Archiv für das Tag 'Ziele'

Wie schaffen es Frauen – auf der Karriereleiter ganz nach oben zu klettern?

5. February 2011

Karriereleiteter

Ein beziehungsorientierter Führungsstil, ausgerichtet auf Teamwork und Konsens, sowie eine gelingende Integration von Arbeits- und Familierollen,  führt „typisch weiblich“ zum Erfolg – für die Managerin selbst, aber auch ganz besonders für das Unternehmen.

Eine aktuelle Studie befragte 62 Frauen aus verschiedenen Kulturen, die zwei Dinge gemeinsam haben:  Sie haben Familie und sie haben es in großen Unternehmen bis ganz nach oben geschafft. Die Autorinnen der Studie kamen nach Auswertung der Interviews zu dem Schluss: Diese Frauen machen so einiges anders – anders als andere Frauen und anders als die Männer!

Um trotz ihres Zeit und Kraft fordernden Top Level Management Jobs auch noch ein zufriedenstellendes Familienleben organisieren zu können, befleissigen sich diese außergewöhnlichen Frauen einer Stratgie der Integration von Arbeits- und Familienrollen statt sie bewusst getrennt zu halten, wie es ansonsten bei Führungskräften meist üblich ist.

So ist es für die Top Level Mütter ganz wesentlich, sich ihren begrenzten Vorrat an Zeit zwischen Arbeit und Familie besser nutzbar zu machen. Dies kann auf vielerlei Weise geschehen. Einerseits sind alle diese Frauen selbstverständlich höchst effiziente Multitaksing-Expertinnen, anderseits haben sie auch den Mut zum Ungewöhnlichen. So nehmen sie ihre Kinder mit auf Business Trips und manchmal sogar überhaupt mit auf den Arbeitsplatz. Schreibtischarbeit erledigen sie oft von zu Hause und verlegen diese „Homeworking“-Zeiten dann meist auf den Abend, wenn die Kinder bereits zu Bett gebracht wurden.  Arbeitsbezogene Essenseinladungen werden dementsprechend hingegen eher als Mittags- denn als Abendtermine organisiert.

Um ein optimales Zeitmanagement hinzubekommen, sind es die weiblichen Führungskräfte gewohnt, sich ganz klare Ziele und Prioritäten sowohl für ihr Arbeits- als auch für ihr Familienleben zu setzen, die ihr Verhalten vorgeben und sie keine Zeit mit Unwesentlichem verlieren lassen. Dazu gehört auch das Outsourcing  von bestimmten Tätigkeiten an bezahlte Helfer, aber auch an Verwandte und Partner.  Hierbei lautet eine goldene Regel:  Alle Dinge, die nicht direktes Zeit-Verbringen mit der Familie beinhalten, also Tätigkeiten wie Einkaufen oder Putzen, werden „nach außen vergeben“. Und auch, wenn es diese Mütter aufgrund ihres Managementjobs nicht schaffen, ihre Kinder vollständig selbst zu betreuen, ist das kein Drama. Wichtig ist es ihnen aber auf jeden Fall, das Leben der Kinder gut genug zu organisieren, dass es ihnen an nichts fehlt. Abgesehen davon beteiligen sich an der Kinderbetreuung  die Partner der Frauen mit großem Engagement und oft auch andere Verwandte, zu denen die Kinder eine gute Beziehung hergestellt haben. Die Mutter selbst is aber jedenfalls bei allen wichtigen Ereignissen im Leben der Kinder dabei, wozu Schul- oder Sportevents zählen, aber z.B. auch das tägliche gemeinsame Abendessen im Kreise der Familie. Ist die Executive-Mama aber trotzdem mal verhindert, so kompensiert sie ihre Abwesenheit zumindest durch häufiges und ausführliches Telefonieren mit den Kindern, oder lässt sich sogar die Hausaufgaben der Kinder per Fax oder Computer schicken und sendet sie dann verbessert zurück.

Wie bereits mehrmals angeklungen, ist bei dieser Lebensweise einer jedenfalls unerlässlich: Ein Partner, der mitmacht und unterstützt. Mit einem typischen „Macho-Mann“ kann eine Top Level Management Mutter da nichts anfangen. Ihr Partner muss hilfsbereit sein und gleichzeitig selbst seinen Mann stehen, muss selbstsicher und loyal sein und so seiner Frau auch eine emotionale Stütze bieten können. Die Partner müssen zudem gemeinsame Ziesetzungen haben und eine ausgeprägte Kommunikationskultur über das Ausverhandeln von Bedürfnissen und gegenseitigen Erwartungen. Außerdem ist die Einstellung beider Partner zum Thema „Mutterschaft“ hierbei ganz entscheidend: Weder die Frau selbst noch ihr Partner dürfen der Mutterrolle zu viel falschen Perfektionismus abverlangen. Superwoman existiert es nun mal nicht, und falls es sie wirklich gäbe, wäre sie schon lange einem Burnout erlegen. Mit diesem Wissen hat weder die Frau selbst zu viele Schuldgefühle,  „nicht genug da sein“ für ihre Familie, noch macht ihr Umfeld ihr deshalb Vorwürfe, eine „schlechte Mutter“ zu sein.  Im Gegenteil, die Arbeit wird – ähnlich wie bei männlichen Führungskräften – eher als Verbündeter der Familie gesehen denn als Feind, sie bringt ihr schließlich Geld und Wohlstand.

Zum Weiterlesen:

Women at the Top: Powerful Leaders Define Success as Work -Family in a Culture of Gender. Fanny M. Cheung, Diane F. Halpern, April 2010, American Psychologist

http://www.medianet.at/career/article/die-zahl-der-chefinnen-schwindet

http://www.wiwo.de/management-erfolg/warum-weibliche-fuehrungskräfte-den-firmenwert-steigern

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,druck-706650,00.html

Schluss mit ewigem Aufschieben

4. August 2009

Aufschieberitis, ade! Mit Silvester
begrüßen wir tausend gute Vorsätze
und Ziele fürs neue Jahr. Diese aber auch
umzusetzen, ist nicht immer leicht© M27

Wie Sie die Ziele umsetzen, die Sie sich für 2008 vorgenommen haben.
Johanna Jenner

Wien. „Ich warte, bis ich in der richtigen Stimmung bin“ und „Ich fange morgen damit an“, oder „Ich muss erst andere Sachen erledigen“. Die Ausreden kommen Ihnen bekannt vor? Dann kommt Ihnen vermutlich auch das modifizierte Sprichwort sehr entgegen: Was ich heute könnte besorgen, das verschiebe ich lieber morgen. Dürfen wir bekanntmachen: „Aufschieberitis“ – dieser „Krankheitserreger“ hat sich dann wohl auch in Ihrem Leben breit gemacht. Wie wir den Schlendrian schleunigst wieder loswerden und wie wir den Jahreswechsel als Zeit der Veränderung und Zeit der neuen Vorsätze nutzen können, verrät Karriere-Coach Ursula della Schiava-Winkler.

Mit neuen Zielen ins Jahr

Der Jahreswechsel setzt viel Kraft und Energie für neue Dinge frei. Wir lassen das alte Jahr Revue passieren und erkennen Optimierungspotenzial für das neue Jahr, das in Neujahrs-Vorsätze mündet. Gut so. Denn „Erfolg hat nur der, der mehr als nur an heute denkt, sich Ziele setzt und sich gleichzeitig auch Zeit für Veränderungen gibt“, so Ursula Schiava-Winkler. Doch allein ein paar Vorsätze zu fassen, ist zu wenig. Denn erstmal ist es wichtig, den Unterschied zwischen Vorsätzen und Zielen zu formulieren. „Ziele haben eine höhere Zugkraft als Vorsätze und sind objektiv messbar nach Inhalt, Ausmaß und Zeitbezug. Wir können Sie damit konkretisieren und letztlich auch überprüfen“, erklärt Schiava-Winkler.

Wie können wir aber die neuen Ziele erreichen? „Jedes Ziel beginnt mit einem Wunsch. Dieser muss so stark sein, dass alleine die Verwirklichung vorantreibt. Hart gesagt, sind alle Ziele, die dem nicht entsprechen, nicht stark genug auch umgesetzt zu werden“, so Schiava-Winkler. Das beste Mittel gegen Schlendrian, Aufschieberitis & Co. ist einerseits die Zugkraft eines Zieles, die im Gegenzug den Schlendrian einbremst. Andererseits helfen Visualisierungen dabei, das eigene Ziel immer wieder vor unseren Augen zu sehen. Ziele erreichen bedeutet aber zuerst, Ziele richtig zu formulieren. Wie das geht, erklärt Ursula della Schiava-Winkler so: „Ziele sollten herausfordernd, positiv, überprüfbar, attraktiv, realistisch und mit einem Realisierungstermin formuliert werden. Am besten nach der SMART-Formel.“ (Siehe Info-Kasten).

Goodbye, Aufschieberitis!

„Die lange Bank ist des Teufels liebstes Möbelstück“. Wie lässt sich Aufschieberitis austreiben? Schiava-Winkler rät: „Mit der Strategie der kleinen Schritte: realistisch bleiben, nicht zu viel auf einmal verändern wollen, gut erreichbare Zwischenziele stecken, sich für jeden kleinen Teilerfolg belohnen. Das sind wichtige Motivationsfaktoren und das Geheimnis derjenigen, die ihr Ziel erreichen.“ (Johanna Jenner)

Querdenken

7. May 2009

Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download:
Querdenken


FOCUS UND ZIEL:
Unsere Organisationen befinden sich im Um- und Aufbruch. Große Change- und Transformationsprojekte stehen an. Fast alle Bereiche der Gesellschaft, der Organisationswelten und der persönlichen Lebensgestaltung sind betroffen. Neben einer Vielzahl von Analysen gibt es viele Visionen und Ideen zur Gestaltung dieser Veränderungsprozesse. Es liegt nun an Initiativen, Projektgruppen und einzelnen VordenkerInnen, wesentliche neue Impulse durch Querdenken zu setzen.

Neuerungen sind immer das zielorientierte Zusammenspiel von besonderer Leistungsfähigkeit und höchster Leistungsbereitschaft, von fachlicher Kompetenz und – gerade heute – innovativen Denkprozessen. Innovationen bringen Ertrag und sichern die Zukunft des Unternehmens. Die Ideen von heute sind dabei die gewinnbringenden Produkte von morgen. Ideen gibt es heute mehr denn je, die Schwierigkeit ist es, die richtigen Ideen zur richtigen Zeit zu finden.

NUTZEN:
Informieren Sie sich über innovative Konzepte, Trends und Tendenzen und erläutern und diskutieren Sie Ihre Ideen und Anregungen zur Gestaltung der zukünftigen Gesellschaft!

ZIELGRUPPE:
Hier treffen sich – im Diskurs Führungskräfte, kreative Sozialwissenschaftler, Initiatoren von Initiativen und (Modell-)projekten und engagierte Nachwuchsdenker und natürlich viele Mitdenker, die Visionen und mögliche Wege in die Zukunft vorstellen und gemeinsam erörtern. Alle Führungskräfte, die innovative Ideen für Ihr Unternehmen suchen und umsetzen möchten.

INHALTE:
Managementansätze haben sich geschichtlich entwickelt. Das Management von heute ist getrieben von Entscheidungen, die ungewiss sind und basiert auf dem Maßstab von Unterscheidungen. Individuelle Wirklichkeitskonstruktionen, Handlungslogiken und Entscheidungslogiken sind zu berücksichtigen um künftig Mitarbeiter zu führen. Führen und leiten mit Visionen sind die Triebfedern für Unternehmen. Oft sind die Visionen leider vom Tagesgeschehen verschüttet, nicht ausreichend ausformuliert oder nicht kommuniziert – und können deshalb ihre Funktion in der Ausrichtung des Unternehmens nicht erfüllen. Es gilt „Querzudenken“ und zu kreativen neuen Lösungen zu kommen. In diesem Seminar definieren Sie die für Ihr Unternehmen/ Ihre Abteilung richtigen Ideenfelder. Sie blicken dabei weit über den Tellerrand hinaus und in die Zukunft hinein. Sie lernen, Kreativität gezielt einzusetzen und aus Ideen Projekte zu generieren und zu managen. Das Ergebnis: neue Ideen, neue Produkte, neue Leistungen, neues Denken. Der Eigeninitiative und Selbstorganisation wird Raum gegeben, ein intensiver Gedankenaustausch ist garantiert.

Effizientes Infragestellen der eigenen Denkmuster :

  • Bisherige Muster in Fragestellen
  • In Alternativen Denken
  • Denken, lernen, vergessen

Paradigmenwechsel in der Führung:

  • Ziele, Energien, Ambivalenzen und Potenziale nützen
  • Kraft des Wandels für Veränderungen
  • Feedbackloops
  • Gegenseitige Nutzung von Verschiedensartigkeit durch Kopplung und Austausch

Radikale Innovationen denken und leben :

  • Gegenseitige Nutzung von Verschiedenem, das Bisherige“, „den Übergang“ und „das Neue“ , Denken in Modellen,
  • Denken in vernetzten Strukturen, Denken in dynamischen Zeitgestalten, indirekte Wirkungen, zeitverzögerte Wirkungen,
  • Rückkoppelungen von den Wirkungen auf die Ursache(n),ganze Netzwerke von Wirkungen.
  • Ergebnisszenarien, Innovationsbrücken

TERMINE WIEN:

Mo, 27.08. / Di, 28.08.12

Mo, 20.02. / Di. 21.02.12

jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

ZUR ANMELDUNG

KOSTEN:
Für das Modul betragen € 700,– exkl. Ust, exkl. Spesen pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagsatz.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

 



Ziele erreichen

16. April 2009

Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download:
Ziele erreichen


FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

  •  Mit Gewissenhaftigkeit im Sinne von Detailgenauigkeit oder Verbindlichkeit erreichen Sie umsetzungsorientiertes Handeln. Selbstdisziplin und eine Portion Handlungssicherheit gehören dazu.
  •  Handlungsorientierte Personen kommen nach einer Entscheidung immer direkt zu einer Aktivität. Im Gegensatz dazu gibt es lageorientierte Personen, die sich eben mit der gegenwärtigen Lage und nicht mit dem Ziel auseinandersetzen.
  • Gerade bei komplexeren Projekten ist Handlungsorientierung der Stein zum Erfolg. Arbeitstechniken, Konzeptionsstärke und Zielformulierungen tun ein weiteres dazu.
  • Es ist unumstritten, dass ein an Zielen orientiertes Handeln effizienter und in der Regel auch erfolgreicher ist, als ein Handeln auf gut Glück oder ein bloßes Reagieren auf die Umstände. Das Planen und Vereinbaren von Zielen kostet aber Zeit und belastet damit das Tagesgeschäft, sodass die Planung von Zielen oft zu kurz kommt.

NUTZEN:
Sie lernen, wie Sie Ihre Ziele so formulieren, sodass Sie sie gut erreichen können. Sie werden den optimalen Weg zur Zielerreichung definieren und gut einhalten können. Wer nicht weiß, wohin er will, darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt.

ZIELGRUPPE:
Personen, die ihr Handeln durch Zielsetzung effizienter und erfolgreicher gestalten wollen.

INHALTE:
Sich Ziele zu stecken, ergibt automatisch, dass auch die richtigen Maßnahmen ergriffen werden können, um die Ziele zu erreichen. Jeder kann sodann das Erreichte mit dem Erstrebten vergleichen. Ziele sind daher Maßstäbe an denen Ergebnisse gemessen werden. In Zielvereinbarungen geht es um den gewählten Weg, ums Engagement und den Einsatz von Ressourcen und die Kenntnis wofür man arbeitet und woran man sich messen kann. Zielvereinbarung bieten eine gute Grundlage für eine objektive Leistungsbeurteilung und Konkretisieren die eigenen gesetzten Ziele und Aufgaben.

Zielvereinbarungen werden in Zielvereinbarungsgesprächen abgeschlossen. Diese erfolgen entweder für sich selbst oder zwischen den Arbeitsgruppen und ihrem unmittelbaren Vorgesetzten, ab Teamleiterebene in Form von Einzelgesprächen. Bei der Formulierung der Ziele können ggf. Zuständigkeiten bzw. Zuordnungen von bestimmten Aufgaben zu einzelnen Personen festgehalten werden.

Ziele setzen:
• Ziele im abgelaufenen Jahr, ein Rückblick
• Zielvorschläge und Messbarkeit für sich selbst festlegen.
• Das Wissen, wohin man will

Ziele vereinbaren:
• Anforderung, Vorteile oder Nachteile einer Zielvereinbarung
• Eindeutigkeit, Notwendigkeit, Nützlichkeit, Erreichbarkeit, Angemessenheit, Bekanntheit
• Wege der Zielerreichung, optimale Planung unter Berücksichtigung der Zeitressourcen und die Meilensteine
• Engagement, Einsatz, Motivation und Nutzen

Ziele kontrollieren bzw. sanktionieren:
• Was ist erreicht worden?
• Zielabweichungen herausarbeiten
• Was war gut? Was war schlecht? Was lernen wir daraus?


TERMINE:

WIEN: FR, 30.12.11, Fr, 28.01.12, 24.02.12, FR. 22.06.12

jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

SALZBURG: DI, 10.01.12, DI, 21.08.12

jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

LINZ: , MO, 24.09.12, Mo, 10.12.12
jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

Interne Termine auf Anfrage.

ZUR ANMELDUNG

KOSTEN:
Die Kosten pro Seminar betragen Euro 350,- exkl. Mwst. und exkl. Spesen pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagsatz.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

 



Einfach zum Nachlesen