Kategorie: Wissenswertes

  • Leadershiptogo

    Leadershiptogo

    Unser wöchentliches Mittwochsformat für Führungskräfte

    Mitarbeiterführung wird immer komplexer. Sie steht im Spannungsfeld zwischen dem Erwartungsdruck, hervorragende wirtschaftliche Ergebnisse erzielen zu müssen, einen wertschätzenden und fördernden Umgang mit den Mitarbeitenden zu pflegen und sie zu guten Leistungen motivieren – und das Ganze noch unter dem Einfluss der zunehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt! Dabei hat schon manche Führungskraft den eigenen inneren Kompass verloren. Die Reflexion der eigenen Führung mit Gleichgesinnten, und darüber hinaus unter Begleitung erfahrener Coaches, welche auch Führungsimpulse einbringen, kann helfen, die eigene Klarheit wiederherzustellen. In diesem Peer-Coaching wird an ganz konkreten Fragestellungen und Fällen gearbeitet, die durch die Teilnehmenden eingebracht werden. Die Inhalte der einzelnen Termine werden dementsprechend von den Teilnehmenden bestimmt und können das ganze Spektrum der Führungsarbeit betreffen.

    Inhalte (beispielhaft)

    • Die Zukunft von Führung
    • Veränderungen zielorientiert umsetzen
    • Umgang mit starkem Wandel
    • Die eigene Betroffenheit bearbeiten
    • Verhaltensmuster im Arbeitsalltag besser verstehen können
    • Konsequent in der Führung agieren
    • Neue Reflexionsräume schaffen
    • Kreative neue Lösungswege beschreiten
    • Umgang mit Emotionen in Arbeitssituationen
    • Meine Führungsrolle in der Organisation
    • Einfluss von Generationen auf die Unternehmensentwicklung
    • Verhaltensdynamiken im Arbeitsalltag besser verstehen
    • Neue Formen der Zusammenarbeit umsetzen

    Nutzen

    • Ausprobieren und experimentieren im vertrauensvollen Rahmen
    • Vernetzung und branchenübergreifender Führungsaustausch in bewegten Zeiten
    • Einfacher Zugang zu Diskussion und Lösungsideen
    • Vom Best Practice der TeilnehmerInnen profitieren
    • Lernen von- und miteinander
    • Die eigene Führungsarbeit reflektieren
    • Über den Tellerrand schauen

    Methode

    • Fixer planbarer wöchentlicher Termin, in welchem die TeilnehmerInnen ihre Praxisbeispiele einbringen und bearbeiten
    • Ergänzende Führungsimpulse durch das Trainerinnenteam
    • Innovatives Format, an dem Sie bequem online von Ihrem Arbeitsplatz aus per MS Teams teilnehmen können

    Voraussetzungen

    • Aktiv in einer Führungsrolle tätig
    • Neugierde, Offenheit, Vertraulichkeit
    • Interesse am Austausch mit Führungskräften anderer Unternehmen
    • Wunsch nach persönlicher Weiterentwicklung
    • Verbindliche und regelmäßige Teilnahme

    Teilnehmer(innen)kreis

    Unternehmer, Geschäftsführer, leitende Angestellte mit Personalverantwortung sowie Abteilungs-, Gruppen- und Teamleiter, Nachwuchsführungskräfte, Startups

    Kosten pro TeilnehmerIn:

    1 Monat                            290 Euro, exkl. Mwst

    3 Monate                           825 Euro ( -5%), exkl. Mwst

    6 Monate                         1560 Euro (-10%), exkl. Mwst

    12 Monate                       2950 Euro (-15%), exkl. Mwst

    Das Ticket für die Teilnahme ist personenbezogen und kann nicht durch andere Personen wahrgenommen werden. Wenn Sie 5 Personen gleichzeitig anmelden, reduziert sich der Preis pro Person um 10%, bei der Anmeldung von 10 Personen um 20%.

    Zeitpunkt

    Die Termine finden wöchentlich Mittwoch von 16-18 Uhr statt.

    Zur Anmeldung

  • Archetypische Räume als Räume des Wandels, wo Neues entsteht

    Archetypische Räume als Räume des Wandels, wo Neues entsteht

    Archetypus in der Dramaturgie

    In Film und Theater bieten sich Archetypen an, um die einzelnen Rollen und ihre jeweilige Funktion zu charakterisieren. Durch Archetypen kann ein Konsens zwischen Darstellern und Publikum hergestellt werden, da man beim Zuschauer die verwendeten Schablonen als bekannt voraussetzen kann. Die meisten Archetypen entwickelten sich aus den Mythologien, die ihrerseits zur Verbreitung auf dramaturgische Mittel angewiesen waren und sind. Sie können in der Changedramaturgie als Beschleuniger eingesetzt werden.

    Archeypische Charaktere

    Die wichtigsten Archetypen sind der Held (und, daraus entwickelt, der Antiheld) und demgegenüber der Widersacher. Für Romanzen ist der Liebhaber zuständig, der häufig zugleich die Rolle des Helden übernimmt.

    Archetypische Räume

    sind kulturell geprägte Räume, die immer wiederkehren. Sie spiegeln gewisse Erwartungen und zeigen auf welche Unternehmensdynamiken, welche Regeln und welche Storys gut mit dem Raum harmonieren.  Die Botschaft ist dementsprechend in der Sprache der Archetypen, nämlich gefühlsbetont. Kulturelle Verzerrungen ermöglichen leicht die Übersetzung in digitale Lebens- und Arbeitsformen auf mehrere Ebenen.

    Archetypische Räume am Beispiel der Räume der archetypischen Weiblichkeit

    Es gibt Räume der archetypischen Weiblichkeit, die weise und magisch aufgebaut sind und Problemlösungsmöglichkeiten sowie Klarheit ermöglichen bzw. verstärken. Sie geben die Erlaubnis sich völlig in das Nichtwissen hinein zu entspannen und ermöglichen eine Gegenwart, die angstfrei ist und freudvoll ist.

    Es gibt Räume der archetypischen Weiblichkeit, die geschützt und sinnlich sind und damit alle Hemmungen verschwinden und Offenheit und ein energetischer Bewegungsfluss vorherrscht. Diese Räume überwältigen mit Einfachheit, sie harmonisierend und berühren, erfrischen und wirken lebendig.

    Es gibt Räume der archetypischen Weiblichkeit, die vollkommen unzurechnungsfähig sind, nichts passt zusammen, alles will verleiten  und hinterfragen. Es bleibt nichts über und aus dieser Tiefe der Ohnmacht entsteht etwas völlig Neues- etwas sehr geerdetes.

     Es gibt Räume der archetypischen Weiblichkeit, die warm und nährend anmuten. Sie sind erfüllt von Akzeptanz und sind quasi Toröffner im archetypischen Garten.

    Hier ein paar Beispiele:

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    Archetypen der Organisation

    Organisationsarchetypen integrieren Container von Erinnerungen, Gedanken und erlebbaren Gefühle und beseelen diese Räume. Die Art und Weise wie gearbeitet wird, aktiviert einen bestimmten Archetypen und bildet die Grundlage für die Unternehmenskultur. Am Collaboration und Cocreationbeispiel zeigt sich das dieser Aspekt der Arbeit durch den Liebhaberarchetyp – wie Menschen arbeiten und sich dabei aufeinander beziehen geregelt und angetrieben wird. Der Grad, die Produktivität und die Beziehungsintensität in der Zusammenarbeit hat eine Menge  mit diesem Archetyp zu tun. Je nach Ausprägung des archetypischen Selbst im Individuen wird Zusammenarbeit mit dynamischen Empowerment und nachweisbar hoherer Leistungs entwickelt. Der Archetypus dient als eine bedeutende Quelle der Energie für die Organisation und liefert das Muster dafür, wie sie funktioniert. Einzelne Aspekte des organisatorischen Archetyp werden durch die Muster aus der die Organisation schöpft zu den universellen Archetypen des kollektiven Unbewussten verbunden. Corlett & Pearson (2003) definieren den organisatorische Archetyp mit vier Dimensionen oder Lebenskräfte . Jeder Lebenskraft enthält elementare archetypischen Energien. Die vier Dimensionen legen den Fokus auf Ergebnisse – Beziehung- Stabilisierung und Lernen.

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  • Erste HILFE- ein Überblick

    Erste HILFE- ein Überblick

    SOFORTHILFEN & SOFORTMASSNAHMEN

    Der HÄRTEFALLFONDS



    Die COVID-19-KURZARBEIT



    BMF – Bundesministerium für Finanzen



    SVS Sozialversicherung der Selbständigen



    Sozialpartner



    Arbeitsmarktservice



    ÜBERBRÜCKUNGEN



    BESTÄTIGTE INFORMATIONEN



    BANKEN
    Achtung: Im Falle von Kurzarbeit muss der Dienstgeber die Zahlungen vorstrecken und bekommt die anteilige Refundierung erst im Nachhinein. Sprechen Sie daher unbedingt neben dm Finanzamt, der Sozialversicherungen, auch mit Ihrer Bank! Hier die meistgefragten Links:



    Informationen der Ministerien



    BUNDESGESETZE UND VERORDNUNGEN



  • PLÖTZLICH IM HOMEOFFICE- PLÖTZLICH DIGITAL

    PLÖTZLICH IM HOMEOFFICE- PLÖTZLICH DIGITAL

    Schritte für eine rasche Digitalisierung

    Welche Gratistools kann ich nützen, um leichter remote den Betrieb aufrechtzuhalten (65 Tools, die während der Krise helfen im Überblick)

    Wie kann ich engmaschig Arbeitsvolumen monitoren

    Wie kann ich Arbeitsausfall frühzeitig erkennen/aufzeigen

    Wie kann ich meine Schlüsselkräfte halten und binden

    Schwierige Krisengespräche und Krisensituationen handeln

    Do und Don´ts

    Termin: 31.3. 9 – 11 Uhr.

    http://dev.socialskills4you.com/anmeldung/

    Preis: 79 Euro exkl. Mwst

  • Erste Hilfe- die Coronakrise gut überstehen 2 x 2 Stunden

    Erste Hilfe- die Coronakrise gut überstehen 2 x 2 Stunden

    Corona verändert unser gewohntes soziales und wirtschaftliches Miteinander. Dennoch gilt es in unsicheren Zeiten handlungsfähig zu bleiben und kluge Entscheidungen zu treffen.  

    Seminarziel:

    Das Online-Seminar wendet sich an Führungskräfte, die rasch und pragmatisch sich über die Themenkreise: Gewährleistung der Geschäftskontinuität, die Stärkung oder Neuordnung der Lieferketten, Aufrechterhaltung der Liquidität, Personalentscheidungen und den Schutz der Mitarbeiter einen Überblick verschaffen wollen. In diesem Online-Seminar erfahren Sie welche Hebeln für Einsparungen, Hilfen und Fördermaßnahmen es gibt.

    Auf all diese und ihre Fragen erhalten Sie kompetente Antworten von unserer Referentin Ursula della Schiava-Winkler.

    Inhalte:

    HILFEN:

    Welche Hilfen/Förderungen/Pakete gibt es?

    • Überblick und wie kann ich rasch handeln (einreichen/beantragen)

    Wie kann ich meine Liquidität erhalten?

                  Finanzierungshilfen, LIquditätsplanung

    Wie hilft der Staat?

                  Branchenpakete/Stundungen/Überbrückungen

                  Erhebliche Erleichterungen beim Beschäftigungsmaßnahmen

                  Kurzarbeitqualifizierungsprogramme

    Welche Initiativen gibt es darüber hinaus?

    TERMIN: 31.3.2020 und 1.4.2020 ONLINE 149 Euro exkl. Mwst

    ANMELDUNG: http://dev.socialskills4you.com/anmeldung/

  • Jetzt erst recht_Upskilling gefördert

    Förderung der Qualifizierung bei Kurzarbeit

    Wenn Sie in Kurzarbeit sind, fördern das AMS arbeitsmarktpolitisch sinnvolle Qualifizierungen – vorausgesetzt, dien nachfolgenden Bedingungen sind erfüllt.

    Wer kann die Förderung beantragen?

    Alle Unternehmen – ausgenommen

    juristische Personen öffentlichen Rechts,

    Bund und Länder,

    Gemeinden und Gemeindeverbände,

    politische Parteien und

    radikale Vereine. 

    Welche Arbeitskräfte werden gefördert?

    Alle Arbeitskräfte, die ihre Ausfallstunden für Qualifizierung nutzen wollen – vorausgesetzt, die Qualifizierung dauert mindestens 16 Stunden.

    Das gilt auch für überlassene Arbeitskräfte von gewerblichen Arbeitskräfte-Überlassern, wenn sie sich während der Kurzarbeit qualifizieren.

    Nicht gefördert werden

    Unternehmenseigentümerinnen und Unternehmenseigentümer

    Organe der Geschäftsführung

    Arbeitskräfte in unkündbaren Arbeitsverhältnissen – also Beamtinnen und Beamte oder Arbeitskräfte in definitiv gestellten Arbeitsverhältnissen

    Lehrlinge.

    Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

    Die Aus- oder Weiterbildung ist mit den Arbeitskräften abgesprochen.

    Es liegt ein Ausbildungskonzept vor.

    Die Aus- oder Weiterbildung ist arbeitsmarktpolitisch sinnvoll.

    Sie bringen den Original-Antrag 1 Woche vor Beginn der Qualifizierung ein.

    Wie hoch ist die Förderung?

    Das AMS übernimmt 60 % der Schulungskosten. 40 % der Kosten übernehmen die Firma.

    Wo beantragen Sie die Förderung?

    Bei der AMS-Landesgeschäftsstelle, die für den Standort zuständig ist. Mit uns einen Termin vereinbaren für ein Ausbildungskonzept:[CP_APP_HOUR_BOOKING id=“1″]

    Kontaktstellen finden Sie hier: https://www.ams.at/organisation/adressen-und-telefonnummern

  • 20 Perspektiven einer neuen Arbeits- und Organisationskultur für 2020

    20 Perspektiven einer neuen Arbeits- und Organisationskultur für 2020

    Die Arbeitswelt dreht sich immer schneller: Technologische Disruption, turbulente Märkte und eine Arbeitskultur, die im radikalen Wandel begriffen ist.  Digitale Transformation, die Arbeitnehmer und Organisationen unabhängig von Büroplätzen und Anwesenheitszeiten verankert. Sharingkultur, die traditionelles Besitzdenken in Frage stellt und Wertehaltungen, die nach mehr gesunder Arbeit rufen, sind nur einige Aspekte.

    Das Jahresende gibt uns die Möglichkeit, innezuhalten – und auf das große Ganze zu blicken.  Welche Arbeitstrends, welche Themen und Entwicklungen, welche Ideen werden uns im kommenden Jahr beschäftigen? Gemeinsam mit Experten aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln haben wir einige Thesen und Umsetzungsvorschläge erarbeitet, die uns die Neuerfindung der Arbeitswelt 2020 erleichtern. Die Keyfacts unter dem Motto Arbeitanders, die wir in unterschiedlichen Diskussionsformaten nach der Veröffentlichung unseres Buches Der Wandel des Arbeitsmarktes- der Mensch im Mittelpunkt und Erarbeitung unserer Interventionen gesammelt haben, als Impulse für 2020 hier im Überblick:

    1. Große Veränderungen beginnen oft im Kleinen
    2. Neue Technologien kommen und gehen, doch jede beeinflusst die Art und Weise, wie wir heute und in Zukunft arbeiten werden.
    3. Es wird ernst in Sachen SDG Ziele (globale Ziele nachhaltiger Entwicklung) für die Unternehmen
    4. Sie können ihre Aufgaben erledigen, wo Sie oder ihr Kunde möchte
    5. Permanent Beta – Arbeit als permanente Metamorphose – Fehler machen und daraus Lernen zulassen
    6. Diverse Teams sind nachgewiesenermaßen wirtschaftlich erfolgreicher und innovativer und wir brauchen sie daher
    7. Transformation beginnt im Inneren und deswegen bei jedem Einzelnen
    8. Die Unternehmenskultur zu verändern, heißt Verhalten verändern
    9. 2020 wird das Jahr sein, in dem sich auch die konservativsten Unternehmen offener mit ihren eigenen flexibles Arbeitsmodellen positionieren
    10. Auch das WHO Motto „Wir investieren in die Gesundheit, in das Wirtschaftswachstum und in die Gleichberechtigung von Frauen“ zeigt uns den Zug zur gesunden Arbeit auf
    11. Die Zebras sind im Vormarsch. Zebras sind Startups, die sich auf die Lösung bestehender Probleme konzentrieren und statt auf exponentielles Wachstum und auf Nachhaltigkeit und langfristige Profitabilität setzen
    12. Einhörner und Zebras. Im Kern geht es um den Wert für den Kunden und danach um Geschäftsmodelle, die diesen Wert rentabel und profitabel transportieren können
    13. Die Geschwindigkeit steigt, das macht uns gleichzeitig erfolgreicher, wenn wir uns der Organisationsresilienz und der persönlichen Resilienz widmen
    14. Bildung wird zentral. Die Arbeitsweltveränderung bekommt einen Fokus, das lebenslange Lernen, um unsere Arbeitsgesellschaft für den technologischen Fortschritt zu wappnen, auch. Für die MitarbeiterInnen erhöht sich dadurch schließlich auch ihr Wert am Arbeitsmarkt
    15. Immer mehr Unternehmen lassen sich auf das Konzept der 4-Tage-Woche ein, resultierend weniger Stress und gestiegene Produktivität
    16. Digitalisierung trifft Empathie
    17. Shareholder value und Stakeholder value gehen Hand in Hand
    18. Ob und wie Gesichtserkennung auch in Unternehmen (Mitarbeiter, Marketing) künftig eingesetzt wird, ist eines der bestimmenden Themen im Jahr 2020.
    19. Die Geschwindigkeit erhöht sich weiter. Speed lohnt sich nicht nur kurz- und langfristig für die Leistung von Unternehmen, sondern fördert auch das Wohlergeben der Mitarbeitenden und wird zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden.
    20. Der Trend geht ganz klar hin zu einer agilen aber vor allem zu einer am Menschen orientierten Arbeitswelt

    Alle Diskussionen waren von einer Grundforderung getragen: Für die meisten Punkte erfordert es eine tiefgreifende Veränderung von inneren Überzeugungen, Werten, Gewohnheiten, Meinungen, und Interventionen, um diesen Change und die Angst vor dem Neuen und Unbekannten zu meistern,  das viel Vertrauen benötigt.  Ein hohes Niveau an Vertrauen im Team, Flow und digital Flow im Team bereiten den Boden dafür auf. Alle Teammitglieder können ihre Fähigkeiten zum Ausdruck bringen und erkennen den Wert ihres Beitrages. Im Zustand des Flows – hier unterstützen Fokuszeiten und Speed hacks – steigen Konzentration und Fokus, herausragende Ergebnisse entstehen, ohne dass es sich nach harter Arbeit anfühlt.

    Dabei ist Führung immer noch wichtig, mit dem richtigen Mix aus Fördern und Fordern. Gelernt wird in eigenen Führungslernsprints eine neue Art des Führens. Psychologische Sicherheit zu geben, ist dabei das oberste Prinzip der Führungsarbeit, um Arbeit anders zu gestalten.  Fehlerkultur statt Fehlervermeidung, das Team versteht sich als safe place to fail. Auch darauf achtet der Teamleiter mit Vehemenz. Ist das Entstehen von Flow in Präsenzteams schon eine Herausforderung, geht es auch in virtuellen Teams um Präsenz. Das Erstellen einer Team-Charta, in der die Spielregeln für die virtuelle Zusammenarbeit festgelegt werden, und eine hohe Disziplin, diese dann auch einzuhalten, erhöhen die Chancen auf Flow und liefern die gewünschte Innovationskraft und Produktivität. Für völlig neu zusammengestellte Teams – präsenten und umso mehr virtuellen – ist der Zusammenhang zwischen Vertrauen und Selbstvertrauen zentral und bildet die Voraussetzungen für Kreativität und Lösungsfindung im Team, sowie der transparente Umgang mit unterschiedlichen Arbeitsstilen. Sie befähigen das Team im Voraus, bevor es noch um die sachlichen Projektziele geht. Die werden dann mehr oder weniger von selbst nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen. Beim Start stellen wir immer wieder Widerstand fest, vor allem Fachexperten und Führungskräfte halten das für eine „Habt Euch alle lieb“-Vereinbarung, einen Nichtangriffspakt. Das Gegenteil ist der Fall. Mit dem gestärkten Vertrauen im Team werden konstruktive Kritik, auch Selbstkritik, und die schon angesprochene Fehlerkultur erst möglich, nur ohne die üblichen Verletzungen und Kränkungen, Schuldzuweisungen und Rechtfertigungen. Das überrascht die anfänglichen Kritiker immer am meisten.

    Um eine neue Arbeitskultur und Organisationskultur zu schaffen, braucht es gezielte Interventionen, um die bisherigen Routinen zu brechen. Dazu kreieren wir analoge/digitale Arbeitserlebnisse und Interventionen, die es leicht ermöglichen neue Arbeitsmodelle und Zusammenarbeitswirkweisen kennen zu lernen und zukunftssichere Mitarbeiter- und Kundenbeziehungen, sowie Mensch-Maschineninteraktionen zu leben, die Nutzen schaffen. Wir durchbrechen Silo-Denken und entdecken immer wieder, welches Momentum in jeder Aufgabe steckt, wenn man sie transdisziplinär und neu angeht.

    Dass optimieren analoger und digitaler Mitarbeitertouchpoints und implementieren sukzessiver neuer Arbeitsformate stärkt die Kollaboration. Wir wagen Experimente, erschließen neue Arbeitsmöglichkeiten, erhöhen damit die Geschwindigkeit und arbeiten anders.

    Autoren: Ursula della Schiava-Winkler, Klaus Pollhammer, näheres unter www.arbeitanders.com

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  • Interventionen und Konzepte für eine zukunftsfähige Unternehmenskultur Agil – digital – kooperativ #Arbeitanders #Digitalisierung #Chance #Zuversicht

    Das Etikette „agil“ gilt es zu füllen, die Digitalisierung zu nutzen. Damit der steigender Volatilität der Märkte und in der Folge steigender Kundenabsprungsraten, der gefühlten oder tatsächlichen Unfähigkeit, langfristige Planungen und Strategien aufzustellen, begegnet werden kann, muss sich die Organisation an die hochdifferenzierten Wirtschaft und Gesellschaft flexibel anpassen. Agilität hat das Ziel, ein Unternehmen schnell (re)aktionsfähig auf Veränderungen am Markt zu machen. Die Time-to-market für neue Produkte, Produktservice oder Dienstleistungen soll massiv gesenkt, die Produktivität und gleichzeitig die Qualität gesteigert werden. Agilität von Menschen und Prozessen mit Mitarbeitern, die immer wieder mal ihre Komfortzone durch gezielte Interventionen verlassen und sich auf neues einlassen, ist dazu nötig. Klare Ursache-Wirkungszusammenhänge erkennt die Datenanalyse und wirkt gegen die zunehmende Unsicherheit und stärkt die Entscheidungskraft .All dies erfordert ein anderes Arbeiten. #arbeitanders.

    Gemeinsam mit den Teilnehmern des Praxisforum Digitalisierung diskutieren @Klaus Pollhammer und @Ursula della Schiava-Winkler wie sich klassische Hierarchien künftig wandeln, wie Unternehmens- und Führungskultur mit Vernetzung, Offenheit, Partizipation, Agilität plus Vertrauen sich verändern. Ein Teil dieser Agilität ist es auch, Mitarbeiter positiv

    ihren Skills zu stärken.

    Insgesamt sind zukunftsfähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefordert, die folgenden Kompetenzen zu entwickeln bzw. zu stärken. Upskilling: In allen bestehenden Jobs müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darin geschult werden, die zur Verfügung stehenden (neuen) Technologien einzusetzen und anzuwenden. Dazu ist die Einschulung in digitale Tools und Methoden notwendig. Digital reskilling: Durch die Digitalisierung entstehen neue Anforderungen an die Arbeit, an die Zusammenarbeit sowie an die Entwicklung von Prozessen, Produkten und Services. Auch hier sind neue Fähigkeiten zu vermitteln. Human reskilling: Da sich die gesamte Arbeitswelt verändert, benötigen Organisationen Führungskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich gegenseitig auf Veränderungen vorbereiten, sich austauschen sowie zum Lernen und zum Entwickeln neuer Fähigkeiten motivieren. Deshalb ist ein erweitertes Einfühlungsvermögen sowohl im Innenverhältnis eines Betriebs als auch im Umgang mit Kundinnen und Kunden sowie Lieferanten oder Zulieferern nötig. Um sich auf neue digitale Angebote einzulassen und diese nutzbar zu machen, ist ebenso ein vertrauensvoller Umgang miteinander erforderlich. Metaskills: Selbstorganisation, Führungs-, Anpassungs- und Teamfähigkeit sowie Kreativität sind grundsätzlich wichtig, weil lebenslanges Lernen und die Fähigkeit, sich auf berufliche Veränderungen einzulassen, im Zeitalter der Digitalisierung immer wichtiger werden.

    Mittels 48 gezielte Interventionen können diese Skills durch individuelle Lernreise, die bei jedem anders aussieht, nachgereift werden. Dabei werden digitales Selbstassessment eingesetzt, Skillmaps erstellt, Lern-Sessions durchlaufen um den Mitarbeiter personalisiert, spielerisch, analog oder digital Lerninhalte anwendbar aufzubereiten. Durch die minimalinvasiven Interventionen kann dies auch ohne große Budgets gelingen.

    Wie dies in der analogen oder verwöhnten Organisation aussieht, haben wir grafisch dargestellt. Basierend auf dem VOPA Prinzip, also mit transparenter Kommunikation, erhöhten Entscheidungsfreiheit, interativem Lernen, konsequentem Wissenstransfer, interdisziplinärer Teamkollaboration , Verstärkung des autonomem Arbeiten und der Eigenverantwortung mit klaren Zwischenzielen, die rückgemeldet werden, wird das Arbeitsverhalten durch stetiges Lernen korrigierbar. Das Selbstvertrauen aller wird gestärkt und Führung bekommt so neue Aufgaben im Rahmen Transformationsdynamik.

    .

    Um dies zu erreichen, kreieren wir analoge/digitale Arbeitserlebnisse und Interventionen, die es leicht ermöglichen neue Arbeitsmodelle und Zusammenarbeitswirkweisen kennen zu lernen und zukunftssichere Mitarbeiter- und Kundenbeziehungen, sowie Mensch-Maschineninteraktionen zu leben, die Nutzen schaffen. Wir durchbrechen Silo-Denken und entdecken immer wieder, welches Momentum in jeder Aufgabe steckt, wenn man sie transdisziplinär und neu angeht. Wir optimieren analoge und digitalen Mitarbeitertouchpoints und implementieren damit sukzessive neue Arbeitsformate und stärken die Kollaboration. Wir wagen Experimente, erschließen neue Arbeitsmöglichkeiten, erhöhen die Geschwindigkeit und arbeiten anders. #Arbeitanders #Demographieberatung #UrsuladellaSchiava-Winkler #Philipp Brunner #KlausPollhammer

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  • Im Gespräch

    Arbeiten in einer digitalisierten Unternehmenskultur

    Der digitale Wandel stellt Unternehmen zunehmend vor neue Herausforderungen, sowohl technologisch als auch auf Ebene der Mitarbeiter*innen. Wir haben uns mit Ursuala della Schiava-Winkler von der Academy4socialskills darüber unterhalten, was eine digitalisierte Unternehemenskultur bedeutet und welche Skills in diesem Zusammenhang künftig wichtiger werden.  

    Wie sieht eine zukunftsfähige Unternehmenskultur aus?

    agil-digital-kooperativ

    Wie wird sich Lernen im digitalen Unternehmen gestalten?

    Wir verbringen nur 3-4% unserer Lebenszeit mit schulischer Bildung, den Rest mit sogenannter informeller Bildung. Dieser Bereich wird sich stark verändern. Durch experimentelles Lernen, durch sich ausprobieren, scheitern, ent- und wieder neu lernen, können wir ganz andere Lernformate zur Verfügung stellen, die uns helfen sich im lebenslangen Lernen zurechtzufinden. Wir haben 42 Interventionen zur Erleichterung der nötigen Lern- und Entfaltungswege zusammengestellt, die Sie rasch, konkret und gut moderiert in Digitalisierung schreiten lassen. 

    Werden wir uns durch Digitalisierung wegrationalisieren, wird uns die Arbeit ausgehen?

    Digitalisierung kann als Wachstumsmotor dienen. Wir müssen die Interaktion zwischen Mensch und Maschine nützen. Was dabei entscheidend sein wird, ist der kontinuierliche Umbau des Arbeitsmarktes, um die zukünftigen Veränderungen vorwegzunehmen. Es wird keine Revolution und keine Explosion, sondern ein kontinuierlicher Wachstumsprozess, der gut durchdacht begleitet und entwickelt werden kann.

    „Soziale Kompetenz und Empathie sind durch Roboter nicht ersetzbar. Und Digitalisierung erfordert menschliche Empathie.“

    Was können Maschinen besser als Menschen und was werden Maschinen nie besser als Menschen können?

    Wir Menschen haben ein soziales Organ: wir lieben, schwärmen, träumen, uns fortpflanzen, haben Sehnsüchte. Wir haben eine soziale Intelligenz, Mitgefühl und Empathie. Wir kreieren Lösungen und Ideen gemeinsam und können uns wechselseitig befähigen, stützen und uns fördern –  und natürlich haben wir auch unsere finsteren Seiten.  Maschinen sind im Speichern, verknüpfen und auswerten von Datenmengen, in der mathematischen Maschinenlogik und Rationalität unserer Gehirnleistung überlegen. Soziale Kompetenz und Empathie sind aber durch Roboter nicht ersetzbar. Und Digitalisierung erfordert menschliche Empathie.

    Was ändert sich im Management?

    Hier ist der größte Paradigmenwechsel erkennbar: Open Mindset, Wertschätzung ist gleich wichtig wie Wertschöpfung, Vertrauenskultur löst die Kontrollkultur ab, Initiativen, Kreativität, Selbstverantwortung werden gefördert, Dialoge und Aushandeln von Teamchartas lösen Arbeitsvorgaben ab, die Arbeitszeit ist gleichzeitig auch die persönliche Entwicklungszeit. Tayloristische Prinzipien haben ausgedient, agiles Handeln im psychologisch sicheren stabilen Rahmen wird wichtiger, um Teams den nötigen Rahmen und Raum zu geben sich selbst zu organisieren. Es gilt traditionelle Führungsgewohnheiten gut mit den neuen Anforderungen zu kombinieren.

    Was ist die Folge der gestiegenen Arbeitsproduktivität, die durch die Digitalisierung entstehen kann?

    Unbestritten werden Produkte billiger, vielfach auch besser und individualisierbarer, es wird die Arbeitszeit sinken, neue Arbeitsmöglichkeiten werden durch innovative Lösungen entstehen. Dadurch können auch die Löhne steigen und damit die Kaufkraft gestärkt werden.

    „Einen physischen Ankerpunkt der Unternehmenskultur wird es nicht mehr geben.“

    Wie werden wir mit der künftig wachsenden Geschwindigkeit als Personen und Organisationen umgehen müssen?

    Arbeit von morgen ist beschleunigt, braucht und bringt ständig neue Methoden und Arbeitsansätze hervor. Während der Umgang mit den digitalen Arbeitshilfen immer selbsterklärender wird, erfordert deren Bereitstellung immer tieferes Verständnis. Und genau hier braucht es reskilling. Als Teil der Digitalisierungsinitiativen brechen Unternehmen vermehrt in Richtung Selbstorganisation und Agilität, mit dem Ziel einer höheren Kundenorientierung und der Entscheidungsfähigkeit dort wo das jeweilige Know-how sitzt, das macht per Se schneller und flexibler.

    Wie wird sich die räumliche, zeitliche Flexibilisierung des Arbeitslebens gestalten? Was ist ein gesunder Mix zwischen Homeoffice und Anwesenheit im Unternehmen?

    Die starren Grenzen zwischen Arbeitsort und Arbeitszeit werden durch neue Technologien aufgelöst. Spannungsfeld zwischen Kommunikation, Kollaboration und Konzentration wird über den Arbeitsort entscheiden. Die Unterscheidung liegt im Büro/Arbeitsplatz der Zukunft, in „We-“ und „Me-Places“. We-Places sind Orte der Begegnung, des Austausches und der Kommunikation. Sie bilden ein soziales Zentrum und dienen als temporäre Arbeitsplätze.
    Me-Places hingegen sind Rückzugsorte, an denen die Mitarbeiter konzentriert arbeiten können. Einen physischen Ankerpunkt der Unternehmenskultur wird es nicht mehr geben.

    Welche Kompetenzen brauchen wir künftig mehr?

    Human reskilling: Organisationen benötigen Führungskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich gegenseitig auf Veränderungen vorbereiten, sich austauschen, sowie zum Lernen und zum Entwickeln neuer Fähigkeiten motivieren. Ebenso ist ein vertrauensvoller Umgang miteinander erforderlich.
    Metaskills: also Selbstorganisation, Führungs-, Anpassungs- und Teamfähigkeit, sowie Kreativität. Lebenslanges Lernen und die Fähigkeit, sich auf berufliche Veränderungen einzulassen, werden im Zeitalter der Digitalisierung immer wichtiger.
    Upskilling: In allen bestehenden Jobs müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darin geschult werden, die zur Verfügung stehenden (neuen) Technologien einzusetzen und anzuwenden. Dazu ist die Einschulung in digitale Tools und Methoden notwendig.
    Digital reskilling: Durch die Digitalisierung entstehen neue Anforderungen an die Arbeit, an die Zusammenarbeit sowie an die Entwicklung von Prozessen, Produkten und Services. Auch hier sind neue Fähigkeiten zu vermitteln.
    Upskilling und Reskilling sind kurzfristige Maßnahmen. Metaskills hingegen sind langfristig benötigte Fähigkeiten.

    „Führungskräfte müssen den Mitarbeiter*innen die benötigte Zeit und den Raum geben, um sich in der Digitalisierung neu zu entfalten, neu zu orientieren, zu scheitern und zu lernen.“

    Wie erreicht man Digitale Fitness für Organisationen?

    Führungskräfte zeigen sich als Enabler der Digitalisierung. Sie forcieren neue Denkweisen, sind offen und widmen sich der individuellen Weiterentwicklung der Mitarbeiter hin zu selbstorganisierten Teams. Diesen müssen sie die benötigte Zeit und den Raum geben, um sich in der Digitalisierung neu zu entfalten, neu zu orientieren, zu scheitern und zu lernen. In verdaubaren Steps unterstützen Führungskräfte ihre Teams mit direktem Feedback.  Wir haben Interventionen zur Erleichterung der nötigen Lern- und Entfaltungswege zusammengestellt, die sie rasch, konkret und gut moderiert in digitale Fitness führen und gleichzeitig ihren digitalen Reifegrad erhöhen. 

    Welche Rahmenbedingungen und Funktionsprinzipien treiben die Digitalisierung in der Organisation?

    Reverse Mentoring, Tandems, Work Out Loud, Flipped Courses, Microlearning u.v.m – kleine Gruppen in unterschiedlichen Settings. Ermöglicht wird so der Dialog zwischen den Generationen, zwischen Andersdenkenden in bunter Vielfalt, um sich von altgewohnten Denk- und Arbeitsweisen zu befreien und gleichzeitig digitales Wissen zu erhöhen. Es braucht dafür Offenheit, Neugierde, ein digitales Mindset und ein methodisches Handwerkzeug, das die Learning Journeys zusammenstellt und die Mitarbeiter auf dem Lernweg begleitet.

    Wie entsteht sinnstiftende Arbeit, eine gelungene Employee-experience und mehr Zufriedenheit im Wettbewerb um den Faktor Mensch?

    Aktuell fokussiert HR auf Zusatzleistungen, Vergütungen und Work-Life-Balance, alles sicher wichtige Elemente, aber der Kern wird verfehlt. Sinnstiftende Arbeit entsteht dort, wo Umsatzwachstum und Gewinne sich mit der Notwendigkeit vereinen, die Umwelt, die Stakeholder insbesondere ihre Mitarbeiter gleichermaßen zu respektieren und unterstützen. Die Beziehung zwischen Arbeitgebern und ihren Mitarbeitern wird dabei neu definiert und schafft vielfältige individuelle Gestaltungsspielräume mit mehr Flexibilität. Flexible Arbeitsverhältnisse nehmen weltweit zu. Man geht davon aus, dass schon 2020 weltweit rund 40 Prozent aller Arbeitenden in einem loseren Verhältnis zu ihrem Unternehmen stehen werden.

  • PIPI LANGSTRUMPF mag das Generationenkonzept nicht- eine laute Kritik am XYZ-A Modell

    PIPI LANGSTRUMPF mag das Generationenkonzept nicht- eine laute Kritik am XYZ-A Modell

    „Sei wild, sei frech und wunderbar, so lautet das durchgängige Motto der Figur Pipi Langstrumpf, die Astrid Lindgren schuf, mit dem Ziel die Geborgenheit und die Freiheit einer heranwachsenden Generation aufzuzeigen. Das unkonventionelle Verhalten der Pippi zeigt sich durch aktives, selbstbewusstes, selbstbestimmtes, kreatives und gewitztes Tun. Gerade dieses Verhalten ist nun in der Organisation gefragt, um die Veränderungsgeschwindigkeit zu erhöhen und unkonventionell und individuell Lösungen für Kunden und Mitarbeiter zu finden. Astrid Lindgren ging es dabei nicht um Typisierung sondern um Aufhebung von Stereotypen und das genau täte unseren Generationenmodellen auch sehr gut. Bei Generationentypisierungen wird nämlich angenommen, dass die jeweiligen Altersgruppen durch prägende historische Ereignisse und/oder durch veränderte gesellschaftliche ökonomische Entwicklungen ähnliche Sicht- und Verhaltensweisen entwickeln und deshalb ihr Kommunikations- Arbeits- und Interaktionsverhalten ändern.  Wir erleben derzeit, dass die Sicht auf die  Gemeinsamkeiten der gut unterscheidbaren Altersgruppen bzw. „Generationen“ en vogue ist. Angelehnt ist diese Zuschreibung an die sozialpsychologische Definition des Generationenbegriffes: „Als Generation bezeichnet man „die Gesamtheit von Menschen ungefähr gleicher Altersstufe mit ähnlicher sozialer Orientierung und einer Lebensauffassung, die ihre Wurzeln in den prägenden Jahren einer Person hat.“ Diese Prägung findet also vor allem während der Kindheit, der Jugend und des frühen Erwachsenenalters statt, da in dieser Phase die Veränderungsmotivation für die der individuellen Wertesysteme am stärksten ist. Der damit verbundene generationenspezifische Wertewandel ermöglicht neue Sichtweisen, die wiederum zum Hinterfragen gewohnter Lebens- und Arbeitsweisen führen.

    Die Ableitung in der Arbeitswelt fußt darauf dass nun auch herkömmliche Strukturen, Funktionen und Prozesse in den Betrieben in Frage gestellt werden und damit eingespielte Hierarchien relativiert werden. Was hier stark vereinfacht wird, sind das Geburtsjahr und bestimmte Persönlichkeitseigenschaften oder gar Verhalten einhergeht.

    Gott sei Dank: Pipi Langstrumpfs gibt es in allen Generationen. Auch wenn die Typisierung komplexitätsreduzierend wirkt, seien Lebensstile, Lebenserfahrungen Milieus und Lebenswelten besser und stärker ausdifferenziert, als XYZ. Die Einzigartigkeit des Individuums ist durch solche Modelle nicht zu erfassen, sondern durch empathisches Miteinander. Konsequente Umsetzung einer mehrperspektivischen Lebensqualität mit der Kombination von Geld und Genuss, Familie und Freundeskreis, sinnvolle und persönlich befriedigende Arbeit, lebenslange Bildung und vielfältige kulturelle Aktivitäten sowie Engagement für mehr Humanität und ökologische Sensibilität ist nicht generationsspezifisch. #‚ Arbeitanders  #dieHRMacher #sozialkompetent #Generationsmodelle #Babyboomer, #Generationxyz, #Arbeitsmarkt im Wandel
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