Kategorie: Wissenswertes

  • Leadershiptogo

    Leadershiptogo

    Unser wöchentliches Mittwochsformat für Führungskräfte

    Mitarbeiterführung wird immer komplexer. Sie steht im Spannungsfeld zwischen dem Erwartungsdruck, hervorragende wirtschaftliche Ergebnisse erzielen zu müssen, einen wertschätzenden und fördernden Umgang mit den Mitarbeitenden zu pflegen und sie zu guten Leistungen motivieren – und das Ganze noch unter dem Einfluss der zunehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt! Dabei hat schon manche Führungskraft den eigenen inneren Kompass verloren. Die Reflexion der eigenen Führung mit Gleichgesinnten, und darüber hinaus unter Begleitung erfahrener Coaches, welche auch Führungsimpulse einbringen, kann helfen, die eigene Klarheit wiederherzustellen. In diesem Peer-Coaching wird an ganz konkreten Fragestellungen und Fällen gearbeitet, die durch die Teilnehmenden eingebracht werden. Die Inhalte der einzelnen Termine werden dementsprechend von den Teilnehmenden bestimmt und können das ganze Spektrum der Führungsarbeit betreffen.

    Inhalte (beispielhaft)

    • Die Zukunft von Führung
    • Veränderungen zielorientiert umsetzen
    • Umgang mit starkem Wandel
    • Die eigene Betroffenheit bearbeiten
    • Verhaltensmuster im Arbeitsalltag besser verstehen können
    • Konsequent in der Führung agieren
    • Neue Reflexionsräume schaffen
    • Kreative neue Lösungswege beschreiten
    • Umgang mit Emotionen in Arbeitssituationen
    • Meine Führungsrolle in der Organisation
    • Einfluss von Generationen auf die Unternehmensentwicklung
    • Verhaltensdynamiken im Arbeitsalltag besser verstehen
    • Neue Formen der Zusammenarbeit umsetzen

    Nutzen

    • Ausprobieren und experimentieren im vertrauensvollen Rahmen
    • Vernetzung und branchenübergreifender Führungsaustausch in bewegten Zeiten
    • Einfacher Zugang zu Diskussion und Lösungsideen
    • Vom Best Practice der TeilnehmerInnen profitieren
    • Lernen von- und miteinander
    • Die eigene Führungsarbeit reflektieren
    • Über den Tellerrand schauen

    Methode

    • Fixer planbarer wöchentlicher Termin, in welchem die TeilnehmerInnen ihre Praxisbeispiele einbringen und bearbeiten
    • Ergänzende Führungsimpulse durch das Trainerinnenteam
    • Innovatives Format, an dem Sie bequem online von Ihrem Arbeitsplatz aus per MS Teams teilnehmen können

    Voraussetzungen

    • Aktiv in einer Führungsrolle tätig
    • Neugierde, Offenheit, Vertraulichkeit
    • Interesse am Austausch mit Führungskräften anderer Unternehmen
    • Wunsch nach persönlicher Weiterentwicklung
    • Verbindliche und regelmäßige Teilnahme

    Teilnehmer(innen)kreis

    Unternehmer, Geschäftsführer, leitende Angestellte mit Personalverantwortung sowie Abteilungs-, Gruppen- und Teamleiter, Nachwuchsführungskräfte, Startups

    Kosten pro TeilnehmerIn:

    1 Monat                            290 Euro, exkl. Mwst

    3 Monate                           825 Euro ( -5%), exkl. Mwst

    6 Monate                         1560 Euro (-10%), exkl. Mwst

    12 Monate                       2950 Euro (-15%), exkl. Mwst

    Das Ticket für die Teilnahme ist personenbezogen und kann nicht durch andere Personen wahrgenommen werden. Wenn Sie 5 Personen gleichzeitig anmelden, reduziert sich der Preis pro Person um 10%, bei der Anmeldung von 10 Personen um 20%.

    Zeitpunkt

    Die Termine finden wöchentlich Mittwoch von 16-18 Uhr statt.

    Zur Anmeldung

  • Archetypische Räume als Räume des Wandels, wo Neues entsteht

    Archetypische Räume als Räume des Wandels, wo Neues entsteht

    Archetypus in der Dramaturgie

    In Film und Theater bieten sich Archetypen an, um die einzelnen Rollen und ihre jeweilige Funktion zu charakterisieren. Durch Archetypen kann ein Konsens zwischen Darstellern und Publikum hergestellt werden, da man beim Zuschauer die verwendeten Schablonen als bekannt voraussetzen kann. Die meisten Archetypen entwickelten sich aus den Mythologien, die ihrerseits zur Verbreitung auf dramaturgische Mittel angewiesen waren und sind. Sie können in der Changedramaturgie als Beschleuniger eingesetzt werden.

    Archeypische Charaktere

    Die wichtigsten Archetypen sind der Held (und, daraus entwickelt, der Antiheld) und demgegenüber der Widersacher. Für Romanzen ist der Liebhaber zuständig, der häufig zugleich die Rolle des Helden übernimmt.

    Archetypische Räume

    sind kulturell geprägte Räume, die immer wiederkehren. Sie spiegeln gewisse Erwartungen und zeigen auf welche Unternehmensdynamiken, welche Regeln und welche Storys gut mit dem Raum harmonieren.  Die Botschaft ist dementsprechend in der Sprache der Archetypen, nämlich gefühlsbetont. Kulturelle Verzerrungen ermöglichen leicht die Übersetzung in digitale Lebens- und Arbeitsformen auf mehrere Ebenen.

    Archetypische Räume am Beispiel der Räume der archetypischen Weiblichkeit

    Es gibt Räume der archetypischen Weiblichkeit, die weise und magisch aufgebaut sind und Problemlösungsmöglichkeiten sowie Klarheit ermöglichen bzw. verstärken. Sie geben die Erlaubnis sich völlig in das Nichtwissen hinein zu entspannen und ermöglichen eine Gegenwart, die angstfrei ist und freudvoll ist.

    Es gibt Räume der archetypischen Weiblichkeit, die geschützt und sinnlich sind und damit alle Hemmungen verschwinden und Offenheit und ein energetischer Bewegungsfluss vorherrscht. Diese Räume überwältigen mit Einfachheit, sie harmonisierend und berühren, erfrischen und wirken lebendig.

    Es gibt Räume der archetypischen Weiblichkeit, die vollkommen unzurechnungsfähig sind, nichts passt zusammen, alles will verleiten  und hinterfragen. Es bleibt nichts über und aus dieser Tiefe der Ohnmacht entsteht etwas völlig Neues- etwas sehr geerdetes.

     Es gibt Räume der archetypischen Weiblichkeit, die warm und nährend anmuten. Sie sind erfüllt von Akzeptanz und sind quasi Toröffner im archetypischen Garten.

    Hier ein paar Beispiele:

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    Archetypen der Organisation

    Organisationsarchetypen integrieren Container von Erinnerungen, Gedanken und erlebbaren Gefühle und beseelen diese Räume. Die Art und Weise wie gearbeitet wird, aktiviert einen bestimmten Archetypen und bildet die Grundlage für die Unternehmenskultur. Am Collaboration und Cocreationbeispiel zeigt sich das dieser Aspekt der Arbeit durch den Liebhaberarchetyp – wie Menschen arbeiten und sich dabei aufeinander beziehen geregelt und angetrieben wird. Der Grad, die Produktivität und die Beziehungsintensität in der Zusammenarbeit hat eine Menge  mit diesem Archetyp zu tun. Je nach Ausprägung des archetypischen Selbst im Individuen wird Zusammenarbeit mit dynamischen Empowerment und nachweisbar hoherer Leistungs entwickelt. Der Archetypus dient als eine bedeutende Quelle der Energie für die Organisation und liefert das Muster dafür, wie sie funktioniert. Einzelne Aspekte des organisatorischen Archetyp werden durch die Muster aus der die Organisation schöpft zu den universellen Archetypen des kollektiven Unbewussten verbunden. Corlett & Pearson (2003) definieren den organisatorische Archetyp mit vier Dimensionen oder Lebenskräfte . Jeder Lebenskraft enthält elementare archetypischen Energien. Die vier Dimensionen legen den Fokus auf Ergebnisse – Beziehung- Stabilisierung und Lernen.

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  • Erste HILFE- ein Überblick

    Erste HILFE- ein Überblick

    SOFORTHILFEN & SOFORTMASSNAHMEN

    Der HÄRTEFALLFONDS



    Die COVID-19-KURZARBEIT



    BMF – Bundesministerium für Finanzen



    SVS Sozialversicherung der Selbständigen



    Sozialpartner



    Arbeitsmarktservice



    ÜBERBRÜCKUNGEN



    BESTÄTIGTE INFORMATIONEN



    BANKEN
    Achtung: Im Falle von Kurzarbeit muss der Dienstgeber die Zahlungen vorstrecken und bekommt die anteilige Refundierung erst im Nachhinein. Sprechen Sie daher unbedingt neben dm Finanzamt, der Sozialversicherungen, auch mit Ihrer Bank! Hier die meistgefragten Links:



    Informationen der Ministerien



    BUNDESGESETZE UND VERORDNUNGEN



  • PLÖTZLICH IM HOMEOFFICE- PLÖTZLICH DIGITAL

    PLÖTZLICH IM HOMEOFFICE- PLÖTZLICH DIGITAL

    Schritte für eine rasche Digitalisierung

    Welche Gratistools kann ich nützen, um leichter remote den Betrieb aufrechtzuhalten (65 Tools, die während der Krise helfen im Überblick)

    Wie kann ich engmaschig Arbeitsvolumen monitoren

    Wie kann ich Arbeitsausfall frühzeitig erkennen/aufzeigen

    Wie kann ich meine Schlüsselkräfte halten und binden

    Schwierige Krisengespräche und Krisensituationen handeln

    Do und Don´ts

    Termin: 31.3. 9 – 11 Uhr.

    https://www.socialskills4you.com/anmeldung/

    Preis: 79 Euro exkl. Mwst

  • Erste Hilfe- die Coronakrise gut überstehen 2 x 2 Stunden

    Erste Hilfe- die Coronakrise gut überstehen 2 x 2 Stunden

    Corona verändert unser gewohntes soziales und wirtschaftliches Miteinander. Dennoch gilt es in unsicheren Zeiten handlungsfähig zu bleiben und kluge Entscheidungen zu treffen.  

    Seminarziel:

    Das Online-Seminar wendet sich an Führungskräfte, die rasch und pragmatisch sich über die Themenkreise: Gewährleistung der Geschäftskontinuität, die Stärkung oder Neuordnung der Lieferketten, Aufrechterhaltung der Liquidität, Personalentscheidungen und den Schutz der Mitarbeiter einen Überblick verschaffen wollen. In diesem Online-Seminar erfahren Sie welche Hebeln für Einsparungen, Hilfen und Fördermaßnahmen es gibt.

    Auf all diese und ihre Fragen erhalten Sie kompetente Antworten von unserer Referentin Ursula della Schiava-Winkler.

    Inhalte:

    HILFEN:

    Welche Hilfen/Förderungen/Pakete gibt es?

    • Überblick und wie kann ich rasch handeln (einreichen/beantragen)

    Wie kann ich meine Liquidität erhalten?

                  Finanzierungshilfen, LIquditätsplanung

    Wie hilft der Staat?

                  Branchenpakete/Stundungen/Überbrückungen

                  Erhebliche Erleichterungen beim Beschäftigungsmaßnahmen

                  Kurzarbeitqualifizierungsprogramme

    Welche Initiativen gibt es darüber hinaus?

    TERMIN: 31.3.2020 und 1.4.2020 ONLINE 149 Euro exkl. Mwst

    ANMELDUNG: https://www.socialskills4you.com/anmeldung/

  • Jetzt erst recht_Upskilling gefördert

    Förderung der Qualifizierung bei Kurzarbeit

    Wenn Sie in Kurzarbeit sind, fördern das AMS arbeitsmarktpolitisch sinnvolle Qualifizierungen – vorausgesetzt, dien nachfolgenden Bedingungen sind erfüllt.

    Wer kann die Förderung beantragen?

    Alle Unternehmen – ausgenommen

    juristische Personen öffentlichen Rechts,

    Bund und Länder,

    Gemeinden und Gemeindeverbände,

    politische Parteien und

    radikale Vereine. 

    Welche Arbeitskräfte werden gefördert?

    Alle Arbeitskräfte, die ihre Ausfallstunden für Qualifizierung nutzen wollen – vorausgesetzt, die Qualifizierung dauert mindestens 16 Stunden.

    Das gilt auch für überlassene Arbeitskräfte von gewerblichen Arbeitskräfte-Überlassern, wenn sie sich während der Kurzarbeit qualifizieren.

    Nicht gefördert werden

    Unternehmenseigentümerinnen und Unternehmenseigentümer

    Organe der Geschäftsführung

    Arbeitskräfte in unkündbaren Arbeitsverhältnissen – also Beamtinnen und Beamte oder Arbeitskräfte in definitiv gestellten Arbeitsverhältnissen

    Lehrlinge.

    Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

    Die Aus- oder Weiterbildung ist mit den Arbeitskräften abgesprochen.

    Es liegt ein Ausbildungskonzept vor.

    Die Aus- oder Weiterbildung ist arbeitsmarktpolitisch sinnvoll.

    Sie bringen den Original-Antrag 1 Woche vor Beginn der Qualifizierung ein.

    Wie hoch ist die Förderung?

    Das AMS übernimmt 60 % der Schulungskosten. 40 % der Kosten übernehmen die Firma.

    Wo beantragen Sie die Förderung?

    Bei der AMS-Landesgeschäftsstelle, die für den Standort zuständig ist. Mit uns einen Termin vereinbaren für ein Ausbildungskonzept:

    Sicherheits-Code:
    security code
    Bitte geben Sie den Sicherheitscode ein:

    Submit

    Kontaktstellen finden Sie hier: https://www.ams.at/organisation/adressen-und-telefonnummern

  • 20 Perspektiven einer neuen Arbeits- und Organisationskultur für 2020

    20 Perspektiven einer neuen Arbeits- und Organisationskultur für 2020

    Die Arbeitswelt dreht sich immer schneller: Technologische Disruption, turbulente Märkte und eine Arbeitskultur, die im radikalen Wandel begriffen ist.  Digitale Transformation, die Arbeitnehmer und Organisationen unabhängig von Büroplätzen und Anwesenheitszeiten verankert. Sharingkultur, die traditionelles Besitzdenken in Frage stellt und Wertehaltungen, die nach mehr gesunder Arbeit rufen, sind nur einige Aspekte.

    Das Jahresende gibt uns die Möglichkeit, innezuhalten – und auf das große Ganze zu blicken.  Welche Arbeitstrends, welche Themen und Entwicklungen, welche Ideen werden uns im kommenden Jahr beschäftigen? Gemeinsam mit Experten aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln haben wir einige Thesen und Umsetzungsvorschläge erarbeitet, die uns die Neuerfindung der Arbeitswelt 2020 erleichtern. Die Keyfacts unter dem Motto Arbeitanders, die wir in unterschiedlichen Diskussionsformaten nach der Veröffentlichung unseres Buches Der Wandel des Arbeitsmarktes- der Mensch im Mittelpunkt und Erarbeitung unserer Interventionen gesammelt haben, als Impulse für 2020 hier im Überblick:

    1. Große Veränderungen beginnen oft im Kleinen
    2. Neue Technologien kommen und gehen, doch jede beeinflusst die Art und Weise, wie wir heute und in Zukunft arbeiten werden.
    3. Es wird ernst in Sachen SDG Ziele (globale Ziele nachhaltiger Entwicklung) für die Unternehmen
    4. Sie können ihre Aufgaben erledigen, wo Sie oder ihr Kunde möchte
    5. Permanent Beta – Arbeit als permanente Metamorphose – Fehler machen und daraus Lernen zulassen
    6. Diverse Teams sind nachgewiesenermaßen wirtschaftlich erfolgreicher und innovativer und wir brauchen sie daher
    7. Transformation beginnt im Inneren und deswegen bei jedem Einzelnen
    8. Die Unternehmenskultur zu verändern, heißt Verhalten verändern
    9. 2020 wird das Jahr sein, in dem sich auch die konservativsten Unternehmen offener mit ihren eigenen flexibles Arbeitsmodellen positionieren
    10. Auch das WHO Motto „Wir investieren in die Gesundheit, in das Wirtschaftswachstum und in die Gleichberechtigung von Frauen“ zeigt uns den Zug zur gesunden Arbeit auf
    11. Die Zebras sind im Vormarsch. Zebras sind Startups, die sich auf die Lösung bestehender Probleme konzentrieren und statt auf exponentielles Wachstum und auf Nachhaltigkeit und langfristige Profitabilität setzen
    12. Einhörner und Zebras. Im Kern geht es um den Wert für den Kunden und danach um Geschäftsmodelle, die diesen Wert rentabel und profitabel transportieren können
    13. Die Geschwindigkeit steigt, das macht uns gleichzeitig erfolgreicher, wenn wir uns der Organisationsresilienz und der persönlichen Resilienz widmen
    14. Bildung wird zentral. Die Arbeitsweltveränderung bekommt einen Fokus, das lebenslange Lernen, um unsere Arbeitsgesellschaft für den technologischen Fortschritt zu wappnen, auch. Für die MitarbeiterInnen erhöht sich dadurch schließlich auch ihr Wert am Arbeitsmarkt
    15. Immer mehr Unternehmen lassen sich auf das Konzept der 4-Tage-Woche ein, resultierend weniger Stress und gestiegene Produktivität
    16. Digitalisierung trifft Empathie
    17. Shareholder value und Stakeholder value gehen Hand in Hand
    18. Ob und wie Gesichtserkennung auch in Unternehmen (Mitarbeiter, Marketing) künftig eingesetzt wird, ist eines der bestimmenden Themen im Jahr 2020.
    19. Die Geschwindigkeit erhöht sich weiter. Speed lohnt sich nicht nur kurz- und langfristig für die Leistung von Unternehmen, sondern fördert auch das Wohlergeben der Mitarbeitenden und wird zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden.
    20. Der Trend geht ganz klar hin zu einer agilen aber vor allem zu einer am Menschen orientierten Arbeitswelt

    Alle Diskussionen waren von einer Grundforderung getragen: Für die meisten Punkte erfordert es eine tiefgreifende Veränderung von inneren Überzeugungen, Werten, Gewohnheiten, Meinungen, und Interventionen, um diesen Change und die Angst vor dem Neuen und Unbekannten zu meistern,  das viel Vertrauen benötigt.  Ein hohes Niveau an Vertrauen im Team, Flow und digital Flow im Team bereiten den Boden dafür auf. Alle Teammitglieder können ihre Fähigkeiten zum Ausdruck bringen und erkennen den Wert ihres Beitrages. Im Zustand des Flows – hier unterstützen Fokuszeiten und Speed hacks – steigen Konzentration und Fokus, herausragende Ergebnisse entstehen, ohne dass es sich nach harter Arbeit anfühlt.

    Dabei ist Führung immer noch wichtig, mit dem richtigen Mix aus Fördern und Fordern. Gelernt wird in eigenen Führungslernsprints eine neue Art des Führens. Psychologische Sicherheit zu geben, ist dabei das oberste Prinzip der Führungsarbeit, um Arbeit anders zu gestalten.  Fehlerkultur statt Fehlervermeidung, das Team versteht sich als safe place to fail. Auch darauf achtet der Teamleiter mit Vehemenz. Ist das Entstehen von Flow in Präsenzteams schon eine Herausforderung, geht es auch in virtuellen Teams um Präsenz. Das Erstellen einer Team-Charta, in der die Spielregeln für die virtuelle Zusammenarbeit festgelegt werden, und eine hohe Disziplin, diese dann auch einzuhalten, erhöhen die Chancen auf Flow und liefern die gewünschte Innovationskraft und Produktivität. Für völlig neu zusammengestellte Teams – präsenten und umso mehr virtuellen – ist der Zusammenhang zwischen Vertrauen und Selbstvertrauen zentral und bildet die Voraussetzungen für Kreativität und Lösungsfindung im Team, sowie der transparente Umgang mit unterschiedlichen Arbeitsstilen. Sie befähigen das Team im Voraus, bevor es noch um die sachlichen Projektziele geht. Die werden dann mehr oder weniger von selbst nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen. Beim Start stellen wir immer wieder Widerstand fest, vor allem Fachexperten und Führungskräfte halten das für eine „Habt Euch alle lieb“-Vereinbarung, einen Nichtangriffspakt. Das Gegenteil ist der Fall. Mit dem gestärkten Vertrauen im Team werden konstruktive Kritik, auch Selbstkritik, und die schon angesprochene Fehlerkultur erst möglich, nur ohne die üblichen Verletzungen und Kränkungen, Schuldzuweisungen und Rechtfertigungen. Das überrascht die anfänglichen Kritiker immer am meisten.

    Um eine neue Arbeitskultur und Organisationskultur zu schaffen, braucht es gezielte Interventionen, um die bisherigen Routinen zu brechen. Dazu kreieren wir analoge/digitale Arbeitserlebnisse und Interventionen, die es leicht ermöglichen neue Arbeitsmodelle und Zusammenarbeitswirkweisen kennen zu lernen und zukunftssichere Mitarbeiter- und Kundenbeziehungen, sowie Mensch-Maschineninteraktionen zu leben, die Nutzen schaffen. Wir durchbrechen Silo-Denken und entdecken immer wieder, welches Momentum in jeder Aufgabe steckt, wenn man sie transdisziplinär und neu angeht.

    Dass optimieren analoger und digitaler Mitarbeitertouchpoints und implementieren sukzessiver neuer Arbeitsformate stärkt die Kollaboration. Wir wagen Experimente, erschließen neue Arbeitsmöglichkeiten, erhöhen damit die Geschwindigkeit und arbeiten anders.

    Autoren: Ursula della Schiava-Winkler, Klaus Pollhammer, näheres unter www.arbeitanders.com

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  • Interventionen und Konzepte für eine zukunftsfähige Unternehmenskultur Agil – digital – kooperativ #Arbeitanders #Digitalisierung #Chance #Zuversicht

    Das Etikette „agil“ gilt es zu füllen, die Digitalisierung zu nutzen. Damit der steigender Volatilität der Märkte und in der Folge steigender Kundenabsprungsraten, der gefühlten oder tatsächlichen Unfähigkeit, langfristige Planungen und Strategien aufzustellen, begegnet werden kann, muss sich die Organisation an die hochdifferenzierten Wirtschaft und Gesellschaft flexibel anpassen. Agilität hat das Ziel, ein Unternehmen schnell (re)aktionsfähig auf Veränderungen am Markt zu machen. Die Time-to-market für neue Produkte, Produktservice oder Dienstleistungen soll massiv gesenkt, die Produktivität und gleichzeitig die Qualität gesteigert werden. Agilität von Menschen und Prozessen mit Mitarbeitern, die immer wieder mal ihre Komfortzone durch gezielte Interventionen verlassen und sich auf neues einlassen, ist dazu nötig. Klare Ursache-Wirkungszusammenhänge erkennt die Datenanalyse und wirkt gegen die zunehmende Unsicherheit und stärkt die Entscheidungskraft .All dies erfordert ein anderes Arbeiten. #arbeitanders.

    Gemeinsam mit den Teilnehmern des Praxisforum Digitalisierung diskutieren @Klaus Pollhammer und @Ursula della Schiava-Winkler wie sich klassische Hierarchien künftig wandeln, wie Unternehmens- und Führungskultur mit Vernetzung, Offenheit, Partizipation, Agilität plus Vertrauen sich verändern. Ein Teil dieser Agilität ist es auch, Mitarbeiter positiv

    ihren Skills zu stärken.

    Insgesamt sind zukunftsfähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefordert, die folgenden Kompetenzen zu entwickeln bzw. zu stärken. Upskilling: In allen bestehenden Jobs müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darin geschult werden, die zur Verfügung stehenden (neuen) Technologien einzusetzen und anzuwenden. Dazu ist die Einschulung in digitale Tools und Methoden notwendig. Digital reskilling: Durch die Digitalisierung entstehen neue Anforderungen an die Arbeit, an die Zusammenarbeit sowie an die Entwicklung von Prozessen, Produkten und Services. Auch hier sind neue Fähigkeiten zu vermitteln. Human reskilling: Da sich die gesamte Arbeitswelt verändert, benötigen Organisationen Führungskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich gegenseitig auf Veränderungen vorbereiten, sich austauschen sowie zum Lernen und zum Entwickeln neuer Fähigkeiten motivieren. Deshalb ist ein erweitertes Einfühlungsvermögen sowohl im Innenverhältnis eines Betriebs als auch im Umgang mit Kundinnen und Kunden sowie Lieferanten oder Zulieferern nötig. Um sich auf neue digitale Angebote einzulassen und diese nutzbar zu machen, ist ebenso ein vertrauensvoller Umgang miteinander erforderlich. Metaskills: Selbstorganisation, Führungs-, Anpassungs- und Teamfähigkeit sowie Kreativität sind grundsätzlich wichtig, weil lebenslanges Lernen und die Fähigkeit, sich auf berufliche Veränderungen einzulassen, im Zeitalter der Digitalisierung immer wichtiger werden.

    Mittels 48 gezielte Interventionen können diese Skills durch individuelle Lernreise, die bei jedem anders aussieht, nachgereift werden. Dabei werden digitales Selbstassessment eingesetzt, Skillmaps erstellt, Lern-Sessions durchlaufen um den Mitarbeiter personalisiert, spielerisch, analog oder digital Lerninhalte anwendbar aufzubereiten. Durch die minimalinvasiven Interventionen kann dies auch ohne große Budgets gelingen.

    Wie dies in der analogen oder verwöhnten Organisation aussieht, haben wir grafisch dargestellt. Basierend auf dem VOPA Prinzip, also mit transparenter Kommunikation, erhöhten Entscheidungsfreiheit, interativem Lernen, konsequentem Wissenstransfer, interdisziplinärer Teamkollaboration , Verstärkung des autonomem Arbeiten und der Eigenverantwortung mit klaren Zwischenzielen, die rückgemeldet werden, wird das Arbeitsverhalten durch stetiges Lernen korrigierbar. Das Selbstvertrauen aller wird gestärkt und Führung bekommt so neue Aufgaben im Rahmen Transformationsdynamik.

    .

    Um dies zu erreichen, kreieren wir analoge/digitale Arbeitserlebnisse und Interventionen, die es leicht ermöglichen neue Arbeitsmodelle und Zusammenarbeitswirkweisen kennen zu lernen und zukunftssichere Mitarbeiter- und Kundenbeziehungen, sowie Mensch-Maschineninteraktionen zu leben, die Nutzen schaffen. Wir durchbrechen Silo-Denken und entdecken immer wieder, welches Momentum in jeder Aufgabe steckt, wenn man sie transdisziplinär und neu angeht. Wir optimieren analoge und digitalen Mitarbeitertouchpoints und implementieren damit sukzessive neue Arbeitsformate und stärken die Kollaboration. Wir wagen Experimente, erschließen neue Arbeitsmöglichkeiten, erhöhen die Geschwindigkeit und arbeiten anders. #Arbeitanders #Demographieberatung #UrsuladellaSchiava-Winkler #Philipp Brunner #KlausPollhammer

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  • Im Gespräch

    Arbeiten in einer digitalisierten Unternehmenskultur

    Der digitale Wandel stellt Unternehmen zunehmend vor neue Herausforderungen, sowohl technologisch als auch auf Ebene der Mitarbeiter*innen. Wir haben uns mit Ursuala della Schiava-Winkler von der Academy4socialskills darüber unterhalten, was eine digitalisierte Unternehemenskultur bedeutet und welche Skills in diesem Zusammenhang künftig wichtiger werden.  

    Wie sieht eine zukunftsfähige Unternehmenskultur aus?

    agil-digital-kooperativ

    Wie wird sich Lernen im digitalen Unternehmen gestalten?

    Wir verbringen nur 3-4% unserer Lebenszeit mit schulischer Bildung, den Rest mit sogenannter informeller Bildung. Dieser Bereich wird sich stark verändern. Durch experimentelles Lernen, durch sich ausprobieren, scheitern, ent- und wieder neu lernen, können wir ganz andere Lernformate zur Verfügung stellen, die uns helfen sich im lebenslangen Lernen zurechtzufinden. Wir haben 42 Interventionen zur Erleichterung der nötigen Lern- und Entfaltungswege zusammengestellt, die Sie rasch, konkret und gut moderiert in Digitalisierung schreiten lassen. 

    Werden wir uns durch Digitalisierung wegrationalisieren, wird uns die Arbeit ausgehen?

    Digitalisierung kann als Wachstumsmotor dienen. Wir müssen die Interaktion zwischen Mensch und Maschine nützen. Was dabei entscheidend sein wird, ist der kontinuierliche Umbau des Arbeitsmarktes, um die zukünftigen Veränderungen vorwegzunehmen. Es wird keine Revolution und keine Explosion, sondern ein kontinuierlicher Wachstumsprozess, der gut durchdacht begleitet und entwickelt werden kann.

    „Soziale Kompetenz und Empathie sind durch Roboter nicht ersetzbar. Und Digitalisierung erfordert menschliche Empathie.“

    Was können Maschinen besser als Menschen und was werden Maschinen nie besser als Menschen können?

    Wir Menschen haben ein soziales Organ: wir lieben, schwärmen, träumen, uns fortpflanzen, haben Sehnsüchte. Wir haben eine soziale Intelligenz, Mitgefühl und Empathie. Wir kreieren Lösungen und Ideen gemeinsam und können uns wechselseitig befähigen, stützen und uns fördern –  und natürlich haben wir auch unsere finsteren Seiten.  Maschinen sind im Speichern, verknüpfen und auswerten von Datenmengen, in der mathematischen Maschinenlogik und Rationalität unserer Gehirnleistung überlegen. Soziale Kompetenz und Empathie sind aber durch Roboter nicht ersetzbar. Und Digitalisierung erfordert menschliche Empathie.

    Was ändert sich im Management?

    Hier ist der größte Paradigmenwechsel erkennbar: Open Mindset, Wertschätzung ist gleich wichtig wie Wertschöpfung, Vertrauenskultur löst die Kontrollkultur ab, Initiativen, Kreativität, Selbstverantwortung werden gefördert, Dialoge und Aushandeln von Teamchartas lösen Arbeitsvorgaben ab, die Arbeitszeit ist gleichzeitig auch die persönliche Entwicklungszeit. Tayloristische Prinzipien haben ausgedient, agiles Handeln im psychologisch sicheren stabilen Rahmen wird wichtiger, um Teams den nötigen Rahmen und Raum zu geben sich selbst zu organisieren. Es gilt traditionelle Führungsgewohnheiten gut mit den neuen Anforderungen zu kombinieren.

    Was ist die Folge der gestiegenen Arbeitsproduktivität, die durch die Digitalisierung entstehen kann?

    Unbestritten werden Produkte billiger, vielfach auch besser und individualisierbarer, es wird die Arbeitszeit sinken, neue Arbeitsmöglichkeiten werden durch innovative Lösungen entstehen. Dadurch können auch die Löhne steigen und damit die Kaufkraft gestärkt werden.

    „Einen physischen Ankerpunkt der Unternehmenskultur wird es nicht mehr geben.“

    Wie werden wir mit der künftig wachsenden Geschwindigkeit als Personen und Organisationen umgehen müssen?

    Arbeit von morgen ist beschleunigt, braucht und bringt ständig neue Methoden und Arbeitsansätze hervor. Während der Umgang mit den digitalen Arbeitshilfen immer selbsterklärender wird, erfordert deren Bereitstellung immer tieferes Verständnis. Und genau hier braucht es reskilling. Als Teil der Digitalisierungsinitiativen brechen Unternehmen vermehrt in Richtung Selbstorganisation und Agilität, mit dem Ziel einer höheren Kundenorientierung und der Entscheidungsfähigkeit dort wo das jeweilige Know-how sitzt, das macht per Se schneller und flexibler.

    Wie wird sich die räumliche, zeitliche Flexibilisierung des Arbeitslebens gestalten? Was ist ein gesunder Mix zwischen Homeoffice und Anwesenheit im Unternehmen?

    Die starren Grenzen zwischen Arbeitsort und Arbeitszeit werden durch neue Technologien aufgelöst. Spannungsfeld zwischen Kommunikation, Kollaboration und Konzentration wird über den Arbeitsort entscheiden. Die Unterscheidung liegt im Büro/Arbeitsplatz der Zukunft, in „We-“ und „Me-Places“. We-Places sind Orte der Begegnung, des Austausches und der Kommunikation. Sie bilden ein soziales Zentrum und dienen als temporäre Arbeitsplätze.
    Me-Places hingegen sind Rückzugsorte, an denen die Mitarbeiter konzentriert arbeiten können. Einen physischen Ankerpunkt der Unternehmenskultur wird es nicht mehr geben.

    Welche Kompetenzen brauchen wir künftig mehr?

    Human reskilling: Organisationen benötigen Führungskräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich gegenseitig auf Veränderungen vorbereiten, sich austauschen, sowie zum Lernen und zum Entwickeln neuer Fähigkeiten motivieren. Ebenso ist ein vertrauensvoller Umgang miteinander erforderlich.
    Metaskills: also Selbstorganisation, Führungs-, Anpassungs- und Teamfähigkeit, sowie Kreativität. Lebenslanges Lernen und die Fähigkeit, sich auf berufliche Veränderungen einzulassen, werden im Zeitalter der Digitalisierung immer wichtiger.
    Upskilling: In allen bestehenden Jobs müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darin geschult werden, die zur Verfügung stehenden (neuen) Technologien einzusetzen und anzuwenden. Dazu ist die Einschulung in digitale Tools und Methoden notwendig.
    Digital reskilling: Durch die Digitalisierung entstehen neue Anforderungen an die Arbeit, an die Zusammenarbeit sowie an die Entwicklung von Prozessen, Produkten und Services. Auch hier sind neue Fähigkeiten zu vermitteln.
    Upskilling und Reskilling sind kurzfristige Maßnahmen. Metaskills hingegen sind langfristig benötigte Fähigkeiten.

    „Führungskräfte müssen den Mitarbeiter*innen die benötigte Zeit und den Raum geben, um sich in der Digitalisierung neu zu entfalten, neu zu orientieren, zu scheitern und zu lernen.“

    Wie erreicht man Digitale Fitness für Organisationen?

    Führungskräfte zeigen sich als Enabler der Digitalisierung. Sie forcieren neue Denkweisen, sind offen und widmen sich der individuellen Weiterentwicklung der Mitarbeiter hin zu selbstorganisierten Teams. Diesen müssen sie die benötigte Zeit und den Raum geben, um sich in der Digitalisierung neu zu entfalten, neu zu orientieren, zu scheitern und zu lernen. In verdaubaren Steps unterstützen Führungskräfte ihre Teams mit direktem Feedback.  Wir haben Interventionen zur Erleichterung der nötigen Lern- und Entfaltungswege zusammengestellt, die sie rasch, konkret und gut moderiert in digitale Fitness führen und gleichzeitig ihren digitalen Reifegrad erhöhen. 

    Welche Rahmenbedingungen und Funktionsprinzipien treiben die Digitalisierung in der Organisation?

    Reverse Mentoring, Tandems, Work Out Loud, Flipped Courses, Microlearning u.v.m – kleine Gruppen in unterschiedlichen Settings. Ermöglicht wird so der Dialog zwischen den Generationen, zwischen Andersdenkenden in bunter Vielfalt, um sich von altgewohnten Denk- und Arbeitsweisen zu befreien und gleichzeitig digitales Wissen zu erhöhen. Es braucht dafür Offenheit, Neugierde, ein digitales Mindset und ein methodisches Handwerkzeug, das die Learning Journeys zusammenstellt und die Mitarbeiter auf dem Lernweg begleitet.

    Wie entsteht sinnstiftende Arbeit, eine gelungene Employee-experience und mehr Zufriedenheit im Wettbewerb um den Faktor Mensch?

    Aktuell fokussiert HR auf Zusatzleistungen, Vergütungen und Work-Life-Balance, alles sicher wichtige Elemente, aber der Kern wird verfehlt. Sinnstiftende Arbeit entsteht dort, wo Umsatzwachstum und Gewinne sich mit der Notwendigkeit vereinen, die Umwelt, die Stakeholder insbesondere ihre Mitarbeiter gleichermaßen zu respektieren und unterstützen. Die Beziehung zwischen Arbeitgebern und ihren Mitarbeitern wird dabei neu definiert und schafft vielfältige individuelle Gestaltungsspielräume mit mehr Flexibilität. Flexible Arbeitsverhältnisse nehmen weltweit zu. Man geht davon aus, dass schon 2020 weltweit rund 40 Prozent aller Arbeitenden in einem loseren Verhältnis zu ihrem Unternehmen stehen werden.

  • PIPI LANGSTRUMPF mag das Generationenkonzept nicht- eine laute Kritik am XYZ-A Modell

    PIPI LANGSTRUMPF mag das Generationenkonzept nicht- eine laute Kritik am XYZ-A Modell

    „Sei wild, sei frech und wunderbar, so lautet das durchgängige Motto der Figur Pipi Langstrumpf, die Astrid Lindgren schuf, mit dem Ziel die Geborgenheit und die Freiheit einer heranwachsenden Generation aufzuzeigen. Das unkonventionelle Verhalten der Pippi zeigt sich durch aktives, selbstbewusstes, selbstbestimmtes, kreatives und gewitztes Tun. Gerade dieses Verhalten ist nun in der Organisation gefragt, um die Veränderungsgeschwindigkeit zu erhöhen und unkonventionell und individuell Lösungen für Kunden und Mitarbeiter zu finden. Astrid Lindgren ging es dabei nicht um Typisierung sondern um Aufhebung von Stereotypen und das genau täte unseren Generationenmodellen auch sehr gut. Bei Generationentypisierungen wird nämlich angenommen, dass die jeweiligen Altersgruppen durch prägende historische Ereignisse und/oder durch veränderte gesellschaftliche ökonomische Entwicklungen ähnliche Sicht- und Verhaltensweisen entwickeln und deshalb ihr Kommunikations- Arbeits- und Interaktionsverhalten ändern.  Wir erleben derzeit, dass die Sicht auf die  Gemeinsamkeiten der gut unterscheidbaren Altersgruppen bzw. „Generationen“ en vogue ist. Angelehnt ist diese Zuschreibung an die sozialpsychologische Definition des Generationenbegriffes: „Als Generation bezeichnet man „die Gesamtheit von Menschen ungefähr gleicher Altersstufe mit ähnlicher sozialer Orientierung und einer Lebensauffassung, die ihre Wurzeln in den prägenden Jahren einer Person hat.“ Diese Prägung findet also vor allem während der Kindheit, der Jugend und des frühen Erwachsenenalters statt, da in dieser Phase die Veränderungsmotivation für die der individuellen Wertesysteme am stärksten ist. Der damit verbundene generationenspezifische Wertewandel ermöglicht neue Sichtweisen, die wiederum zum Hinterfragen gewohnter Lebens- und Arbeitsweisen führen.

    Die Ableitung in der Arbeitswelt fußt darauf dass nun auch herkömmliche Strukturen, Funktionen und Prozesse in den Betrieben in Frage gestellt werden und damit eingespielte Hierarchien relativiert werden. Was hier stark vereinfacht wird, sind das Geburtsjahr und bestimmte Persönlichkeitseigenschaften oder gar Verhalten einhergeht.

    Gott sei Dank: Pipi Langstrumpfs gibt es in allen Generationen. Auch wenn die Typisierung komplexitätsreduzierend wirkt, seien Lebensstile, Lebenserfahrungen Milieus und Lebenswelten besser und stärker ausdifferenziert, als XYZ. Die Einzigartigkeit des Individuums ist durch solche Modelle nicht zu erfassen, sondern durch empathisches Miteinander. Konsequente Umsetzung einer mehrperspektivischen Lebensqualität mit der Kombination von Geld und Genuss, Familie und Freundeskreis, sinnvolle und persönlich befriedigende Arbeit, lebenslange Bildung und vielfältige kulturelle Aktivitäten sowie Engagement für mehr Humanität und ökologische Sensibilität ist nicht generationsspezifisch. #‚ Arbeitanders  #dieHRMacher #sozialkompetent #Generationsmodelle #Babyboomer, #Generationxyz, #Arbeitsmarkt im Wandel
    #Musterbrechen #neueszulassen #ArbeitsmarktimWandel #Arbeitnehmer #HRgefragt #digitalerHumanismus #Achtsamkeit #Generationenwissen #Lernanders #Dialog #ChangeMindset

  • Virtuelle Teams steuern & virtuelle Organisationen entwickeln

    Virtuelle Teams steuern & virtuelle Organisationen entwickelnVirtuelle Teams steuern & virtuelle Organisationen entwickeln

  • Buchpräsentation Arbeitswelt im Wandel

    Buchpräsentation Arbeitswelt im Wandel

    Arbeit anders. Plädoyer für eine zukunftsfähige Unternehmenskultur: agil – digital – kooperativ

    Wird sich die zukünftige Arbeitswelt an den Bedürfnissen der Menschen oder an der Funktionslogik von Maschinen orientieren? Wie werden Arbeitsqualität, Lebensqualität und Gesundheit zukünftig zusammenhängen? Fungiert der Strukturwandel der Arbeitsmärkte als Jobmotor – oder müssen wir uns vor einem dramatischen Abbau von Arbeitsplätzen fürchten? Welche Rahmenbedingungen werden das Arbeiten in der Zukunft beeinflussen – und wie muss die Politik diese Bedingungen vorausschauend gestalten? Wie können zukunftsfähige Führungskräfte für eine agile, digitale und kooperative Unternehmenskultur sorgen – und was kann eine empathische und partizipative Organisationsberatung dazu beitragen?

    Auf diese und viele weitere prospektiven Fragen werden wir in der Buchpräsentation eingehen und damit zeigen, dass es viel mehr Gründe für Zuversicht als für Zukunftsangst gibt.

    Anmeldung unter : https://www.eventbrite.de/e/buchprasentation-die-arbeitswelt-im-wandel-der-mensch-im-mittelpunkt-tickets-60114389758

    #ArbeitsweltimWandel #agil#Lebensqualität #Arbeitsqualität #Gesundheit #Strukturwandel #Zukunftsforschung #futureofwork #newwork #Arbeitsmarkt #ZukunftderOrganisationsberatung #SFU #ReinhardPopp

  • Die Arbeitswelt im Wandel! Der Mensch im Mittelpunkt? Perspektiven für Deutschland und Österreich

    Die Arbeitswelt im Wandel! Der Mensch im Mittelpunkt? Perspektiven für Deutschland und Österreich

    Wird sich die zukünftige Arbeitswelt an den Bedürfnissen der Menschen oder an der Funktionslogik von Maschinen orientieren? Wie werden Arbeitsqualität, Lebensqualität und Gesundheit zukünftig zusammenhängen? Fungiert der Strukturwandel der Arbeitsmärkte als Jobmotor – oder müssen wir uns vor einem dramatischen Abbau von Arbeitsplätzen fürchten? Welche Rahmenbedingungen werden das Arbeiten in der Zukunft beeinflussen – und wie muss die Politik diese Bedingungen vorausschauend gestalten? Wie können zukunftsfähige Führungskräfte für eine agile, digitale und kooperative Unternehmenskultur sorgen – und was kann eine empathische und partizipative Organisationsberatung dazu beitragen? Auf diese und viele weitere prospektiven Fragen werden in dem Sammelband aus der Sicht der sozial- und humanwissenschaftlichen Zukunftsforschung, der Psychologie, der Psychotherapiewissenschaft und der Volkswirtschaftslehre klare und allgemein verständliche Antworten gegeben. Dabei zeigt sich, dass es viel mehr Gründe für Zuversicht als für Zukunftsangst gibt.

    https://www.waxmann.com/waxmann-buecher/?tx_p2waxmann_pi2%5bbuchnr%5d=3956&tx_p2waxmann_pi2%5baction%5d=show

  • Reflexion beim Problemlösen

    Reflexion beim Problemlösen

    Reflexion beim Problemlösen

    Nicht immer brauchen wir Distanz, Raum und Zeit zum Reflektieren, manchmal erfordert es Reflexion mitten im Verlauf einer Handlung, so beim Problemlösen. Hier wird der Reflexionsrahmen durch das Momente der Überraschung, des Scheiterns oder auch nur der situativen Unzufriedenheit, weil ein bisher gewohnter und bewährter routinemäßiger Lösungsweg nicht zum Zeil führt, eröffnet.   Durch diesen Musterbruch erfolgt ein experimentierendes Handeln, dass begleitet ist durch eine beobachtende Selbstreflexion.

    Es ist ein vorsichtiges Handeln. Es trennt das Denken nicht vom Tun. Durch die Reflexion ergibt sich ein sicheres Netz in der Entscheidungsfindung und ermöglicht daher für uns ein besseres Aushalten der ungewissen Praxis.  Diese Form der Selbstreflexion gibt Selbstvertrauen fürs Experimentieren, fürs Ausprobieren neuer Lösungen und neuartige disruptive Zugänge. (reflection in action).

    Um das Experiment zu wiederholen oder in eine Routine überzuführen, passiert ein weiterer Reflexionsschritt. Einerseits über den Handlungsvollzug und anderseits um die Metaebene der Analyse und kritischen Betrachtung der neue Möglichkeiten zu ermöglichen. Diese Form der Analyse, Darstellung, Mitteilung, Reorganisation und Optimierung der Handlung eröffnet nun einen Reflexionsraum, ein entsprechendes Time-out im Interesse der Bewältigung des Veränderungsprozessen und zur Bestätigung der gelungenen neuen Handlungspraxis. (reflection on action). Erst dadurch wird es möglich diese neue Routine explizit kommunizierbar zu machen, an Teamkollegen weiterzuvermitteln oder als neue Idee/neuen Prozess zu beschreiben.

    Um in Zukunft gut handlungsfähig und agil zu sein, braucht es mehrere Reflexionsformate, um komplexe Situationen professionell bearbeiten zu können. Wissen in der Handlung als unbewusste Reflexionspraxis, Reflexion in der Handlung eingebettet als begleitende reflektierende Handlungsroutine und Reflexion über die Handlung sind dabei drei unterschiedliche Zugänge.  Organisationales Lernen braucht geübte Reflexionspraxis um singelelooplearning (etwas Bestimmtes lernen), doublelooplearning (etwas Bestimmtes besser effektiver lernen) und deutero learning (Lernen besser zu lernen also aus gemachten Erfahrungen (inklusive Fehlern) zu lernen und dieses Wissen in der Organisation zu speichern und weiterzugeben)

    Will man seine Reflexionskompetenz erhöhen, gilt es die Stufenleiter der Reflexivität übend zu besteigen. In der Basisstufe gibt es keine Reflexion und daraus folgend eine unwillkürliche automatisierte Reaktion in der Situation. Die erste Reflexionsstufe ist am ehesten mit dem Zustand des Flows zu beschreiben und zeichnet sich durch mentales Aufgehen in der Tätigkeit und in sich selbst ruhend auf sich bezogenes Tun aus. Im Flow findet kein Nachdenken statt, stattdessen eine hohe aktive Konzentration und ein ausgeschaltetes Zeitempfinden. Die nächste Reflexionsstufe ist gekennzeichnet durch analytisches Betrachten, Eigenschaften der handelnden Personen werden ohne Kontext katalogisiert und quasi in Schubladen eingeordnet. Diese Form der Reflexion ist zum Beispiel beim Training on the Job durchaus üblich, insbesondere dann wenn es davor keinerlei Erfahrung oder Hintergrund in dieser Tätigkeit gibt. Die dritte Stufe der Reflexion fokussiert auf die eigene Handlung.(was war der Ausgangspunkt, was soll erreicht werden, was ist die Zielsetzung und welche Dynamiken sind derzeit beobachtbar, sind die zentralen Fragestellungen mit dem Schwerpunkt auf den Prozess.) Dadurch wird die Handlung relativiert und die Suche nach möglichen Alternativen angestoßen und die Qualität des Handelns beurteilt. Die nächste Stufe der Reflexion ergänzt die reflektierenden Betrachtung um die Beziehung der beteiligten Personen  ergänzt um die eigener Annahmen, Interessen und Motive in unterschiedlichsten Handlungssituationen wird auch das empathische Hineinversetzen in andere und so Kooperation ermöglicht. Die nächste und damit fünfte Stufe der Reflexion ergänzt die Beobachtung der Abläufe, die Voraussetzung, die verschiedenen beteiligten Personen, Handlungsmethodiken und Handlungen, um die Zugehörigkeit der beteiligten zu verschiedenen Systemen, Abteilungen, Unternehmen und betrachtet damit das ganze handelnde System genauer. Auf der sechsten und vorletzten Reflexionsstufe geraten die komplexen Phänomene Selbstorganisation und Kultur in den reflektierenden Blick: Systeme und Subsysteme mitsamt ihren zugehörigen Komponenten und Zwecksetzungen lassen ein Gesamtsystem und dessen jeweilige Untereinheiten zu einem fragilen und komplexen Gebilde werden, das sich selbst immer wieder neu austariert und damit keinen stabilen Beobachtungsrahmen ergibt. Das System ist in Veränderung und beobachtende Reflexion zeichnet Verläufe, Bewertungen und Beobachtungen werden im Sinne der konstruierten Wahrheit hinterfragt und die Intention der Bedeutung beleuchtet. Die letzte Stufe der Reflexion fügt die Vernetzungen als Beobachtungsradar dazu. Sie differenziert und untersucht die allen Beziehungsmustern zugrundeliegenden jeweiligen Voraussetzungen und versucht, die unterschiedlichen, auch individuellen Perspektiven der verschiedenen Akteure offen zu legen. Damit werden Handlungsmotive und -gründe expliziert, die einem bestimmten Standpunkt, der dem Gesamtsystem gegenüber eingenommen wird, zugrundeliegen. Dies inkludiert Gegenstände, Verfahren und Prozesse, die auf bestimmte Sachzwänge und auf solche Faktoren verweisen, die Handlungsspielräume beschneiden. Das reflexive Interesse gilt auf dieser Ebene den komplexesten Fragen der Vernetzung verschiedener Bereiche einer Organisation, mitsamt (Selbst)Organisationsprozessen, einwirkenden Kräften, Aktionen und Reaktionen, Informationen, Verarbeitungsprozessen, Umgebungsvariablen, Fehlerhaftigkeiten, Wünschen und Zwecken, Anpassungen und Abweichungen, Bewertungen, Kommunikationen, Kooperationen, Funktionen, Anforderungen und Grenzen, Vernetzungen und letztlich mitsamt der Reaktion des Gesamtsystems selbst. (vgl. dazu Reflexionsstufentheorie Martin Hartmanns)

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  • Emotionale Agilität

    Emotionale Agilität

    FOCUS UND ZIELE: 

    Die Zukunft der Arbeit braucht emotionale Agilität, also eine Wendigkeit und Beweglichkeit im Umgang mit Gefühlskräften: mit den eigenen und mit denen anderer und einen klaren Blick auf die Denk-Fühl- und Handlungsmuster. Erkennen wir aus allen Basisgefühlen wie Freude, Angst, Interesse, Trauer und Wut im jeweiligen Kontext die jeweilige Logik, können wir Situationen besser einordnen. In einer Zeit der Unsicherheit, dienen Sie als produktive Kraft und Energie. Sie beschleunigen Veränderungsprozesse, schaffen vertrauensvolle Verbindungen, können Brücken bauen, Transparenz schaffen, Hinweise geben, Intuition beflügeln und Sicherheit schaffen.

    • Anstatt sich, wie früher üblich, sich darauf zu verlassen, dass Rollen, Status und Hierarchie im Arbeitsalltag bestimmend sind, können Mitarbeiter und Führungskräfte durch einen neuen Umgang mit Ihren Gefühlen nahbar sein, für Gefühlstransparenz sorgen und so eine authentisches kollaboratives Miteinander erreichen. Eine ganz natürliche Weise im Umgang mit der entstehenden Wut-Angst-Freud-Trauer-Liebes oder Alltagslogik ergibt ein anders aufeinander eingehen, ein Perspektive wechseln und anderes empathisches begegnen.
    • Bei emotionaler Agilität geht es also darum, jederzeit ganz präsent zu sein, bewusst zu agieren und immer wieder innezuhalten und ein Empathie- Reflektionsfähigkeit und Bewusstheit dafür zu entwickeln, was in einer bestimmten Situation in einem passiert.
    • Die Meisterschaft der emotionalen Agilität bedeutet diesen beobachteten Prozess besprechbar zu machen und so eine Verhaltensveränderung im Umgang miteinander zu erreichen, ein neues offenes Mindset und mehr Freiheit und Leichtigkeit.
    • Diese Kompetenzen, die bei der Mehrzahl der Mitarbeitenden und Führungskräfte von Unternehmen vorhanden sein müssen, um überhaupt in den Mut zu kommen, Veränderungen zu mehr Innovation, New Work und Agilität anzustoßen
    • Firmen wie Google und andere die rasch adaptiv am Markt sein müssen haben dies bereits erkannt. Google führt daher mit großem Erfolg das Seminarprogramm “Search Inside Yourself” für seine Mitarbeitenden durch und hat sogar das SIY Leadership Institute für seine Führungskräfte eingerichtet. Die Grundlage bietet die Stärkung der emotionalen Intelligenz. Basis dabei gilt der Entwicklung der  Selbstwahrnehmung und Selbstregulation. Mut die innere Wertewelt zu erkunden, die Motivation zu schärfen, den Sinn zu erfassen, Empathie zu leben und so das eigene Mindset in Richtung Freiheit, Offenheit und Beweglichkeit zu verändern, um so leicht Unsicherheit auszuhalten und darauf gekonnt emotional zu reagieren.

    NUTZEN:

    Als Führungskraft Emotion, Überraschungen, Transformation und Dynamiken leicht und locker einzubringen ermöglicht sich und ihrem Team sich gut ins Spiel zu bringen.

    ZIELGRUPPE:

    Das Seminar richtet sich an alle Unternehmensmitarbeiter, die in VUCA Welten rasch auf die veränderten Bedingungen reagieren wollen und dabei durch emotionale Agilität punkten.

    INHALTE:

    1. Einführung in die emotionale Agilität

    • Agilität und Verhalten
    • Emotionale Agilität erforscht, David, Ciompi und ihre Forschungsergebnisse für die Organisationwelt

    2. Affektlogik

    Die wichtigsten affektspezifischen Wirkungen auf das Denken kennenlernen

    Interesse bewirkt eine allgemeine Zuwendung zum und Mobilisierung des relevanten kognitiven Feldes („arousal“)

     Angst bewirkt Distanzierung von und im Extremfall Flucht weg von bestimmten kognitiven Gestalten (z.B. Personen, Projekten, Situationen, Orte)

    Aggressivität und Wut setzen, evolutionär und affektlogisch gesehen, in erster Linie klare Grenzen („bis hierher und nicht weiter!“) gegenüber bestimmten kognitiven Entitäten, oder weiten die eigenen Grenzen weiter aus

    Trauer und Verlust löst dysfunktional gewordene Bindungen an bestimmte kognitive Gestalten (Distanzierung);

    freudige, lust- und liebevolle Gefühle dagegen schaffen solche Bindungen und Beziehungen, die einen Vertrauensraum erzeugen.

    4. Das emotionale Agilitätslernkonzept-Unstuck, Embrace Change, and Thrive in Work and Life

    • unsere eigenen Emotionen und die der anderen zu erkennen,
    • uns und andere dadurch zu motivieren,
    • und damit einen emotionalen Umgang mit uns selbst und in zwischenmenschlichen Beziehungen herzustellen, um damit Halt, Sicherheit und trotzdem Beweglichkeit zu ermöglichen.  

    5. Emotionale Intelligenz in Organisationen

    • Neue Organisationsformen und neue sozialen Technologien der Zusammenarbeit brauchen eine Veränderung hin zu New Work und Agilität auch die Weiterentwicklung persönlicher Kompetenzen und Reflexionsschleifen.

    6. Servant Leadership- emotional agil führen

    • Reinventing Leadership- openminded Leadership
    • Reinventing Organization

    TERMINE:

    Wien:

    Mo.25.03. / Di,26.03.19 jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

    Mo.14.10. / Di,15.10.19 jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

    München:

    Mo.4.11. / Di,5.11.19 jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

    Berlin:

    MO, 1.4. + DI, 2.4.19 , jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

    Stuttgart:

    Mo.08.04. / Di,09.04.19 jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

    Köln:

    Mo.18.03. / Di, 19.03.19 jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

    KOSTEN:

    Die Kosten für das Modul betragen € 990,– exkl. Mwst pro Teilnehmer in Österreich, in Deutschland € 1190,– exkl. Mwst oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

    Zur Anmeldung

    Weitere Informationen erhalten Sie von  Ursula della Schiava-Winkler per Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 sowie +43/664/1012768.

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  • Learninghub Going digital – digital bereit?

    Learninghub Going digital – digital bereit?

    Wie hoch ist ihr digitaler IQ?
    Über digitale Medien erschließen wir uns das Wissen der Welt, wir treten mit anderen in Kontakt und entwickeln unsere Persönlichkeit (etwa über Äußerungen und Selbstdarstellungen im Internet) und freie Zeiteinteilung und örtliche Ungebundenheit zulässt. Wir unterscheiden fünf Teilkompetenzen im Umgang mit digitalen Technologien, nämlich Medienwissen und Datenverarbeitung, Kommunikation, Bewertung und Erstellung von Inhalten, Sicherheit und Problemlösung und Excellence im digitalen Handeln.

    Die Workshop- oder KursteilnehmerInnen erwerben oder verbessern „en passant“ diese digitale Kompetenzen. Durch die Entwicklung und Stärkung der Kompetenzen gelingt es auf der Ebene von Teams und Organisationseinheiten wie auch auf der Ebene der einzelnen Mitarbeitenden einen Produktivitätsschub zu erreichen.

    Digitale-Tools, die Sie erhalten
    • Persönliche Standortbestimmung – Mein digitaler Status
    • Haltungs- versus Ergebnisfeedback – im Netzwerk Kollegen/Kolleginnen, Mitarbeiter/-innen fördern und fordern
    • Agile Zusammenarbeit – digital bereit in ungewisser, herausfordernden Zeiten
    • Neue Wege der Problemlösung (Methoden wie Design Thinking….)
    • Neue Wege der Entscheidungsfindung (Systemisches Konsensieren, Konsulativer Einzelentscheid, paritzipative Formate…)
    • Virtuelle Moderation
    • Sie lernen neue Weiterbildungsformate kennen (z.B. MOOCs and Nanodegrees, informelles Lernen und Performance Support)
    • Sie experimentieren mit Plattformen für Lernen und Zusammenarbeit (z.B. Cloud-basiert) neues digitales Entdecken- in Form einer digitalen Lernstory

    Lernfelder: Vernetzen mit Experten (Ökosystem), Informationen teilen, Informationen suchen, Filterung, Dokumentation, Kollaboration, Werkzeugwahl, Produktivität, Lernorganisation, Selbstorganisation, Online Kommunikation & Rhythmik, Parallelität/Multitasking, Prokrastination/Aufmerksamkeit,
    Digitale Authentizität und digitale Identitätsentwicklung/Identitätsstärkung

    • Information und Wissen: Zugang zum Wissen einer digitalen Unternehmenskultur, Kommunikation und Kooperation: Teilhabe am Diskurs ,
    • Identitätssuche und Orientierung: „Entwicklung der Persönlichkeit als ein Sich-ins-Verhältnis-Setzen zur Welt“
    • Digitale Wirklichkeiten und produktives Handeln: (selbständige) Aneignung und Nutzung komplexer IT-Anwendungen mit Bezug zur Lebens- und Arbeitswelt
    • Sie sind State of the Art mit den aktuellen Entwicklungen, die unter dem Begriff „Arbeitswelt 4.0“ subsumiert werden (Cloud Computing, Internet der Dinge, Augmented bzw. Virtual Reality, Big Data, etc.) und können die bereits jetzt wahrnehmbare Herausforderungen für die tiefgreifenden Veränderungen in der Steuerungs- und Organisationslogik von Unternehmen sowie auch bei Arbeitsprozessen laufend mitgestalten.
    • Auf organisationaler und individueller Ebene entwickeln Sie die digitalen Kompetenzen über die man in einer digital geprägten Gesellschaft verfügen muss, um am Arbeitsmarkt erfolgreich teilnehmen & sich sowohl in der Gesellschaft als auch privat selbstbestimmt bewegen zu können
    • Sie erkennen wie Sie Know-how auf Online-Plattformen einkaufen und durch Crowdworking und Crowdsourcing bisheriges Stammpersonal ersetzen können oder sich selbst auf neue flexiblen digitalen Beschäftigungsform wie Crowdworking einstellen können.
    • Sie entwickeln Ihre digitalen Grundkompetenzen (Wissen und Einstellungen zu digitalen Werkzeugen und Prozessen); Anwendung und Nutzung derselben in spezifischen professionellen bzw. betrieblichen Kontexten; Innovation und Kreativität auf der Basis von fortdauernder Nutzung bzw. Meisterschaft
    • Sie lernen selbstbestimmt, kreativ und sozial verantwortlich mit Medien umzugehen und sie zur Gestaltung der eigenen Lebenswelt, zur Teilhabe an der digitalen Welt und zu deren Mitgestaltung im privaten und beruflichen Umfeld zu nutzen.

     

    Dazu gehören sowohl das Wissen über Medien (digitale Kompetenz, Medienbewertung, Medienpsychologie) und deren Nutzen als auch die persönlich sinnvolle Selektion von Medienkonsum und eine Reflexion über das eigene Definitionen und Abgrenzungen Medienverhalten, technisches Anwendungswissen, aber auch die Fähigkeit, Medienbotschaften zu beurteilen und selbst Medien zu gestalten und Sie in der künftige Lebens- und Arbeitswelt einzusetzen.

    Der 2. Bereich der digitalen Kompetenz unterstützt die Fähigkeiten und Fertigkeiten des einzelnen, mit diesem technologischen Wandel fertig zu werden, dies umfasst Empathie und Mindsetveränderung- digital Mindsetchange wird falls notwendig durch diese Form des Lernen unterstützt.

    Jederzeit zu beginnen, auch als interne Maßnahme buchbar.

    Sie erhalten ein Zertifikat digitale Kompetenz –

  • Agilität braucht Reflexion

    Agilität braucht Reflexion

    Agiles Arbeiten braucht Eigenverantwortung, Kritikfähigkeit und die Bereitschaft zur Reflexion, sowohl zur Selbstreflexion, als auch zur Fremd- und Metareflexion.

    Kinder bis drei Jahre begegnen der Welt unhinterfragt, erst danach können Sie zwischen Innen und Außen unterscheiden und eine Sichtweise ihrer Gedanken und Gefühlswelt entwickeln. Dies passiert nicht als Entwicklungs- und Reifungslogik, sondern im Kontext der elterlichen Beziehung. Das differenzierte emotionale Erleben wird einer frühen Affektspiegelung zugeschrieben. Durch die Reaktion der Eltern auf das kindliche Verhalten wird bereits als Säugling dieser spiegelnde Emotionsausdruck geübt, trainiert und erlebt. Zwischen neun und achtzehn Monaten interpretiert das Kind eigene und fremde Handlungen, kann allerdings noch nicht die Motive dahinter lesen. Gedanken, Wünsche werden bereits im Spiel als real gezeigt und erfahren. Der reflexive Modus integriert sich ab dem vierten oder fünften Lebensjahr und ermöglicht so dem Kind das eigene und das andere Innenleben zu unterscheiden.

    Der reflexive Modus (ca. ab 4. bis 5. Lebensjahr) integriert die vorher nebeneinander existierenden Realitäten. Er ermöglicht ein Nachdenken über das eigene Selbst und über das vermutete Innenleben anderer Menschen. In der kindlichen Gedankenwelt werden unterschiedliche Perspektiven und falsche Überzeugungen erkannt und bevorzugt im Spiel dargestellt, modifiziert und verarbeitet. Destruktive oder ängstigende Inhalte werden spielerisch durchgearbeitet und durch einen mitspielenden Erwachsenen oder ein älteres Kind vermittelnd organisiert. An dieses spielerische Probehandeln kann im Erwachsenenalter im Rahmen einer Reflexionschallenge oder eines Coachings zurückgegriffen werden und so im Als-ob Modus die Reflexionsfähigkeit erweitert werden. Auftretende Gedanken, Gegenübertragungsgefühle und Ideen werden so erforscht und neue Erfahrungen dadurch ermöglicht und die reflexive Kompetenz verbessert.

    Die moderne Arbeitswelt ermöglicht dem Einzelnen, die eigene Arbeit losgelöst von Raum und Zeit zu organisieren. Zugleich besteht die Erwartung, „just in time“ auf dynamische äußere Anforderungen zu reagieren. Dies erfordert von jedem Einzelnen, Prioritäten zu setzen, flexibel das eigene Handeln zu steuern und veränderungsfähig zu bleiben. Diese geforderte Agilität braucht laufendes Reflektieren und Lernen, um das gewünschte Tempo zu gewährleisten. Ohne Reflexion könnte nur routiniertes konservatives Handeln das Arbeitsfeld dominieren. Unbewusst wird auf abgespeicherte lebensgeschichtliche Erfahrungen in ähnlichen Situationen zurückgegriffen. Interatives Prioriätensetzen, Paradoxien durch neue Marktteilnehmer und hohe Marktbeweglichkeit brauchen aber neues frisches und bewegliches Mindset. Dabei spielt die Berücksichtigung aller Stakeholderinteressen (Mitarbeiter/Teammember und Kunden-Lieferantensichtweisen) und die Resonanz der eigenen Innenwelt eine wichtige Rolle. Die Reflexionsfähigkeit ermöglicht also, neue Handlungsoptionen zu erschließen und das eigene Verhalten den Erfordernissen einer erfolgreichen Bewältigung der variablen Arbeitsherausforderung anzupassen. Damit ist Reflexion auch der Schlüssel, um bisher gewohnte Verhaltensstrategien zu überdenken, alte weiterzuentwickeln, neue zu suchen und auszuprobieren, um so das Verhaltens- und Reaktionsrepertoire zu erweitern. In reflexive Distanz zu sich selbst treten können, braucht außerdem noch eine Metakompetenz, die sich durch eine Beobachtungsgabe des Kontextes und des Moments und einer Projektion in die Zukunft ergänzt. Das Ziel dabei ist, vorschnelle, emotionale und subjektive Bewertungen zu reduzieren und anderen erweiterten Betrachtungs- und Einschätzungsvarianten mehr Raum zu geben. Statt Aktionistisches auf Anforderungen zu reagieren, gilt es evaluiert und priorisiert Handlungsoptionen zu szenarisch reflektierend zu prüfen. Diese Fähigkeit zur Selbststeuerung ist die Basis zur Regulierung des eigenen Energiehaushalts und gleichzeitig die Voraussetzung dafür, handlungsfähig zu bleiben.

    Reflexionräume schaffen
    Um eine Reflexion zu üben, müssen Räume der Selbstreflexion geschaffen werden, sowohl physisch als auch organisatorisch und zeitlich. In der Reflexionschallenge wird das Auseinandersetzen mit den eigenen Grenzen unterstützt, der Blick über den eigenen Tellerrand geschärft. Verstärkt werden Formate genützt, die Silos aufbrechen, Hierarchien einstürzen lassen und so neue Szenarien der aktuellen und künftigen Organisationsbedingungen entworfen und dafür tragfähige Lösungen und Antworten entwickelt. Im Reflexionsraum wird so der Umgang mit Paradoxien zwischen individuellen und strategischen Perspektiven geübt und sich in einem neuen Umgang mit Reibungsflächen, Widersprüchen, Irritationen und Störungen des Gewöhnten und Bewährten initiiert.

    Im Actionlearningmodus die Integration in den Arbeitsalltag erleichtern
    Die persönliche und organisatorische Reflexion zu erhöhen, verbindet Problemlösung und Offenheit für die Veränderung mit iterativem Lernen. In moderierten Feedback-Schleifen wird das Erlebte besprochen und so nachhaltig und rasch verändert. In Reflexionssequenzen wird die Wahrnehmungsfokussierung geschärft und die Wahrnehmungsfilter des subjektiven Filters gelüftet. Auf Neues, Fremdes, Unbehagliches, Unterschiedliches, Ängstigendes und Anderes gelingt es uns so sich einzulassen. In selbstreflexiven Annäherungsschleifen wird ein behutsamer, toleranterer Umgang mit Blickwickeln eingeübt, das Aussteigen aus den eigenen Denkspiralen erleichtert und so der persönliche Horizont erweitert. Action Learner entwickeln sich in dieser Weise und verstärken Ihre Performance und die Neugestaltung des Arbeitsumfeldes (Anpassungslernen, Veränderungslernen, Prozesslernen). Durch das neue Handeln und veränderte Verhalten wird die Reflexionsdynamik erhöht und eine reflexive Reife entwickelt. Reflexion zählt zur Professionalität und stellt eine unverzichtbare Grundlage für die Problemlösungskapazität im Kontext des agilen Arbeitens dar. Es zeigt sich durch ausgeprägte Wahrnehmungsfähigkeit, durch starke intuitive Fähigkeiten, durch die Kenntnis der eigenen emotionalen Neigungen und durch das Einlassen auf unterschiedliche Betrachtungsstandpunkte unabhängig vom persönlich eigenen und bevorzugten Denkstandpunkt und durch die Wertschätzung und Würdigung von unterschiedlichen Sichtweisen und Ansätzen.

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  • Empathie spielt eine große Rolle

    Empathie spielt eine große Rolle

    Gerade bei der Kommunikation im digitalen Bereich spielt Empathie eine wichtige Rolle. Jeder in diesem Bereich Tätige sollte sich deshalb regelmäßig in seine Mitarbeiter, Kollegen; Lieferanten und Kunden – in sein gesamtes Umfeld- hineinversetzen und seine Arbeit aus deren Perspektive betrachten können.

    Sein Umfeld auf unterschiedlichen Ebenen verstehen

    Wir kennen unterschiedliche Ebenen der Empathie, während die emotionale Empathie es ermöglicht das Gleiche wie andere Menschen zu empfinden, also emotional sensitiv dem anderen zu begegnen, ist die nächste Ebene nicht nur die Gefühlswelt zu erfassen, sondern auch die Gedanken und Absichten des anderen zu erkennen, zu verstehen und daraus Verhaltensschlüsse zu ziehen. Eine weitere und dritte Ebene der Empathie ist die soziale. Diese kann in komplexen Situationen, bei unterschiedlichen Kulturen, bei unterschiedlichen Bedürfnis- und Interessenslagen und mit stark diversen Personencharakteren ein Verständnis für soziale Kontexte, in und durch die Gefühle entstehen, erkennen um mit Offenheit und Respekt einander zu begegnen.

    Wissen, Verstehen, Wahrnehmen, Erleben und Verinnerlichen

    Empathie bedeutet die Resonanzfähigkeit, das Teilen und Verstehen von Gefühlslagen. Mitgefühl ist dagegen die Möglichkeit sich um den anderen zu kümmern und zu sorgen und damit eine wichtige Voraussetzung für gute Mitarbeiterführung und Kundenzufriedenheit. Empathische Mitarbeiterführung ist ein aktiver Prozess des einfühlenden Verstehens mit korrigierend, akzeptierend und wertschätzender Haltung einhergehend. Empathie fördert Motivation, Engagement und die Leistungsbereitschaft von Mitarbeitern und ist daher ein wesentlicher Bestandteil der Führungskompetenz und eine Voraussetzung für das Führen von selbstorganisierten Gruppen und Teams. Einfühlung ist also ein aktiver und kreativer Vorgang.

    Mitarbeiterzentriertes Führen und kundenzentriertes Arbeiten

    Empathisches Miteinander erfordert die Möglichkeit sich als Akteur fikitv in Geschichten, Themen, inneren Szenen hineinzuversetzen und entsprechend zu handeln und darüberhinaus den Standpunkt des anderen zu verstehen, also die Welt mit seinen Augen zu sehen und zu begreifen. Damit wird es möglich Sympathie zu erleben und die Gefühle des anderen nachvollziehen und so die nötige Betroffenheit zu erkennen und zu zeigen. Wie fühlt es sich an in dieser Situation als Mitarbeiter oder Kunde zu sein? Was braucht es im Hier und Jetzt? Indem man seine Arbeit aus der Umfeldperspektive betrachtet, fühlt man sich wie in ihrer Haut und Gedankenwelt eingebetet. Wir versuchen besser nachzuempfinden, was gerade Handlungsimpulse des Gegenübers sind. Dies gibt einem die Möglichkeit, realistische und quergedachte und doch klarer und authentischere Lösungen für Probleme zu finden, ganz im Gegensatz zu aufgesetzten oder manipulativem Verhalten, bei dem man eingelernt zum Gegenüber spricht und ein Ziel pusht.

    Daten stützen und erleichtern für viele die Empathie

    Hat man empfunden, was die Mitarbeiter oder Kunden empfinden werden, kann man Situationen so designen (Mitarbeiter- und Kundenprozesse zum Beispiel), die emotional ansprechen und die jeweiligen Bedürfnisse gut erfüllen.

    Die unbefriedigten Bedürfnisse unserer Umgebung sind die Lücken, die innovative Produkte, und wertvolle und nützliche Services schließen können. Dies geht am besten, wenn man sich ihnen mit Empathie und den dazu passenden, richtigen Daten und Empfindungen annähert. Dieses emotionale Erleben und zwischen den Datenzeilen mitlesen können, ermöglicht im digitalen Raum eine menschliche Begegnung. Dieses Wissen und Verständnis bietet ein weiteres Fenster in die Welt und ermöglicht, sich tiefer in sie hineinzudenken und so bessere Lösungen zu finden und zugleich einen positiven Beziehungsaufbau zu ermöglichen.

    Ist Empathie erlernbar?

    Psychologen, wie Arno Gruen und Carl Rogers, weisen auf eine angeborene nicht determinierte Empathiefähigkeit bereits bei Kleinkindern hin. Rupert Lay erforscht die frühkindliche Empathie und weist auf die Kommunikation und Grenzfindung anderer und eigener Grenzen hin. Im Laufe der ersten beiden Lebensjahre geht diese angeborene Fähigkeit allerdings verloren bzw. wird durch kulturelle Einflüsse entlernt. Im Training und Erlernen von Empathie kann auf diese roots of empathy aufgebaut werden und durch entsprechende Übungssettings und narrative Empathieszenarien das Verhalten rasch wieder adaptiert und eingelernt werden. ( Empathiechallenge).

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  • Mindfulness- Klarheit durch Achtsamkeit

    Mindfulness- Klarheit durch Achtsamkeit

    Bei Achtsamkeit sehen wir die Dinge klar differenziert und entdecken mögliche Verzerrungen. Wir werden uns bewusst, hören auf uns und schaden damit und dadurch auch anderen weniger. Es wächst durch den Umgang mit uns und anderen das Mitgefühl und das Verständnis für Unterschiede, für Interessen, für Bedürfnisse. Beobachten, fühlen, entschleunigen führt zur Offenheit und zu innerem Gleichgewicht.

    Beginnend im eigenen gelangen wir durch Loslassen in einen entspannten Modus. Wir erkennen, wie Emotionen, Impulse, Gedanken und Ideen in unserem Körper und Geist entstehen, aufsteigen und wieder verschwinden und manche auch wiederkehren und uns fesseln. Wohlwollen, aktives Zuhören und positive Sprache ermöglicht Güte und schafft Perspektive. Muster, die als Gewohnheiten nicht gut für uns sind, Wertungen, Entwertungen und Erwartungen und Zuschreibungen fallen weg und lenken den Blick auf den Fokus, das Wichtige. Innehalten bringt uns die Möglichkeit zur Reflexion und zum Lernen. Das Dringlichste ist nicht das Wesentlichste. Unwichtiges geht verloren und verbraucht daher keine Energie. Wir gehen in diesem Sinne sehr ressourcenschonend mit uns um und kommen zur Ruhe. In dieser Zentriertheit finden Herz und Verstand, Fühlen, Handeln und Denken zueinander und beflügeln sich. Ruhe und fokussierte Zeit gewinnen Überhand.

    Durch dieses tiefe Verstehen, ist unser Weitblick geöffnet, unser Blick durch das Herz unterstützt und wir strahlen förmlich klar. Es geht darum dem Augenblick mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Im Augenblick präsent sein, Gelassenheit zu entwickeln und den Augenblick genießen. Im Hier und Jetzt. Wir geben Impulse ohne etwas zu erwarten und gleichzeitig strömt die Kraft, die die Umsetzung einleitet. Indem wir tief hinhören schaffen wir eine ruhige und aufnahmebereite Atmosphäre und Verbundenheit, in der Arbeit genauso wie im Privatleben. Es gilt den Siegel der Neutralität und Authentizität der in sich ruhenden eigenen Resonanz zu leben. Neben Bewegungsfreiheit, Freiheit für Gedanken und Aufmerksamkeit werden Ruhe, Privatsphäre und Entspannung zum größten Luxus.

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  • Agiles Führen, arbeiten und projektieren

    Profil_Agilität im Führen und gestalten von agilen Organisationen

    Termine

    Wien:

    Mo, 28.2./ Di, 29.2.22 jeweils 9 Uhr bis 17 Uhr

    Mo, 17.7./ Di, 12.7.22 jeweils 9 Uhr bis 17 Uhr

    Berlin:

    Mo, 31.1./ Di, 1.2.22 jeweils 9 Uhr bis 17 Uhr

    Mo, 6.6./ Di, 7.6.22 jeweils 9 Uhr bis 17 Uhr

    Kosten:

    Die Kosten für das Modul betragen € 880,– exkl. Mwst. pro Teilnehmer in Wien, in Restösterreich, in Deutschland € € 980,– exkl. Mwst. oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz. Näheres auch zu unseren AGB´s Hier geht’s  

    Zur Anmeldung

    Interne Termine auf Anfrage.

    Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler per Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 sowie +43/664/1012768.

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  • Digitalfit?

    Digitalfit?

    Die Welt im digitalen Wandel

    Alle reden über Digitalisierung, nur wie sieht diese in meiner Branche wirklich aus? Welche neuen Denkansätze brauchen wir? Wie finde ich die richtigen Apps, Software oder digitale Tools und Lösungen für unsere Kundenbedürfnisse? Digitalisierung als Chance für Ihre Organisation, ob groß oder klein. Digitalisierung fängt klein an. Melden Sie sich zu einem Digitalisierungscheck in Form eines Gratishalbtagsworkshops uns gerne gleich mit einem Terminvorschlag unter udsw@socialskills4you an und erfahren Sie Ihre Digitalisierungspotentiale. Die Kosten für den Check werden vom Wirtschaftsministerium übernommen.

     Potentiale der Digitalisierung erkennen- Digitalisierung ist Chefsache und muss vorgedacht, vorgelebt und vorangetrieben werden

    Was ist die Digitalisierung?

    Wenn das bestehende Geschäftsmodell mit digitalen Mitteln und Werkzeugen abgewickelt wird spricht man von Digitalisierung. Bei Änderung des Geschäftsmodelles, spricht man von Disruption. Eine echte Disruption sorgt somit dafür, dass alte Strukturen durch komplett neue – meist deutlich einfachere oder bequemere – ersetzt werden. Ein disruptive Idee nicht eine simple Weiterentwicklung eines Produktes, Services oder der Dienstleistung, stattdessen stellt es eine komplette Neuentwicklung mit ganz neuen Ansätzen dar. Oft geschieht eine Disruption durch eine Digitalisierung: Ein bislang analoges Produkt oder eine meist analoge Struktur wird durch digitale Abläufe oder eine rein digitale Dienstleistung ersetzt.

    Die digitale Transformation geht Hand in Hand mit der mentalen Transformation. 

    Digitalisierung, Vernetzung und Mobilität stellen die Unternehmenswelt auf den Kopf. Veränderung offen gestalten beginnt im Kopf eines jeden einzelnen, es gilt das Mindset dafür fit zu machen. Wie immer kann man als einzelner viel tun. Denn jeder aktive, liberale Wandel beginnt im Kopf – mit der Vorstellung. Das ist positiver Wandel. In diesem Fall können Sie offen gegenüber neuen Konzepten sein, flexibel in Bezug auf Denken, eine HandsOn und Tryanderror-Mentalität, die rasch Produkte und Services, die ein Kundenbedürfnis treffen auf den Markt bringt und schnell lernt und verbessert. Unsere Unternehmens-DNA, die alt bewährten eingefleischte Denkweise, helfen uns dazu nicht.  Jeder, der anders denkt, ist dabei gefragt und herzlich willkommen.

    Was auf die „Digital Transformation“ folgt ist die „Business Transformation.“

    Das Produkt wird digitalisiert, die Prozesse ebenso, das Businessmodell verändert und das Ecosystem für den Kunden rankt sich 360 Grad um seine Bedürfnisse. Die Silos in den Organisationen fallen und versuchen sich agil.

    Wege der Digitalisierung

    Digitalisierung als Spielzimmer begreifen, ist ein Ansatz, der nicht nur für Startups seinen Charme hat. Spielerisch wird jede Hierarchie abgebaut und Klarheit und Ideenreichtum extrem gefördert. Optionen gibt es schließlich reichlich, gerade auch den hybriden und mobil vernetzten Kunden Kanalvielfalt zu bieten und zugleich das Einkaufserlebnis mithilfe von Technologien zu verbessern. Was es braucht ist klar- ohne Digitalkompetenz wird es nicht mehr gehen. In jedem Unternehmen werden bestimmte Berufsprofile komplett verschwinden und neue entstehen.

     Ohne digitale Kompetenz wird es gar nicht mehr gehen

    Geführt wird über OCR, autonomes Arbeiten,  Eigenverantwortung, Selbstbestimmung und künstliche Intelligenz gelten als Treiber und die Arbeits und Konsumwelt wird uns ständig eine Mischung aus echter und virtueller Realität erleben lassen werden. Wir müssen in Roboter investieren, weil wir künftig nicht mehr genügend Arbeitskräfte bekommen werden und wir müssen den Kompetenzaufbau und die Qualifikation treiben.

    Schritt 1 zur digitale Transformation ist der Potentialcheck…

    Die digitalen Uhren ticken schnell, Digitalisierung bewirkt eine ungeheure Beschleunigung, der Takt ist für die meisten Unternehmen neu und ungewohnt. Daraus resultierend braucht es Vernetzung, der Geschäftsprozesse, der Interaktionen zum Kunden, der internen Kommunikation und des ganzen Ecosystems, wer seine Hausaufgaben nicht gemacht hat und bisher alle Bereiche in digitalen Inseln wie Kundendatenbanken, Webshops und Interaktionen getrennt abgebildet und bearbeitet hat, braucht jetzt eine rasche Zusammenführung aller verfügbaren Informationen und künftig eine Darstellung in Echtzeitinformation und mobil. Das was wir früher am Computer machen wollten, möchten wir jetzt überall und channelübergreifend erhalten, einfach in der Nutzung, bequem und vorausschauend. Der Umgang mit den digitalen Inhalten wird neu definiert, einerseits als digitale Nomaden und wohl vernetzte Kunden. Der digitale Raum, die digitalen Öffnungszeiten und die Collaboration bekommen eine völlig neue Bedeutung. Gerne melden Sie einen Digitalcheck bei uns für einen Gratishalbtagesworkshops an.

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  • Salon: Die Kunst der neuen Führung – the Art of New Leadership- the Sound of New leading

    Salon: Die Kunst der neuen Führung – the Art of New Leadership- the Sound of New leading

    Eine Idee wird salonfähig

    Wien hat eine gediegene Salon-Tradition. Die Salonieres schwingen mit den Geschmacksnuancen des gelingenden Gespräches, der Circlewirkung, der openminded Wahrnehmung, des Proactioncafes und Übung im Storytelling und in der Gruppenraumgestaltung den Prozess an. Die Kunst der Sorgfalt den Antrieb der Gruppe zu mobilisieren und die Haltung des gebärenden Helfens sind die Hauptintension des Gastgebens. Im Vertrauensraum des Wiener Salon für Zukunft entsteht so Neues, dass unternehmerische, gesellschaftliche, kulturelle und soziale Veränderungen ermöglicht.  Art of new Leadership, Organisationdesigns, neue Arbeitsprinzipien, Kooperationsformen und neue Führungshaltungen experimentell erlebt im geschützten Raum ermöglicht anschließend leichtes,  neues Arbeiten und Leben.

    Wien und seine Salontradition

    Menschen, die etwas zu sagen haben oder einfach nur bei guten Gesprächen dabei sein wollen, treffen sich im halb-privaten Raum und tauschen ihre Gedanken vertrauensvoll aus. Der Wiener Salon für Zukunft ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs zu gesellschaftsrelevanten Themen, Veränderungen, Konflikten und Herausforderungen im menschlichen Arbeits- und Zusammenleben. Geladen werden Personen, die den Geist der Veränderung in sich tragen und verschiedene Blickwinkel darauf haben, wie Initiativen in der Zivilgesellschaft, im Unternehmen oder in Familiensystemen Platz greifen können. Im Kern geht es darum Wissen und Erfahrung absichtslos zu teilen zu wichtigen und brennenden Themen, die die Salongäste selbst einbringen in guten Gesprächen oder in einen Projektraum münden zu lassen.

    Empathic • Holistic • Open-minded • Courageous • Visual • Collaborative

    Es gibt keine formalen Kommunikationsstrukturen und doch Bedingen sich die Formate in dem sich rasch ein Attraktorfeld mit nichtlinearer Kommunikationsdynamik aufbaut. Die Saloniere halten den Raum, erzeugen den Vertrauensraum und lösen damit einen Schmetterlingseffekt aus. Zu Beginn steht eine gute Frage, die einen Paradigmawechsel zulässt und generiert Aufmerksamkeit und Energie für sofortiges Tun. Gestartet und gedacht wird im Circel, der Kreis lässt die Geschlossenheit der Form und das partizipative des Beginnenden (Checkin) und Erntenden (Checkout) zu.  Mit achtsamem Prozessbewusstsein wird durch einen beispielhaften Flow geleitet. (Das Ablaufchart zeigt einen beispielhaften Flow). Der Salon ist ein Ort der Begegnung der der Einzigartigkeit der Menschen mit dem Bedürfnis nach Kommunikation, Ruhe, Aufmerksamkeit und Austausch Rechnung trägt. Es geht nicht darum rasch zu Lösungen zu kommen, sondern anfangs die richtige Frage zu stellen. Der Raum ist sodann eröffnet und kann sich dann frei von traditionellen Denkmustern unbehindert entfalten. Gedacht wird laut und miteinander- die agile und geistes-offene Haltung wird begleite durch tiefes und respektvolles Hinhören, durch ein in der Schwebe halten von Gedanken und Impulsen und ermöglichen dadurch partizipatives Denken und Handeln.

    Das Nutzen der kollektiven Vielfalt, der Intelligenz und der Gruppenselbstorganisation ist der Melange der angewandten Gruppenmethodik. Vorrang hat das Drängende, das Wichtige, dass zum Wohle der Gemeinschaft die Zukunft gestaltet und so die nötige Energie mitbringt alle Ressourcen dafür zur Verfügung zu stellen. Die Kommunikation ist kraftvoll, ermöglichend- gleichermaßen wertschätzend und interaktiv befruchtend. Die Wiener Melange braucht ein paar Zutaten, um Sie geschmackvoll zuzubereiten. Die Salonieres schwingen mit den Geschmacksnuancen des gelingenden Gespräches, der Circlewirkung, der openminded Wahrnehmung, des Proactioncafes und Übung im Storytelling und in der Gruppenraumgestaltung den Prozess an. Die Kunst der Sorgfalt den Antrieb der Gruppe zu mobilisieren und die Haltung des gebärenden Helfens ist die Hauptintension des Gastgebens.

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    Abbildung1, Sabine Soeder, flowarchitekt

     

    Kommunikation findet im heutigen Rahmen zunehmend fragmentiert, reaktiv und adhoc statt, begleitet von der Intension eröffnet sich der Kommikationsraum. Vulnerability ist dabei eine Stärke, der Mut zur Ehrlichkeit. Die Salontradition wirkt psychisch stabilisierend und trägt zu einem Gefühl von Identität, Geborgenheit und Sicherheit bei. Der Umbruch entsteht durch die Dimension der Achtsamkeit, der Empathie und des Momentes. Die Bedingungen der Arbeitsetikette ermöglichen einen Rahmen der eine Klarheit in der Kommunikationsformung entstehen lässt. Der Raum wird eröffnet indem das Mindset auf eine Herz-, Bauch und Verstandesebene gehoben wird. Damit ist die Freiheit der Gestaltung ermöglicht und der Moment als Rauffangkehrer der Veränderung installiert.

    Abbildung2_SI_WienerSalon_Zuhören
    Abbildung 2 Sabine Soeder, flowarchitekt

     

    Szene Arbeits-, Lern- & Vertrauensraum

    Wir befinden uns im Wandel, Organisationen wandeln sich, ganze Familien- und Lebensformen transformieren, das einzige was stabil ist und bleibt ist die Gemeinschaft. Wir sind die Gestalter. Die Gemeinschaft ist der Treiber und das im Hier und Jetzt. Ob Zivilgesellschaft oder neue Netzwerkökonomie, wir gestalten mit und dies community-orientierter denn je, in einer neuen Art und Weise. Diesem Prinzip trägt der Wiener Salon für Zukunft Rechnung. Soziale und unternehmerische Innovationen werden hier in Gemeinschaft konstruiert und so kooperativ und cocreativ entfaltet. Im Salon wird experimentiert, erweitert rekonstruiert und neu gedacht, sodass das Wir-Potential ausgeschöpft wird und das Erfolgsprinzip Partizipation genützt wird. Rechnerisch ist das einfach, die primäre Aufgabe und das Risiko wird so minimiert, in einzelnen Kommunikationsloops wird gemeinsam der Fokus gefunden und durch den geschaffenen Vertrauensraum in unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Die Blickwinkel der Akteure sind die Treiber des Geschehens. Alles ist verdichtet, Zweifel, Konkurrenz, Angst werden ausgeschalten – „die Flügel schwingen“ im Vertrauensraum.

    Die Landkarte der Möglichkeit wird durch das Teilen von Bedürfnissen und Kollaboration komplexitätsreduziert. Statt Autorität und Kommandostrukturen werden Kommunikationsrituale und Entscheidungsvarianten gemeinschaftlich vorangetrieben und so die Themen, die uns beschäftigen völlig neuartig in einer Leichtigkeit organisiert. Der Rahmen wechselt von Großgruppenarbeit, Einzelüberlegungen und Kleingruppenreflexionen, die Dialoge sind aufbauend gestaltet und ergeben durch Leitfragen ein Ganzes. Interveniert wird zum Wohle des Neuen, des zu Erschaffenden, des Gelingens und des Ermöglichens.  Im Anschluss an den Salon wird geerntet und so inventarisiert. Warum gelingt dies in einem Salonformat? Ist es die Gemeinschaft, ist es das Format, ist es das richtige Maß zur richtigen Zeit. Der Raum ist eröffnet und ein Raum gestaltet sich in unterschiedlichem Maße, durch das Bekennen der Intention des Daseins, durch die Form des Kreises, durch die Hostingfunktion, durch die Wärme der Anwesenden entsteht ein Energiefeld im Vertrauensraum, dass als Enabler fungiert. Es entsteht ein Gleichgewicht in der Gruppe, jeder wird gehört, gesehen und der Einzelnen bekommt somit eine Bedeutsamkeit für sich selbst und für die Gruppe. Blicke werden ausgetauscht, intensiver, vertrauter und Ideen, Standpunkte, Relationen werden aufgelöst und so beweglicher. Ein Milieu der Aufmerksamkeit, der Einfachheit, der Sinnhaftigkeit und Lust am Gestalten entsteht. Dinge, die entstehen, betrachtet der Salonteilnehmer als Gruppenergebnis und stuft sich selbst somit als zusammengehörig ein. Referenzpunkt ist die Orientierung am Machbaren. Beeinflussende Faktoren sind das Bewertungsfreie, das Verstärkende, der Zuspruch, die einzelnen wohlwollenden Reaktionen und damit die positive mentale Erfahrung.   Emotionales Behagen gibt Sicherheit und Halt. Die Gruppe gilt als Begrenzung des Vertrauensraumes und stärkt sich gegenseitig. Ein Gefühl der Weite stellt sich ein und ermöglicht eine neue Mindsetausrichtung, alte Muster können losgelassen werden.  Geschlecht, Wahrnehmungsleistung, Gesundheit, Alter und Temperament treten in den Hintergrund. Anregend und mit Leichtigkeit werden in jeder Salonrunde die Ideen geschärft und ermutigend vertieft. Weich, tragend und erholsam ist der vorherrschende Arbeitsstil, besonders sind die Ergebnisse. Freundlich, weit, belebend und leicht gelingen Kooperationen und selbstverständlich ist die Aktivität und die Wechselwirkung. Es steht Emergenz und Neues kommt auf die Welt. Beziehungen formen sich im Hier und Jetzt und bekommen einen weiteren Schub durch die technologische Vernetzung in der Onlinecommunity. Dadurch wird sichtbar wie sämtliche Ideen und Projekte unaufhaltsam vorangetrieben werden und ein plastischer Einblick in die Macher und Umsetzerqualitäten der Ideensprüher wird im hybriden Raum erlebbar.

    Abbildung3_Wiener Salon_Das Neue Führen_#1

    Abbildung 3, Harald Karrer, Graphic facilitor

    Welche Konsequenzen hat dieses Erleben auf die Salongruppe? Peer to Peerpartnerschaften und Speedfeedback sowie Präsenz gestalten sich, innere Führung passiert und konstruieren einen Möglichkeits- und Gestaltungsraum, der sich von selbst trägt. Diese innere Haltung führt zu anderen Lösungen. Zukunft passiert so im Jetzt und im Tun. Nur probeweise, aber ab sofort glauben wir total an unsere Träume, Möglichkeiten und an uns selbst. Die Symbolkraft der Gruppe macht und open-minded, ideenreich, zeitgeistig. Lustig charmant, erdig, sinnlich und stark gestalten wir so die Zukunft. Mut zur Ehrlichkeit, kleinere Verrückungen und der Humus des Wir´s treibt uns gestärkt in die richtige Richtung, den Herausforderungen, die wir sehen, zu begegnen.  Im Salon bieten wir einen Dialograum für innovatives Denken. Wir stellen in einem kurzen knackigen Input ein interessantes Thema vor, und begeben uns danach in einen wertschätzenden Dialog, um die kolllektive Intelligenz im ganzen Raum zunutzen. Wir leben sozusagen das Neuen Arbeiten gleich modellhaft für einen Abend lang. Dadurch entsteht ein Vertrauens- und Innovationsraum mit Ideen und Projekten die sofort umgesetzt werden können. Ein Salon ist ein geschützter, halbprivater Raum, in dem experimentiert werden darf und soll. Für das Wohl von Leib und Seele sorgt das angenehme Ambiente der Labstelle SAAL in 1010 Wien mit einem aussortierten Menü, das integrierter Bestandteil des Dialogabends ist.

    Abbildung4_Wiener Salon_Das Neue Führen_#2

    Abbildung 4 Harald Karrer, Graphic facilitor

    Die kollektive Kraft

    Spannende Gestaltungsmöglichkeiten entstehen durch den oben beschriebenen Proactiontalk, die Sensibilisierung als Spielplatz für die Wertemelange. Bewusst gegensätzliches wird gut aushaltbar und entgegenkommend geschickt ins Eigene kombiniert, kontrastreiches wird willkommen geheißen und gut integriert. Ein positiver Einfluss auf die Gestaltung ohne dass viel Energie beim Einzelnen und in der Gruppe verloren geht. Die Gruppe ist so quasi im höchsten Modus der Entfaltung und Höchstleistung. Intensität entsteht und wird als Treffpunkt aller Generationen, Standpunkte, Perspektiven als Enabler gesehen.  Das Gruppenklima befördert den sozialen Raum in eine soziale Kommunikationskugel und stellt so das soziale Geschehen in den Mittelpunkt, dass unsere Zukunft prägt und neu ermöglicht als würde es tatsächlich schon existieren und der Wandel bereits realisiert sein. Zeit hat in diesem Raum keine Qualität, durch das gemeinsame Sein, die Verköstigung durch Essen und Getränke profitieren wir optimal. Soziale, kulturelle und wirtschaftliche Anliegen werden so in den Blickpunkt gerückt und Menschen mit gemeinsamen Interessen und Lösungsinitiativen bekommen so Rückenwind.  Die Gestaltungsbedingungen sind einfach: der Raum, die Menschen- Habitat der sozialen Identifikation und Partizipation.  Der Vertrauensraum wird zum Interaktions- und Rückzugsraum für neue Gedanken. Vertrautheit und Sicherheit sind die Beschleuniger, Erfahrungen des Mitbestimmens und Mitgestaltens machen sich breit und bestimmen die Gruppenidentifikation. Der verfügbare soziale Raum wird als weit und sozial dicht interpretiert und erweitert damit den Zukunftsbewältigungsspielraum.  Von den Salonteilnehmern wird viel Energie und Toleranz abverlangt, geerntet wird in dem sich der Einzelne freier fühlt und Privatheit und Entwicklung im Raum gleichermaßen stattfinden kann. Die Einheit des Mannigfaltigen wird spürbar und schafft eine situative Bedingung für das gemeinsame Wachsen.

    Literatur 

    Gassner S.  (2008) Direkte Partizipation, Gruppenarbeit und die Auswirkungen auf das Individuum. Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Sozialwissenschaft, Sektion für Soziologie, Bochum

    Hubbard, B. M. (1998). Conscious Evolution: Awakening the Power of Our Social Potential. Novato, CA: New World Library (See chp. 11 on AI).

    Laloux F. (2015)  Reinventing Organizations: Ein Leitfaden zur Gestaltung sinnstiftender Formen der Zusammenarbeit

    Pfläging N. (2015) Komplexithoden: Clevere Wege zur (Wieder)Belebung von Unternehmen und Arbeit in Komplexität

    Scharmer C. U. (2014) Theorie U: Von der Zukunft her führen: Presencing als soziale Technik

    Autorenvita

    Mag. Ursula della Schiava-Winkler Ihre Leidenschaft ist es, Personen, Teams und Organisationen zu beflügeln, co-creative Prozesse zu unterstützen und so Cultural Change und Mindsetveränderungen zu ermöglichen. In Resonanz zu sein mit dem Gegenüber bedeutet für sie Entwicklung, Freude und kraftvolle Energie. Sie designt gerne Organisationen und glaubt an das Leben und Arbeiten im Hier und Jetzt. Emphatisch, partizipativ und  transformativ gestaltet sie im „wir“ so innovativ Neues in und für die Welt. Seit 2015 ist sie Salonière im Wiener Salon für Zukunft.

    Weitere Informationen erhalten Sie von  Ursula della Schiava-Winkler per Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 sowie +43/664/1012768

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  • CoachingNow & ConsultingONDEMAND

    CoachingNow & ConsultingONDEMAND

    Sie kennen das – manchmal läuft im Leben alles perfekt und nach Plan – fast wie in einem Märchen. Das Leben ist aber manchmal auch ein Abenteuer und stellt uns vor Herausforderungen, die manchmal leichter und dann wieder schwieriger zu meistern sind. Das Team von Frau Ursula della Schiava Winkler steht Ihnen genau dann mit Rat und Tat zur Seite und ist für Sie da –ganz im Vertrauen.

    So funktionierts. Sie wählen ob Sie mit uns telefonisch, per Video oder Chat in Verbindung sein möchten, Sie führen mit dem Coach ein Erstgespräch um die Herangehensweise, Ihr Anliegen und ihre Zielsetzung  und den Rhythmus der Coachingintervalle festzulegen. (Die erste viertel Stunde ist  kostenlos). Wir unterstützen Sie auch jetzt intensiv – mit virtuellen Coachings, Beratungen oder Sparring, wenden dabei genauso wie vor Ort praxistaugliche Tools und Methoden an (virtuell und doch persönlich) – sind wir erreichbar. Das Gespräch wird nach jeder Beratung automatisch abgerechnet. Bereit? Wir sind es und freuen uns auf Sie.

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  • From Brodcast to Sharecast- Die Psychologie der Shareeconomy

    From Brodcast to Sharecast- Die Psychologie der Shareeconomy

    Laut einer Studie von Brian Brett, die die Motivation des Teilhabens untersucht, wird klar das „Sharen“ nichts Neues ist und warum es immer beliebter wird.

    (mehr …)

  • Arbeitswelt wir kommen- die Antworten der Generation Y

    ·     Digital Natives und Digital Immigrants sehen ihre künftige Arbeitswelt anders. Sie erzählen von Ihren Erwartungen hinsichtlich Jobangeboten, ihrem künftigen Arbeitgeber, der richtigen Jobauswahl, ihre Vorgehensweisen hinsichtlich digitaler Bewerbung und ihrem Recruitmentprozess. In mehreren World Cafés konnten die TeilnehmerInnen intensiv über ihre Erwartungshaltungen diskutieren.  „Bei den Digital Natives kommt es zu einer Subjektivierung der Arbeit. Arbeit soll in ihren Augen Spaß machen und dient der Entfaltung eigener Qualifikationen und Begabungen“.

    http://www.youtube.com/watch?v=p0PtrbJ6vN0

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  • Ich will wissen, was mir Coaching bringt

    … ein Beitrag von Mareike Steger in Wienerin/JOB

    ich will_coaching

  • die Praxis der Achtsamkeit von Michael von Brück

    die Praxis der Achtsamkeit von Michael von Brück

    Gegenwärtige mentale Eindrücke werden nach Mustern verarbeitet, die im Verlaufe der Lebensgeschichte angelegt worden sind. Das bedeutet, nichts wird wahrgenommen, wie es ist, sondern vermittelt durch den Charakter (die Prägungen) des Bewusstseins, und dieses Bewusstsein ist ausgebildet worden durch die eigene Aktivität in der Vergangenheit, es ist sozusagen alles gefiltert durch die eigene Wahrnehmungsgeschichte. Die indischen Kulturen bezeichnen diesen Sachverhalt mit dem Begriff karman: Alles, was geschieht, erscheint in der Form, in der es erscheint, als Folge vergangenen Geschehens, und das gegenwärtige Geschehen beeinflusst das vergangene Geschehen, insofern es sich im Bewusstsein (Gedächtnis) verändert. Karman ist reziproke Kausalität. Diesen Filter zu verstehen und womöglich zu reinigen, ist die spirituelle Praxis. Durch Einsicht in diese Mechanismen, die kognitive und emotionale Strukturen offenlegen, entsteht innere Distanz und dadurch ein Gewinn an Freiheit.

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  • Stress tut uns gut

    Stress tut uns gut

    Stress tut uns gut: Stress an sich ist kein Problem. Im Gegenteil: das Yerkes-Dodson-Gesetz stellt den Zusammenhang zwischen Aktivierung und Verhaltenseffektivität dar und besagt, dass eine gewisse Anspannung hilft, optimal leistungsfähig zu sein. Stress schärft zunächst das Denkvermögen und die Konzentration, mobilisiert Energie, blendet Ablenkungen aus, vernichtet Selbstzweifel und konzentriert alle Kräfte auf das Ziel.

    Der individuelle Leistungsverlauf ist bei jedem Menschen sehr veränderlich. Er hängt von der Höhe der emotionalen Aktiviertheit ab. Bei Unterforderung bleibt der Mensch hinter seinen Möglichkeiten zurück – es entsteht ein Leistungsleck. Durch ein gesundes Maß an emotionaler Aktiviertheit kann die Leistung bis zu einem Spitzenwert gesteigert werden. Erhöht sich das Erregungsniveau über das erforderliche Maß, sinkt die Leistung wieder ab.

    Nachzulesen: Dietz, F. (2006). Psychologie 1 – Methodische Grundlagen und biopsychologische Modelle. Marburg: MEDI-LEARN Verlag.
    Koschnik, W. (1995). Management – Enzyklopädisches Lexikon. Berlin: Walter de Gruyter & Co.
    Lexikon der Psychologie in fünf Bänden – Fünfter Band (2002). Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag.
    Priewe, J. & Tümmers D. (2007). Das Erste – Kompendium Vorklinik. Heidelberg: Springer Medizin Verlag.
    Schrader, S. (2008). Psychologie – Allgemeine Psychologie, Entwicklungspsychologie, Sozialpsychologie. München: Compact Verlag.

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