Schlagwort: Intelligenz

  • Mindfulness- Klarheit durch Achtsamkeit

    Mindfulness- Klarheit durch Achtsamkeit

    Bei Achtsamkeit sehen wir die Dinge klar differenziert und entdecken mögliche Verzerrungen. Wir werden uns bewusst, hören auf uns und schaden damit und dadurch auch anderen weniger. Es wächst durch den Umgang mit uns und anderen das Mitgefühl und das Verständnis für Unterschiede, für Interessen, für Bedürfnisse. Beobachten, fühlen, entschleunigen führt zur Offenheit und zu innerem Gleichgewicht.

    Beginnend im eigenen gelangen wir durch Loslassen in einen entspannten Modus. Wir erkennen, wie Emotionen, Impulse, Gedanken und Ideen in unserem Körper und Geist entstehen, aufsteigen und wieder verschwinden und manche auch wiederkehren und uns fesseln. Wohlwollen, aktives Zuhören und positive Sprache ermöglicht Güte und schafft Perspektive. Muster, die als Gewohnheiten nicht gut für uns sind, Wertungen, Entwertungen und Erwartungen und Zuschreibungen fallen weg und lenken den Blick auf den Fokus, das Wichtige. Innehalten bringt uns die Möglichkeit zur Reflexion und zum Lernen. Das Dringlichste ist nicht das Wesentlichste. Unwichtiges geht verloren und verbraucht daher keine Energie. Wir gehen in diesem Sinne sehr ressourcenschonend mit uns um und kommen zur Ruhe. In dieser Zentriertheit finden Herz und Verstand, Fühlen, Handeln und Denken zueinander und beflügeln sich. Ruhe und fokussierte Zeit gewinnen Überhand.

    Durch dieses tiefe Verstehen, ist unser Weitblick geöffnet, unser Blick durch das Herz unterstützt und wir strahlen förmlich klar. Es geht darum dem Augenblick mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Im Augenblick präsent sein, Gelassenheit zu entwickeln und den Augenblick genießen. Im Hier und Jetzt. Wir geben Impulse ohne etwas zu erwarten und gleichzeitig strömt die Kraft, die die Umsetzung einleitet. Indem wir tief hinhören schaffen wir eine ruhige und aufnahmebereite Atmosphäre und Verbundenheit, in der Arbeit genauso wie im Privatleben. Es gilt den Siegel der Neutralität und Authentizität der in sich ruhenden eigenen Resonanz zu leben. Neben Bewegungsfreiheit, Freiheit für Gedanken und Aufmerksamkeit werden Ruhe, Privatsphäre und Entspannung zum größten Luxus.

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  • Wie treffsicher sind Eignungstest?

    Laut einer Studie des Harvardbusinessjournals nutzen nur 8% der befragten Klein und Mittelbetriebe und 13% der betragten Großbetriebe Eignungstests. Demgegenüber steht die höchste Trefferquote bei Eignungstest, die sowohl die Intelligenz als auch die Persönlichkeit testen. Als Bedenken gegen die Testungen wird vermutet, dass die Bewerber abgeschreckt werden und vor allem die Komplexität nicht erfasst wird, viele fühlen sich auch mit den Testergebnissen alleine gelassen und die Interpretationsmöglichkeiten fehlen.

    Als häufigst angewandtes Verfahren zur Personalsuche wird das unstrukturierte Interview mit 70% bei den KMU-betrieben und mit 58% bei den Großunternehmen genannt – diametral dazu die Trefferquote von 4%. Ein strukturiertes Interview, das zu 30% KMU Personaler und zu 42% Personaler aus Großbetrieben anwenden, bringt einen Erfolg von 25%

    Das weitere Ranking
    Probearbeit wird bei 26% der KMU und 42% im Großunternehmenssektor angewandt und bringt einen Erfolg von 29%. Fachwissentests ergeben eine Trefferquote von 23%, werden ebenso wenig wie Eignungstest (nur zu 9%/13%) angewandt. 14% der Kleinunternehmen verwenden Assessment zur Rekrutierung, 21% der Großunternehmen und erhalten dadurch 20% Erfolg.

    Daraus ist zu ersehen, dass das bewährteste Instrument das Bauchgefühl ist und damit auch die Gefahr der Fehlbesetzung droht. Wesentlich wäre eine Kombination von Auswahl verfahren, um die Kosten und Risken zu minimieren.

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