequenz dieses Aufeinandertreffens ist in vielen Unternehmen die Entwicklung einer anhaltenden Veränderungsdynamik, ein Changemanagement zu Enterprise 2.0 schien unvermeidbar.

Eine Folge davon ist, dass steuernde Hierarchiekonzepte in Betrieben immer mehr ihre Wirksamkeit einbüßen – Netzwerke und flache Hierarchien in den Vordergrund treten.Auf den Unternehmen lastet somit ein starker Veränderungsdruck und die Forderungen nach Offenheit und Flexibilität werden lauter.

Innovation und Transformation  ist in der Moderne der Schlüssel zum Erfolg, innovativ ist aber nur, wer sich mit seinem Unternehmen identifiziert und die Mitarbeiter partizipieren lässt.. Wichtig ist daher, dass eine Verschiebung stattfindet in dem Sinne, dass sich Mitarbeiter nicht mehr an bestehende, rigide Organisationsstrukturen anpassen müssen. Vielmehr sollen die Strukturen selbst variabel und flexibel sein und sich an die Mitarbeiter anpassen. Dies ist bei der Entwicklung eines Unternehmens zum Enterprise 2.0 der Fall.

Welche Chancen ergeben sich sonst noch aus Enterprise 2.0?

• Entrepreneurship
• Weniger „Informationsoverload“
• Vertrauen
• Geringe Kosten
• Intuitive Bedienung
• Schnelle Ergebnisse
• Einfacher Zugriff auf Wissensträger
• Nutzung kollektiver Intelligenz
• Kritik und Feedback
• Stärkere Einbindung von Mitarbeitern und Partnern in (Kommunikations-)Prozesse

Dies steht im krassen Unterschied zum sogenannten „Enterprise 1.0“, wie die folgende Aufstellung zeigt:

Enterprise 1.0:
• Hierarchisch                
• Einwegkommunikation        
• Organisationseinheiten        
• Funktionsorientiert         
• Mechanische Organisation 
• Führungssteuerung        
• Manager + Erfüllungsgehilfen 
• Kontrolle                
• Wissen besitzen         
• Company-generatedcontent 
• Content Collaboration
• read-only                
• Arbeitsplatzorientierung 
• CMS, E-Mails und Dokumente 
• Taxonomien                

Enterprise 2.0:
• Netzwerkorganisation
• Crossmediale Kommunikation
• Soziale Netzwerke
• Prozessorientiert
• Lernende Organisation
• Partizipation, Selbstorganisation
• Wissensmanager + Wissensarbeiter
• Vertrauen + Autonomie
• Wissen teilen
• User-generatedcontent
• read/write/execute
• Clouds
• Weblogs und Wikis
• Taxonomien + Folksonomien
  
Im Enterprise 2.0 werden Mitarbeiter also dazu befähigt, ein eigenständiges Wissensmanagement zu betreiben, sprich Lernprozesse und Wissensbestände eigenverantwortlich zu steuern. Dafür müssen ihnen vom Unternehmen Tools zur Verfügung gestellt werden, mit welchen sie in der Lage sind, Kontakte zu Kollegen und potentiellen Kunden zu managen und das derzeitige Collaborationverhalten verändert werden. Die Unternehmens-Policy amerikanischer Unternehmen kann hierbei durchaus als Vorbildfunktion dienen, da diese den Social Media Tools offen gegenüber.

Wissensberater Manfred della Schiava von MdS Network sagt dazu: „Die Transformation von hierarchischen Unternehmen zu Wissensorganisationen, die dem Herzschlag der Wissensgesellschaft entsprechen, wird nur gelingen, wenn die sozialen Kompetenzen der Mitarbeiter, der Führungskräfte und der gesamten Organisation weiterentwickelt werden. Dazu gehören das „Persönliche Wissensmanagement“, „Social Media Kompetenzen“, „mobile und flexible Teams führen“ und „Wissensorganisationen inspirieren und digital steuern“ und kreiert dazu ein eigenes socialmediaenterpriseprogramm.

Was sind mögliche Fallen oder Stolpersteine bei der Einführung von Enterprise 2.0?
• Fehlende Unterstützung durch das Management
• Fehlen von Personen, die ein Thema treiben / propagieren (interne „Evangelisten“)
• Neue Anwendungen sind ein Eingriff in bestehende Prozesse und Abläufe, demBeharrungskräfte entgegen wirken können
• Insbesondere der Einsatz von Wikis, Blogs usw. setzen eine Kultur der Offenheit,von Fehlertoleranz, von Freiräumen zum Ausprobieren voraus.
• Dazu gehört eine Kultur des Vertrauens und von gegenseitiger Verantwortung (z.B.über was darf geschrieben werden?)
• E2.0 bedeutet Kontrollverlust für die Führung
• „Outcomes“ können nicht kontrolliert werden
• Horten von Herrschaftswissen
• Trittbrettfahrer
• Fehlende Anreize

Vor allem die Führungskräfte spielen bei der Veränderung in Richtung Enterprise 2.0 demnach eine wichtige Rolle, da sie Offenheit und Vertrauen leben müssen – die Erfolgsfaktoren für eine gelungene Transformation.

Klarer Fokus, hohe Sozialkompetenz, hohe Medienkompetenz und technische Affinität, fachliche Kompetenz, intellektuelle Fähigkeit,  komplexes Denkenvermögen, Abstraktionsvermögen, interkulturelles Verständnis,  Controllingkenntnisse, Kenntnisse und Nutzung von Coachingtechniken, kommunikative Fähigkeiten, Innovation und Empathie t wird dabei immer mehr „Leadership“, der multiple Verantwortungen zukommen: Sinnstiften und vernetzen ist gefragt. Socialmedia unterstützt immer mehr die Tagesroutine mit den relevanten Unternehmenszielgruppen nach innen und nach außen transparent.

HR ist bisher kein Treiber im Paradigmenwechsel

Laut einer Online-Umfrage von defacto.x, Agentur für CRM und Dialog, der Selbst-GmbH und der Deutschen Telekom unter rund 500 Führungskräften zeige sich der HR Bereich bezüglich Socialmedia recht innovationsschwach. Andere Unternehmensbereiche, wie etwa Marketing, Kommunikation oder IT seien da weitaus weniger zurückhaltend. Der bisherige Einsatz in HR beschränkte sich auf neue Medienkanäle, an die Mechanismen intelligenter Netzwerke trauten sich aber die wenigsten heran.

Dies bestätigt auch eine weitere Studie, bei der das Beratungsunternehmen IFOK mehr als 800 Personalexperten in Deutschland befragt hat.

Obwohl 60 Prozent der Befragten sich der großen strategischen Bedeutung von Socialmediafür den Human Resource Bereich bewusst sind, herrscht in zwei von drei der befragten Unternehmen keine geregelte Zuständigkeit für das Thema. In 70 Prozent der Unternehmen existiert keine unternehmensweite Socialmedia-Strategie und nur 15 Prozent verfügen über Richtlinien für den Umgang mit Socialmedia. Auch im Bereich Weiterbildung steckt das Thema noch in den Kinderschuhen: Weniger als ein Zehntel der Befragten bietet Schulungen zum Umgang mit Socialmedia an.

Die Ergebnisse der Studie zeigen ein durchaus ambivalentes Verhältnis der befragten Personalexperten zum Thema Socialmedia: Die klassischen und bereits etablierten Businessnetzwerke wie Xing oder LinkedIn gehören mittlerweile zum Alltag von vielen HR Mitarbeitern: 80 Prozent der Befragten haben sie im Zusammenhang mit ihrer Personalarbeit zumindest schon einmal besucht. Immerhin 60 Prozent der Befragten informieren sich gelegentlich oder selten auf derartigen Plattformen über potenzielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Allerdings wird das Netz kaum als Spiegel für das Unternehmen genutzt:

Nicht einmal jeder vierte Personalexperte hat schon einmal von Beurteilungen auf Arbeitgeber-Bewertungsplattformen Kenntnis genommen. Nur vier Prozent der Befragten beobachten systematisch, was über ihr Unternehmen – unter anderem von den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – auf Socialmedia-Plattformen geschrieben wird. Mehr als ein Drittel der Befragten nutzt diese Möglichkeit nie. Damit vergeben erstaunlich viele Unternehmen eine der größten Chancen, die digitale Gespräche bieten, nämlich zu erfahren, was und wie über das Unternehmen kommuniziert wird.

Personalexperten können daran arbeiten, Socialmedia gezielt einzusetzen und deren sinnvolle Anwendung durch die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu forcieren. Darin liegen große Chancen, die Unternehmenskultur zu fördern, die Produktivität der Mitarbeitenden zu steigern und die Zusammenarbeit in und zwischen Organisationen zu verbessern. Hier liegt ein immenses Potenzial für das Personalressort – bisher allerdings noch eher begraben.

Es braucht daher künftig mehr an netzbasierten Sozialkompetenzen. Bei all der Forschung rund um die Nutzung von IT Systemen wird oft vergessen, dass die Nutzer Menschen sind, die mit anderen Menschen über diese Systeme interagieren.

An diesen netzbasierten Sozialkompetenzen zu arbeiten, könnte daher der erste Schritt in eine erfolgreiche Enterprise 2.0 Zukunft sein.

Autor: Ursula della Schiava-Winkler, http://www.socialskills4you.com]www.socialskills4you.com,
Email: mailto:udsw@socialskills4you.com]udsw@socialskills4you.com, mobil: +43/664/1012768.


Gesunde „Creativ Class“- Gesunde Wissensarbeit braucht Ambiente und Atmosphäre

23. April 2010

Wissensarbeiter sind kreativ, sind anders, leben eine hohe Leistungsorientierung, sind individuell. Durch ihren hohen Verdienst haben sie eine gute Kaufkraft. Sie sind mobil, kooperativ, kommunizieren schnell, sind vernetzt und gut informiert. Ihre Arbeitsbedingungen zeichnen sich durch hohe Arbeitsqualität aus. Ihre Arbeitsinhalte empfinden sie als interessant und wenig bis kaum repetitiv. Hohe Autonomie und Entscheidungsfreiheit vervollständigen das positive Bild.

Sind Wissensarbeiter deshalb auch gesünder?

Eine aktuelle Studie aus England kommt zu dem Schluss, dass dem eindeutig so ist . Wissensarbeiter fühlen sich gesünder als andere Arbeitskräfte und sind es auch. Ihr Gesundheitszustand hat dadurch umgekehrt auch nur selten negativen Einfluss auf ihre Arbeit. Gesundheitsförderliche Einflussfaktoren sind eine gesunde Arbeitsmotivation, mentale Stärke, Wohlbefinden und Spaß an Flexibilität, am Austausch, am Arbeiten und sich dabei entwickeln. Außerdem helfen gute Worklifebalance, gutes Selbst- und Zeitmanagement, hohe Kommunikationskompetenz, Erfahrung und Fachkompetenz, klare Zielverfolgung, Teamgeist und gute Vernetzungskompetenz. Für gesunde Wissensarbeit braucht aber nicht nur interessante Arbeitsinhalte und hohe persönliche Kompetenz, sondern auch ein gesundes Arbeitsumfeld. Ambiente und Atmosphären sind da besonders wichtig, wo die höchst komplexen und unterschiedlichen Arbeitsanforderungen an Wissensarbeiter aufeinandertreffen. Möglichkeiten für kreatives, konzentriertes, konzeptives, multimediales Arbeiten müssen einhergehen mit der Schaffung von Kooperationsräume sowie informellen Räumen zum Austauschen und Denken, und das alles möglichst unter ergonomischen Gesichtspunkten, gut beleuchtet und zum Wohlfühlen anregend . Ein negativer Zusammenhang zeigte sich hingegen bei Wissensarbeitern laut der UK-Studie – wenig überraschend – zwischen Gesundheit und hoher Arbeitsintensität, dem Gefühl, überarbeitet und mit zu großem Arbeitspensum überlastet zu sein. Besonders Arbeitsanforderungen, die eindeutig miteinander im Konflikt stehen, wo man also, egal, wofür man sich entscheidet, unweigerlich einen der beiden Ansprüche enttäuschen muss, irgendjemanden oder irgendeine Zielsetzung vor den Kopf stoßen, um der anderen Genüge tun zu können, werden als Stress verursachend und manchmal sogar gesundheitsschädigend empfunden.

Den Anforderungen durch Effizienz begegnen

Allerdings sind in der heutigen, mit immer komplexeren Anforderungen und Entscheidungsprozessen aufwartenden Arbeitswelt, und hier besonders im Arbeitsumfeld der Wissensarbeiter, gerade diese Art von konfligierenden Ansprüchen oft schon die Regel. Geistig zwar weniger anspruchsvolle und interessante, dafür aber entspannende und Sicherheit gebende Routinetätigkeiten werden immer weniger. Das Treffen schneller und konsequenzenbeladener Entscheidungen vor nicht vollständigem Informationshintergrund – und oft sogar mit dem Gefühl, nicht das nötige Fachwissen, die nötige Ausbildung und Erfahrung in allen zu einer komplexen Entscheidung gehörigen Wissensbereichen zu haben – wird hingegen zum Tagesgeschäft, mittlerweile nicht mehr nur von Top-Managern, sondern von allen Arten von Arbeitskräften in der Wissensindustrie. Wenn daher bei Wissensarbeitern bestimmte Krankheiten gehäufter auftreten, so sind das jene, die als Konsequenz einer so hoch komplexen und anspruchsgeladenen Arbeitsweise hervortreten, also die typischen Folgen von anhaltendem Stress wie Burnout oder Herz-Kreislauferkrankungen. Wie können Wissensarbeiter aber Präventionen gegen solche Krankheitsbilder, von denen sie besonders gefährdet sind, treffen? Einerseits, so stimmen verschiedene Studien überein, ist die persönliche Einstellung hier ein ganz wichtiger Schlüsselfaktor.

Drei Variable entscheiden

Das Vorhandensein der folgenden drei Variablen wurde z.B. als besonders gute Vorkehrung gegen eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes durch Arbeitsstress identifiziert : Hohe Arbeitsakzeptanz, ein hohes Aufmerksamkeitsniveau bei der Arbeit – also Konzentration auf das, was man gerade tut, statt die Gedanken in verschiedenste Richtungen abschweifen zu lassen und sich so dem Stress des „Zu Viel auf Einmal“-Gefühls auszusetzen. Und schließlich zählt außerdem ein strikt wertebasierendes Handeln als Grundlage des eigenen Arbeitens, sprich, man muss wirklich an den hohen Stellenwert, den Sinn, dessen, was man in der Arbeit tut, glauben, es muss mit den eigenen Werten übereinstimmen. Neben der inneren Einstellung zur Arbeit ist aber auch ein noch grundlegenderer, stabilerer Faktor entscheidend für die Art, wie jemand im Angesicht hoher Arbeitsbelastung mit seiner Gesundheit haushalten kann: Die eigene Persönlichkeitsstruktur. Besonders dem sogenannten „Persönlichkeitstyp A“ fällt es schwer, hohe Arbeitsanforderungen nicht mit Gesundheitseinbußen bezahlen zu müssen. Menschen von diesem Persönlichkeitstyp sind sehr kompetitiv und setzen sich daher selbst unter hohen Druck, wollen immer gewinnen, schneller und besser sein als die anderen. Typ A Menschen sehen sich auf diese Weise subjektiv eher unter Stress als andere, die eine möglicherweise gleich hohe Arbeitsanforderung ohne den ständigen zusätzlichen Druck des Nach-außen-Schielens bewältigen können.  Fragen wie „Sieht es gerade so aus, als würde Kollege X nun für den Preis / die Beförderung / den besonders hohen Bonus vorgeschlagen werden und nicht ich? Könnte ich das ändern, wenn ich noch mehr und schneller arbeite, noch innovativere Ideen habe …..?“ beschäftigen Typ A einfach zuviel und machen ihn stressanfällig.

Das PsyCap

Ein ganz aktuelles Konstrukt aus der Arbeits- und Gesundheitspsychologie beschreibt nun auch die ideale Zusammensetzung von Persönlichkeitsvariablen, über die jemand verfügen muss, um mit Arbeitsstress gut umgehen zu können und trotz hoher Arbeitsbelastung im Wissenszeitalter bei guter Gesundheit bleiben zu können. Genannt „PsyCap“, das psychologische Kapital, setzt es sich zusammen aus den folgenden persönlichen Ressourcen: Glaube an die eigene Schaffenskraft und Effektivität, Hoffnung, Optimismus und Widerstandskraft.

Menschen mit hohem psychologischem Kapital glauben also an sich selbst und fokussieren besonders auf positive Ereignisse und Begebenheiten, sowohl im Rückblick auf bereits Geschehenes als auch in ihrem Glauben an die Zukunft. Wenn sich Dinge positiv gestalten, Ziele erreicht werden und Wünsche in Erfüllung gehen, sehen sie die Ursache dafür häufig bei sich selbst, ihrem eigenen geschickten Planen, Denken und Handeln und baden bewusst im Erfolgserlebnis. Wenn allerdings negative Ereignisse eintreten, rechnen sie die eher äußeren Umständen zu und bewerten sie als nicht so wichtig, denken nicht so viel darüber nach, „tauchen einfach durch“.

Einfach gsund

Die mittlerweile also von den psychologischen und psychotherapeutischen Wissenschaften erforschten Zusammenhänge zwischen Wissensarbeit und Gesundheit bzw. Krankheit können nun auch in der Prävention und in der Rehabilitation zu guten Ergebnissen führen. Jemand, der die positiven Denk- und Einstellungsmuster kennt, welche gesundem stressresistentem Arbeiten in der Wissensindustrie zugrunde liegen, kann diese als persönliche Vorkehrungen bewusst einsetzen. Fällt das dem einzelnen schwer, so kann das Unternehmen seinen Arbeitnehmern hier helfend unter die Arme greifen.

Prinzipielle strukturelle Beiträge des Unternehmens zur Förderung positiver, PsyCap-fördernder Bedingungen können das Schaffen einer grundlegenden Vertrauenskultur im Unternehmen sein sowie das Vorhandensein strategischer Personalentwicklungsmaßnahmen, die abgestimmt sind auf die wachsenden Anforderungen der Zukunft und proaktiv Weiterentwicklung fördern, also die MitarbeiterInnen für ihre Erfolge loben und belohnen, ohne sie gleichzeitig gegeneinander auszuspielen. Individuell vom Unternehmen dem Arbeitnehmer für die „Psychohygiene“ zur Verfügung stellbare Möglichkeiten, die Stresskrankheiten vorbeugen können, sind für den einzelnen maßgeschneiderte Instrumente wie Coaching, das als persönliches Reflexionsfeld genützt werden kann und wo „PsyCap-Denken“ gelernt werden kann. Aber auch Selbstregulationstrainings, die einzeln oder in der Gruppe durchgeführt werden, sind probate Mittel, die ein Unternehmen seinen MitarbeiterInnen anbieten kann. Hierzu zählen z.B. Stressmanagement- und Entspannungstrainings, Meditation, Biofeedback und Autogenes Training . Sowohl der einzelne als auch das Unternehmen haben also immer zwei prinzipielle Möglichkeiten, um gesundheitsregulierende Maßnahmen – präventiv oder zur Rehabilitation bereits erfolgter Gesundheitsschäden der MitarbeiterInnen – zu treffen : Einerseits können problemfokussierte Lösungsmöglichkeiten gesucht werden, die zu strukturell-organisatorischen Änderungen im Unternehmen oder beim Handeln der MitarbeiterInnen führen. Schritte in diese Richtung verlangen eher nach plakativen, von außen unmittelbar sichtbaren Aktionen und Verändern. Andererseits können als Gegensatz zu den problemfokussierten Ansätzen emotionsbezogene Interventionen getroffen werden. Wissensarbeiter, die von Burnout oder Herz- Kreislauferkrankungen bedroht sind oder gar bereits eine solche Krankheit erfahren haben, müssen an ihren eigenen Gefühlen und Einstellungen arbeiten, nach Innen schauen. Neben den oben beschriebenen Instrumenten wie Coaching oder Selbstregulationstrainings ist hier dann auch eine umfassendere, ganzheitlichere Intervention angebracht, zum Beispiel eine Psychotherapie.

In den USA ist es bereits durchaus üblich, dass Unternehmen ihren MitarbeiterInnen hier gezielt psychotherapeutische Instrumente zur Verfügung stellen. Besonders verhaltenstherapeutische Maßnahmen werden gerne angeboten5. Bei der sogenannten kognitiv-behavioralen Therapie geht es dann oft um das Üben von Verhaltens- und Einstellungsänderungen, weg von der Leidensdruck-Spirale des Negativ-Bewertens, des Kontrollieren- und Verändern-Wollens – auf gut Wienerisch wohl dem „Jammern und Granteln über die unhaltbaren Zustände hier, gegen die jemand doch was tun sollt, gegen die ich mich vielleicht sogar auflehnen sollt“ – hin zu einem Geschehen-Lassen und Akzeptieren-Können, einem Positiv-Uminterpretieren der vorhandenen Gegebenheiten, zum Erkennen der persönlichen Vorteile, die in der Wissensarbeit liegen.

Wenn WissensarbeiterInnen dann auf diese Weise ihr PsyCap aufgebaut haben, sich selbst wieder als das sehen, was sie sind, nämlich privilegiert im Vergleich zu anderen Arten von Arbeitskräften, ausgestattet mit interessanten, kreativen Arbeitsinhalten, viel Arbeitsautonomie, einem hohen Arbeitslohn und umgeben von einem Netzwerk höchst motivierender, spannender KollegInnen, dann erst können sie tatsächlich den Studien gerecht werden, die sie als die gesünderen, glücklicheren Arbeiter identifiziert haben. Denn erst dann wird das zuvor möglicherweise empfundene Gefühl der Selbstausbeutung in der Arbeit zu einem Wissen um die Selbstverwirklichung durch die Arbeit in der Wissensindustrie.

Zum Nachlesen: I. Brinkley et al., 2010: Is Knowledge Work Better For Us? Knowledge workers, good work and wellbeing. G. Hube , Dissertation, 2005: Beitrag zur Beschreibung und Analyse von Wissensarbeit L. M. McCracken, Su-Yin Yang: A Contextual Cognitive-Behavioral Analysis of Rehabilitation Workers’Health and Well-Being: Influences of Acceptance, Mindfulness, and Values-Based Action. Rehabilitation Psychology 2008, Vol. 53, No. 4, 479–485 J.P. Foreyt, W.S. C. Poston II: Reducing Risk for Cardiovascular Disease. Psychotherapy Volume 33/Winter 1996/Number 4, 576 – 586 J. B. Avey, Fred Luthans, Ronda M. Smith, and Noel F. Palmer: Impact of Positive Psychological Capital on Employee Well-Being Over Time. Journal of Occupational Health Psychology 2010, Vol. 15, No. 1, 17–28 Sabir I. Giga, Cary L. Cooper, and Brian Faragher: The Development of a Framework for a Comprehensive Approach to Stress Management Interventions at Work. International Journal of Stress Management, 2003, Vol. 10, No. 4, 280–296 F. W. Bond and David Bunce: Mediators of Change in Emotion-Focused and Problem-Focused Worksite Stress Management Interventions. Journal of Occupational Health Psychology, 2000, Vol. 5, No. 1,156-163

http://elib.uni-stuttgart.de/opus/volltexte/2005/2426/pdf/Diss_Hube_Wissensarbeit.pdf

http://www.business-doctors.at/images_dokumente/Burnoutstudie%20Short%20Summary%202.pdf

http://www.kardiopsychologie.eu/page10.html

 http://www.kardiopsychologie.at/reha.pdf

Vom Headhunter zum Webhunter

20. April 2010

Gutes Recruting braucht einen geschickten Medienmixzwischen Onlinepräsenz und Printpräsenz. Das Schalten von Personalinseraten hat bereits lange Tradition und viel Übung, die wichtigsten Kriterien wie Firmenprofil und Firmenimage, Kreativität, Glaubwürdigkeit und Authenizität in Textierung, Gestaltung und gutes Layout, Sorgfalt in der Beschreibung von Einsatzgebiet und Job. In der Onlinepräsenz sind zusätzlich noch andere Kriterien entscheidend.

Bewerberfreundliche Website, Standardisierte Prozesse und die Verwendung von e-recruting Tools sind bereits gut umgesetzt. Ausbaufähig sind allerdings die Bereiche social networks wie Xing, LinkedIN, Facebook, e-assessment, podcasts, Rss Feeds, Blogs, mobile Recruiting und Wikis. Dies geht aus einer aktuellen Deloittestudie hervor. Um modern und strategisch Personalsuche zu betreiben, verwenden bereits 55% der Unternehmen bewerberfreundliche Websiten und Standardisierte Recruitmentprozesse. E-recruitingtools findet bereits mit 24% ihren Einsatz und werdcen bereits zu 18% strategisch entwickelt und geplant. Das Thema e-assessment wird erst zu 6% verwendet, würde aber einen hohen Kostennutzen, Vergleichbarkeitsvorteile und eine höhere Auswahlmöglichkeit für die Unternehmen und Bewerber bedeuten. Eigene Podcasts werden lediglich zu 4% produziert. Angebote mit RSS Feeds und Blogs oder mobilerecruting (SMS) oder Wikis sind jeweils im Bereich von unter 3 Prozent vertreten. Einige erfolgreiche HR Blogger finden wir bereits unter absolventa, berufebilder, bewerberblog, blogaboutjob, digital employer branding, Faktor Talent, JOBlog, Talential Blog, Recruiters´s Corner, Personalmarketing Blog, jobtweet Blog. Dieser Bereich wird immer bedeutender für Personalisten und Headhunter und eine neue HR Fundgrube, die im War for Talent einen Vorteil verschaffen kann. Näheres zu den Ergebnissen unter:

https://www.deloitte.com/view/de_AT/at/dienstleistungen/humancapital/recruitingservices/eaeec4a59a077210VgnVCM100000ba42f00aRCRD.htm

Spielerisch entwickeln

8. April 2010

Hier ein paar Tipps zusammengestellt von Alex Pfeiffer zum Thema Onlinerollenspiele:

Runes of Magic: Ist gratis, macht gratis auch ca 60-80 Stunden Spaß. Ab dann ist man an einem Punkt angelangt wo man Geld investieren muss (also Euros gegen Spielegeld tauschen) um sogenannte Kristalle zu kaufen, damit die Ausrüstung noch besser wird. http://www.runesofmagic.com/de/index.html

Ein anderes sehr gutes Spiel, das man von alleine bis zu 12 spielen kann (teilweise) ist battleforge, ebenfalls gratis braucht man dort nur Geld auszugeben wenn bessere Einheiten möchte.  Kosten ca. 80 Euro.  Es ist ein Echtzeit-Strategiespiel mit einem sehr interessanten Spielsystem, jedoch muss man hier sicher 1-2 Stunden investieren um den Spielaufbau zu durchblicken : http://www.battleforge.com/portal/site/BattleForge/landingpage

 „ANNO“ – Anno 1701 oder das Brandneue Anno 1401…. Anno 1701 ist zu empfehlen, weil es einen 4 Spiele Multiplayer Part hat http://www.amazon.de/Sunflowers-ANNO-1701/dp/B0009PO5IE

Ein Brandaktuller Hit der sicher sehr viel Spaß mit sich bringt, die Kosten liegen bei ca. 50 Euro ist  Tropico 3 http://www.tropico3.com/  mit dem Ziel des Management einer Ferieninsel.

Die Städtebausimulation http://www.citiesxl.com/ ist spannend weil das erste echte „Weltweit Multimplayer Städebau Spiel“ mit Simulationen in der Simulation… So kann man eben zB ganz normal einen Bahnhof bauen wie bei Sim City oder einen Golfplatz. Aber auch wiederum ein Programm laden, dass dann selbst den Bahnhof wieder zu einer komplett eigenen Simulation macht. Sehr freakig aber genial….

Wissensmanagement einführen

15. June 2009

Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:
Wissensmanagement einführen


FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

  • Sie lernen die grundlegenden Ansätze für Wissensmanagement kennen.
  • Sie lernen Vorgehensweisen kennen, wie Sie Wissensmanagement in einem Team/Organisation erfolgreich einführen können.
  • NUTZEN:

  • Sie erhalten einen Überblick über die Grundlagen und die Entstehung von Wissensmanagement für Teams und Organisationen
  • Sie erhalten einen Überblick über die wichtigsten Basis-Instrumente des Wissensmanagements
  • Sie lernen Fallbeispiele kennen, wie andere Unternehmen Wissensmanagement erfolgreich eingeführt haben.
  • Sie erhalten Praxis-Tipps für die Einführung von Wissensmanagement und die Steigerung der Wissensproduktivität
  • ZIELGRUPPE:
    • ManagerInnen, WissensarbeiterInnen

    VORAUSSETZUNGEN:
    • Berufserfahrung als Manager bzw. Wissensarbeiter

    INHALTE:
    • Überblick über die gängigsten Wissensmanagement-Ansätze
    • Überblick über die wichtigsten Basis-Wissensmanagement-Werkzeuge (Methoden und Technologien)
    • Erfahrungsberichte von erfolgreichen Wissensmanagement-Projekten und Prozessen.
    • Die Bedeutung von Quick Wins bei der Einführung von Wissensmanagement
    • Spielregeln für den systematischen Umgang von Information, Kommunikation und Wissen in einem Team
    • Wissensmanagement unterstützt die Erreichung der strategischen und operativen Ziele

    pyrii

    Was ist Wissensmanagement?
    Unter Wissenscoaching versteht man das bewusste Schaffen einer positiven Atmosphäre sowie einer emotionalen Gestimmtheit (vgl. Affektlogik, Ciompi) zur Nutzung von individuellem Wissen. Die Förderung des Austausches, des Transfers und der Reflexion von Wissenszugängen, die noch nicht bewusst sind, beim Einzelnen, im Team und in Großgruppen des Unternehmens steht zum Zwecke des Aufbaues einer Wissenskultur im Vordergrund.

    Der größte weiße Fleck auf der Landkarte unseres Wissens ist immer noch das weite Land der menschlichen Seele und der noch ungehobene Wissensschatz. Und es ist sicher vernünftig, sich nur mit einer guten Ausrüstung auf diese Forschungsreise zu begeben.

    Expeditionsausstatter auf unserem Weg sind die neuen Denker, auch Wissensmanager genannt, mit neuen, gezielt einzusetzenden Technologien, ebenso wie die professionellen Seelenforscher. Auf die Reise mit ihnen sollte man sich frohen Mutes begeben, denn ein hohes Maß an innerer und äußerer Freiheit, einen weiteren Horizont und mehr Wissen über sich selbst kann jeder brauchen.

    Im Wissenscoaching wird bewusst darauf geachtet, dass eine positive Atmosphäre zur Gewinnung, zur Reflexion und schließlich zum Transfer von Wissen gestaltet wird. Damit werden Barrieren, die dem Thema Wissensaustausch hinderlich sind, wie etwa Machtfaktoren, konkret ausgeschalten.

    Hierarchien, die Wissen filtern, werden durch Interventionen an den Druckpunkten des Systems aufgezeigt und letztlich durch erhöhten Informationsfluss aufgelockert.

    Die Ängste vor persönlichen Nachteilen durch Teilen des Wissens oder bei der Weitergabe werden konkret angesprochen und so beseitigt. Die Dokumentation und die Verteilung von Wissen werden sowohl im individuellen Lernen als auch in Gruppen und durch organisationales Lernen trainiert.

    Der professionelle Umgang mit der Ressource Wissen erfordert viel Gespür. Ziel ist es, dieses zu stärken, zu verfeinern, auszubauen, zu verändern oder zu verwerfen.

    Imitationslernen, Identifikationslernen, Beobachtungslernen und Lernen durch Vorbilder sowie andere Lernformen werden aktiviert. Der Ausdruck Halbwertzeit des Wissens gibt die Größenordnung wieder, wie lange einmal erlernte Kenntnisse Gültigkeit haben oder, im umgekehrten Sinn, wie schnell vermittelte Kenntnisse und erlerntes Können an Attraktivität verlieren. Es zeigt sich, dass manuell-fachliche Kenntnisse verhältnismäßig schnell veralten und somit lebenslanges kognitives Lernen und Wissensaneignung immer wichtiger wird.

    Traditionellerweise konzentrieren wir uns im Management auf Statik, Einzelheiten, Regeln, Gesetze, Zustände und Gleichgewicht, während im Wissenszeitalter die Parameter Dynamik, Beziehung, Chaos, Muster, Prozesse und Wandel immer wichtiger werden.

    TRAINER / BERATER:
    Manfred della Schiava ist Experte für Wissensmanagement und Wissensberatung. Leistungsschwerpunkte sind die Begleitung von Wissensmanagement- und Veränderungsprozessen in Organisationen. Die „Messbarkeit der Wissensproduktivität” sind Anliegen für zukünftige Entwicklungsaktivitäten der von ihm gegründeten Wissensberater-Gruppe.


    TERMINE:

    Nächste Termine:

    WIEN: Di, 08.11.11
    WIEN: Di, 08.05.12

    Interne Termine auf Anfrage.

    KOSTEN:
    € 550,– exkl. Mwst, (inkl. Seminarunterlagen) oder als intern durchgeführtes Seminar der vereinbarte Tagessatz.

    ZUR ANMELDUNG

    Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
    Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.


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