Autor: admin

  • In inspirierenden Räumen mobil und flexibel arbeiten – Die Herausforderungen für HR in der neuen Welt des Arbeitens

    In inspirierenden Räumen mobil und flexibel arbeiten – Die Herausforderungen für HR in der neuen Welt des Arbeitens

    New Way of Working Microsoft Netherlands External Customer Ready

    Worlds of Work Report RSM 2008

    Motivierte Mitarbeiter und gleichzeitig Raumkostenersparnisse von über 30 % und satte Produktivitätssteigerungen. – Wie soll das funktionieren? – In „The New World of Work“ im Bürogebäude von Microsoft Amsterdam ist das bereits Realität. Das Prinzip: Jeder arbeitet wo er will und wann er will. Mit völlig neuen Konzepten für inspirierende Räume, Ruhezonen zum entspannen, Kommunikationsbereiche und moderne Technologien für virtuelle Zusammenarbeit entstehen neue Formen der Wissensarbeit und Arbeitstypen. Obwohl sich das Rad in Wissensorganisationen immer schneller dreht fließt am Ende des Tages doch wieder alles zusammen.

    Bis es so weit ist, gibt es für HR zahlreiche Herausforderungen. In diesem Veränderungsprozess, weg von festen Strukturen und Arbeitsanweisungen hin zu Transparenz, Vertrauen und Eigenverantwortung, gibt es viele Hürden, die gemeinsam mit Führungskräften und MitarbeiterInnen zu bewältigen sind.

    Martin Spona, Business Development Manager bei Microsoft, gab Einblicke über neue Formen der Wissensarbeit und die Erfolgsgeschichte des neuen Bürogebäudes von Microsoft Amsterdam „The New World of Work“.

    Referenten:

    Dipl.-Ing. Martin Spona ist Business Development Manager bei Microsoft Österreich und beratet Unternehmen und Partner bei der Umsetzung des Konzeptes „The New World of Work“.

    Die Veranstaltung  im Rahmen des OEAGG

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  • Geldstudie 2010

    Geldstudie 2010

    Für Urlaub, Wohnen und Bildung wollen die ÖsterreicherInnen im neuen Jahr deutlich mehr Geld ausgeben.

    Die Angst vor finanziellen Engpässen infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise haben die ÖsterreicherInnen offenbar überwunden. Denn für das neue Jahr ist der Einsparungswille wesentlich schwächer ausgeprägt als noch vor einem Jahr. Insgesamt wollen die ÖsterreicherInnen 2010 finanziellen Abenteuern aus dem Weg gehen und ihre Ausgaben in hohem Maße konstant halten. Das geht aus der neuen Generali-Geldstudie hervor. Jeweils zum Jahresende erhebt die Generali durch ein Marktforschungsinstitut, in welchen Bereichen die Bevölkerung niedrigere, gleich hohe oder höhere Geldausgaben plant.

    Fast jeder fünfte Österreicher (18 %) will sich 2010 einen teureren Urlaub leisten, während sich im Vorjahr noch ein Viertel der befragten Personen bei den Urlaubskosten einbremsen wollte. Hoch im Kurs stehen Investitionen fürs Wohnen. 15 % planen zum Start des neuen Jahrzehnts höhere Anschaffungen für die eigenen vier Wände. Sehr wichtig ist den ÖsterreicherInnen auch eine profunde Aus- und Weiterbildung. Ebenfalls 15 % wollen für eine bessere Qualifikation tiefer in die eigene Tasche greifen – offenbar, um die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu optimieren.

    Beim Autofahren wird wieder weniger eingespart

    Am stärksten gesunken ist die Bereitschaft für Einsparungen beim Thema Auto. Wollten im Vorjahr noch 21 % ihre Ausgaben für den fahrbaren Untersatz senken, so sind es für 2010 nur noch 10 %. Auch für Mode und Bekleidung sitzt das „Geldbörserl“ wieder deutlich lockerer, denn hier nahm der Sparwille von 22 % auf 11 % der Befragten ab.

    Keine Experimente, sondern konstante Geldausgaben wie nie zuvor

    Insgesamt wollen die Österreicherinnen 2010 bei ihren Geldausgaben auf große Schwankungen verzichten. Seit dem Start der Generali-Geldstudie 2004 deklarierten sie sich noch nie so konstant.

    Am stärksten ist das Beibehalten des Status quo bei den Ausgaben für die persönliche Vorsorge ausgeprägt. Extrem hohe 89 % wollen für ihre Altersvorsorge gleich viel ausgeben wie im Vorjahr, 87 % für ihre Pflegevorsorge und 86 % für die private Gesundheitsvorsorge.

    „Kampf der Geschlechter“ nur bei Auto und Hobbys

    Herr und Frau Österreicher sind sich in finanziellen Angelegenheiten weitestgehend einig. Nur beim Auto und bei den Hobbys treten stärkere geschlechtsspezifische Unterschiede zutage – was nicht wirklich überrascht. Für sein „Lieblingsspielzeug“ Auto will „Mann“ sich um 10 % höhere Ausgaben leisten, während Frauen nur zu 6 % damit einverstanden sind. Ähnliches gilt für Hobbys: Das „Kind im Mann“ will 2010 für die Freizeitgestaltung um 13 % mehr auf den Tisch legen, während dies nur 9 % der Frauen vorhaben.

    Junge ÖsterreicherInnen: Mehrausgaben für „Klamotten“, aber auch fürs Sparen

    Grundsätzlich großzügiger gehen auch 2010 die jungen ÖsterreicherInnen 2010 mit ihren Finanzen um. Ein Viertel der befragten Personen in der Altergruppe der 18- bis 29-Jährigen wollen für den Urlaub mehr Geld ausgeben (Gesamtbevölkerung: 18 %). Fürs Autofahren stocken mit 15 % – im Vergleich zur Gesamtbevölkerung – sogar fast doppelt so viele junge Österreicher ihr Budget auf – ganz genauso verhält es sich mit Bekleidung.

    Andererseits ist den jungen Menschen auch die Wichtigkeit des Sparens für später sehr stark bewusst. Wollen nur 13 % der Gesamtbevölkerung mehr Geld auf die Seite legen, so sind es bei den 18- bis 29-Jährigen mit 26 % mehr als doppelt so viele.

    Mehrausgaben – Gesamtbevölkerung

    Dafür planen die ÖsterreicherInnen 2010 mehr auszugeben als 2009:
    für Urlaub: 18 % der befragten ÖsterreicherInnen
    Wohnen 15 %
    Aus-/Weiterbildung 15 %
    Wohlbefinden/Sport 13 %
    Sparen für später 13 %
    Private Gesundheitsvorsorge 11 %
    Freizeit/Hobbys 11 %
    Geschenke 9 %
    Nahrungsmittel/Getränke 8 %
    Auto/Mobilität 8 %
    Mode/Bekleidung 8 %
    Altersvorsorge 5 %

    Einsparungen – Gesamtbevölkerung

    Dafür planen die ÖsterreicherInnen 2010 weniger auszugeben als 2009:
    für Urlaub: 16 % der befragten ÖsterreicherInnen
    Mode/Bekleidung 11 %
    Telefon/Internet 11 %
    Auto/Mobilität 10 %
    Tabakwaren 10 %
    Alkohol 9 %
    Geschenke 9 %
    Freizeit/Hobbys 8 %
    Soziales/Spenden 8 %
    Glücksspiel 7 %
    Wohnen 7 %
    Wohlbefinden/Sport 6 %

    Mehrausgaben – unter 30-Jährige

    Dafür planen die unter 30-Jährigen 2010 mehr Geld auszugeben als 2009:
    Sparen für später 27 %
    Aus-/Weiterbildung 26 %
    Urlaub 25 %
    Wohnen 24 %
    Wohlbefinden/Sport 22 %
    Freizeit/Hobbys 18 %
    Auto/Mobilität 15 %
    Mode/Bekleidung 15 %
    Geschenke 11 %
    Nahrungsmittel/Getränke 11 %
    Private Gesundheitsvorsorge 10 %
    Altersvorsorge 9 %

    Einsparungen – unter 30-Jährige

    Dafür planen die unter 30-Jährigen 2010 weniger Geld auszugeben als 2009:
    Urlaub 20 %
    Tabakwaren 16 %
    Telefon/Internet 13 %
    Alkohol 13 %
    Mode/Bekleidung 13 %
    Auto/Mobilität 12 %
    Geschenke 11 %
    Glücksspiel 10 %
    Soziales/Spenden 8 %
    Freizeit/Hobbys 6 %
    Nahrungsmittel/Getränke 6 %
    Freizeit/Hobbys 6 %

    Quelle: Generali Gruppe Österreich

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  • Ohne Spaß bei der Wissensarbeit gibt es keine neue Ideen

    Wissensarbeit, Kreativität. Jede Form der Wissensarbeit ist immer kreativ. Experten schätzen, auch wenn bei der Aufgabenerfüllung noch so viele IT-gestützte Werkzeuge verwendet werden, den Anteil der Kreativität für die Lösung von Aufgabenstellungen auf durchschnittlich 30 %. Wer hier keinen Spaß bei der Wissensarbeit hat, wird in der Hamsterradfalle der monotonen Abarbeitung von Informationsbergen stecken bleiben. Spaß im Team und mit der eigenen Arbeit schafft eine positive Atmosphäre in der neue Ideen und Gedanken erst entstehen können.

    Die Komplexität für die Lösung von Aufgaben in einer vernetzten Wirtschaftswelt ist extrem hoch und nimmt stetig zu. Aus dieser Perspektive ist es geradezu notwendig, mit dem Rohstoff Wissen „spielerisch“ umzugehen. Wissen muss fließen können, wenn am Ende des Tages Innovationen und Lösungen für komplexe Probleme entstehen sollen. Dieser spielerische Umgang erfordert kreative Räume in Unternehmen, die Inspiration, Lachen, miteinander Dialoge führen auch zulassen. Ein lustiges Video zwischendurch kann mehr inspirieren, als die trockene Lektüre von Fachpublikationen. Ebenso haben die Erfahrungen in Marketingabteilungen gezeigt, dass mit lustigen Spielen (z.B. Innovationsspielen) zwischendurch, schon bessere Ideen entstanden sind, als in „normalen“ Business-Meetings.

    Mit einem spielerischen Umgang mit Wissen in einer Organisation ist die Motivation der Mitarbeiter eng verknüpft. Nur motivierte Mitarbeiter geben Ihr Wissen weiter. Je erfolgreicher diese sind, desto mehr sind Sie auch dazu bereit. Frei von Ängsten einen Wissensvorsprung zu verlieren. Die Weitergabe und der Austausch von Wissen kann mit Anreizsystemen – egal ob materiell oder immateriell – verknüpft werden, hat aber seine Grenzen. Die beste Motivation für eine Wissensorganisation ist immer noch die intrinsische Motivation der Wissensmanager selbst. Die Freude zum Objekt „Wissen“ selbst inspiriert, bringt Energie und zieht mit der eigenen Begeisterung andere in den Bann geteiltes Wissen weiter zu entwickeln.

    Autor Manfred della Schiava

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  • Nur wenige sind mit Leib und Seele dabei, gehören Sie dazu?

    produktiv, Leistungsmotiv, KOntaktmotiv, KompetenzmotivAls zentraler Erfolgsfaktoren gelten meiner Meinung nach die intrinsische Motivation in der Arbeit. Nach Heckhausen gilt eine Handlung als intrinsisch motiviert, wenn Mittel(Handlung) und Zweck (Handlungsziel) thematisch übereinstimmt. Damit definiert Heckhausen die Übereinstimmung von Weg und Ziel, das heißt die Arbeit macht Spaß, weil die Lösungen und der Weg und das Thema interessant sind.

    Motive werden in verschiedene „Arten“ unterschieden, hauptsächlich spricht man von primären (physiologisch) und sekundären (gelernt) sowie von extrinsischen und intrinsischen Motiven. Primäre Motive sind von Geburt an vorhanden (z.B. Hunger, Durst), während die sekundären Motive eine Ableitung der primären darstellen und über das ganze Leben erlernt werden und sich ändern. Intrinsische Motive finden ihre Zufriedenstellung in der Arbeit selbst, d.h. je mehr eine Person Freude an einer bestimmten Verrichtung hat, desto produktiver ist sie. Die extrinsischen Motive können und werden nicht durch die Tätigkeit selbst befriedigt, vielmehr sind die Begleitumstände einer Tätigkeit diejenigen, die diese Art von Motiven entscheidend zufrieden stellen. In der Deutung von Motiven kann die Wirksamkeit sowohl auf einer unbewussten, als auch auf einer bewussten Ebene erfolgen. Aufgrund dessen werden sich diese subjektiven Werte bei einem Positiv – Empfinden als Ursache und Zielvorstellung widerspiegeln.

    „Allen Fortschritt verdanken wir den Unzufriedenen“ (Nietzsche)

    Bei einem Negativ- Empfinden ruft dies eine Abwehrreaktion hervor. Deshalb werden Motive immer wieder, aufgrund von Erfahrungen durch Erfolge oder Misserfolge, neu definiert. Damit ein Motiv zu einer zielgerichteten Handlung führt, muss neben einem inneren Spannungszustand (Ist- Zustand versus Soll-Zustand), dem Mangel, auch ein Anreiz der das vorhandene Motiv in Kraft setzt vorhanden sein. Wichtige Motive beim spaßvollen Arbeiten sind Leistungsmotiv, Kontaktmotiv, Kompetenzmotiv.

    Motivationsmodelle im Überblick
    – Erwartungs-Valenz-Modell von Vroom
    – Die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg, Herzberg unterscheidet Hygienebedürfnis und Motivationsbedürfnis
    – Maslow (Maslowsche Bedürfnispyramide)
    – Springer KÖNNEN; DÜRFEN WOLLEN
    – Jobcharacteristicsmodell Hackman und Oldman, Arbeit, Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmotivation
    – ERG Theorie von Alderfer

    Kombiniert mit dem Flowerleben, könnte Motivation und Spaß sich gut treffen.

    Flow bezeichnet im Wesentlichen ein holistisches, d.h. mehrere Komponenten umfassendes, Gefühl des völligen Aufgehens in einer Tätigkeit. Das Handeln wird als ein einheitliches „Fließen“ von einem Augenblick zum nächsten erlebt.

    Komponenten des Flows

    (1) Verschmelzen von Handlung und Bewusstsein: Die Person im Flow-Zustand ist sich nur der Handlung, nicht jedoch ihrer selbst als handelndes Subjekt bewusst. Ich und Handlung werden als Einheit erlebt. Der Kletterer fühlt sich als Teil des Felsens, der Schachspieler hat das Gefühl mit den Kräften auf dem Schachbrett eins zu werden.
    (2) Zentrierung der Aufmerksamkeit auf einen beschränkten Umweltausschnitt: Im Flow richtet sich die Aufmerksamkeit der Person ausschließlich auf die ausgeführte Tätigkeit. Andere Umweltreize gelangen kaum ins Bewusstsein. Die Aufmerksamkeit gilt nur der Gegenwart. Vergangenheit und Zukunft gibt es im Flow nur in sehr begrenztem Ausmaß.
    (3) Selbstvergessenheit: Im Zustand des Flow rücken Gedanken an die eigene Person völlig in den Hintergrund. Selbstzweifel, Sorgen, aber auch selbstwertsteigernde Kognitionen werden ausgeblendet. Gleichzeitig erhöht sich jedoch das Bewusstsein innerer, psychischer und körperlicher Vorgänge. Kletterer berichteten z. B. über eine verstärkte Wahrnehmung sonst unbewusster Muskelbewegungen. Selbstvergessenheit bedeutet daher nicht Verlust der Wahrnehmung innerer Vorgänge. Was im Flow in den Hintergrund rückt, ist vielmehr das Selbst als bewußt wahrgenommene Steuerungsinstanz.
    (4) Ausüben von Kontrolle über Handlung und Umwelt: Im Zustand des Flow denkt die Person nicht daran, dass ihr die Kontrolle über die gerade ausgeführte Tätigkeit entgleiten könnte. Vielmehr fühlt sie sich kraftvoll und leistungsfähig. Sie hat die Situation „im Griff“. (CSIKSZENTMIHALYI 1988b).

    Es liegt daher nahe anzunehmen, dass sich die Person im Zustand des Flow auf ihrem höchsten Leistungsniveau befindet. Es gilt aber auch nachfolgende Rahmenbedingungen im Unternehmen einzuhalten oder zu gestalten, damit sich Höchstleistung mit Spaß paaren kann:

    Die 16 Rahmenbedingungen für Spaß und Arbeit (Ursula della Schiava-Winkler)
    1. abwechslungsreiches Arbeiten
    2. Ganzheitlichkeit in der Aufgabenstellung
    3. Spaß macht das Arbeiten in der Gruppe
    4. Identitätsstiftende Arbeit
    5. Commitment mit Führung und Team
    6. Möglichkeit zur Selbstkoordination der Arbeit.
    7. Die eigenen Antreiber als Verstärker treffen
    8. Selbstbestimmung, Handlungs, Gestaltungs – und Entscheidungsfreiraum
    9. Lern- und Entwicklungsperspektiven
    10. Anforderungscharakter der Situation
    11. Ausgeglichene Motivatoren und Hygienefaktoren
    12. Grund- und Selbstbewertung der eigenen Tüchtigkeit
    13. Bestreben der Person, die eigenen Talente, Fähigkeiten und Potentiale so effektiv wie möglich einzusetzen
    14. Affekte des Stolzes
    15. Ergebnisorientierung und Belohnungsadäquates Führungs- und/oder Organisationsverhalten
    16. Atmosphäre, Stimmung und Enthusiasmus zu lassen

    Ziel muss bei der Arbeit mit Spaß muss es sein, die eigenen Antreiber kennen, diese als Verstärker zulassen und damit in der Arbeit aufgehen und Erfüllung zu finden.

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