Archiv für das Tag 'Vertrauen'

Wege aus der emotionalen Distanz- 2.0 aufbauen

14. September 2011

Virtuelle Teams steuern und organisieren sich selbst. Sie strukturieren ihre Aufgaben selbst und führen Entscheidungsprozesse selbst durch. Emotionalität und Vertrauen sind die Treiber der Distanzverringerung. Die Aufmerksamkeit und die Geschwindigkeit der Interaktion wird erhöht und es entsteht förmlich eine Sogwirkung mit hoher Schreib- und Lesekonzentration im virtuellen Raum.

 Essenz der virtuellen Führung

Auf der Ebene der beteiligten Menschen kommt der Führungskraft eine Schlüsselfunktion zu. Sie müssen Ihre Führung den virtuellen Bedingungen anpassen. In vielen Situationen bedeutet das: Aktiver, mutiger und zugleich sensibler, offener, mit mehr Beteiligung zu entscheiden und zu kommunizieren. Führungsstil, Führungsinstrumente und Führungsverhalten erfahren eine rasante Veränderung. Schriftsprachliche Geschicklichkeit ist für Sie viel wichtiger als in einem Präsenzteam. Eine klare, offensive und transparente Prozesssteuerung, hohe Vertrauensbereitschaft und niedriges Kontrollbedürfnis bilden in der Führung virtueller Teams keine Gegensätze, sondern ergänzen sich.

Als Führungskraft jonglieren Sie ihr virtuelles Team, indem Sie proaktiv Kontakt pflegen, vernetzen, Wissen gut verteilen und ein Bewusstsein für die gemeinsame Aufgabe schaffen und die gemeinsamen Ziele eng zusammenschließen. Sie sorgen auch dafür, dass das Team von der Heterogenität unter den Teammitgliedern profitiert, das eigene Handeln durch Reflexion und Metakommunikation immer wieder überprüft und seine Kompetenzen so beständig ausbaut.

Abbildung: Distance Leadership (c) Academy4socialskills, 2011

Der Trend hingegen für Unternehmen scheint klar: neue Informations- und Kommunikationstechnologien und vor allem deren sinnvoller Einsatz im Unternehmen bestimmen in Zukunft über Fortbestand eines Unternehmens oder dessen Untergang. Internet, E-Mail, Videokonferenzen bieten Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten, ihre Mitarbeiter auch in verschiedenen Ländern einzusetzen oder Arbeitsprozesse sehr individuell zu gestalten. Ausgehend von der Medienrichnesstheorie obliegt es der Führungskraft für die jeweilige Situation das richtige Kommunikationsinstrument zu nutzen und damit den Teamreifegrad zu fördern und entwickeln.

Tragfähige Beziehungen, vertrauensvolle Beziehungen müssen aufgebaut werden ohne sich jemals getroffen zu haben, um die hoch gesetzten Ziele zu erreichen.    Eine Studie der Unternehmensberatung Gartner besagt, dass bis 2015 mehr als 80% der Mitarbeiter gemeinschaftlich virtuell Ihre Arbeitsumgebung gestalten werden.  Die an die Menschen der Moderne gerichtete Erwartung, mobil und flexibel zu sein, erlaubt es häufig nicht, sich an einem Ort allzu lange niederzulassen, was eine Voraussetzung für die Entstehung sozialer Netze ist, aus denen Vertrauen erwächst.

Doch welche Art sozialer Vernetzung erlaubt das technische Netz? 57 % in einer Untersuchung befragten Chatter glauben, dass man über das Netz intensive Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen kann (Leithäuser u. Leicht 2001). Sie sehen im Netz erweiterte Beziehungsoptionen, da  Alter,  Aussehen und Wohnort für die Herstellung von Beziehungen eine untergeordnete Rolle spielen.

Als positiv betonen sie auch, dass niemand in der Online-Diskussion unterdrückt wird, weil er zu leise oder zu wenig energisch spricht; jeder Text steht vielmehr gleichberechtigt neben dem anderen. Man trifft sich im Netz wie auf einem Marktplatz, erkundigt sich nach dem Wohlbefinden, äußert sich zum Wetter, beantwortet Fragen. Der Inhalt solcher Gespräche ist unwichtig; wichtig ist das Ritual, das besagt, es ist alles in Ordnung, du kannst beruhigt sein. Solche bestätigenden Rituale geben vielen Beteiligten UserInnen Sicherheiten; aus ihnen kann – wenn diese anfangen, etwas füreinander zu tun – Gemeinschaft entstehen. Gegenseitigkeit in virtuellen Räumen ist nicht unmöglich.

Zum Weiterlesen:

Mullich, J. (2005): Four Ways to Make Virtual Teams Work, abrufbar unter: http://www.cioinsight.com/c/a/Trends/Four-Ways-to-Make-Virtual-Teams-Work/; abgefragt am 25.08.2011

Mullich, J. (2005): Ending the Emotional Friction of Virtual Teams, abrufbar unter: http://www.cioinsight.com/c/a/Trends/Ending-the-Emotional-Friction-of-Virtual-Teams/; abgefragt am 25.08.2011

Virtuelle Teams zum Erfolg führenLeading virtual teams

14. September 2011

„Virtuell“ – ein Begriff der in aller Munde ist- wir sprechen von virtuellen Welten,  virtuellen Medien, virtuellen Teams und von virtueller Kommunikation. Aber welche Auswirkungen hat die Virtualität auf unsere Teamarbeit in der Organisation? Vorranging hat virtuell die Bedeutung einer Parallelwirklichkeit, einer vom Computern erzeugten Wirklichkeit. Virtuelle Teams sind aber echte,  realexistierende, räumlich verteilte Teams, raum- und zeitübergreifend zusammenarbeitend und ihr Erfolg hängt daher stark vom Einsatz von der richtigen Collaborationtools und der Gestaltung der darin möglichen digitalen Räume.

Abbildung: Virtueller Raum, Biennale 2011 (c) Academy4socialskills, 2011

Wirgefühl und Nähe statt virtuelle Distanz

Es gilt in den Teams Nähe zu schaffen und dazu braucht es flache Hierarchie, Nähe trotz Virtualität, regelmäßige Kommunikationsintensität und Offenheit für Unterschiede. Joseph Walther (1996): in Computer-mediated Communication: Impersonal, Interpersonal and Hyperpersonal Interaction. beobachtet eine starke  Emotionalisierung in Online-Beziehungen als hyperpersonalen Effekt und bezeichnet dies als für die Internetkommunikation typisch. In einer vergleichenden Längsschnittstudie von Sophia McDowell wurde die Beziehungsentwicklung hinsichtlich der Entwicklungsgeschwindigkeit und Intensität von Online- und Offlinebeziehungen und Intensität untersucht und festgestellt, dass sich Onlinebeziehungen rascher entwickeln. Die Virtualität und Anonymität erleichtert den Weg in ein komplexeres Bindungsgeschehen. Virtuelle Teams steuern und organisieren sich selbst. Sie strukturieren Ihre Aufgaben selbst und führen Entscheidungsprozesse selbst durch. Emotionalität und Vertrauen sind die Treiber der Distanzverringerung. Die Virtualität und Anonymität erleichtert den Weg in ein komplexeres Bindungsgeschehen.

 

 

 

 

 

 

 

Abbildung: Auswirkungen virtueller Distanz (c) Academy4socialskills, 2011

Moderne Player nutzen die Chancen der digitalen Welt, gezielter Einsatz, Schnelligkeit, Flexibilität punktet.  Gekürzte Reisebudgets und dennoch die Forderung nach Hochleistungsteams, kann durch mobile Arbeitswelten realisiert werden.  Bisher wird virtuelles Arbeiten kaum genutzt, in Deutschland haben 55% der Unternehmen bisher noch keine Erfahrung mit virtuellen Teams, in Österreich  zeigt die Erhebung der Academy4socialskills  77% fehlende Erfahrung und in der Schweiz 45 Prozent. Auch die Unternehmensstrukturen haben Nachholbedarf, kleine und mittlere Betriebe setzen anlassbedingt weniger oft virtuelle Zusammenarbeitsformen ein als Unternehmungen mit verteilten Standorten.

Fragt man Führungskräfte zeigen se sich überzeugt von Ihrer Führungskompetenz, fragt man sie weiter wie und welche neuen Medien sie in Ihrer Führungsarbeit einsetzen und welchen Unterschied es macht, dass ihre Teams nicht mehr im Haus sind, dann zeigt sich, dass nur 18% mit ihrer persönlichen Führungsleistung zufrieden sind. (Studie Karmasin 2009). Exzellent ausgebildete Führungskräfte werden gebraucht, besonders gefragt sind:  Aufbau von Vertrauen, klare virtuelle und interkulturelle Kommunikationskompetenz, Aufbau und Pflege von Netzwerken, Konfliktlösung sind notwendige  Führungskompetenzen im mobilen Parcour.

„Virtuell“ – ein Begriff der in aller Munde ist- wir sprechen von virtuellen Welten,  virtuellen Medien, virtuellen Teams und von virtueller Kommunikation. Aber welche Auswirkungen hat die Virtualität auf unsere Teamarbeit in der Organisation? Vorranging hat virtuell die Bedeutung einer Parallelwirklichkeit, einer vom Computern erzeugten Wirklichkeit. Virtuelle Teams sind aber echte,  realexistierende, räumlich verteilte Teams, raum- und zeitübergreifend zusammenarbeitend und ihr Erfolg hängt daher stark vom Einsatz von der richtigen Collaborationtools und der Gestaltung der darin möglichen digitalen Räume.

Abbildung: Virtueller Raum, Biennale 2011 (c) Academy4socialskills, 2011

Wirgefühl und Nähe statt virtuelle Distanz

Es gilt in den Teams Nähe zu schaffen und dazu braucht es flache Hierarchie, Nähe trotz Virtualität, regelmäßige

 

Kommunikationsintensität und Offenheit für Unterschiede. Joseph Walther (1996): in Computer-mediated Communication: Impersonal, Interpersonal and Hyperpersonal Interaction. beobachtet eine starke  Emotionalisierung in Online-Beziehungen als hyperpersonalen Effekt und bezeichnet dies als für die Internetkommunikation typisch. In einer vergleichenden Längsschnittstudie von Sophia McDowell wurde die Beziehungsentwicklung hinsichtlich der Entwicklungsgeschwindigkeit und Intensität von Online- und Offlinebeziehungen und Intensität untersucht und festgestellt, dass sich Onlinebeziehungen rascher entwickeln. Die Virtualität und Anonymität erleichtert den Weg in ein komplexeres Bindungsgeschehen. Virtuelle Teams steuern und organisieren sich selbst. Sie strukturieren Ihre Aufgaben selbst und führen Entscheidungsprozesse selbst durch. Emotionalität und Vertrauen sind die Treiber der Distanzverringerung. Die Virtualität und Anonymität erleichtert den Weg in ein komplexeres Bindungsgeschehen.

Abbildung: Auswirkungen virtueller Distanz (c) Academy4socialskills, 2011

Produktiv im virtuellen Team

30. March 2011

Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum download:

Produktiv im virtuellen Team

 

Focus und Ziel des SEMINARS:

  • In vielen Organisationen ist virtuelle Mitarbeiterführung ein relativ junges Phänomen. Die Tendenz, dass immer mehr Menschen an verschiedenen Standorten, dennoch gemeinsam in einem Team und an einer Aufgaben arbeiten, fordert Führungskräfte personale, prozessuale und strukturelle Schlüssel-faktoren für den Erfolg virtueller Führung kennen zu lernen. Ihr Führungsstil muss daher der so entstehenden virtuellen Umgebung angepasst sein.
  • Die Zusammenarbeit in virtuellen Teams ergibt sich nicht von selbst, sie braucht eine spezifische Unternehmenskultur bzw. eine spezifische Leistungs-, Vertrauens-, Kooperations- und Toleranzkultur, da ohne deren Existenz Schwierigkeiten entstehen können (Pribilla, 2000).
  • Die Beteiligten müssen ihre Rolle in diesem Netzwerk erkennen und akzeptieren.
  • Für das Gelingen der Kooperation gilt das virtuelle Team gut zu etablieren und zu entwickeln

Nutzen:

Die Menschen in virtuellen Teams nun für die Risiken und Chancen, die diese neue Form der Zusammenarbeit mit sich bringt, zu sensibilisieren und in den erforderlichen technischen und sozialen Kompetenzen zu stärken, ist das Anliegen dieses Seminars.

Zielgruppe:

Virtuelle Mitarbeiterinnen, die produktiv und effektiv zusammenarbeiten wollen.

Was ist virtuelle DAS TYPISCHE AN DER VIRTUELLEN KOOPERATION?

Die erfolgreiche virtuelle Zusammenarbeit braucht mehr an Anforderungen an die einzelnen Teammitglieder als bei traditionellen Teams (bessere Entscheidungs- Konflikte- und Problemlösungsfähigkeit), Flexibilität, Kooperationsbereitschaft, Offenheit für kulturelle Unterschiede, Vertrauens- Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Engagement und Ergebnisorientierung. Virtuelle Teammitarbeiter sind täglich neu gefordert, sich dieser gemeinsamen Herausforderung zu stellen.  

Unterschiedliche Teams

  • Nutzen von virtuellen Teams
  • Arten von virtuellen Teams
  • Herausforderung von virtuellen Teams
  • Unterschiedliche Rollen und Kernkompetenzen kennenlernen
  • Vom Arbeitsteam zum virtuellen Hochleistungsteam

Erfolgsfaktoren virtueller Teams:

  • Sprache und Distanz als kritischer Engpassfaktor
  • Vertrauen
  • ICK Regelwerk committen
  • Regelmäßige Kommunikationsräume nutzen
  • Informelle und formelle Kommunikation
  • Gemeinsame Dokumentennutzung und Zugang
  • Erfahrungs- und Wissenstransfer
  • Selbstorganisation und Komplexität

Virtuelle Teamentwicklung

  • Kernkompetenzenscreening, Gruppensynergien gemeinsame Aufgabenfestlegung und Teamziele, Problemlösungsmuster
  • Teamcontrolling
  • Soziale Rituale in der virtuellen Realität zur Vermittlung von Teamgefühl
  • Barrieren Virtueller Teams
  • Interkulturelle Unterschiede nutzen
  • Tipps für die Zusammensetzung virtueller Teams
  • In schwierigen Situationen bestehen (Konflikte, Krisen, Zeitdruck …)

Virtuelle Kommunikation meistern:

  • Virtuelle Meetings
  • Synchrone und asynchrone Kommunikationswege, Kenntnis über den Einsatz, Vor- und Nachteile
  • Sich gut vernetzen, Teamwikis einsetzen
  • Blogs führen

Termine/ORT:    

WIEN: MO, 12.12. / DI, 13.12.11
WIEN: Mo, 13.02. / DI, 14.02.12

Interne Termine auf Anfrage.

ZUR ANMELDUNG

Kosten:

Die Kosten pro Seminar betragen Euro 700,- exkl. Mwst. pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

Weitere Informationen erhalten Sie von  Ursula della Schiava-Winkler per Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 sowie +43/664/1012768

Mobbing und Bossing – Schluss damit!

28. May 2009

Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:
Mobbing und Bossing


FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

  • Mobbing-Belästigungen, Weitergabe von Druck und Ausgrenzung gehören leider immer noch zum Alltag.
  • Mobbing ist von Konflikten zu unterscheiden. Konflikte sind brisant und Kraft raubend. Dennoch fehlt die systematische Demütigung einer Mobbingkampagne
  • Je mehr der Druck auf die Arbeitnehmer steigt, desto größer wird die Gefahr, dass dieser Druck sich auch in Mobbinghandlungen Luft verschafft.
  • Reaktionsmöglichkeiten in Mobbingsituationen sowohl für Betroffene, die Führungskraft und das Abteilungsteam können das Mobbing manifestieren oder auflösen.
  • Sie werden über den Verlauf und die unterschiedlichen Mobbingarten informiert und kennen rechtliche und juristische Folgen von Mobbing für Unternehmen.
  • Lernen Sie Präventivmaßnahmen und Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene sowie die Unterscheidung von Mobbinghandlungen und anderen Konfliktsituationen am Arbeitsplatz.
  • Darüber hinaus identifizieren Sie Verhaltensweisen, die Mobbing begünstigen, erkennen wann tatsächlich gemobbt wird, lernen wie Sie geeignet einschreiten können und wissen wie Sie Mobbing jeglichen Nährboden entziehen
  • NUTZEN:
    Mobbing erkennen und bewältigen
    Helfen Sie, sich und andere besser zu schützen.

    ZIELGRUPPE:
    Personalverantwortliche und Führungskräfte aus Unternehmen aller Branchen sowie Personen die sich zur Thematik Mobbing informativ beraten lassen möchten.

    INHALTE:
    Die unterschiedlichen Perspektiven der Opfer und Täter werden beleuchtet, damit der “Mobbingteufelskreis” durchbrochen werden kann und so die Atmosphäre der Angst und Unsicherheit im gesamten Team aufgelöst werden kann. Oft sind Nachahmungs-handlungen und Verfolgungsphantasien in der Organisation ein Tabuthema. Schnell ist Vertrauensverlust im Unternehmen bemerkbar. Die Konsequenzen sind: Ängste, Depressionen, Produktivitätseinbußen und innere Kündigungen, um nur einige zu nennen.

    Wichtig ist es, zwischen Konflikten und Mobbing zu unterscheiden. Mobbingopfer haben häufig mit langfristigen körperlichen und seelischen Erkrankungen zu rechnen. 8 % aller Suizidhandlungen gehen mit Mobbing einher.

    Jeder Mitarbeiter kann von Mobbing betroffen sein. Es gibt keinen Beruf, keine Position, keine Branche, die vor Mobbing schützen würde. Die Mobbingopfer sollen sich ihre Selbstachtung zurückerobern. Täter sollen mitfühlen und aus dem Teufelskreis aussteigen. Verschiedene Mobbingsituationen werden durch Organisationsbeispiele vermittelt und Lösungsstrategien dargestellt.

    Mobbing Workshopschwerpunkte:
    • Was ist Mobbing?
    • Woran lässt sich Mobbing erkennen?
    • Was sind die häufigsten Ursachen für Mobbing?
    • Welche psychischen und wirtschaftlichen Auswirkungen (Kosten) hat Mobbing?

    Mobbing und die Herausforderung für Betroffenen und Führungskräfte
    • Welche Beratungsangebote gibt es für Betroffene?
    • Welche Anforderungen setzt Mobbing an das Führungsverhalten?
    • Gesprächsleitfäden zur Situationsklärung

    Juristische TIPPS und Werkzeuge
    • Welche juristischen Werkzeuge gibt es für den Vorgesetzten, um mit Mobbing umzugehen?
    • Gleichbehandlungsgesetz
    • Welche Merkmale & Wirkungen haben Dienstvereinbarungen zum Thema Mobbing?

    Mobbingprävention
    • Maßnahmen, die greifen!


    TERMINE:

    WIEN: MO, 19.03.2012

    Interne Termine auf Anfrage.

    KOSTEN:
    Die Kosten pro Seminar betragen Euro 350,- excl. Mwst. und exkl. Spesen pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagsatz.

    ZUR ANMELDUNG


    Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
    Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

    Mediation

    20. May 2009

    Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Worddokument:
    profilse_mediation


    FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

    • Mediation ist ein Konfliktlösungsverfahren in dem die beteiligten selbstbestimmt zukunftsorientierte Lösungen entwickeln bei der alle Seiten gewinnen.
    • Mit Hilfe von mir als neutralen, unparteiischen Vermittler, werden gegensätzliche Standpunkte ausgetauscht, Konflikte offengelegt, strukturiert, systematisiert. Zur Suche nach einer Lösung ist nicht Macht, sondern kreatives Denken erforderlich.
    • Der Mediator hat keine eigenen Entscheidungskompetenzen. Er unterstützt den Kommunikationsprozess und ist für die Art und Weise des Vorgehens im Verlaufe der Streitbeilegung verantwortlich. Er leitet die Parteien an, schnelle, flexible und auch kostengünstige Regelungen zu finden, von denen alle Seiten profitieren.
    • Unterstützt werden sie dabei von einem neutralen Dritten der durch geeignete Kommunikations-Verhandlungstechnik, den Verständigungsprozess fördert, alte Muster aufzeigt und auf ungewohnte oft besser geeignete hinweist.
    • Der Mediator führt die Konfliktparteien mit dem Ziel, eine für alle am Konflikt beteiligten Parteien tragfähige und konsensuale Lösung herbeizuführen, durch den Mediationsprozess.
    • Ziel der Mediation ist eine konfliktlösende Vereinbarung mit Bestand für die Zukunft.

    NUTZEN:
    • Die eigenen Interessen zu definieren und die Interessen anderer zu respektieren.
    • Die Erarbeitung von Optionen und Alternativen für einvernehmliches, eigenverantwortliches faires Ergebnis im gemeinsamen Gespräch.
    • Gestaltungsmöglichkeiten einer konfliktfreien gemeinsamen Zukunft.

    ZIELGRUPPE:
    KonfliktpartnerInnen, die eine Lösung suchen und wo Konflikte eher als Bedrohung wahrgenommen werden.

    PRINZIPIEN DER MEDIATION:

    Eigenverantwortung und Autonomie
    Die Konfliktparteien besitzen selbst die größte Kompetenz, ihren Streit zu lösen. Sie erarbeiten in eigener Verantwortung eine für sie maßgeschneiderte Lösung.

    Offenheit und Informiertheit

    Wichtig ist es, dass die Medianten alle Tatsachen offen legen, die für die Lösung des Konflikts in der Mediation erheblich sind. Der Mediator achtet darauf, dass sich die Konfliktpartner zu allen Detailfragen des zu lösenden Konflikts informieren, in dem sie ggf. den Rat eines Fachmanns einholen.

    Neutralität und Allparteilichkeit
    Der Mediator setzt sich für die Interessen aller Konfliktpartner ein, er ist nicht nur neutral, sondern allparteilich. Er begibt sich nicht auf die Seite eines Konfliktpartners, sondern nimmt die Sichtweisen der Konfliktpartner gleichwertig und gleichmäßig wahr.

    Offenheit und Informiertheit

    Der Mediation ist ein freiwilliges Verfahren. Jede Seite kann sie zu jedem Zeitpunkt ohne Begründung abbrechen.

    Vertraulichkeit
    Weil die Mediation ein freiwilliges Verfahren ist, das auch jederzeit von einer Seite beendet werden kann, benötigen die Konfliktparteien Vertrauensschutz. Fakten, die die Medianten im Verlaufe der Mediation offen gelegt haben, dürfen daher nicht Dritten offenbart noch in einem gerichtlichen Verfahren gegen einen der an der Mediation Beteiligten verwendet werden. Mediatoren aus bestimmten Berufsgruppen, wie Rechtsanwälte und Psychologen, sind schon von Gesetzes wegen zur Verschwiegenheit verpflichtet. Die Konfliktpartner selbst vereinbaren zu Beginn einer Mediation vertraglich, die Vertraulichkeit zu wahren und nur gemeinsam den Mediator von seiner Schweigepflicht zu entbinden.

    Mögliche Konfliktthemen
    • Konflikte innerhalb von Teams oder Abteilungen
    • Konflikte durch Umstrukturierungen, Schaffung neuer Aufgabenfelder bzw. bei Kompetenzstreitigkeiten
    • bei Kunden-Lieferantenbeziehungen
    • Konflikten zwischen Unternehmensleitung und Belegschaft
    • Konflikte im Rahmen von Unternehmensnachfolge, Betriebsübergaben und Fusionen

      Anwendungsbereiche der Mediation:
      Im Wirtschaftsleben gewinnt die Mediation zunehmend an Bedeutung. Immer mehr Unternehmen nutzen die Mediation als kostengünstiges und effizientes Instrument zur Konfliktbearbeitung. In den USA werden seit über 20 Jahren insbesondere auch in der Wirtschaft gute Erfahrungen mit alternativen Konfliktlösungsmethoden wie der Mediation gemacht.

      Forschungsergebnissen zufolge haben Mediationen eine Erfolgsquote zwischen 70 – 90%, d.h. sie erbringen einen großen betriebswirtschaftlichen Nutzen. Aus diesem Grunde bauen auch immer mehr Firmen Mediation als festen Bestandteil in ihr Konfliktregelungssystem ein.

      Die Anwendungsbereiche der Wirtschaftsmediation sind vielfältig und betreffen sowohl den innerbetrieblichen Bereich als auch Konflikte zwischen Unternehmen und Dritten:

      - Konflikte am Arbeitsplatz, Teamkonflikte, Mobbing
      - Umstrukturierungskonflikte
      - Mitbestimmungskonflikte
      - Tarifkonflikte
      - Konflikte auf Managementebene
      - Gesellschafterkonflikte
      - Konflikte in Familienunternehmen, Unternehmensnachfolge
      - Konflikte zwischen Geschäftspartnern und Konkurrenzfirmen
      - Fusionen und Firmenübergänge
      - Störungen in Kunden/Lieferantenbeziehungen
      - Wettbewerbsstreitigkeiten

      WirtschaftsMediation ist ein außergerichtliches Konfliktbearbeitungsverfahren, bei dem Konfliktpartner mit Unterstützung eines externen, allparteilichen Dritten (MediatorIn) freiwillig, eigenverantwortlich und gemeinsam eine Konfliktlösung erarbeiten, die den Bedürfnissen und Interessen aller Beteiligten gerecht wird.

      Das WIFI-Wien unterstützt Wiener Mitgliedsbetriebe und fördert bis zu 24 Stunden/Verfahren mit einem Zuschuß pro Stunde von max. Euro 35,-(netto), für JungunternehmerInnen gibt’s mehr.

      Weitere Informationen …

        Wie kann ich eine Förderung vom WIFI erhalten?
        WIFI-Wien – Wirtschaftsmediation
        Anmeldeformular WirtschaftsMediation


        TERMINE UND KOSTEN:
        Das Seminar wird als internes Seminar geführt, die Termine sind nach individueller Vereinbarung.

          ZUR ANMELDUNG

            Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
            Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.


              Im onlinekatalog&calendar4you

              27. April 2009

              … als Exceltabelle zum Download:

              Veranstaltungskalender2012-2013

              … als PDF zum Download:

              Academy4socialskillsonlinekatalog2011-2012

              Möchten Sie den Katalog in Druckform oder benötigen Sie nähere Informationen, wollen Sie sich zu einer Veranstaltung anmelden, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf . Wir sind erreichbar unter: +43/1/4087717 oder unter: +43/664/1012768.


               

              Nächste Einträge »