Kategorie: leadershipskills4me

  • Mit neuer Führungsmethodik punkten

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    FOCUS UND ZIELE:

    Führen im digitalen Zeitalter verknüpft sich untrennbar mit Partizipation, Austausch, Offenheit, Flexibilität, Kollaboration und Vertrauen. Laut neuester McKinsey-Studie sind Führungskräfte, Mitarbeiter und Teams, die digital zusammenarbeiten, produktiver. Ihre Unternehmen profitieren davon, erzielen höhere Gewinnmargen; ihre Kundenbeziehungen und ihr Kundenfokus sind im Vordergrund. Vorreiter sind Unternehmen im Bereich IT, Medien, Dienstleistungen sowie Finanzen. Klassische Industrien wie die Versorger, Wasser, Öl und Gas, Maschinenbau und Logistik rangieren im Mittelfeld des Digitalisierungsrankings von McKinsey, während eher lokale Branchen wie Gesundheit, Bau und Landwirtschaft ebenso wie die öffentliche Verwaltung kaum digitalisiert waren.

    Die Geschwindigkeit, in der Neues ausgehandelt, entwickelt und auf den Weg gebracht werden kann, sichert die Zukunft der Organisation. Themen, Projekte und neue Ideen nutzen, um für die Organisation als Ganzes zu lernen: Projekte müssen als mehr verstanden werden, als nur ein Vehikel für besondere Organisationsaufgabenstellungen zu sein. Sie nehmen immer Einfluss auf die Organisation und können als Veränderungsmotor genutzt werden. Die Wirkung und die Bewegung, die sie erzeugen, gilt es zu verstehen, zu nutzen und für die Organisation und die Menschen als Spielraum nutzbar zu machen. Damit das mittlere Management sich bewegen kann, braucht es ein neues Verständnis von der Führungsrolle und wie sich seine Spielräume und Verantwortung verändern. Raum für Neues geben, gleichzeitig aber eine gewisse Stabilität und Sicherheit entfalten, heißt sich dem neuen Paradigma der Change-Readiness und NEW Leadership zu öffnen.

    NUTZEN:

    Als Führungskraft Überraschungen, Transformation und Dynamiken leicht und locker einzubringen ermöglicht ihrem Team sich gut ins Spiel zu bringen.

    ZIELGRUPPE:

    Eigentümer, Unternehmer, Führungskräfte, junge Manager auf dem Weg zur Führungskraft und Projektmitarbeiter, die Transformationsprozessein Unternehmen steuern oder agil arbeiten.

    INHALTE:

    • Neue Räume für den Austausch von Wissen, Leistungen und Waren, für Kommunikation und Zusammenarbeit eröffnen
      • Produktivitätspotenziale im Team ausschöpfen
      • Kompromisslos die eigenen Strukturen und Gesetzmäßigkeiten hinterfragen und neu gestalten
      • Veränderungen ermöglichen, zulassen und freudig auslösen
    • Neues Führungsverhalten erproben
      • besser, einfacher, ressourcenschonender und deutlich gemeinschaftlicher Zusammenarbeiten
      • Experimentierraum 101 neue Führungsmethoden, neue Führungshaltung mit der Möglichkeit einer neuen Vernetzung und neuem Führungsverständnis
      • Die Stränge der Veränderung technisch und neues Führungshandeln zusammen zu denken und in Angriff zu nehmen.
    • Neue Führungsmethodik erobern 
      • 3 RRR Relate, repeat, reframe . A3. Agile Techniken. Aktives Zuhören. Appreciative inquiry. Art of hosting. Blue Oceans. Blueboard. Briges managing transitions. Business Model Canvas. Businessmodelinnovation. Cirkel. Codefest. Der Raum. Design Thinking. Dialog. Divergentes Denken. Dynamic Facilitation. Divergentes Denken.  Electronic Performance Monitoring + KPI’s. Emergenten change als Reise. Entscheidungsfreudig. Change Journey. Fear. Fearless Journey. Feedback. Flow. Fluxchange. Freischwebende Aufmerksamkeit. Führen im iFlow. Groupthinking. Hackathons. Improvisation. Improvisationsfähigkeit. Informelle Strukturarbeit. Inklusion. Innovationszeit. Intuition. Iteration. Jobenlargement, Jobenrichment, Jobrotation. Just in Time. Kaban. Kaizen. Kapselung. Kata. Kill you darling. Koalition für den Wandel. Kollaboration. Kollegiale Beratung. Konsent. Konsultativer Einzelentscheid. Kotters leading Change. Kraftfeldanalyse. Kulturbeobachtung. Kulturwandel. Lean Management. Lean Production. Leitblanken. Letzte Meile.Living Goals und MbO. Lösungsoffenheit Mentoring. Musterbrüche. Netzwerkorganisation. No magic – Methode. Organisationsdesigns. Open space. Organisationshygin. Pairing. Partizipation. Präferenzdiagnostik. Radikale Transparenz. Rapid Prototyping. Proactioncafe. Raum geben. Recruitingchallenge. Ressonanz/Energie/ Essenz. Rollen statt Stellen. Salon. Storytelling. Scrum. Selbstorganisation. Selbststeuerung. Situationspotential nutzen. Shunkwork. Slack. Soziale Dichte. Spielerische Kinderlogik. Strukturelle Kopplung. Swingende Produktion. Takt. Tandemgespräche. Teamkomposition. Temenos. Transparenz. Theorie Y. Theorie U. Veränderungstemperaturmessung. Vertrauen. Veto. Virtuelle Authentizität. Virtuelle Dialogführung, der fokussierte Dialog, der transformierte Dialog. Virtuelle Moderation. Wahrnehmungsstränge Stereotypen, Muster, Paradigmen, Dogmen. Wertschätzung. Wertstromanalyse. World Cafe. Zirkuläre Fragetechnik.
    • Schnell lernen, offen, flexibel und rasch auf die Marktlage reagieren können
      • Vertrauensräume schaffen, aber wie?
      • Fehler in Kauf nehmen und rasch zu Lösungen kommen.
      • Statt alte Muster wie Macht, Hierarchie etc. aufrecht zu erhalten, Führung gestalten mit agilen, kollaborativen Methoden, gepaart mit kontinuierlichem Lernen und Halt- und Sicherheit-Geben in eigenverantwortlichen, kleinen flexiblen Einheiten und tragfähige Visionen und Strategien bei deutlich erhöhter Veränderungsgeschwindigkeit up to date halten.
    • Welches Organisationssetup passt für uns?
      • Flachere und organischere Hierarchien und agile Strategiemethodik anbieten.
      • Geschäftsmodelle überprüfen und Disruptionen finden.
      • Sich den Herausforderungen mit Energie stellen und Innovationen anregen.
      • Probehandeln der Organisation auf dem Weg zur Zukunftsfähigkeit.
    • Digitale Reife stärken
      Erhöhen Sie Ihren Digitalisierungsquotienten
      Digitale Führungspraxis

    Das Seminar wird mit einem halbtägigen Trendwalk durch die wichtigsten Trends und Zukunftsherausforderungen angereichert.

    TERMINE:

    Wien:

    Mo, 27.12./ Di, 28.12.21 jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

    Mo, 27.6./ Di, 28.6.22 jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

    Berlin:

    Mo, 30.5./ Di, 31.5.22 jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

    Mo, 7.11./ Di, 8.11.22 jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

    KOSTEN:

    Die Kosten für das Modul betragen € 990,– exkl. Mwst pro Teilnehmer in Österreich, in Deutschland € 1190,– exkl. Mwst oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

    Zur Anmeldung

    Weitere Informationen erhalten Sie von  Ursula della Schiava-Winkler per Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 sowie +43/664/1012768.

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  • Gut und sicher Mitarbeitergespräche führen

    Gut und sicher Mitarbeitergespräche führen

    Mitarbeitergespräche gehören zu den wichtigsten Führungsinstrumenten. Aber gerade sie bereiten vielen Führungskräften Probleme und frustrieren Mitarbeiter mehr als sie zur Motivation und Zufriedenheit beitragen. Aber nur schon einige wenige Regeln wie die folgenden tragen dazu bei, Mitarbeitergespräche erfolgreich, zielführend und motivierend zu gestalten.

    Nicht den Menschen, sondern die Leistung beurteilen Eine wichtige Grundregel für die Beurteilung lautet, dass nicht der Mensch beurteilt wird, sondern immer nur seine Leistung und sein Verhalten. Eine Beurteilung des Menschen steht weder dem Vorgesetzten noch dem Unternehmen zu. Die Beurteilung hat sich auf die Aspekte zu beschränken, für die ein Mitarbeiter eingestellt ist und entlöhnt wird. Dies muss auch im Gespräch zum Ausdruck kommen: „Sie arbeiten ungenau und unkonzentriert“ zielt pauschalisierend auf den Menschen, wogegen die Aussage „Ihre letzte Terminplanung enthielt leider einige Fehler, welche nach meinen Beobachtungen und Vermutungen die Folge von Unkonzentriertheit sein könnten. Wie sehen Sie das?“ die Sache betrifft und dem Mitarbeiter Raum für seine Sicht der Dinge lässt.

    Schon Kritik muss den Glauben an die Verbesserung enthalten Wenn dies gelingt, sind die Akzeptanz einer Kritik und die Chancen einer Leistungsverbesserung um vieles höher, da der damit zum Ausdruck kommende Glaube an die Fähigkeiten des Mitarbeiters und seine Bereitschaft zur Leistungsverbesserung auch den Ehrgeiz anspricht. Ist also beispielsweise die Termineinhaltung ein häufiges Problem, so ist die Aussage „Sie müssen sich bewusst sein, dass Ihre Terminverspätungen in der Spedition oft zu Stress führen. Da Sie aber auf Ihrem Gebiet ein routinierter Experte sind und ja auch die neue Software hervorragend beherrschen, sollten Sie diese Schwäche eigentlich problemlos beheben können“.

    Was ist veränderbar und was nicht Dies ist eine zentrale Überlegung, die wesentlich zu konstruktiven Beurteilungsgesprächen beiträgt. Nicht veränderbare Mängel können wegen fehlender Ausbildung bestehen (ohne Buchhaltungsgrundlagen kann eine Sekretärin sich auch in einfachen Buchungen nicht verbessern) oder durch stark ausgeprägte Persönlichkeitseigenschaften (ein eher chaotischer, sich auf das „big picture“ orientierender Mitarbeiter kann sehr kreativ sein, aber Detailfehler in Statistiken eher nicht zuverlässig feststellen). Veränderbarkeit und Einflussnahme müssen schon bei der Gesprächsvorbereitung analyisiert und nachher auch klar auseinandergehalten und kommuniziert werden.

    Humor kann Wunder bewirken Humor in einem Gespräch bewirkt viel. Man kann einen Sachverhalt von einer humoristischen Seite her angehen, zum Gesprächsthema ein lustiges Erlebnis schildern, eine Prise Selbstironie einbringen oder einer Situation als Ganzes überraschenden und unerwarteten Humor abgewinnen, indem man sie von einer weniger ernsten Seite betrachtet. Humor lockert auf, schafft Nähe, entkrampft festgefahrene Gesprächssituationen, baut Ängste ab und zeugt von Souveränität.

    Deshalb ist Humor ein starkes, wirksames und sehr empfehlenswertes Mittel für Mitarbeitergespräche – die Selbstironie kommt dabei übrigens besonders gut an und schafft starke Sympathien. Er sollte jedoch echt, der Situation und dem Mitarbeiter angepasst und dosiert eingesetzt werden. Zu vermeiden ist auch seichter, schwer verständlicher oder niveauloser Humor oder gar Zynismus, der auf Kosten anderer geht.

    Präzise und klar kommunizieren Es ist erstaunlich, wie vielen Menschen es schwerfällt, genau, präzise, klar und konkret zu sprechen und zu informieren. Dies verunsichert dann gerade in Mitarbeitergesprächen oft, führt zu Missverständnissen, lässt den Mitarbeiter ratlos zurück und hinterlässt mehr Fragen als Antworten. Wie möchten Sie informiert werden – wie im ersten oder wie im zweiten Beispiel? Erstes Beispiel: „Wir sollten nächstens darüber sprechen, wie wir dieses Problem in den Griff bekommen.“ Zweites Beispiel: „Die schlagartige Zunahme der Kundenreklamationen um beinahe 10 % ist alarmierend. An unserer nächsten Wochenbesprechung am kommenden Montag müssen wir die Gründe analysieren und Massnahmen ergreifen, was wir dagegen tun können.“ Wer präzise kommuniziert, schafft nicht nur mehr Klarheit, sondern wirkt auch kompetenter, handlungsorientierter und selbstbewusster.

    Beispiele und Geschichten bleiben haften Wer Fakteninformationen mit lebendigen, interessanten und anschaulichen Geschichten und Beispielen vermittelt oder diese in solche verpackt, wird besser verstanden, erzielt mehr Aufmerksamkeit und erhöht das Erinnerungsvermögen. Es sind vor allem die witzigen und ungewöhnlichen Geschichten, die Emotionen wachrufen und an die man sich besonders gut erinnert. Am besten lernen Menschen aus der Verallgemeinerung von Beispielen und Geschichten. Diese Art der Kommunikation lockert auch Stimmungen auf, bewirkt Sympathie und positive Gefühle.

    Schlüsselbegriffe aufnehmen und verwenden Der eine Mitarbeiter nennt es Idee, der Vorgesetzte Strategie und ein weiterer den Schlüssel zum Erfolg. Oder auch Begriffe wie Profit, Ertragsstärke und das „Verdienen“ lassen unterschiedliche Einstellungen vermuten. Begriffe und Wortwahl sind Zeichen von Grundhaltungen, Denkwelten und Lebenswerten. Je nach Gesprächsthema sind in der Wortwahl und Ausdrucksweise auch Unterschiede in Herkunft, Bildung, Ausdrucksvermögen, Fachwissen und Intelligenz erkennbar oder zeigen, wie vertraut oder fremd jemand mit dem Sachgebiet oder Gesprächsthema allgemein ist. Man schafft in einem Gespräch Gemeinsamkeit und Übereinstimmung und wird vom Gegenüber besser verstanden, wenn man seine Begriffe übernimmt, vor allem, wenn es sich um „Lieblingsbegriffe“ handelt, die oft benutzt werden. Die Angleichung an die „Begriffswelt“ von Mitarbeitern verbessert die Kommunikation.

    Auch auf andere Standpunkte und Sichtweisen eingehen Jeder Mensch hat – von seinem Standpunkt aus – recht: Statt andere missionieren zu wollen, auf dem eigenen Standpunkt zu beharren und diesen anderen aufzwingen zu wollen, müssen Führungskräfte in der Lage sein, andere Standpunkte klären und verstehen zu können. Dies heisst ganz einfach, auf den anderen einzugehen und zuzuhören. Andere Standpunkte klären heisst auch, sie wertzuschätzen, Vor- und Nachteile abzuwägen, sie in Betracht zu ziehen, sie zuweilen gar anzunehmen und als besser als den eigenen zu betrachten. Dies schafft ausserordentlich viel Vertrauen, fördert das Selbstvertrauen des Mitarbeiters und zeigt glaubwürdig, dass man ihn ernst nimmt und seine Vorschläge und Fähigkeiten respektiert und aufnimmt.

    Erwartungen klar und konstruktiv formulieren Emotional intelligente Kritik ist nicht nur sachlich und konstruktiv, sondern hilft Mitarbeitern bei Kritikgesprächen auch, zu wissen, wie es nun weitergeht. Dazu gehören Informationen, auf welche Weise bei welcher Aufgabe bis wann eine Verbesserung erfolgen soll und wie diese gemeinsam erkannt, überprüft und besprochen werden kann. Solche Erwartungsformulierungen sollten auch die Zuversicht in die Lösung des Problems und die Würdigung der Fähigkeiten des Mitarbeiters enthalten, dazu in der Lage zu sein, da dies zur Umsetzung motiviert und das Selbstvertrauen stärkt. Ein Beispiel einer solchen Erwartungsformulierung: „Ich würde es sehr begrüssen, wenn sie inskünftig an Sitzungen mehr auf andere Argumente eingehen und die Kritik ihrer Kollegen respektieren und wertschätzen würden. So würden Ihre nämlich oft wertvollen Inputs auch wesentlich mehr auf Gehör stoßen“.

    Zu kritischem Feedback ermuntern und auffordern Nur die wenigsten Mitarbeiter äussern ihre Frustrationen und Unzufriedenheit gegenüber Vorgesetzten deutlich und offen. Stattdessen wird lieber am Kopierer gelästert, hinter verschlossenen Bürotüren getratscht oder die Faust im Sack gemacht. Dies liegt oft genauso an der mangelnden Courage und Offenheit von Mitarbeitern zur Kritik wie auch an der fehlenden Bereitschaft Vorgesetzter, an Kritik interessiert zu sein, diese zu akzeptieren und Mitarbeiter zur Kritik aufzufordern.

    Fordern Sie Ihre Mitarbeiter deshalb immer wieder auf, kritisch zu sein, zu sagen, was ihnen nicht passt, was sie stört oder was sie wann weshalb gekränkt hat. Ein offenes und kritisches Feedback hilft Ihnen gerade als neue und noch unerfahrene Führungskraft, Fehler zu korrigieren und sich mangelhafter Verhaltensweisen bewusst zu werden. Darüber hinaus beweisen Sie Vertrauen in die Urteilsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter, zeigen Interesse an deren Meinung und Kritik und signalisieren, dass Ihnen gute Beziehungen wichtig sind. Allerdings entstehen diese Offenheit und der Mut von Mitarbeitern, Sie auf Unzulänglichkeiten und Fehler aufmerksam zu machen, nicht von heute auf morgen, sondern müssen erarbeitet werden. Einige konkrete Möglichkeiten sind:

    • Auf Verhaltensveränderungen sofort reagieren und Gründe erfragen
    • Bei Kritik sich explizit bedanken und Fehler erkennbar korrigieren
    • Courage, Offenheit und Sensibilität loben und anerkennen
    • An Meetings zuweilen solche Kritik thematisieren und akzeptieren
    • Bei schlechten Teamstimmungen ganzes Team darauf ansprechen
    • Bei selber erkanntem Fehlverhalten sofort dazu stehen und erklären
    • Allenfalls eine anonyme oder offene Klagemauer einrichten
    • Die Grösse haben, sich zu entschuldigen und zu Fehlern zu stehen

     

  • Mitarbeitergespräche leicht gemacht

    Mitarbeitergespräche leicht gemacht

    Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als pdf. Dokument:

    Profil_mitarbeitergesprächleichtgemacht

    Mitarbeitergespräche erfolgreich führen zu können, muss heute zu den sozialen Kernkompetenzen jeder Führungskraft gezählt werden.

    • Eine Führungskraft, die dies nicht beherrscht, kann ihren schwierigen Auftrag, Mitarbeiter zur Erreichung von Zielen zu führen, nicht ausführen. Die Folgen sind dann nicht nur mangelnde Effektivität und geringe Motivation der Mitarbeiter, sondern auch ein Verfall der Vorbildfunktion, der Glaubwürdigkeit und damit auch der persönlichen Autorität der Führungskraft.
    •  Vorgesetzte und Mitarbeiter müssen immer wieder in ihren Mitarbeitergesprächen unterschiedliche Standpunkte abklären, Entscheidungen weitergeben oder entgegennehmen, Beurteilung,  Anerkennung und Kritik ausdrücken.
    • Ebenso ist der reibungslose Informationsfluss ein wichtiger Führungsaspekt.

    NUTZEN:

    Verbesserung des Gesprächsverhaltens und gezielter Einsatz der Gesprächsführung. Die Teilnehmer vertiefen und erweitern ihr Führungswissen durch Kenntnisse und Fertigkeiten aus den Bereichen Verhalten und Kommunikation. Sie lernen und üben den gezielten Einsatz des Gesprächs als Führungsmittel. Ihr Verhalten in schwierigen Gesprächssituationen (Kritik-, Beurteilungs-, Personalauswahl-, Motivationsgespräch) wird sicherer.

    ZIELGRUPPE:

    Führungskräfte mit disziplinärer Personalverantwortung;

    Führungskräfte von Projektteams.

    INHALTE:

    Der Umgang mit dem Gespräch als Führungsmittel will gelernt und geübt sein. Jemand, der als guter „Gesprächsführer“ gilt, wird respektiert, häufig bewundert. Er schafft es, schwierige Situationen im Gespräch zu entschärfen, im Gespräch Konflikte zu lösen, Mitarbeiter und Kollegen mitzureißen. Das Mitarbeitergespräch in allen seinen Erscheinungsformen prägt den Führungsalltag.

    Welches Unternehmen kann sich dies eigentlich leisten? Gesprächsführung ist eine Kunst, allerdings eine, die man erlernen und verbessern kann. Das vielerorts und auch öffentlich praktizierte Dummdeutsch und die Gesprächskultur in der Politik, in Schulen und Universitäten, in Wirtschaftsunternehmen und Behörden sollten als Aufforderung verstanden werden, es besser zu machen. Geführt wird mit dem Wort.

    Führungsinstrumente bewusst einsetzen:

    • Motivation, Anerkennung  und Kritik im Mitarbeitergespräch, gekonnt Rückmeldung formulieren
    • Autoritätsverlust durch mangelnde Gesprächskompetenz
    • Information und Kommunikation als Fach- und als Führungsaufgabe
    • Theoretische und praktische Grundlagen der Gesprächsführung
    • Botschaften im Gespräch: Verbale und nonverbale Kommunikation
    • Gesprächsaufbau und Gesprächstechniken

     

    Führungsverhalten verbessern:

    • Unzweckmäßige und schädliche Verhaltensweisen im Gespräch
    • Ängste überwinden und Sicherheit im Auftreten gewinnen
    • Selbstdarstellung und Verhalten im Gespräch verbessern

    Typische Fehler im Gespräch:

    • Kommunikationsbedingte Führungsfehler und Führungskonflikte
    • Zuhörtechniken Fragetechniken und Gesprächssteuerung
    • Schwierige Gesprächssituationen meistern
    • Umsetzung in die Praxis

    TERMINE

    Wien:

    Mo, 4.10./ Di, 5.10.21 jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

    Mo, 2.5./ Di, 3.5.22 jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

    Berlin:

    Mo, 15.11./ Di, 16.11.21 jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

    Mo, 27.6./ Di, 28.6.22 jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

    Kosten:

    Die Kosten für das Modul betragen € 880,– exkl. Mwst pro Teilnehmer in Wien, in Restösterreich, in Deutschland € € 980,– exkl. Mwst oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz. Näheres auch zu unseren AGB´s Hier geht’s  

    Zur Anmeldung

    Interne Termine auf Anfrage.

    Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler per Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 sowie +43/664/1012768.

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  • Nur wenige sind mit Leib und Seele dabei, gehören Sie dazu?

    produktiv, Leistungsmotiv, KOntaktmotiv, KompetenzmotivAls zentraler Erfolgsfaktoren gelten meiner Meinung nach die intrinsische Motivation in der Arbeit. Nach Heckhausen gilt eine Handlung als intrinsisch motiviert, wenn Mittel(Handlung) und Zweck (Handlungsziel) thematisch übereinstimmt. Damit definiert Heckhausen die Übereinstimmung von Weg und Ziel, das heißt die Arbeit macht Spaß, weil die Lösungen und der Weg und das Thema interessant sind.

    Motive werden in verschiedene „Arten“ unterschieden, hauptsächlich spricht man von primären (physiologisch) und sekundären (gelernt) sowie von extrinsischen und intrinsischen Motiven. Primäre Motive sind von Geburt an vorhanden (z.B. Hunger, Durst), während die sekundären Motive eine Ableitung der primären darstellen und über das ganze Leben erlernt werden und sich ändern. Intrinsische Motive finden ihre Zufriedenstellung in der Arbeit selbst, d.h. je mehr eine Person Freude an einer bestimmten Verrichtung hat, desto produktiver ist sie. Die extrinsischen Motive können und werden nicht durch die Tätigkeit selbst befriedigt, vielmehr sind die Begleitumstände einer Tätigkeit diejenigen, die diese Art von Motiven entscheidend zufrieden stellen. In der Deutung von Motiven kann die Wirksamkeit sowohl auf einer unbewussten, als auch auf einer bewussten Ebene erfolgen. Aufgrund dessen werden sich diese subjektiven Werte bei einem Positiv – Empfinden als Ursache und Zielvorstellung widerspiegeln.

    „Allen Fortschritt verdanken wir den Unzufriedenen“ (Nietzsche)

    Bei einem Negativ- Empfinden ruft dies eine Abwehrreaktion hervor. Deshalb werden Motive immer wieder, aufgrund von Erfahrungen durch Erfolge oder Misserfolge, neu definiert. Damit ein Motiv zu einer zielgerichteten Handlung führt, muss neben einem inneren Spannungszustand (Ist- Zustand versus Soll-Zustand), dem Mangel, auch ein Anreiz der das vorhandene Motiv in Kraft setzt vorhanden sein. Wichtige Motive beim spaßvollen Arbeiten sind Leistungsmotiv, Kontaktmotiv, Kompetenzmotiv.

    Motivationsmodelle im Überblick
    – Erwartungs-Valenz-Modell von Vroom
    – Die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg, Herzberg unterscheidet Hygienebedürfnis und Motivationsbedürfnis
    – Maslow (Maslowsche Bedürfnispyramide)
    – Springer KÖNNEN; DÜRFEN WOLLEN
    – Jobcharacteristicsmodell Hackman und Oldman, Arbeit, Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmotivation
    – ERG Theorie von Alderfer

    Kombiniert mit dem Flowerleben, könnte Motivation und Spaß sich gut treffen.

    Flow bezeichnet im Wesentlichen ein holistisches, d.h. mehrere Komponenten umfassendes, Gefühl des völligen Aufgehens in einer Tätigkeit. Das Handeln wird als ein einheitliches „Fließen“ von einem Augenblick zum nächsten erlebt.

    Komponenten des Flows

    (1) Verschmelzen von Handlung und Bewusstsein: Die Person im Flow-Zustand ist sich nur der Handlung, nicht jedoch ihrer selbst als handelndes Subjekt bewusst. Ich und Handlung werden als Einheit erlebt. Der Kletterer fühlt sich als Teil des Felsens, der Schachspieler hat das Gefühl mit den Kräften auf dem Schachbrett eins zu werden.
    (2) Zentrierung der Aufmerksamkeit auf einen beschränkten Umweltausschnitt: Im Flow richtet sich die Aufmerksamkeit der Person ausschließlich auf die ausgeführte Tätigkeit. Andere Umweltreize gelangen kaum ins Bewusstsein. Die Aufmerksamkeit gilt nur der Gegenwart. Vergangenheit und Zukunft gibt es im Flow nur in sehr begrenztem Ausmaß.
    (3) Selbstvergessenheit: Im Zustand des Flow rücken Gedanken an die eigene Person völlig in den Hintergrund. Selbstzweifel, Sorgen, aber auch selbstwertsteigernde Kognitionen werden ausgeblendet. Gleichzeitig erhöht sich jedoch das Bewusstsein innerer, psychischer und körperlicher Vorgänge. Kletterer berichteten z. B. über eine verstärkte Wahrnehmung sonst unbewusster Muskelbewegungen. Selbstvergessenheit bedeutet daher nicht Verlust der Wahrnehmung innerer Vorgänge. Was im Flow in den Hintergrund rückt, ist vielmehr das Selbst als bewußt wahrgenommene Steuerungsinstanz.
    (4) Ausüben von Kontrolle über Handlung und Umwelt: Im Zustand des Flow denkt die Person nicht daran, dass ihr die Kontrolle über die gerade ausgeführte Tätigkeit entgleiten könnte. Vielmehr fühlt sie sich kraftvoll und leistungsfähig. Sie hat die Situation „im Griff“. (CSIKSZENTMIHALYI 1988b).

    Es liegt daher nahe anzunehmen, dass sich die Person im Zustand des Flow auf ihrem höchsten Leistungsniveau befindet. Es gilt aber auch nachfolgende Rahmenbedingungen im Unternehmen einzuhalten oder zu gestalten, damit sich Höchstleistung mit Spaß paaren kann:

    Die 16 Rahmenbedingungen für Spaß und Arbeit (Ursula della Schiava-Winkler)
    1. abwechslungsreiches Arbeiten
    2. Ganzheitlichkeit in der Aufgabenstellung
    3. Spaß macht das Arbeiten in der Gruppe
    4. Identitätsstiftende Arbeit
    5. Commitment mit Führung und Team
    6. Möglichkeit zur Selbstkoordination der Arbeit.
    7. Die eigenen Antreiber als Verstärker treffen
    8. Selbstbestimmung, Handlungs, Gestaltungs – und Entscheidungsfreiraum
    9. Lern- und Entwicklungsperspektiven
    10. Anforderungscharakter der Situation
    11. Ausgeglichene Motivatoren und Hygienefaktoren
    12. Grund- und Selbstbewertung der eigenen Tüchtigkeit
    13. Bestreben der Person, die eigenen Talente, Fähigkeiten und Potentiale so effektiv wie möglich einzusetzen
    14. Affekte des Stolzes
    15. Ergebnisorientierung und Belohnungsadäquates Führungs- und/oder Organisationsverhalten
    16. Atmosphäre, Stimmung und Enthusiasmus zu lassen

    Ziel muss bei der Arbeit mit Spaß muss es sein, die eigenen Antreiber kennen, diese als Verstärker zulassen und damit in der Arbeit aufgehen und Erfüllung zu finden.

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