Kategorie: Wissenswertes

  • Empathie spielt eine große Rolle

    Empathie spielt eine große Rolle

    Gerade bei der Kommunikation im digitalen Bereich spielt Empathie eine wichtige Rolle. Jeder in diesem Bereich Tätige sollte sich deshalb regelmäßig in seine Mitarbeiter, Kollegen; Lieferanten und Kunden – in sein gesamtes Umfeld- hineinversetzen und seine Arbeit aus deren Perspektive betrachten können.

    Sein Umfeld auf unterschiedlichen Ebenen verstehen

    Wir kennen unterschiedliche Ebenen der Empathie, während die emotionale Empathie es ermöglicht das Gleiche wie andere Menschen zu empfinden, also emotional sensitiv dem anderen zu begegnen, ist die nächste Ebene nicht nur die Gefühlswelt zu erfassen, sondern auch die Gedanken und Absichten des anderen zu erkennen, zu verstehen und daraus Verhaltensschlüsse zu ziehen. Eine weitere und dritte Ebene der Empathie ist die soziale. Diese kann in komplexen Situationen, bei unterschiedlichen Kulturen, bei unterschiedlichen Bedürfnis- und Interessenslagen und mit stark diversen Personencharakteren ein Verständnis für soziale Kontexte, in und durch die Gefühle entstehen, erkennen um mit Offenheit und Respekt einander zu begegnen.

    Wissen, Verstehen, Wahrnehmen, Erleben und Verinnerlichen

    Empathie bedeutet die Resonanzfähigkeit, das Teilen und Verstehen von Gefühlslagen. Mitgefühl ist dagegen die Möglichkeit sich um den anderen zu kümmern und zu sorgen und damit eine wichtige Voraussetzung für gute Mitarbeiterführung und Kundenzufriedenheit. Empathische Mitarbeiterführung ist ein aktiver Prozess des einfühlenden Verstehens mit korrigierend, akzeptierend und wertschätzender Haltung einhergehend. Empathie fördert Motivation, Engagement und die Leistungsbereitschaft von Mitarbeitern und ist daher ein wesentlicher Bestandteil der Führungskompetenz und eine Voraussetzung für das Führen von selbstorganisierten Gruppen und Teams. Einfühlung ist also ein aktiver und kreativer Vorgang.

    Mitarbeiterzentriertes Führen und kundenzentriertes Arbeiten

    Empathisches Miteinander erfordert die Möglichkeit sich als Akteur fikitv in Geschichten, Themen, inneren Szenen hineinzuversetzen und entsprechend zu handeln und darüberhinaus den Standpunkt des anderen zu verstehen, also die Welt mit seinen Augen zu sehen und zu begreifen. Damit wird es möglich Sympathie zu erleben und die Gefühle des anderen nachvollziehen und so die nötige Betroffenheit zu erkennen und zu zeigen. Wie fühlt es sich an in dieser Situation als Mitarbeiter oder Kunde zu sein? Was braucht es im Hier und Jetzt? Indem man seine Arbeit aus der Umfeldperspektive betrachtet, fühlt man sich wie in ihrer Haut und Gedankenwelt eingebetet. Wir versuchen besser nachzuempfinden, was gerade Handlungsimpulse des Gegenübers sind. Dies gibt einem die Möglichkeit, realistische und quergedachte und doch klarer und authentischere Lösungen für Probleme zu finden, ganz im Gegensatz zu aufgesetzten oder manipulativem Verhalten, bei dem man eingelernt zum Gegenüber spricht und ein Ziel pusht.

    Daten stützen und erleichtern für viele die Empathie

    Hat man empfunden, was die Mitarbeiter oder Kunden empfinden werden, kann man Situationen so designen (Mitarbeiter- und Kundenprozesse zum Beispiel), die emotional ansprechen und die jeweiligen Bedürfnisse gut erfüllen.

    Die unbefriedigten Bedürfnisse unserer Umgebung sind die Lücken, die innovative Produkte, und wertvolle und nützliche Services schließen können. Dies geht am besten, wenn man sich ihnen mit Empathie und den dazu passenden, richtigen Daten und Empfindungen annähert. Dieses emotionale Erleben und zwischen den Datenzeilen mitlesen können, ermöglicht im digitalen Raum eine menschliche Begegnung. Dieses Wissen und Verständnis bietet ein weiteres Fenster in die Welt und ermöglicht, sich tiefer in sie hineinzudenken und so bessere Lösungen zu finden und zugleich einen positiven Beziehungsaufbau zu ermöglichen.

    Ist Empathie erlernbar?

    Psychologen, wie Arno Gruen und Carl Rogers, weisen auf eine angeborene nicht determinierte Empathiefähigkeit bereits bei Kleinkindern hin. Rupert Lay erforscht die frühkindliche Empathie und weist auf die Kommunikation und Grenzfindung anderer und eigener Grenzen hin. Im Laufe der ersten beiden Lebensjahre geht diese angeborene Fähigkeit allerdings verloren bzw. wird durch kulturelle Einflüsse entlernt. Im Training und Erlernen von Empathie kann auf diese roots of empathy aufgebaut werden und durch entsprechende Übungssettings und narrative Empathieszenarien das Verhalten rasch wieder adaptiert und eingelernt werden. ( Empathiechallenge).

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  • Mindfulness- Klarheit durch Achtsamkeit

    Mindfulness- Klarheit durch Achtsamkeit

    Bei Achtsamkeit sehen wir die Dinge klar differenziert und entdecken mögliche Verzerrungen. Wir werden uns bewusst, hören auf uns und schaden damit und dadurch auch anderen weniger. Es wächst durch den Umgang mit uns und anderen das Mitgefühl und das Verständnis für Unterschiede, für Interessen, für Bedürfnisse. Beobachten, fühlen, entschleunigen führt zur Offenheit und zu innerem Gleichgewicht.

    Beginnend im eigenen gelangen wir durch Loslassen in einen entspannten Modus. Wir erkennen, wie Emotionen, Impulse, Gedanken und Ideen in unserem Körper und Geist entstehen, aufsteigen und wieder verschwinden und manche auch wiederkehren und uns fesseln. Wohlwollen, aktives Zuhören und positive Sprache ermöglicht Güte und schafft Perspektive. Muster, die als Gewohnheiten nicht gut für uns sind, Wertungen, Entwertungen und Erwartungen und Zuschreibungen fallen weg und lenken den Blick auf den Fokus, das Wichtige. Innehalten bringt uns die Möglichkeit zur Reflexion und zum Lernen. Das Dringlichste ist nicht das Wesentlichste. Unwichtiges geht verloren und verbraucht daher keine Energie. Wir gehen in diesem Sinne sehr ressourcenschonend mit uns um und kommen zur Ruhe. In dieser Zentriertheit finden Herz und Verstand, Fühlen, Handeln und Denken zueinander und beflügeln sich. Ruhe und fokussierte Zeit gewinnen Überhand.

    Durch dieses tiefe Verstehen, ist unser Weitblick geöffnet, unser Blick durch das Herz unterstützt und wir strahlen förmlich klar. Es geht darum dem Augenblick mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Im Augenblick präsent sein, Gelassenheit zu entwickeln und den Augenblick genießen. Im Hier und Jetzt. Wir geben Impulse ohne etwas zu erwarten und gleichzeitig strömt die Kraft, die die Umsetzung einleitet. Indem wir tief hinhören schaffen wir eine ruhige und aufnahmebereite Atmosphäre und Verbundenheit, in der Arbeit genauso wie im Privatleben. Es gilt den Siegel der Neutralität und Authentizität der in sich ruhenden eigenen Resonanz zu leben. Neben Bewegungsfreiheit, Freiheit für Gedanken und Aufmerksamkeit werden Ruhe, Privatsphäre und Entspannung zum größten Luxus.

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  • Agiles Führen, arbeiten und projektieren

    Profil_Agilität im Führen und gestalten von agilen Organisationen

    Termine

    Wien:

    Mo, 28.2./ Di, 29.2.22 jeweils 9 Uhr bis 17 Uhr

    Mo, 17.7./ Di, 12.7.22 jeweils 9 Uhr bis 17 Uhr

    Berlin:

    Mo, 31.1./ Di, 1.2.22 jeweils 9 Uhr bis 17 Uhr

    Mo, 6.6./ Di, 7.6.22 jeweils 9 Uhr bis 17 Uhr

    Kosten:

    Die Kosten für das Modul betragen € 880,– exkl. Mwst. pro Teilnehmer in Wien, in Restösterreich, in Deutschland € € 980,– exkl. Mwst. oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz. Näheres auch zu unseren AGB´s Hier geht’s  

    Zur Anmeldung

    Interne Termine auf Anfrage.

    Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler per Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 sowie +43/664/1012768.

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  • Digitalfit?

    Digitalfit?

    Die Welt im digitalen Wandel

    Alle reden über Digitalisierung, nur wie sieht diese in meiner Branche wirklich aus? Welche neuen Denkansätze brauchen wir? Wie finde ich die richtigen Apps, Software oder digitale Tools und Lösungen für unsere Kundenbedürfnisse? Digitalisierung als Chance für Ihre Organisation, ob groß oder klein. Digitalisierung fängt klein an. Melden Sie sich zu einem Digitalisierungscheck in Form eines Gratishalbtagsworkshops uns gerne gleich mit einem Terminvorschlag unter udsw@socialskills4you an und erfahren Sie Ihre Digitalisierungspotentiale. Die Kosten für den Check werden vom Wirtschaftsministerium übernommen.

     Potentiale der Digitalisierung erkennen- Digitalisierung ist Chefsache und muss vorgedacht, vorgelebt und vorangetrieben werden

    Was ist die Digitalisierung?

    Wenn das bestehende Geschäftsmodell mit digitalen Mitteln und Werkzeugen abgewickelt wird spricht man von Digitalisierung. Bei Änderung des Geschäftsmodelles, spricht man von Disruption. Eine echte Disruption sorgt somit dafür, dass alte Strukturen durch komplett neue – meist deutlich einfachere oder bequemere – ersetzt werden. Ein disruptive Idee nicht eine simple Weiterentwicklung eines Produktes, Services oder der Dienstleistung, stattdessen stellt es eine komplette Neuentwicklung mit ganz neuen Ansätzen dar. Oft geschieht eine Disruption durch eine Digitalisierung: Ein bislang analoges Produkt oder eine meist analoge Struktur wird durch digitale Abläufe oder eine rein digitale Dienstleistung ersetzt.

    Die digitale Transformation geht Hand in Hand mit der mentalen Transformation. 

    Digitalisierung, Vernetzung und Mobilität stellen die Unternehmenswelt auf den Kopf. Veränderung offen gestalten beginnt im Kopf eines jeden einzelnen, es gilt das Mindset dafür fit zu machen. Wie immer kann man als einzelner viel tun. Denn jeder aktive, liberale Wandel beginnt im Kopf – mit der Vorstellung. Das ist positiver Wandel. In diesem Fall können Sie offen gegenüber neuen Konzepten sein, flexibel in Bezug auf Denken, eine HandsOn und Tryanderror-Mentalität, die rasch Produkte und Services, die ein Kundenbedürfnis treffen auf den Markt bringt und schnell lernt und verbessert. Unsere Unternehmens-DNA, die alt bewährten eingefleischte Denkweise, helfen uns dazu nicht.  Jeder, der anders denkt, ist dabei gefragt und herzlich willkommen.

    Was auf die „Digital Transformation“ folgt ist die „Business Transformation.“

    Das Produkt wird digitalisiert, die Prozesse ebenso, das Businessmodell verändert und das Ecosystem für den Kunden rankt sich 360 Grad um seine Bedürfnisse. Die Silos in den Organisationen fallen und versuchen sich agil.

    Wege der Digitalisierung

    Digitalisierung als Spielzimmer begreifen, ist ein Ansatz, der nicht nur für Startups seinen Charme hat. Spielerisch wird jede Hierarchie abgebaut und Klarheit und Ideenreichtum extrem gefördert. Optionen gibt es schließlich reichlich, gerade auch den hybriden und mobil vernetzten Kunden Kanalvielfalt zu bieten und zugleich das Einkaufserlebnis mithilfe von Technologien zu verbessern. Was es braucht ist klar- ohne Digitalkompetenz wird es nicht mehr gehen. In jedem Unternehmen werden bestimmte Berufsprofile komplett verschwinden und neue entstehen.

     Ohne digitale Kompetenz wird es gar nicht mehr gehen

    Geführt wird über OCR, autonomes Arbeiten,  Eigenverantwortung, Selbstbestimmung und künstliche Intelligenz gelten als Treiber und die Arbeits und Konsumwelt wird uns ständig eine Mischung aus echter und virtueller Realität erleben lassen werden. Wir müssen in Roboter investieren, weil wir künftig nicht mehr genügend Arbeitskräfte bekommen werden und wir müssen den Kompetenzaufbau und die Qualifikation treiben.

    Schritt 1 zur digitale Transformation ist der Potentialcheck…

    Die digitalen Uhren ticken schnell, Digitalisierung bewirkt eine ungeheure Beschleunigung, der Takt ist für die meisten Unternehmen neu und ungewohnt. Daraus resultierend braucht es Vernetzung, der Geschäftsprozesse, der Interaktionen zum Kunden, der internen Kommunikation und des ganzen Ecosystems, wer seine Hausaufgaben nicht gemacht hat und bisher alle Bereiche in digitalen Inseln wie Kundendatenbanken, Webshops und Interaktionen getrennt abgebildet und bearbeitet hat, braucht jetzt eine rasche Zusammenführung aller verfügbaren Informationen und künftig eine Darstellung in Echtzeitinformation und mobil. Das was wir früher am Computer machen wollten, möchten wir jetzt überall und channelübergreifend erhalten, einfach in der Nutzung, bequem und vorausschauend. Der Umgang mit den digitalen Inhalten wird neu definiert, einerseits als digitale Nomaden und wohl vernetzte Kunden. Der digitale Raum, die digitalen Öffnungszeiten und die Collaboration bekommen eine völlig neue Bedeutung. Gerne melden Sie einen Digitalcheck bei uns für einen Gratishalbtagesworkshops an.

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  • Salon: Die Kunst der neuen Führung – the Art of New Leadership- the Sound of New leading

    Salon: Die Kunst der neuen Führung – the Art of New Leadership- the Sound of New leading

    Eine Idee wird salonfähig

    Wien hat eine gediegene Salon-Tradition. Die Salonieres schwingen mit den Geschmacksnuancen des gelingenden Gespräches, der Circlewirkung, der openminded Wahrnehmung, des Proactioncafes und Übung im Storytelling und in der Gruppenraumgestaltung den Prozess an. Die Kunst der Sorgfalt den Antrieb der Gruppe zu mobilisieren und die Haltung des gebärenden Helfens sind die Hauptintension des Gastgebens. Im Vertrauensraum des Wiener Salon für Zukunft entsteht so Neues, dass unternehmerische, gesellschaftliche, kulturelle und soziale Veränderungen ermöglicht.  Art of new Leadership, Organisationdesigns, neue Arbeitsprinzipien, Kooperationsformen und neue Führungshaltungen experimentell erlebt im geschützten Raum ermöglicht anschließend leichtes,  neues Arbeiten und Leben.

    Wien und seine Salontradition

    Menschen, die etwas zu sagen haben oder einfach nur bei guten Gesprächen dabei sein wollen, treffen sich im halb-privaten Raum und tauschen ihre Gedanken vertrauensvoll aus. Der Wiener Salon für Zukunft ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs zu gesellschaftsrelevanten Themen, Veränderungen, Konflikten und Herausforderungen im menschlichen Arbeits- und Zusammenleben. Geladen werden Personen, die den Geist der Veränderung in sich tragen und verschiedene Blickwinkel darauf haben, wie Initiativen in der Zivilgesellschaft, im Unternehmen oder in Familiensystemen Platz greifen können. Im Kern geht es darum Wissen und Erfahrung absichtslos zu teilen zu wichtigen und brennenden Themen, die die Salongäste selbst einbringen in guten Gesprächen oder in einen Projektraum münden zu lassen.

    Empathic • Holistic • Open-minded • Courageous • Visual • Collaborative

    Es gibt keine formalen Kommunikationsstrukturen und doch Bedingen sich die Formate in dem sich rasch ein Attraktorfeld mit nichtlinearer Kommunikationsdynamik aufbaut. Die Saloniere halten den Raum, erzeugen den Vertrauensraum und lösen damit einen Schmetterlingseffekt aus. Zu Beginn steht eine gute Frage, die einen Paradigmawechsel zulässt und generiert Aufmerksamkeit und Energie für sofortiges Tun. Gestartet und gedacht wird im Circel, der Kreis lässt die Geschlossenheit der Form und das partizipative des Beginnenden (Checkin) und Erntenden (Checkout) zu.  Mit achtsamem Prozessbewusstsein wird durch einen beispielhaften Flow geleitet. (Das Ablaufchart zeigt einen beispielhaften Flow). Der Salon ist ein Ort der Begegnung der der Einzigartigkeit der Menschen mit dem Bedürfnis nach Kommunikation, Ruhe, Aufmerksamkeit und Austausch Rechnung trägt. Es geht nicht darum rasch zu Lösungen zu kommen, sondern anfangs die richtige Frage zu stellen. Der Raum ist sodann eröffnet und kann sich dann frei von traditionellen Denkmustern unbehindert entfalten. Gedacht wird laut und miteinander- die agile und geistes-offene Haltung wird begleite durch tiefes und respektvolles Hinhören, durch ein in der Schwebe halten von Gedanken und Impulsen und ermöglichen dadurch partizipatives Denken und Handeln.

    Das Nutzen der kollektiven Vielfalt, der Intelligenz und der Gruppenselbstorganisation ist der Melange der angewandten Gruppenmethodik. Vorrang hat das Drängende, das Wichtige, dass zum Wohle der Gemeinschaft die Zukunft gestaltet und so die nötige Energie mitbringt alle Ressourcen dafür zur Verfügung zu stellen. Die Kommunikation ist kraftvoll, ermöglichend- gleichermaßen wertschätzend und interaktiv befruchtend. Die Wiener Melange braucht ein paar Zutaten, um Sie geschmackvoll zuzubereiten. Die Salonieres schwingen mit den Geschmacksnuancen des gelingenden Gespräches, der Circlewirkung, der openminded Wahrnehmung, des Proactioncafes und Übung im Storytelling und in der Gruppenraumgestaltung den Prozess an. Die Kunst der Sorgfalt den Antrieb der Gruppe zu mobilisieren und die Haltung des gebärenden Helfens ist die Hauptintension des Gastgebens.

    Abbildung1_GR_WienerSalon_Ablauf

    Abbildung1, Sabine Soeder, flowarchitekt

     

    Kommunikation findet im heutigen Rahmen zunehmend fragmentiert, reaktiv und adhoc statt, begleitet von der Intension eröffnet sich der Kommikationsraum. Vulnerability ist dabei eine Stärke, der Mut zur Ehrlichkeit. Die Salontradition wirkt psychisch stabilisierend und trägt zu einem Gefühl von Identität, Geborgenheit und Sicherheit bei. Der Umbruch entsteht durch die Dimension der Achtsamkeit, der Empathie und des Momentes. Die Bedingungen der Arbeitsetikette ermöglichen einen Rahmen der eine Klarheit in der Kommunikationsformung entstehen lässt. Der Raum wird eröffnet indem das Mindset auf eine Herz-, Bauch und Verstandesebene gehoben wird. Damit ist die Freiheit der Gestaltung ermöglicht und der Moment als Rauffangkehrer der Veränderung installiert.

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    Abbildung 2 Sabine Soeder, flowarchitekt

     

    Szene Arbeits-, Lern- & Vertrauensraum

    Wir befinden uns im Wandel, Organisationen wandeln sich, ganze Familien- und Lebensformen transformieren, das einzige was stabil ist und bleibt ist die Gemeinschaft. Wir sind die Gestalter. Die Gemeinschaft ist der Treiber und das im Hier und Jetzt. Ob Zivilgesellschaft oder neue Netzwerkökonomie, wir gestalten mit und dies community-orientierter denn je, in einer neuen Art und Weise. Diesem Prinzip trägt der Wiener Salon für Zukunft Rechnung. Soziale und unternehmerische Innovationen werden hier in Gemeinschaft konstruiert und so kooperativ und cocreativ entfaltet. Im Salon wird experimentiert, erweitert rekonstruiert und neu gedacht, sodass das Wir-Potential ausgeschöpft wird und das Erfolgsprinzip Partizipation genützt wird. Rechnerisch ist das einfach, die primäre Aufgabe und das Risiko wird so minimiert, in einzelnen Kommunikationsloops wird gemeinsam der Fokus gefunden und durch den geschaffenen Vertrauensraum in unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Die Blickwinkel der Akteure sind die Treiber des Geschehens. Alles ist verdichtet, Zweifel, Konkurrenz, Angst werden ausgeschalten – „die Flügel schwingen“ im Vertrauensraum.

    Die Landkarte der Möglichkeit wird durch das Teilen von Bedürfnissen und Kollaboration komplexitätsreduziert. Statt Autorität und Kommandostrukturen werden Kommunikationsrituale und Entscheidungsvarianten gemeinschaftlich vorangetrieben und so die Themen, die uns beschäftigen völlig neuartig in einer Leichtigkeit organisiert. Der Rahmen wechselt von Großgruppenarbeit, Einzelüberlegungen und Kleingruppenreflexionen, die Dialoge sind aufbauend gestaltet und ergeben durch Leitfragen ein Ganzes. Interveniert wird zum Wohle des Neuen, des zu Erschaffenden, des Gelingens und des Ermöglichens.  Im Anschluss an den Salon wird geerntet und so inventarisiert. Warum gelingt dies in einem Salonformat? Ist es die Gemeinschaft, ist es das Format, ist es das richtige Maß zur richtigen Zeit. Der Raum ist eröffnet und ein Raum gestaltet sich in unterschiedlichem Maße, durch das Bekennen der Intention des Daseins, durch die Form des Kreises, durch die Hostingfunktion, durch die Wärme der Anwesenden entsteht ein Energiefeld im Vertrauensraum, dass als Enabler fungiert. Es entsteht ein Gleichgewicht in der Gruppe, jeder wird gehört, gesehen und der Einzelnen bekommt somit eine Bedeutsamkeit für sich selbst und für die Gruppe. Blicke werden ausgetauscht, intensiver, vertrauter und Ideen, Standpunkte, Relationen werden aufgelöst und so beweglicher. Ein Milieu der Aufmerksamkeit, der Einfachheit, der Sinnhaftigkeit und Lust am Gestalten entsteht. Dinge, die entstehen, betrachtet der Salonteilnehmer als Gruppenergebnis und stuft sich selbst somit als zusammengehörig ein. Referenzpunkt ist die Orientierung am Machbaren. Beeinflussende Faktoren sind das Bewertungsfreie, das Verstärkende, der Zuspruch, die einzelnen wohlwollenden Reaktionen und damit die positive mentale Erfahrung.   Emotionales Behagen gibt Sicherheit und Halt. Die Gruppe gilt als Begrenzung des Vertrauensraumes und stärkt sich gegenseitig. Ein Gefühl der Weite stellt sich ein und ermöglicht eine neue Mindsetausrichtung, alte Muster können losgelassen werden.  Geschlecht, Wahrnehmungsleistung, Gesundheit, Alter und Temperament treten in den Hintergrund. Anregend und mit Leichtigkeit werden in jeder Salonrunde die Ideen geschärft und ermutigend vertieft. Weich, tragend und erholsam ist der vorherrschende Arbeitsstil, besonders sind die Ergebnisse. Freundlich, weit, belebend und leicht gelingen Kooperationen und selbstverständlich ist die Aktivität und die Wechselwirkung. Es steht Emergenz und Neues kommt auf die Welt. Beziehungen formen sich im Hier und Jetzt und bekommen einen weiteren Schub durch die technologische Vernetzung in der Onlinecommunity. Dadurch wird sichtbar wie sämtliche Ideen und Projekte unaufhaltsam vorangetrieben werden und ein plastischer Einblick in die Macher und Umsetzerqualitäten der Ideensprüher wird im hybriden Raum erlebbar.

    Abbildung3_Wiener Salon_Das Neue Führen_#1

    Abbildung 3, Harald Karrer, Graphic facilitor

    Welche Konsequenzen hat dieses Erleben auf die Salongruppe? Peer to Peerpartnerschaften und Speedfeedback sowie Präsenz gestalten sich, innere Führung passiert und konstruieren einen Möglichkeits- und Gestaltungsraum, der sich von selbst trägt. Diese innere Haltung führt zu anderen Lösungen. Zukunft passiert so im Jetzt und im Tun. Nur probeweise, aber ab sofort glauben wir total an unsere Träume, Möglichkeiten und an uns selbst. Die Symbolkraft der Gruppe macht und open-minded, ideenreich, zeitgeistig. Lustig charmant, erdig, sinnlich und stark gestalten wir so die Zukunft. Mut zur Ehrlichkeit, kleinere Verrückungen und der Humus des Wir´s treibt uns gestärkt in die richtige Richtung, den Herausforderungen, die wir sehen, zu begegnen.  Im Salon bieten wir einen Dialograum für innovatives Denken. Wir stellen in einem kurzen knackigen Input ein interessantes Thema vor, und begeben uns danach in einen wertschätzenden Dialog, um die kolllektive Intelligenz im ganzen Raum zunutzen. Wir leben sozusagen das Neuen Arbeiten gleich modellhaft für einen Abend lang. Dadurch entsteht ein Vertrauens- und Innovationsraum mit Ideen und Projekten die sofort umgesetzt werden können. Ein Salon ist ein geschützter, halbprivater Raum, in dem experimentiert werden darf und soll. Für das Wohl von Leib und Seele sorgt das angenehme Ambiente der Labstelle SAAL in 1010 Wien mit einem aussortierten Menü, das integrierter Bestandteil des Dialogabends ist.

    Abbildung4_Wiener Salon_Das Neue Führen_#2

    Abbildung 4 Harald Karrer, Graphic facilitor

    Die kollektive Kraft

    Spannende Gestaltungsmöglichkeiten entstehen durch den oben beschriebenen Proactiontalk, die Sensibilisierung als Spielplatz für die Wertemelange. Bewusst gegensätzliches wird gut aushaltbar und entgegenkommend geschickt ins Eigene kombiniert, kontrastreiches wird willkommen geheißen und gut integriert. Ein positiver Einfluss auf die Gestaltung ohne dass viel Energie beim Einzelnen und in der Gruppe verloren geht. Die Gruppe ist so quasi im höchsten Modus der Entfaltung und Höchstleistung. Intensität entsteht und wird als Treffpunkt aller Generationen, Standpunkte, Perspektiven als Enabler gesehen.  Das Gruppenklima befördert den sozialen Raum in eine soziale Kommunikationskugel und stellt so das soziale Geschehen in den Mittelpunkt, dass unsere Zukunft prägt und neu ermöglicht als würde es tatsächlich schon existieren und der Wandel bereits realisiert sein. Zeit hat in diesem Raum keine Qualität, durch das gemeinsame Sein, die Verköstigung durch Essen und Getränke profitieren wir optimal. Soziale, kulturelle und wirtschaftliche Anliegen werden so in den Blickpunkt gerückt und Menschen mit gemeinsamen Interessen und Lösungsinitiativen bekommen so Rückenwind.  Die Gestaltungsbedingungen sind einfach: der Raum, die Menschen- Habitat der sozialen Identifikation und Partizipation.  Der Vertrauensraum wird zum Interaktions- und Rückzugsraum für neue Gedanken. Vertrautheit und Sicherheit sind die Beschleuniger, Erfahrungen des Mitbestimmens und Mitgestaltens machen sich breit und bestimmen die Gruppenidentifikation. Der verfügbare soziale Raum wird als weit und sozial dicht interpretiert und erweitert damit den Zukunftsbewältigungsspielraum.  Von den Salonteilnehmern wird viel Energie und Toleranz abverlangt, geerntet wird in dem sich der Einzelne freier fühlt und Privatheit und Entwicklung im Raum gleichermaßen stattfinden kann. Die Einheit des Mannigfaltigen wird spürbar und schafft eine situative Bedingung für das gemeinsame Wachsen.

    Literatur 

    Gassner S.  (2008) Direkte Partizipation, Gruppenarbeit und die Auswirkungen auf das Individuum. Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Sozialwissenschaft, Sektion für Soziologie, Bochum

    Hubbard, B. M. (1998). Conscious Evolution: Awakening the Power of Our Social Potential. Novato, CA: New World Library (See chp. 11 on AI).

    Laloux F. (2015)  Reinventing Organizations: Ein Leitfaden zur Gestaltung sinnstiftender Formen der Zusammenarbeit

    Pfläging N. (2015) Komplexithoden: Clevere Wege zur (Wieder)Belebung von Unternehmen und Arbeit in Komplexität

    Scharmer C. U. (2014) Theorie U: Von der Zukunft her führen: Presencing als soziale Technik

    Autorenvita

    Mag. Ursula della Schiava-Winkler Ihre Leidenschaft ist es, Personen, Teams und Organisationen zu beflügeln, co-creative Prozesse zu unterstützen und so Cultural Change und Mindsetveränderungen zu ermöglichen. In Resonanz zu sein mit dem Gegenüber bedeutet für sie Entwicklung, Freude und kraftvolle Energie. Sie designt gerne Organisationen und glaubt an das Leben und Arbeiten im Hier und Jetzt. Emphatisch, partizipativ und  transformativ gestaltet sie im „wir“ so innovativ Neues in und für die Welt. Seit 2015 ist sie Salonière im Wiener Salon für Zukunft.

    Weitere Informationen erhalten Sie von  Ursula della Schiava-Winkler per Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 sowie +43/664/1012768

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  • CoachingNow & ConsultingONDEMAND

    CoachingNow & ConsultingONDEMAND

    Sie kennen das – manchmal läuft im Leben alles perfekt und nach Plan – fast wie in einem Märchen. Das Leben ist aber manchmal auch ein Abenteuer und stellt uns vor Herausforderungen, die manchmal leichter und dann wieder schwieriger zu meistern sind. Das Team von Frau Ursula della Schiava Winkler steht Ihnen genau dann mit Rat und Tat zur Seite und ist für Sie da –ganz im Vertrauen.

    So funktionierts. Sie wählen ob Sie mit uns telefonisch, per Video oder Chat in Verbindung sein möchten, Sie führen mit dem Coach ein Erstgespräch um die Herangehensweise, Ihr Anliegen und ihre Zielsetzung  und den Rhythmus der Coachingintervalle festzulegen. (Die erste viertel Stunde ist  kostenlos). Wir unterstützen Sie auch jetzt intensiv – mit virtuellen Coachings, Beratungen oder Sparring, wenden dabei genauso wie vor Ort praxistaugliche Tools und Methoden an (virtuell und doch persönlich) – sind wir erreichbar. Das Gespräch wird nach jeder Beratung automatisch abgerechnet. Bereit? Wir sind es und freuen uns auf Sie.

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