Autor: Ursula della Schiava-Winkler
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Lernen mit allen Sinnen
Kreativ lernen. Nicht jedem fällt es leicht, nach lernfreien Jahren wieder viel Neues auf einmal aufzunehmen. Was tun? Das Wifi implementiert das Prinzip „Lena“.
„Sich selbstbestimmt weiterzuentwickeln wird zunehmend zu einer Schlüsselqualifikation“, sagt Michael Landertshammer, Leiter des Wirtschaftsförderungsinstituts (Wifi) Österreich. Auch eine vom Hernstein Institut 2008 durchgeführte Praxisforschung zum Lernverhalten von Führungskräften ergab: „Mitarbeiter sind aufgefordert, stärker als in der Vergangenheit Verantwortung für ihr eigenes Lernen zu übernehmen, ihre eigene Kompetenzbiografie bewusst zu gestalten und Sorge dafür zu tragen, dass ihre Attraktivität für den Arbeitsmarkt erhalten bleibt.“
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In inspirierenden Räumen mobil und flexibel arbeiten – Die Herausforderungen für HR in der neuen Welt des Arbeitens
New Way of Working Microsoft Netherlands External Customer Ready
Worlds of Work Report RSM 2008
Motivierte Mitarbeiter und gleichzeitig Raumkostenersparnisse von über 30 % und satte Produktivitätssteigerungen. – Wie soll das funktionieren? – In „The New World of Work“ im Bürogebäude von Microsoft Amsterdam ist das bereits Realität. Das Prinzip: Jeder arbeitet wo er will und wann er will. Mit völlig neuen Konzepten für inspirierende Räume, Ruhezonen zum entspannen, Kommunikationsbereiche und moderne Technologien für virtuelle Zusammenarbeit entstehen neue Formen der Wissensarbeit und Arbeitstypen. Obwohl sich das Rad in Wissensorganisationen immer schneller dreht fließt am Ende des Tages doch wieder alles zusammen.
Bis es so weit ist, gibt es für HR zahlreiche Herausforderungen. In diesem Veränderungsprozess, weg von festen Strukturen und Arbeitsanweisungen hin zu Transparenz, Vertrauen und Eigenverantwortung, gibt es viele Hürden, die gemeinsam mit Führungskräften und MitarbeiterInnen zu bewältigen sind.
Martin Spona, Business Development Manager bei Microsoft, gab Einblicke über neue Formen der Wissensarbeit und die Erfolgsgeschichte des neuen Bürogebäudes von Microsoft Amsterdam „The New World of Work“.
Referenten:
Dipl.-Ing. Martin Spona ist Business Development Manager bei Microsoft Österreich und beratet Unternehmen und Partner bei der Umsetzung des Konzeptes „The New World of Work“.
Die Veranstaltung im Rahmen des OEAGG
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Geldstudie 2010
Für Urlaub, Wohnen und Bildung wollen die ÖsterreicherInnen im neuen Jahr deutlich mehr Geld ausgeben.
Die Angst vor finanziellen Engpässen infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise haben die ÖsterreicherInnen offenbar überwunden. Denn für das neue Jahr ist der Einsparungswille wesentlich schwächer ausgeprägt als noch vor einem Jahr. Insgesamt wollen die ÖsterreicherInnen 2010 finanziellen Abenteuern aus dem Weg gehen und ihre Ausgaben in hohem Maße konstant halten. Das geht aus der neuen Generali-Geldstudie hervor. Jeweils zum Jahresende erhebt die Generali durch ein Marktforschungsinstitut, in welchen Bereichen die Bevölkerung niedrigere, gleich hohe oder höhere Geldausgaben plant.
Fast jeder fünfte Österreicher (18 %) will sich 2010 einen teureren Urlaub leisten, während sich im Vorjahr noch ein Viertel der befragten Personen bei den Urlaubskosten einbremsen wollte. Hoch im Kurs stehen Investitionen fürs Wohnen. 15 % planen zum Start des neuen Jahrzehnts höhere Anschaffungen für die eigenen vier Wände. Sehr wichtig ist den ÖsterreicherInnen auch eine profunde Aus- und Weiterbildung. Ebenfalls 15 % wollen für eine bessere Qualifikation tiefer in die eigene Tasche greifen – offenbar, um die Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu optimieren.
Beim Autofahren wird wieder weniger eingespart
Am stärksten gesunken ist die Bereitschaft für Einsparungen beim Thema Auto. Wollten im Vorjahr noch 21 % ihre Ausgaben für den fahrbaren Untersatz senken, so sind es für 2010 nur noch 10 %. Auch für Mode und Bekleidung sitzt das „Geldbörserl“ wieder deutlich lockerer, denn hier nahm der Sparwille von 22 % auf 11 % der Befragten ab.
Keine Experimente, sondern konstante Geldausgaben wie nie zuvor
Insgesamt wollen die Österreicherinnen 2010 bei ihren Geldausgaben auf große Schwankungen verzichten. Seit dem Start der Generali-Geldstudie 2004 deklarierten sie sich noch nie so konstant.
Am stärksten ist das Beibehalten des Status quo bei den Ausgaben für die persönliche Vorsorge ausgeprägt. Extrem hohe 89 % wollen für ihre Altersvorsorge gleich viel ausgeben wie im Vorjahr, 87 % für ihre Pflegevorsorge und 86 % für die private Gesundheitsvorsorge.
„Kampf der Geschlechter“ nur bei Auto und Hobbys
Herr und Frau Österreicher sind sich in finanziellen Angelegenheiten weitestgehend einig. Nur beim Auto und bei den Hobbys treten stärkere geschlechtsspezifische Unterschiede zutage – was nicht wirklich überrascht. Für sein „Lieblingsspielzeug“ Auto will „Mann“ sich um 10 % höhere Ausgaben leisten, während Frauen nur zu 6 % damit einverstanden sind. Ähnliches gilt für Hobbys: Das „Kind im Mann“ will 2010 für die Freizeitgestaltung um 13 % mehr auf den Tisch legen, während dies nur 9 % der Frauen vorhaben.
Junge ÖsterreicherInnen: Mehrausgaben für „Klamotten“, aber auch fürs Sparen
Grundsätzlich großzügiger gehen auch 2010 die jungen ÖsterreicherInnen 2010 mit ihren Finanzen um. Ein Viertel der befragten Personen in der Altergruppe der 18- bis 29-Jährigen wollen für den Urlaub mehr Geld ausgeben (Gesamtbevölkerung: 18 %). Fürs Autofahren stocken mit 15 % – im Vergleich zur Gesamtbevölkerung – sogar fast doppelt so viele junge Österreicher ihr Budget auf – ganz genauso verhält es sich mit Bekleidung.
Andererseits ist den jungen Menschen auch die Wichtigkeit des Sparens für später sehr stark bewusst. Wollen nur 13 % der Gesamtbevölkerung mehr Geld auf die Seite legen, so sind es bei den 18- bis 29-Jährigen mit 26 % mehr als doppelt so viele.
Mehrausgaben – Gesamtbevölkerung
Dafür planen die ÖsterreicherInnen 2010 mehr auszugeben als 2009:
für Urlaub: 18 % der befragten ÖsterreicherInnen
Wohnen 15 %
Aus-/Weiterbildung 15 %
Wohlbefinden/Sport 13 %
Sparen für später 13 %
Private Gesundheitsvorsorge 11 %
Freizeit/Hobbys 11 %
Geschenke 9 %
Nahrungsmittel/Getränke 8 %
Auto/Mobilität 8 %
Mode/Bekleidung 8 %
Altersvorsorge 5 %Einsparungen – Gesamtbevölkerung
Dafür planen die ÖsterreicherInnen 2010 weniger auszugeben als 2009:
für Urlaub: 16 % der befragten ÖsterreicherInnen
Mode/Bekleidung 11 %
Telefon/Internet 11 %
Auto/Mobilität 10 %
Tabakwaren 10 %
Alkohol 9 %
Geschenke 9 %
Freizeit/Hobbys 8 %
Soziales/Spenden 8 %
Glücksspiel 7 %
Wohnen 7 %
Wohlbefinden/Sport 6 %Mehrausgaben – unter 30-Jährige
Dafür planen die unter 30-Jährigen 2010 mehr Geld auszugeben als 2009:
Sparen für später 27 %
Aus-/Weiterbildung 26 %
Urlaub 25 %
Wohnen 24 %
Wohlbefinden/Sport 22 %
Freizeit/Hobbys 18 %
Auto/Mobilität 15 %
Mode/Bekleidung 15 %
Geschenke 11 %
Nahrungsmittel/Getränke 11 %
Private Gesundheitsvorsorge 10 %
Altersvorsorge 9 %Einsparungen – unter 30-Jährige
Dafür planen die unter 30-Jährigen 2010 weniger Geld auszugeben als 2009:
Urlaub 20 %
Tabakwaren 16 %
Telefon/Internet 13 %
Alkohol 13 %
Mode/Bekleidung 13 %
Auto/Mobilität 12 %
Geschenke 11 %
Glücksspiel 10 %
Soziales/Spenden 8 %
Freizeit/Hobbys 6 %
Nahrungsmittel/Getränke 6 %
Freizeit/Hobbys 6 %Quelle: Generali Gruppe Österreich
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