Virtuelle Teams steuern & virtuelle Organisationen entwickelnVirtuelle Teams steuern & virtuelle Organisationen entwickeln
Kategorie: Wissenswertes
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Buchpräsentation Arbeitswelt im Wandel
Arbeit anders. Plädoyer für eine zukunftsfähige Unternehmenskultur: agil – digital – kooperativ
Wird sich die zukünftige Arbeitswelt an den Bedürfnissen der Menschen oder an der Funktionslogik von Maschinen orientieren? Wie werden Arbeitsqualität, Lebensqualität und Gesundheit zukünftig zusammenhängen? Fungiert der Strukturwandel der Arbeitsmärkte als Jobmotor – oder müssen wir uns vor einem dramatischen Abbau von Arbeitsplätzen fürchten? Welche Rahmenbedingungen werden das Arbeiten in der Zukunft beeinflussen – und wie muss die Politik diese Bedingungen vorausschauend gestalten? Wie können zukunftsfähige Führungskräfte für eine agile, digitale und kooperative Unternehmenskultur sorgen – und was kann eine empathische und partizipative Organisationsberatung dazu beitragen?
Auf diese und viele weitere prospektiven Fragen werden wir in der Buchpräsentation eingehen und damit zeigen, dass es viel mehr Gründe für Zuversicht als für Zukunftsangst gibt.
Anmeldung unter : https://www.eventbrite.de/e/buchprasentation-die-arbeitswelt-im-wandel-der-mensch-im-mittelpunkt-tickets-60114389758
#ArbeitsweltimWandel #agil#Lebensqualität #Arbeitsqualität #Gesundheit #Strukturwandel #Zukunftsforschung #futureofwork #newwork #Arbeitsmarkt #ZukunftderOrganisationsberatung #SFU #ReinhardPopp
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Die Arbeitswelt im Wandel! Der Mensch im Mittelpunkt? Perspektiven für Deutschland und Österreich
Wird sich die zukünftige Arbeitswelt an den Bedürfnissen der Menschen oder an der Funktionslogik von Maschinen orientieren? Wie werden Arbeitsqualität, Lebensqualität und Gesundheit zukünftig zusammenhängen? Fungiert der Strukturwandel der Arbeitsmärkte als Jobmotor – oder müssen wir uns vor einem dramatischen Abbau von Arbeitsplätzen fürchten? Welche Rahmenbedingungen werden das Arbeiten in der Zukunft beeinflussen – und wie muss die Politik diese Bedingungen vorausschauend gestalten? Wie können zukunftsfähige Führungskräfte für eine agile, digitale und kooperative Unternehmenskultur sorgen – und was kann eine empathische und partizipative Organisationsberatung dazu beitragen? Auf diese und viele weitere prospektiven Fragen werden in dem Sammelband aus der Sicht der sozial- und humanwissenschaftlichen Zukunftsforschung, der Psychologie, der Psychotherapiewissenschaft und der Volkswirtschaftslehre klare und allgemein verständliche Antworten gegeben. Dabei zeigt sich, dass es viel mehr Gründe für Zuversicht als für Zukunftsangst gibt.
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Reflexion beim Problemlösen
Reflexion beim Problemlösen
Nicht immer brauchen wir Distanz, Raum und Zeit zum Reflektieren, manchmal erfordert es Reflexion mitten im Verlauf einer Handlung, so beim Problemlösen. Hier wird der Reflexionsrahmen durch das Momente der Überraschung, des Scheiterns oder auch nur der situativen Unzufriedenheit, weil ein bisher gewohnter und bewährter routinemäßiger Lösungsweg nicht zum Zeil führt, eröffnet. Durch diesen Musterbruch erfolgt ein experimentierendes Handeln, dass begleitet ist durch eine beobachtende Selbstreflexion.
Es ist ein vorsichtiges Handeln. Es trennt das Denken nicht vom Tun. Durch die Reflexion ergibt sich ein sicheres Netz in der Entscheidungsfindung und ermöglicht daher für uns ein besseres Aushalten der ungewissen Praxis. Diese Form der Selbstreflexion gibt Selbstvertrauen fürs Experimentieren, fürs Ausprobieren neuer Lösungen und neuartige disruptive Zugänge. (reflection in action).
Um das Experiment zu wiederholen oder in eine Routine überzuführen, passiert ein weiterer Reflexionsschritt. Einerseits über den Handlungsvollzug und anderseits um die Metaebene der Analyse und kritischen Betrachtung der neue Möglichkeiten zu ermöglichen. Diese Form der Analyse, Darstellung, Mitteilung, Reorganisation und Optimierung der Handlung eröffnet nun einen Reflexionsraum, ein entsprechendes Time-out im Interesse der Bewältigung des Veränderungsprozessen und zur Bestätigung der gelungenen neuen Handlungspraxis. (reflection on action). Erst dadurch wird es möglich diese neue Routine explizit kommunizierbar zu machen, an Teamkollegen weiterzuvermitteln oder als neue Idee/neuen Prozess zu beschreiben.
Um in Zukunft gut handlungsfähig und agil zu sein, braucht es mehrere Reflexionsformate, um komplexe Situationen professionell bearbeiten zu können. Wissen in der Handlung als unbewusste Reflexionspraxis, Reflexion in der Handlung eingebettet als begleitende reflektierende Handlungsroutine und Reflexion über die Handlung sind dabei drei unterschiedliche Zugänge. Organisationales Lernen braucht geübte Reflexionspraxis um singelelooplearning (etwas Bestimmtes lernen), doublelooplearning (etwas Bestimmtes besser effektiver lernen) und deutero learning (Lernen besser zu lernen also aus gemachten Erfahrungen (inklusive Fehlern) zu lernen und dieses Wissen in der Organisation zu speichern und weiterzugeben)
Will man seine Reflexionskompetenz erhöhen, gilt es die Stufenleiter der Reflexivität übend zu besteigen. In der Basisstufe gibt es keine Reflexion und daraus folgend eine unwillkürliche automatisierte Reaktion in der Situation. Die erste Reflexionsstufe ist am ehesten mit dem Zustand des Flows zu beschreiben und zeichnet sich durch mentales Aufgehen in der Tätigkeit und in sich selbst ruhend auf sich bezogenes Tun aus. Im Flow findet kein Nachdenken statt, stattdessen eine hohe aktive Konzentration und ein ausgeschaltetes Zeitempfinden. Die nächste Reflexionsstufe ist gekennzeichnet durch analytisches Betrachten, Eigenschaften der handelnden Personen werden ohne Kontext katalogisiert und quasi in Schubladen eingeordnet. Diese Form der Reflexion ist zum Beispiel beim Training on the Job durchaus üblich, insbesondere dann wenn es davor keinerlei Erfahrung oder Hintergrund in dieser Tätigkeit gibt. Die dritte Stufe der Reflexion fokussiert auf die eigene Handlung.(was war der Ausgangspunkt, was soll erreicht werden, was ist die Zielsetzung und welche Dynamiken sind derzeit beobachtbar, sind die zentralen Fragestellungen mit dem Schwerpunkt auf den Prozess.) Dadurch wird die Handlung relativiert und die Suche nach möglichen Alternativen angestoßen und die Qualität des Handelns beurteilt. Die nächste Stufe der Reflexion ergänzt die reflektierenden Betrachtung um die Beziehung der beteiligten Personen ergänzt um die eigener Annahmen, Interessen und Motive in unterschiedlichsten Handlungssituationen wird auch das empathische Hineinversetzen in andere und so Kooperation ermöglicht. Die nächste und damit fünfte Stufe der Reflexion ergänzt die Beobachtung der Abläufe, die Voraussetzung, die verschiedenen beteiligten Personen, Handlungsmethodiken und Handlungen, um die Zugehörigkeit der beteiligten zu verschiedenen Systemen, Abteilungen, Unternehmen und betrachtet damit das ganze handelnde System genauer. Auf der sechsten und vorletzten Reflexionsstufe geraten die komplexen Phänomene Selbstorganisation und Kultur in den reflektierenden Blick: Systeme und Subsysteme mitsamt ihren zugehörigen Komponenten und Zwecksetzungen lassen ein Gesamtsystem und dessen jeweilige Untereinheiten zu einem fragilen und komplexen Gebilde werden, das sich selbst immer wieder neu austariert und damit keinen stabilen Beobachtungsrahmen ergibt. Das System ist in Veränderung und beobachtende Reflexion zeichnet Verläufe, Bewertungen und Beobachtungen werden im Sinne der konstruierten Wahrheit hinterfragt und die Intention der Bedeutung beleuchtet. Die letzte Stufe der Reflexion fügt die Vernetzungen als Beobachtungsradar dazu. Sie differenziert und untersucht die allen Beziehungsmustern zugrundeliegenden jeweiligen Voraussetzungen und versucht, die unterschiedlichen, auch individuellen Perspektiven der verschiedenen Akteure offen zu legen. Damit werden Handlungsmotive und -gründe expliziert, die einem bestimmten Standpunkt, der dem Gesamtsystem gegenüber eingenommen wird, zugrundeliegen. Dies inkludiert Gegenstände, Verfahren und Prozesse, die auf bestimmte Sachzwänge und auf solche Faktoren verweisen, die Handlungsspielräume beschneiden. Das reflexive Interesse gilt auf dieser Ebene den komplexesten Fragen der Vernetzung verschiedener Bereiche einer Organisation, mitsamt (Selbst)Organisationsprozessen, einwirkenden Kräften, Aktionen und Reaktionen, Informationen, Verarbeitungsprozessen, Umgebungsvariablen, Fehlerhaftigkeiten, Wünschen und Zwecken, Anpassungen und Abweichungen, Bewertungen, Kommunikationen, Kooperationen, Funktionen, Anforderungen und Grenzen, Vernetzungen und letztlich mitsamt der Reaktion des Gesamtsystems selbst. (vgl. dazu Reflexionsstufentheorie Martin Hartmanns)
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Emotionale Agilität
FOCUS UND ZIELE:
Die Zukunft der Arbeit braucht emotionale Agilität, also eine Wendigkeit und Beweglichkeit im Umgang mit Gefühlskräften: mit den eigenen und mit denen anderer und einen klaren Blick auf die Denk-Fühl- und Handlungsmuster. Erkennen wir aus allen Basisgefühlen wie Freude, Angst, Interesse, Trauer und Wut im jeweiligen Kontext die jeweilige Logik, können wir Situationen besser einordnen. In einer Zeit der Unsicherheit, dienen Sie als produktive Kraft und Energie. Sie beschleunigen Veränderungsprozesse, schaffen vertrauensvolle Verbindungen, können Brücken bauen, Transparenz schaffen, Hinweise geben, Intuition beflügeln und Sicherheit schaffen.
- Anstatt sich, wie früher üblich, sich darauf zu verlassen, dass Rollen, Status und Hierarchie im Arbeitsalltag bestimmend sind, können Mitarbeiter und Führungskräfte durch einen neuen Umgang mit Ihren Gefühlen nahbar sein, für Gefühlstransparenz sorgen und so eine authentisches kollaboratives Miteinander erreichen. Eine ganz natürliche Weise im Umgang mit der entstehenden Wut-Angst-Freud-Trauer-Liebes oder Alltagslogik ergibt ein anders aufeinander eingehen, ein Perspektive wechseln und anderes empathisches begegnen.
- Bei emotionaler Agilität geht es also darum, jederzeit ganz präsent zu sein, bewusst zu agieren und immer wieder innezuhalten und ein Empathie- Reflektionsfähigkeit und Bewusstheit dafür zu entwickeln, was in einer bestimmten Situation in einem passiert.
- Die Meisterschaft der emotionalen Agilität bedeutet diesen beobachteten Prozess besprechbar zu machen und so eine Verhaltensveränderung im Umgang miteinander zu erreichen, ein neues offenes Mindset und mehr Freiheit und Leichtigkeit.
- Diese Kompetenzen, die bei der Mehrzahl der Mitarbeitenden und Führungskräfte von Unternehmen vorhanden sein müssen, um überhaupt in den Mut zu kommen, Veränderungen zu mehr Innovation, New Work und Agilität anzustoßen
- Firmen wie Google und andere die rasch adaptiv am Markt sein müssen haben dies bereits erkannt. Google führt daher mit großem Erfolg das Seminarprogramm “Search Inside Yourself” für seine Mitarbeitenden durch und hat sogar das SIY Leadership Institute für seine Führungskräfte eingerichtet. Die Grundlage bietet die Stärkung der emotionalen Intelligenz. Basis dabei gilt der Entwicklung der Selbstwahrnehmung und Selbstregulation. Mut die innere Wertewelt zu erkunden, die Motivation zu schärfen, den Sinn zu erfassen, Empathie zu leben und so das eigene Mindset in Richtung Freiheit, Offenheit und Beweglichkeit zu verändern, um so leicht Unsicherheit auszuhalten und darauf gekonnt emotional zu reagieren.
NUTZEN:
Als Führungskraft Emotion, Überraschungen, Transformation und Dynamiken leicht und locker einzubringen ermöglicht sich und ihrem Team sich gut ins Spiel zu bringen.
ZIELGRUPPE:
Das Seminar richtet sich an alle Unternehmensmitarbeiter, die in VUCA Welten rasch auf die veränderten Bedingungen reagieren wollen und dabei durch emotionale Agilität punkten.
INHALTE:
1. Einführung in die emotionale Agilität
- Agilität und Verhalten
- Emotionale Agilität erforscht, David, Ciompi und ihre Forschungsergebnisse für die Organisationwelt
2. Affektlogik
Die wichtigsten affektspezifischen Wirkungen auf das Denken kennenlernen
Interesse bewirkt eine allgemeine Zuwendung zum und Mobilisierung des relevanten kognitiven Feldes („arousal“)
Angst bewirkt Distanzierung von und im Extremfall Flucht weg von bestimmten kognitiven Gestalten (z.B. Personen, Projekten, Situationen, Orte)
Aggressivität und Wut setzen, evolutionär und affektlogisch gesehen, in erster Linie klare Grenzen („bis hierher und nicht weiter!“) gegenüber bestimmten kognitiven Entitäten, oder weiten die eigenen Grenzen weiter aus
Trauer und Verlust löst dysfunktional gewordene Bindungen an bestimmte kognitive Gestalten (Distanzierung);
freudige, lust- und liebevolle Gefühle dagegen schaffen solche Bindungen und Beziehungen, die einen Vertrauensraum erzeugen.
4. Das emotionale Agilitätslernkonzept-Unstuck, Embrace Change, and Thrive in Work and Life
- unsere eigenen Emotionen und die der anderen zu erkennen,
- uns und andere dadurch zu motivieren,
- und damit einen emotionalen Umgang mit uns selbst und in zwischenmenschlichen Beziehungen herzustellen, um damit Halt, Sicherheit und trotzdem Beweglichkeit zu ermöglichen.
5. Emotionale Intelligenz in Organisationen
- Neue Organisationsformen und neue sozialen Technologien der Zusammenarbeit brauchen eine Veränderung hin zu New Work und Agilität auch die Weiterentwicklung persönlicher Kompetenzen und Reflexionsschleifen.
6. Servant Leadership- emotional agil führen
- Reinventing Leadership- openminded Leadership
- Reinventing Organization
TERMINE:
Wien:
Mo.25.03. / Di,26.03.19 jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr
Mo.14.10. / Di,15.10.19 jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr
München:
Mo.4.11. / Di,5.11.19 jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr
Berlin:
MO, 1.4. + DI, 2.4.19 , jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr
Stuttgart:
Mo.08.04. / Di,09.04.19 jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr
Köln:
Mo.18.03. / Di, 19.03.19 jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr
KOSTEN:
Die Kosten für das Modul betragen € 990,– exkl. Mwst pro Teilnehmer in Österreich, in Deutschland € 1190,– exkl. Mwst oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.
Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler per Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 sowie +43/664/1012768.
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Learninghub Going digital – digital bereit?
Wie hoch ist ihr digitaler IQ?
Über digitale Medien erschließen wir uns das Wissen der Welt, wir treten mit anderen in Kontakt und entwickeln unsere Persönlichkeit (etwa über Äußerungen und Selbstdarstellungen im Internet) und freie Zeiteinteilung und örtliche Ungebundenheit zulässt. Wir unterscheiden fünf Teilkompetenzen im Umgang mit digitalen Technologien, nämlich Medienwissen und Datenverarbeitung, Kommunikation, Bewertung und Erstellung von Inhalten, Sicherheit und Problemlösung und Excellence im digitalen Handeln.Die Workshop- oder KursteilnehmerInnen erwerben oder verbessern „en passant“ diese digitale Kompetenzen. Durch die Entwicklung und Stärkung der Kompetenzen gelingt es auf der Ebene von Teams und Organisationseinheiten wie auch auf der Ebene der einzelnen Mitarbeitenden einen Produktivitätsschub zu erreichen.
Digitale-Tools, die Sie erhalten
• Persönliche Standortbestimmung – Mein digitaler Status
• Haltungs- versus Ergebnisfeedback – im Netzwerk Kollegen/Kolleginnen, Mitarbeiter/-innen fördern und fordern
• Agile Zusammenarbeit – digital bereit in ungewisser, herausfordernden Zeiten
• Neue Wege der Problemlösung (Methoden wie Design Thinking….)
• Neue Wege der Entscheidungsfindung (Systemisches Konsensieren, Konsulativer Einzelentscheid, paritzipative Formate…)
• Virtuelle Moderation
• Sie lernen neue Weiterbildungsformate kennen (z.B. MOOCs and Nanodegrees, informelles Lernen und Performance Support)
• Sie experimentieren mit Plattformen für Lernen und Zusammenarbeit (z.B. Cloud-basiert) neues digitales Entdecken- in Form einer digitalen LernstoryLernfelder: Vernetzen mit Experten (Ökosystem), Informationen teilen, Informationen suchen, Filterung, Dokumentation, Kollaboration, Werkzeugwahl, Produktivität, Lernorganisation, Selbstorganisation, Online Kommunikation & Rhythmik, Parallelität/Multitasking, Prokrastination/Aufmerksamkeit,
Digitale Authentizität und digitale Identitätsentwicklung/Identitätsstärkung• Information und Wissen: Zugang zum Wissen einer digitalen Unternehmenskultur, Kommunikation und Kooperation: Teilhabe am Diskurs ,
• Identitätssuche und Orientierung: „Entwicklung der Persönlichkeit als ein Sich-ins-Verhältnis-Setzen zur Welt“
• Digitale Wirklichkeiten und produktives Handeln: (selbständige) Aneignung und Nutzung komplexer IT-Anwendungen mit Bezug zur Lebens- und Arbeitswelt
• Sie sind State of the Art mit den aktuellen Entwicklungen, die unter dem Begriff „Arbeitswelt 4.0“ subsumiert werden (Cloud Computing, Internet der Dinge, Augmented bzw. Virtual Reality, Big Data, etc.) und können die bereits jetzt wahrnehmbare Herausforderungen für die tiefgreifenden Veränderungen in der Steuerungs- und Organisationslogik von Unternehmen sowie auch bei Arbeitsprozessen laufend mitgestalten.
• Auf organisationaler und individueller Ebene entwickeln Sie die digitalen Kompetenzen über die man in einer digital geprägten Gesellschaft verfügen muss, um am Arbeitsmarkt erfolgreich teilnehmen & sich sowohl in der Gesellschaft als auch privat selbstbestimmt bewegen zu können
• Sie erkennen wie Sie Know-how auf Online-Plattformen einkaufen und durch Crowdworking und Crowdsourcing bisheriges Stammpersonal ersetzen können oder sich selbst auf neue flexiblen digitalen Beschäftigungsform wie Crowdworking einstellen können.
• Sie entwickeln Ihre digitalen Grundkompetenzen (Wissen und Einstellungen zu digitalen Werkzeugen und Prozessen); Anwendung und Nutzung derselben in spezifischen professionellen bzw. betrieblichen Kontexten; Innovation und Kreativität auf der Basis von fortdauernder Nutzung bzw. Meisterschaft
• Sie lernen selbstbestimmt, kreativ und sozial verantwortlich mit Medien umzugehen und sie zur Gestaltung der eigenen Lebenswelt, zur Teilhabe an der digitalen Welt und zu deren Mitgestaltung im privaten und beruflichen Umfeld zu nutzen.Dazu gehören sowohl das Wissen über Medien (digitale Kompetenz, Medienbewertung, Medienpsychologie) und deren Nutzen als auch die persönlich sinnvolle Selektion von Medienkonsum und eine Reflexion über das eigene Definitionen und Abgrenzungen Medienverhalten, technisches Anwendungswissen, aber auch die Fähigkeit, Medienbotschaften zu beurteilen und selbst Medien zu gestalten und Sie in der künftige Lebens- und Arbeitswelt einzusetzen.
Der 2. Bereich der digitalen Kompetenz unterstützt die Fähigkeiten und Fertigkeiten des einzelnen, mit diesem technologischen Wandel fertig zu werden, dies umfasst Empathie und Mindsetveränderung- digital Mindsetchange wird falls notwendig durch diese Form des Lernen unterstützt.
Jederzeit zu beginnen, auch als interne Maßnahme buchbar.
Sie erhalten ein Zertifikat digitale Kompetenz –
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Agilität braucht Reflexion
Agiles Arbeiten braucht Eigenverantwortung, Kritikfähigkeit und die Bereitschaft zur Reflexion, sowohl zur Selbstreflexion, als auch zur Fremd- und Metareflexion.
Kinder bis drei Jahre begegnen der Welt unhinterfragt, erst danach können Sie zwischen Innen und Außen unterscheiden und eine Sichtweise ihrer Gedanken und Gefühlswelt entwickeln. Dies passiert nicht als Entwicklungs- und Reifungslogik, sondern im Kontext der elterlichen Beziehung. Das differenzierte emotionale Erleben wird einer frühen Affektspiegelung zugeschrieben. Durch die Reaktion der Eltern auf das kindliche Verhalten wird bereits als Säugling dieser spiegelnde Emotionsausdruck geübt, trainiert und erlebt. Zwischen neun und achtzehn Monaten interpretiert das Kind eigene und fremde Handlungen, kann allerdings noch nicht die Motive dahinter lesen. Gedanken, Wünsche werden bereits im Spiel als real gezeigt und erfahren. Der reflexive Modus integriert sich ab dem vierten oder fünften Lebensjahr und ermöglicht so dem Kind das eigene und das andere Innenleben zu unterscheiden.
Der reflexive Modus (ca. ab 4. bis 5. Lebensjahr) integriert die vorher nebeneinander existierenden Realitäten. Er ermöglicht ein Nachdenken über das eigene Selbst und über das vermutete Innenleben anderer Menschen. In der kindlichen Gedankenwelt werden unterschiedliche Perspektiven und falsche Überzeugungen erkannt und bevorzugt im Spiel dargestellt, modifiziert und verarbeitet. Destruktive oder ängstigende Inhalte werden spielerisch durchgearbeitet und durch einen mitspielenden Erwachsenen oder ein älteres Kind vermittelnd organisiert. An dieses spielerische Probehandeln kann im Erwachsenenalter im Rahmen einer Reflexionschallenge oder eines Coachings zurückgegriffen werden und so im Als-ob Modus die Reflexionsfähigkeit erweitert werden. Auftretende Gedanken, Gegenübertragungsgefühle und Ideen werden so erforscht und neue Erfahrungen dadurch ermöglicht und die reflexive Kompetenz verbessert.
Die moderne Arbeitswelt ermöglicht dem Einzelnen, die eigene Arbeit losgelöst von Raum und Zeit zu organisieren. Zugleich besteht die Erwartung, „just in time“ auf dynamische äußere Anforderungen zu reagieren. Dies erfordert von jedem Einzelnen, Prioritäten zu setzen, flexibel das eigene Handeln zu steuern und veränderungsfähig zu bleiben. Diese geforderte Agilität braucht laufendes Reflektieren und Lernen, um das gewünschte Tempo zu gewährleisten. Ohne Reflexion könnte nur routiniertes konservatives Handeln das Arbeitsfeld dominieren. Unbewusst wird auf abgespeicherte lebensgeschichtliche Erfahrungen in ähnlichen Situationen zurückgegriffen. Interatives Prioriätensetzen, Paradoxien durch neue Marktteilnehmer und hohe Marktbeweglichkeit brauchen aber neues frisches und bewegliches Mindset. Dabei spielt die Berücksichtigung aller Stakeholderinteressen (Mitarbeiter/Teammember und Kunden-Lieferantensichtweisen) und die Resonanz der eigenen Innenwelt eine wichtige Rolle. Die Reflexionsfähigkeit ermöglicht also, neue Handlungsoptionen zu erschließen und das eigene Verhalten den Erfordernissen einer erfolgreichen Bewältigung der variablen Arbeitsherausforderung anzupassen. Damit ist Reflexion auch der Schlüssel, um bisher gewohnte Verhaltensstrategien zu überdenken, alte weiterzuentwickeln, neue zu suchen und auszuprobieren, um so das Verhaltens- und Reaktionsrepertoire zu erweitern. In reflexive Distanz zu sich selbst treten können, braucht außerdem noch eine Metakompetenz, die sich durch eine Beobachtungsgabe des Kontextes und des Moments und einer Projektion in die Zukunft ergänzt. Das Ziel dabei ist, vorschnelle, emotionale und subjektive Bewertungen zu reduzieren und anderen erweiterten Betrachtungs- und Einschätzungsvarianten mehr Raum zu geben. Statt Aktionistisches auf Anforderungen zu reagieren, gilt es evaluiert und priorisiert Handlungsoptionen zu szenarisch reflektierend zu prüfen. Diese Fähigkeit zur Selbststeuerung ist die Basis zur Regulierung des eigenen Energiehaushalts und gleichzeitig die Voraussetzung dafür, handlungsfähig zu bleiben.
Reflexionräume schaffen
Um eine Reflexion zu üben, müssen Räume der Selbstreflexion geschaffen werden, sowohl physisch als auch organisatorisch und zeitlich. In der Reflexionschallenge wird das Auseinandersetzen mit den eigenen Grenzen unterstützt, der Blick über den eigenen Tellerrand geschärft. Verstärkt werden Formate genützt, die Silos aufbrechen, Hierarchien einstürzen lassen und so neue Szenarien der aktuellen und künftigen Organisationsbedingungen entworfen und dafür tragfähige Lösungen und Antworten entwickelt. Im Reflexionsraum wird so der Umgang mit Paradoxien zwischen individuellen und strategischen Perspektiven geübt und sich in einem neuen Umgang mit Reibungsflächen, Widersprüchen, Irritationen und Störungen des Gewöhnten und Bewährten initiiert.Im Actionlearningmodus die Integration in den Arbeitsalltag erleichtern
Die persönliche und organisatorische Reflexion zu erhöhen, verbindet Problemlösung und Offenheit für die Veränderung mit iterativem Lernen. In moderierten Feedback-Schleifen wird das Erlebte besprochen und so nachhaltig und rasch verändert. In Reflexionssequenzen wird die Wahrnehmungsfokussierung geschärft und die Wahrnehmungsfilter des subjektiven Filters gelüftet. Auf Neues, Fremdes, Unbehagliches, Unterschiedliches, Ängstigendes und Anderes gelingt es uns so sich einzulassen. In selbstreflexiven Annäherungsschleifen wird ein behutsamer, toleranterer Umgang mit Blickwickeln eingeübt, das Aussteigen aus den eigenen Denkspiralen erleichtert und so der persönliche Horizont erweitert. Action Learner entwickeln sich in dieser Weise und verstärken Ihre Performance und die Neugestaltung des Arbeitsumfeldes (Anpassungslernen, Veränderungslernen, Prozesslernen). Durch das neue Handeln und veränderte Verhalten wird die Reflexionsdynamik erhöht und eine reflexive Reife entwickelt. Reflexion zählt zur Professionalität und stellt eine unverzichtbare Grundlage für die Problemlösungskapazität im Kontext des agilen Arbeitens dar. Es zeigt sich durch ausgeprägte Wahrnehmungsfähigkeit, durch starke intuitive Fähigkeiten, durch die Kenntnis der eigenen emotionalen Neigungen und durch das Einlassen auf unterschiedliche Betrachtungsstandpunkte unabhängig vom persönlich eigenen und bevorzugten Denkstandpunkt und durch die Wertschätzung und Würdigung von unterschiedlichen Sichtweisen und Ansätzen.Share |