Archiv für das Tag 'Kommunikationskompetenz'

Die richtigen Worte setzen- der Bedarf an Kommunikations- und Medienkompetenz steigt

14. September 2011

Der Trend hingegen für Unternehmen scheint klar: neue Informations- und Kommunikationstechnologien und vor allem deren sinnvoller Einsatz im Unternehmen bestimmen in Zukunft über Fortbestand eines Unternehmens oder dessen Untergang. Internet, E-Mail, Videokonferenzen bieten Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten, ihre Mitarbeiter auch in verschiedenen Ländern einzusetzen oder Arbeitsprozesse sehr individuell zu gestalten. Ausgehend von der Medienrichnesstheorie obliegt es der Führungskraft für die jeweilige Situation das richtige Kommunikationsinstrument zu nutzen und damit den Teamreifegrad zu fördern und entwickeln. Die Aufmerksamkeit und die Geschwindigkeit der Interaktion wird erhöht und es entsteht förmlich eine Sogwirkung mit hoher Schreib- und Lesekonzentration im virtuellen Raum.

Abbildung: Kommunikations- und Medienkompetenz (c) Academy4socialskills, 2011

Der Dschungel von Werkzeugen, Plattformen und Programmen ermöglicht viel und braucht gleichzeitig eine klare Navigation. Nur so wird es möglich wenig effektive Reisen, langweilige zeitraubende Konferenzen und viele Versuche mit der Organisation,  dem Aufbau und der Abhaltung von Telefonkonferenzen sowie elektronische Zusammenarbeitsexperimente durch die richtigen Alternativen zu ersetzen, gemeinsame Dokumente zu bearbeiten, mit Blogs sich mitzuteilen, ein Wiki zu eröffnen – wir möchten Sie einladen einen Überblick zu gewinnen, die richtigen Instrumente für die Zusammenarbeit mit Ihrem Team zu wählen und zeigen Ihnen mögliche Strategien um den Einsatz neuer Strukturen sowie Instrumente ins globale Miteinander zusammenzuführen.

Wir tauschen im Netz-Medium keine Blicke, kein Achselzucken, kein Stirnrunzeln, kein Lächeln, keine Berührungen aus.  Die Aufmerksamkeit für das Wie der Kommunikation erweist sich hier als Versuch, den Charakter der Beziehung zu  erspüren.

Der Trend hingegen für Unternehmen scheint klar: neue Informations- und Kommunikationstechnologien und vor allem deren sinnvoller Einsatz im Unternehmen bestimmen in Zukunft über Fortbestand eines Unternehmens oder dessen Untergang. Internet, E-Mail, Videokonferenzen bieten Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten, ihre Mitarbeiter auch in verschiedenen Ländern einzusetzen oder Arbeitsprozesse sehr individuell zu gestalten. Ausgehend von der Medienrichnesstheorie obliegt es der Führungskraft für die jeweilige Situation das richtige Kommunikationsinstrument zu nutzen und damit den Teamreifegrad zu fördern und entwickeln. Die Aufmerksamkeit und die Geschwindigkeit der Interaktion wird erhöht und es entsteht förmlich eine Sogwirkung mit hoher Schreib- und Lesekonzentration im virtuellen Raum.

Abbildung: Kommunikations- und Medienkompetenz (c) Academy4socialskills, 2011

Der Dschungel von Werkzeugen, Plattformen und Programmen ermöglicht viel und braucht gleichzeitig eine klare Navigation. Nur so wird es möglich wenig effektive Reisen, langweilige zeitraubende onferenzen und viele Versuche von Telefonkonferenzen und elektronische Zusammenarbeitsexperimente durch die richtigen Alternativen zu ersetzen, gemeinsame Dokumente zu bearbeiten, mit Blogs sich mitzuteilen, ein Wiki zu eröffnen – wir möchten Sie einladen einen Überblick zu gewinnen, die richtigen Instrumente für die Zusammenarbeit mit Ihrem Team zu wählen und zeigen Ihnen mögliche Strategie um Einsatz neuer Strukturen, Instrumente ins globale Miteinander zusammenzuführen.

Wir tauschen im Netz-Medium keine Blicke, kein Achselzucken, kein Stirnrunzeln, kein Lächeln, keine Berührungen aus.Die Aufmerksamkeit für das Wie der Kommunikation erweist sich hier als Versuch, den Charakter der Beziehung zu  erspüren.

Team 2.0

29. August 2011

Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als Word Dokument:

 

FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

 

  • Die Zukunft der Teamarbeit ist mobil und es braucht daher klare Regeln, um es effektiv zu gestalten.
  • Vergleicht man die Kosten und den Nutzen virtueller und traditioneller Teams wird klar, dass verteilte Strukturen durchaus kostenbewusster zu führen sind.
  • Virtuelle Teamführung ist ein relativ junges Phänomen. Die Tendenz, dass immer mehr Menschen an verschiedenen Standorten, dennoch gemeinsam in einem Team und an einer Aufgaben arbeiten, fordert Führungskräfte personale, prozessuale und strukturelle Schlüssel-faktoren für den Erfolg virtueller Führung kennen zu lernen..
  • Für das Gelingen von Kommunikation und Kooperation zwischen den meist weit entfernten Mitarbeiter benützen wir fast ausschließlich Medien, die Führungskraft braucht daher Kommunikations- und Medienkompetenz, dass heißt, die Fähigkeit, mit den modernen technischen Kommunikationsmitteln richtig umzugehen und sich deren unterschiedlicher Wirkung bewusst zu werden.
  • Bewährtes und Innovatives im Team gilt es zu vereinen und Selbststeuerung gut zuzulassen.

NUTZEN:
Die Menschen in virtuellen Teams nun für die Risiken und Chancen, die diese neue Form der Zusammenarbeit mit sich bringt, zu sensibilisieren und in den erforderlichen technischen, sozialen Kompetenzen zu stärken und das Verhaltensrepertoir zu verbreitern, ist das Anliegen dieses Seminars.

ZIELGRUPPE:

Mitarbeiter, die in virtuellen Teams zusammenarbeiten.

INHALTE:

Was ist DIE BESONDERHEIT DER TEAMZUSAMMENARGBEIT 2.0?

Teamkommunikation:

  • Praxisbeispiele Überblick über mögliche Kommunikationsmedien für das virtuelle Team (Charakteristik, Einsatzbereiche, Nutzen)
  • Regelung des Informations-Kommunikations- und Wissensaustauschbedarfs
  • Kommunikationsverhalten, Kommunikationskultur von Teammitgliedern, Kunden, und Kooperationspartnern
  • Apps, Kollaborationswerkzeuge, Groupware und Tools für kollaboratives Arbeiten im Quervergleich
  • Synchron versus asynchron- wann können Medien eingesetzt und genutzt werden oder wann ist ein face-to-face Kontakt notwendig?
  • Die richtige Kommunikation, Kommunikationsformen von verschiedenen Kommunikationswerkzeugen im Web
  • Anwendungsszenarien: Produktive Meetings, Adhocinformation, kreative Ideengewinnung und Problemlösungsfindung, Partizipation, Mitarbeiterfeedback

Teamentwicklung:

  • Die optimale Teamzusammensetzung und Teamgröße finden
  • Gestaltung von virtuellen Teambeziehungen, Digital Natives und digital Immigrant in einem Team vereint
  • Instrumente der virtuellen/traditionellen Teamentwicklung im Visier, Kultur entscheidend-  global, international Zusammenarbeit und Ihre Stärken, Motivation im Team erreichen
  • Teamphasenmodelle im Praxistest für virtuelle und traditionelle Teams
  • Die optimale Teamart und Teamstruktur finden, Kommunikations- handlungs- und wissensorientierte Teamrollen richtig verteilen
  • Der virtuelle Teamraum und seine Teamarchitektur

Teamkultur 2.0

  • Teamgeist und Teamzusammenhalt sicher aufbauen, Teamreifegrad bis zum Hochleistungsteam entwickeln
  • Konflikte rechtzeitig erkennen und professionell online lösen
  • Bestcases: Virtuelle Teams funktionieren anders als konventionelle Teams

 

TERMINE :
WIEN:

MO, 03.09. / 04.09.12

MO, 05.11. / 06.11.12

Interne Termine auf Anfrage.

 

KOSTEN:

Die Kosten pro Seminar betragen Euro700,- exkl. Mwst pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

 

ZUR ANMELDUNG


Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

Schreiblust statt SchreibfrustSchreiblust statt Schreiblast

12. July 2011

Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download:
Schreiblust statt Schreibfrust


FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

  • Ob E-Mail, Newsletter, Blogs oder soziale Netzwerke: Die neuen digitalen Medien im World Wide Web zu nützen, ist nicht schwer – den richtigen Ton für digitale User zu finden, dagegen sehr.
  • Web 1.0 stand für Produkte und Handel, für Einwegkommunikation und Hierarchien..
  • Web 2.0 steht für Menschen und Gespräche, für Transparenz, Beziehungen und Interaktion. Wer mit Usern erfolgreich kommunizieren will, muss in den digitalen Austausch eingeloggt sein und die unterschiedlichen Zielgruppen punktgenau ansprechen – den „digital native“ ebenso wie den „digital imigrant“.

NUTZEN:
Professionelle E-Mail-Kommunikation und die gezielte Nutzung von Web 2.0-Plattformen sind aus dem Kommunikationsalltag nicht mehr wegzudenken. Mit zielgruppengerechten und webspezifischen Texten spielen Sie die Stärken des Internets aus: Themen besetzen, Reputation und Image stärken, Kundenbeziehungen festigen und neue Kundensegmente erschließen.

ZIELGRUPPE:
Sie wollen

  • Zielgruppen anhand ihrer bevorzugten „Sprachorientierung“ erkennen,
  • empfängerorientierte E-Mails schreiben, die nicht einfach „weggeklickt“ werden,
  • formale Kriterien kennenlernen, die wirkungsvolle Online-Texte auszeichnen,
  • neue Textformate für Online-Kommunikation erproben,
  • Ihren individuellen Schreibstil optimieren und damit Sicherheit gewinnen,
  • Ihre „Schreibblockade“ überwinden und Schreibfrust in Schreiblust verwandeln.

INHALTE:
Sprache ist ein Werkzeug und wird, gezielt eingesetzt, zu einem Erfolgsinstrument.
Denn Wörter erzeugen Wirkung. Und je besser ein Text auf die jeweiligen Adressaten abgestimmt ist, desto leichter wird die gewünschte Wirkung erzielt. Online-Texte unterliegen anderen Regeln wie klassische Print-Texte: zielgruppenadäquater Schreibstil, neue Textformate, strukturierte Textgestaltung und direkte Feedbackmöglichkeiten erlauben virale Kommunikation auf Augenhöhe. Denn User sind nicht nur Empfänger – sie sind relevante Gesprächspartner für ein Unternehmen und werden im besten Fall zu „Empfehlungsnetzwerkern“.

Wir arbeiten praxisnah mit konkreten Beispielen aus Ihrem Berufsalltag. Im Vordergrund steht die kompakte Vermittlung von Techniken, mit denen Sie Ihre Texte schnell und einfach optimieren können, und von Methoden, die Ihnen das Schreiben erleichtern. Kurze Impulsvorträge werden mit praktischen Übungen und Feedbackrunden kombiniert. Gelerntes können Sie im Rahmen des Workshops sofort ausprobieren und umsetzen


Worte wirken!

  • Klassische Kommunikationsmodelle – was gilt noch im World Wide Web?
  • Gezielt genutzt: Sprache als Machtfaktor – Sprache als Erfolgsfaktor
  • Wortklima – Sprachklima: Der Ton macht die Musik!
  • Perfektionist oder Konservativer: 4-Farben-Modell nach Förster
  • Digital native, digital imigrant – der User, das unbekannte Wesen?

Form follows funktion!

  • E-Mail: Von der Geschäftskorrespondenz zum Beziehungsbrief
  • Online Textformate: Vielfalt statt Einfalt
  • Storytelling: Content mit Zusatznutzen – die Kunst des Geschichtenerzählens

Stil mit Gefühl!

  • Kommunikative Kompetenz: Wer schreiben will, muss lesen können
  • Floskelfrei formulieren – Schluss mit papierdeutschen Buchstabenprozessionen
  • Vom „Es“ zum „Ich“ – online gehen heißt: Stellung beziehen
  • Lust statt Frust: das kreative Schreibpotential entwickeln

TERMINE:

WIEN: FR, 13.01.12, FR, 20.01.12
jeweils von 09:00 bis 17:00 Uhr

SALZBURG: DI, 26.06.12, DI, 13.11.12
jeweils von 09:00 bis 17:00 Uhr

LINZ: MO, 10.10.12,  MO, 10.09.12
jeweils von 09:00 bis 17:00 Uhr

Interne Termine auf Anfrage.

ZUR ANMELDUNG

KOSTEN:
Die Kosten pro Seminar betragen Euro 350,- exkl. Mwst. und exkl. Spesen pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagsatz.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

 



Einfach zum Nachlesen



Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download:
Schreiblust statt Schreibfrust


FOCUS UND ZIEL DES SEMINARS:

  • Ob E-Mail, Newsletter, Blogs oder soziale Netzwerke: Die neuen digitalen Medien im World Wide Web zu nützen, ist nicht schwer – den richtigen Ton für digitale User zu finden, dagegen sehr.
  • Web 1.0 stand für Produkte und Handel, für Einwegkommunikation und Hierarchien..
  • Web 2.0 steht für Menschen und Gespräche, für Transparenz, Beziehungen und Interaktion. Wer mit Usern erfolgreich kommunizieren will, muss in den digitalen Austausch eingeloggt sein und die unterschiedlichen Zielgruppen punktgenau ansprechen – den „digital native“ ebenso wie den „digital imigrant“.

NUTZEN:
Professionelle E-Mail-Kommunikation und die gezielte Nutzung von Web 2.0-Plattformen sind aus dem Kommunikationsalltag nicht mehr wegzudenken. Mit zielgruppengerechten und webspezifischen Texten spielen Sie die Stärken des Internets aus: Themen besetzen, Reputation und Image stärken, Kundenbeziehungen festigen und neue Kundensegmente erschließen.

ZIELGRUPPE:
Sie wollen

  • Zielgruppen anhand ihrer bevorzugten „Sprachorientierung“ erkennen,
  • empfängerorientierte E-Mails schreiben, die nicht einfach „weggeklickt“ werden,
  • formale Kriterien kennenlernen, die wirkungsvolle Online-Texte auszeichnen,
  • neue Textformate für Online-Kommunikation erproben,
  • Ihren individuellen Schreibstil optimieren und damit Sicherheit gewinnen,
  • Ihre „Schreibblockade“ überwinden und Schreibfrust in Schreiblust verwandeln.

INHALTE:
Sprache ist ein Werkzeug und wird, gezielt eingesetzt, zu einem Erfolgsinstrument.
Denn Wörter erzeugen Wirkung. Und je besser ein Text auf die jeweiligen Adressaten abgestimmt ist, desto leichter wird die gewünschte Wirkung erzielt. Online-Texte unterliegen anderen Regeln wie klassische Print-Texte: zielgruppenadäquater Schreibstil, neue Textformate, strukturierte Textgestaltung und direkte Feedbackmöglichkeiten erlauben virale Kommunikation auf Augenhöhe. Denn User sind nicht nur Empfänger – sie sind relevante Gesprächspartner für ein Unternehmen und werden im besten Fall zu „Empfehlungsnetzwerkern“.

Wir arbeiten praxisnah mit konkreten Beispielen aus Ihrem Berufsalltag. Im Vordergrund steht die kompakte Vermittlung von Techniken, mit denen Sie Ihre Texte schnell und einfach optimieren können, und von Methoden, die Ihnen das Schreiben erleichtern. Kurze Impulsvorträge werden mit praktischen Übungen und Feedbackrunden kombiniert. Gelerntes können Sie im Rahmen des Workshops sofort ausprobieren und umsetzen


Worte wirken!

  • Klassische Kommunikationsmodelle – was gilt noch im World Wide Web?
  • Gezielt genutzt: Sprache als Machtfaktor – Sprache als Erfolgsfaktor
  • Wortklima – Sprachklima: Der Ton macht die Musik!
  • Perfektionist oder Konservativer: 4-Farben-Modell nach Förster
  • Digital native, digital imigrant – der User, das unbekannte Wesen?

Form follows funktion!

  • E-Mail: Von der Geschäftskorrespondenz zum Beziehungsbrief
  • Online Textformate: Vielfalt statt Einfalt
  • Storytelling: Content mit Zusatznutzen – die Kunst des Geschichtenerzählens

Stil mit Gefühl!

  • Kommunikative Kompetenz: Wer schreiben will, muss lesen können
  • Floskelfrei formulieren – Schluss mit papierdeutschen Buchstabenprozessionen
  • Vom „Es“ zum „Ich“ – online gehen heißt: Stellung beziehen
  • Lust statt Frust: das kreative Schreibpotential entwickeln

TERMINE:

WIEN: FR, 13.01.12, FR, 20.01.12
jeweils von 09:00 bis 17:00 Uhr

SALZBURG: DI, 13.12.11, DI, 26.06.12
jeweils von 09:00 bis 17:00 Uhr

LINZ: MO, 03.10.11, MO, 10.09.12
jeweils von 09:00 bis 17:00 Uhr

Interne Termine auf Anfrage.

ZUR ANMELDUNG

KOSTEN:
Die Kosten pro Seminar betragen Euro 350,- exkl. Mwst. und exkl. Spesen pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagsatz.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler.
Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 oder 0664/1012768.

 



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Virtuelle Kommunikation

30. March 2011

Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download:

Virtuelle Kommunikation

 

FOCUS UND  ZIEL DES SEMINARS:

  • Virtuelle Kommunikation muss proaktiv und klar und unmissverständliche Formulierungen wählen, da durch den Mangel an sozialer Unmittelbarkeit sehr viel mehr Interpretationsspielraum in der textbasierten Mitteilung liegt als in der mündlichen.
  • Vereinbaren Sie Kommunikationsrituale, strukturieren Sie ihre formelle Kommunikation und schaffen Sie Freiräume für virtuelle informelle Kommunikation
  • Zu komplexe Kommunikationsaufgaben und mangelnde bzw. nicht-funktionale Kommunikationsregeln können ebenso wie ein eng bemessener Zeitrahmen in virtuellen Kommunikationssituationen zu Problemen führen (Petzold, 2002).

Nutzen:

Produktive virtuelle Mitarbeiter gehen spielerischer mit digitaler Kommunikation und unterschiedlichen Kommunikationsinstrumenten um, Gleichzeitigkeit und Dialogische Kommunikationsformen stehen dabei im Vordergrund. Die Stärkung der Kommunikationskompetenz ist ein zentrales Anliegen dieses Seminars.

Zielgruppe:

Virtuelle Mitarbeiter, die ihre Kommunikationsherausforderungen reflektieren möchten und die Kommunikationskompetenz stärken möchten.

WAS UNTERSCHEIDET DIE TRADITIONELLE VON DER VIRTUELLEN KOMMUNIKATION?

Bürokratische Formulierungen machen den Inhalt schwer verständlich. Lebendiges Schreiben ist gefordert, überzeugen in der textbasierten Kommunikation ein Muss. Gewinnen ist der Kommunikator, der seinen Nutzen einfach zum Ausdruck bringen kann und der ganz klar auf den Punkt kommt, ohne Worthülsen nur aneinander zu reihen – gute Texte lassen Bilder im Kopf des Lesers entstehen und geben einfach zu verstehende Beispiele. Erfolgreiche virtuelle Kommunikation erfordert Kenntnisse.

Virtuelle Kommunikation

  • Synchrone Kommunikation versus asynchrone Kommunikation
  • Virtuelle Kommunikationskompetenzen stärken
  • Erfolgreich kommunizieren und führen mit modernen Kommunikationsmedien
  • Konfliktmanagement auf Distanz und zwischen Kulturen
  • Regeln zum Informationsaustausch
  • Fallen der Kommunikation
  • Erfolgreiche Kommunikationsinstrumente
  • Benchmarks

Erfolgsfaktoren der virtuellen Kommunikation:

  • Sprache und Distanz als kritischer Engpassfaktor
  • Sich der Kommunikationseinschränkungen bewusst werden
  • Von der rein textbasierten Kommunikation zur Multimediakommunikation
  • Multimediakommunikation optimieren
  • Controlling und Optimierung der Kommunikation
  • Proaktive Kommunikation

Virtuelle Kommunikationsinstrumente optimal nutzen:

  • Sicher in der E-Moderation
  • IRC-Chat Kommunikationsmodelle und Kommunikationswege.
  • Erfolgreicher Einsatz von Kommunikationsmedien: Telefon, E-Mail, Videokonferenzen, Groupware.
  • Tipps und Tricks der unterschiedlichen Kommunikationsmedien
  • Schwierigkeiten und Fallstricke in der virtuellen Kommunikation.

TERMINE / ORT:    

WIEN: MO, 21.11. / DI, 22.11.11
WIEN: Mo, 09.04. / DI, 10.04.12

Interne Termine auf Anfrage.

MÜNCHEN: Do, 03.11. / Fr, 04.11.2011

BERLIN: Do, 02.02. / Fr, 03.02.2012

STUTTGART: Do, 26.04. / Fr, 27.04.2012

KÖLN: Do, 19.07. / Fr, 20.07.2012

ZUR ANMELDUNG

Kosten:

Die Kosten pro Seminar betragen Euro 700,- exkl. Mwst. pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

Weitere Informationen erhalten Sie von  Ursula della Schiava-Winkler per Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 sowie +43/664/1012768

Medienkompetent – Fit im Umgang mit neuen Medien

30. March 2011

Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download:

Medienkompetent

 

Focus und Ziel des SEMINARS:

  • Organisationen nutzen in immer stärkerem Masse moderne Informations- und Kommunikationstechnologien, um Wertschöpfungsprozesse relativ unabhängig von Zeit und Ort und über die eigenen Grenzen hinweg zusammen mit externen Kooperationspartnern durchzuführen (DeSanctis, Staudenmayer & Wong, 1999; Reichwald & Bastian, 1999; Lipnack & Stamps, 1998).
  • Für das Gelingen von Kommunikation und Kooperation zwischen den meist weit entfernten Mitarbeiter benützen wir fast ausschließlich Medien.
  • Diese neue Anforderung braucht daher Kommunikations- und Medienkompetenz, daß heißt, die Fähigkeit, mit den modernen technischen Kommunikationsmitteln richtig umzugehen und sich deren unterschiedlicher Wirkung bewusst zu werden.
  • Der Umgang mit neuen Medien, die Fähigkeit der aktiven Kommunikation, die Kenntnis der technischen Bedingungen und Möglichkeiten sowie die Sensibilität der Wahrnehmung im virtuellen Raum wird daher als neuer Produktivitätsfaktor  zentral bestimmend über Erfolg und   Wettbewerb.
  • Mitarbeiter wie Führungskräfte sind daher  neu gefordert mit Medien professionell umzugehen, sie bewusst und spielerisch zu nutzen

Nutzen:

Medienkompetenz stärken – neue Medien nutzen

Zielgruppe:

Mitarbeiter und Führungskräfte, die Ihre Medienkenntnisse vertiefen möchten.

WOZU ONLINEKOMPETENZ?

Mangelnde Online-Medienkompetenz wird sich bald ebenso nachteilig auswirken wie Anal-phabetismus – wenn nicht sogar deutlicher. Die Kluft zwischen gewandten Usern und Skeptikern wächst genauso schnell wie die Anzahl der Medien und Tools. (Michael Hafner).

Überblick über socialmediaplattformen

  • Welche Plattformen gibt es?
  • Welche Ziele, welchen Nutzen bringt welches Medium?
  • Kennenlernen der Vor- und Nachteile?
  • Nutzen von virtuellen Dynamiken
  • Dialogorientiertes Kommunizieren

Socialmediafit:

  • Facebook, XING, LINKedin
  • Twittern Sie?
  • Vorteile des eigenen Youtubechannels erkennen
  • Googlemaps bewusst nutzen
  • Googlealerts einrichten
  • Multimediatools gekonnt einsetzen und nutzen
  • Multimediakommunikation optimieren
  • Controlling

Voraussetzungen im Unternehmen schaffen

  • Die eigene Socialmediastrategie entwickeln
  • Gemeinsame Guidelines committen
  • Information, Kommunikationsregeln festlegen
  • Text, Bild und Kurzfilm gut in der Kommu8nikations einsetzen
  • Tipps für die Multimediakommunikation

Medientraining für den Einsatz im Unternehmensalltag:

  • Podcasts, Videopodcasts, Arbeit im Onlineraum, Einsatz und Arbeit mit Wikis, Einsatz von Weblogs, Moderation von Foren, Chats, Newsgroups und Onlineräumen, und erhalten viele unterschiedliche Branchenbeispiele kennen.
  • Praxisbeispiele Fallstricke und Erfolgs-rezepte
  • News, Tests, Tipps, Spezialwissen und Best-Practice-Beispiele

Termine/ORT:    

WIEN: DI, 27.12. / MI, 28.12.11

WIEN: Mo, 26.03. / DI, 27.03.12

Interne Termine auf Anfrage.

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Kosten:

Die Kosten pro Seminar betragen Euro 700,- exkl. Mwst. pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

Weitere Informationen erhalten Sie von  Ursula della Schiava-Winkler per Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 sowie +43/664/1012768

Die Seminarbeschreibung als PDF-Dokument zum Download:

Medienkompetent

 

Focus und Ziel des SEMINARS:

  • Organisationen nutzen in immer stärkerem Masse moderne Informations- und Kommunikationstechnologien, um Wertschöpfungsprozesse relativ unabhängig von Zeit und Ort und über die eigenen Grenzen hinweg zusammen mit externen Kooperationspartnern durchzuführen (DeSanctis, Staudenmayer & Wong, 1999; Reichwald & Bastian, 1999; Lipnack & Stamps, 1998). 
  • Für das Gelingen von Kommunikation und Kooperation zwischen den meist weit entfernten Mitarbeiter benützen wir fast ausschließlich Medien.
  • Diese neue Anforderung braucht daher Kommunikations- und Medienkompetenz, daß heißt, die Fähigkeit, mit den modernen technischen Kommunikationsmitteln richtig umzugehen und sich deren unterschiedlicher Wirkung bewusst zu werden.
  • Der Umgang mit neuen Medien, die Fähigkeit der aktiven Kommunikation, die Kenntnis der technischen Bedingungen und Möglichkeiten sowie die Sensibilität der Wahrnehmung im virtuellen Raum wird daher als neuer Produktivitätsfaktor  zentral bestimmend über Erfolg und   Wettbewerb.
  • Mitarbeiter wie Führungskräfte sind daher  neu gefordert mit Medien professionell umzugehen, sie bewusst und spielerisch zu nutzen

Nutzen:

Medienkompetenz stärken – neue Medien nutzen

Zielgruppe:

Mitarbeiter und Führungskräfte, die Ihre Medienkenntnisse vertiefen möchten.

WOZU ONLINEKOMPETENZ?

Mangelnde Online-Medienkompetenz wird sich bald ebenso nachteilig auswirken wie Anal-phabetismus – wenn nicht sogar deutlicher. Die Kluft zwischen gewandten Usern und Skeptikern wächst genauso schnell wie die Anzahl der Medien und Tools. (Michael Hafner).

Überblick über socialmediaplattformen

  • Welche Plattformen gibt es?
  • Welche Ziele, welchen Nutzen bringt welches Medium?
  • Kennenlernen der Vor- und Nachteile?
  • Nutzen von virtuellen Dynamiken
  • Dialogorientiertes Kommunizieren

 

Socialmediafit:

  • Facebook, XING, LINKedin
  • Twittern Sie?
  • Vorteile des eigenen Youtubechannels erkennen
  • Googlemaps bewusst nutzen
  • Googlealerts einrichten
  • Multimediatools gekonnt einsetzen und nutzen
  • Multimediakommunikation optimieren
  • Controlling

 

Voraussetzungen im Unternehmen schaffen

  • Die eigene Socialmediastrategie entwickeln
  • Gemeinsame Guidelines committen
  • Information, Kommunikationsregeln festlegen
  • Text, Bild und Kurzfilm gut in der Kommu8nikations einsetzen
  • Tipps für die Multimediakommunikation

 

Medientraining für den Einsatz im Unternehmensalltag:

  • Podcasts, Videopodcasts, Arbeit im Onlineraum, Einsatz und Arbeit mit Wikis, Einsatz von Weblogs, Moderation von Foren, Chats, Newsgroups und Onlineräumen, und erhalten viele unterschiedliche Branchenbeispiele kennen.
  • Praxisbeispiele Fallstricke und Erfolgs-rezepte
  • News, Tests, Tipps, Spezialwissen und Best-Practice-Beispiele

Termine/ORT:    

WIEN: DI, 27.12. / MI, 28.12.11

WIEN: Mo, 26.03. / DI, 27.03.12

Interne Termine auf Anfrage.

ZUR ANMELDUNG

Kosten:

Die Kosten pro Seminar betragen Euro 700,- exkl. Mwst. pro Teilnehmer oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz.

Weitere Informationen erhalten Sie von  Ursula della Schiava-Winkler per Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 sowie +43/664/1012768

Gesunde „Creativ Class“- Gesunde Wissensarbeit braucht Ambiente und Atmosphäre

23. April 2010

Wissensarbeiter sind kreativ, sind anders, leben eine hohe Leistungsorientierung, sind individuell. Durch ihren hohen Verdienst haben sie eine gute Kaufkraft. Sie sind mobil, kooperativ, kommunizieren schnell, sind vernetzt und gut informiert. Ihre Arbeitsbedingungen zeichnen sich durch hohe Arbeitsqualität aus. Ihre Arbeitsinhalte empfinden sie als interessant und wenig bis kaum repetitiv. Hohe Autonomie und Entscheidungsfreiheit vervollständigen das positive Bild.

Sind Wissensarbeiter deshalb auch gesünder?

Eine aktuelle Studie aus England kommt zu dem Schluss, dass dem eindeutig so ist . Wissensarbeiter fühlen sich gesünder als andere Arbeitskräfte und sind es auch. Ihr Gesundheitszustand hat dadurch umgekehrt auch nur selten negativen Einfluss auf ihre Arbeit. Gesundheitsförderliche Einflussfaktoren sind eine gesunde Arbeitsmotivation, mentale Stärke, Wohlbefinden und Spaß an Flexibilität, am Austausch, am Arbeiten und sich dabei entwickeln. Außerdem helfen gute Worklifebalance, gutes Selbst- und Zeitmanagement, hohe Kommunikationskompetenz, Erfahrung und Fachkompetenz, klare Zielverfolgung, Teamgeist und gute Vernetzungskompetenz. Für gesunde Wissensarbeit braucht aber nicht nur interessante Arbeitsinhalte und hohe persönliche Kompetenz, sondern auch ein gesundes Arbeitsumfeld. Ambiente und Atmosphären sind da besonders wichtig, wo die höchst komplexen und unterschiedlichen Arbeitsanforderungen an Wissensarbeiter aufeinandertreffen. Möglichkeiten für kreatives, konzentriertes, konzeptives, multimediales Arbeiten müssen einhergehen mit der Schaffung von Kooperationsräume sowie informellen Räumen zum Austauschen und Denken, und das alles möglichst unter ergonomischen Gesichtspunkten, gut beleuchtet und zum Wohlfühlen anregend . Ein negativer Zusammenhang zeigte sich hingegen bei Wissensarbeitern laut der UK-Studie – wenig überraschend – zwischen Gesundheit und hoher Arbeitsintensität, dem Gefühl, überarbeitet und mit zu großem Arbeitspensum überlastet zu sein. Besonders Arbeitsanforderungen, die eindeutig miteinander im Konflikt stehen, wo man also, egal, wofür man sich entscheidet, unweigerlich einen der beiden Ansprüche enttäuschen muss, irgendjemanden oder irgendeine Zielsetzung vor den Kopf stoßen, um der anderen Genüge tun zu können, werden als Stress verursachend und manchmal sogar gesundheitsschädigend empfunden.

Den Anforderungen durch Effizienz begegnen

Allerdings sind in der heutigen, mit immer komplexeren Anforderungen und Entscheidungsprozessen aufwartenden Arbeitswelt, und hier besonders im Arbeitsumfeld der Wissensarbeiter, gerade diese Art von konfligierenden Ansprüchen oft schon die Regel. Geistig zwar weniger anspruchsvolle und interessante, dafür aber entspannende und Sicherheit gebende Routinetätigkeiten werden immer weniger. Das Treffen schneller und konsequenzenbeladener Entscheidungen vor nicht vollständigem Informationshintergrund – und oft sogar mit dem Gefühl, nicht das nötige Fachwissen, die nötige Ausbildung und Erfahrung in allen zu einer komplexen Entscheidung gehörigen Wissensbereichen zu haben – wird hingegen zum Tagesgeschäft, mittlerweile nicht mehr nur von Top-Managern, sondern von allen Arten von Arbeitskräften in der Wissensindustrie. Wenn daher bei Wissensarbeitern bestimmte Krankheiten gehäufter auftreten, so sind das jene, die als Konsequenz einer so hoch komplexen und anspruchsgeladenen Arbeitsweise hervortreten, also die typischen Folgen von anhaltendem Stress wie Burnout oder Herz-Kreislauferkrankungen. Wie können Wissensarbeiter aber Präventionen gegen solche Krankheitsbilder, von denen sie besonders gefährdet sind, treffen? Einerseits, so stimmen verschiedene Studien überein, ist die persönliche Einstellung hier ein ganz wichtiger Schlüsselfaktor.

Drei Variable entscheiden

Das Vorhandensein der folgenden drei Variablen wurde z.B. als besonders gute Vorkehrung gegen eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes durch Arbeitsstress identifiziert : Hohe Arbeitsakzeptanz, ein hohes Aufmerksamkeitsniveau bei der Arbeit – also Konzentration auf das, was man gerade tut, statt die Gedanken in verschiedenste Richtungen abschweifen zu lassen und sich so dem Stress des „Zu Viel auf Einmal“-Gefühls auszusetzen. Und schließlich zählt außerdem ein strikt wertebasierendes Handeln als Grundlage des eigenen Arbeitens, sprich, man muss wirklich an den hohen Stellenwert, den Sinn, dessen, was man in der Arbeit tut, glauben, es muss mit den eigenen Werten übereinstimmen. Neben der inneren Einstellung zur Arbeit ist aber auch ein noch grundlegenderer, stabilerer Faktor entscheidend für die Art, wie jemand im Angesicht hoher Arbeitsbelastung mit seiner Gesundheit haushalten kann: Die eigene Persönlichkeitsstruktur. Besonders dem sogenannten „Persönlichkeitstyp A“ fällt es schwer, hohe Arbeitsanforderungen nicht mit Gesundheitseinbußen bezahlen zu müssen. Menschen von diesem Persönlichkeitstyp sind sehr kompetitiv und setzen sich daher selbst unter hohen Druck, wollen immer gewinnen, schneller und besser sein als die anderen. Typ A Menschen sehen sich auf diese Weise subjektiv eher unter Stress als andere, die eine möglicherweise gleich hohe Arbeitsanforderung ohne den ständigen zusätzlichen Druck des Nach-außen-Schielens bewältigen können.  Fragen wie „Sieht es gerade so aus, als würde Kollege X nun für den Preis / die Beförderung / den besonders hohen Bonus vorgeschlagen werden und nicht ich? Könnte ich das ändern, wenn ich noch mehr und schneller arbeite, noch innovativere Ideen habe …..?“ beschäftigen Typ A einfach zuviel und machen ihn stressanfällig.

Das PsyCap

Ein ganz aktuelles Konstrukt aus der Arbeits- und Gesundheitspsychologie beschreibt nun auch die ideale Zusammensetzung von Persönlichkeitsvariablen, über die jemand verfügen muss, um mit Arbeitsstress gut umgehen zu können und trotz hoher Arbeitsbelastung im Wissenszeitalter bei guter Gesundheit bleiben zu können. Genannt „PsyCap“, das psychologische Kapital, setzt es sich zusammen aus den folgenden persönlichen Ressourcen: Glaube an die eigene Schaffenskraft und Effektivität, Hoffnung, Optimismus und Widerstandskraft.

Menschen mit hohem psychologischem Kapital glauben also an sich selbst und fokussieren besonders auf positive Ereignisse und Begebenheiten, sowohl im Rückblick auf bereits Geschehenes als auch in ihrem Glauben an die Zukunft. Wenn sich Dinge positiv gestalten, Ziele erreicht werden und Wünsche in Erfüllung gehen, sehen sie die Ursache dafür häufig bei sich selbst, ihrem eigenen geschickten Planen, Denken und Handeln und baden bewusst im Erfolgserlebnis. Wenn allerdings negative Ereignisse eintreten, rechnen sie die eher äußeren Umständen zu und bewerten sie als nicht so wichtig, denken nicht so viel darüber nach, „tauchen einfach durch“.

Einfach gsund

Die mittlerweile also von den psychologischen und psychotherapeutischen Wissenschaften erforschten Zusammenhänge zwischen Wissensarbeit und Gesundheit bzw. Krankheit können nun auch in der Prävention und in der Rehabilitation zu guten Ergebnissen führen. Jemand, der die positiven Denk- und Einstellungsmuster kennt, welche gesundem stressresistentem Arbeiten in der Wissensindustrie zugrunde liegen, kann diese als persönliche Vorkehrungen bewusst einsetzen. Fällt das dem einzelnen schwer, so kann das Unternehmen seinen Arbeitnehmern hier helfend unter die Arme greifen.

Prinzipielle strukturelle Beiträge des Unternehmens zur Förderung positiver, PsyCap-fördernder Bedingungen können das Schaffen einer grundlegenden Vertrauenskultur im Unternehmen sein sowie das Vorhandensein strategischer Personalentwicklungsmaßnahmen, die abgestimmt sind auf die wachsenden Anforderungen der Zukunft und proaktiv Weiterentwicklung fördern, also die MitarbeiterInnen für ihre Erfolge loben und belohnen, ohne sie gleichzeitig gegeneinander auszuspielen. Individuell vom Unternehmen dem Arbeitnehmer für die „Psychohygiene“ zur Verfügung stellbare Möglichkeiten, die Stresskrankheiten vorbeugen können, sind für den einzelnen maßgeschneiderte Instrumente wie Coaching, das als persönliches Reflexionsfeld genützt werden kann und wo „PsyCap-Denken“ gelernt werden kann. Aber auch Selbstregulationstrainings, die einzeln oder in der Gruppe durchgeführt werden, sind probate Mittel, die ein Unternehmen seinen MitarbeiterInnen anbieten kann. Hierzu zählen z.B. Stressmanagement- und Entspannungstrainings, Meditation, Biofeedback und Autogenes Training . Sowohl der einzelne als auch das Unternehmen haben also immer zwei prinzipielle Möglichkeiten, um gesundheitsregulierende Maßnahmen – präventiv oder zur Rehabilitation bereits erfolgter Gesundheitsschäden der MitarbeiterInnen – zu treffen : Einerseits können problemfokussierte Lösungsmöglichkeiten gesucht werden, die zu strukturell-organisatorischen Änderungen im Unternehmen oder beim Handeln der MitarbeiterInnen führen. Schritte in diese Richtung verlangen eher nach plakativen, von außen unmittelbar sichtbaren Aktionen und Verändern. Andererseits können als Gegensatz zu den problemfokussierten Ansätzen emotionsbezogene Interventionen getroffen werden. Wissensarbeiter, die von Burnout oder Herz- Kreislauferkrankungen bedroht sind oder gar bereits eine solche Krankheit erfahren haben, müssen an ihren eigenen Gefühlen und Einstellungen arbeiten, nach Innen schauen. Neben den oben beschriebenen Instrumenten wie Coaching oder Selbstregulationstrainings ist hier dann auch eine umfassendere, ganzheitlichere Intervention angebracht, zum Beispiel eine Psychotherapie.

In den USA ist es bereits durchaus üblich, dass Unternehmen ihren MitarbeiterInnen hier gezielt psychotherapeutische Instrumente zur Verfügung stellen. Besonders verhaltenstherapeutische Maßnahmen werden gerne angeboten5. Bei der sogenannten kognitiv-behavioralen Therapie geht es dann oft um das Üben von Verhaltens- und Einstellungsänderungen, weg von der Leidensdruck-Spirale des Negativ-Bewertens, des Kontrollieren- und Verändern-Wollens – auf gut Wienerisch wohl dem „Jammern und Granteln über die unhaltbaren Zustände hier, gegen die jemand doch was tun sollt, gegen die ich mich vielleicht sogar auflehnen sollt“ – hin zu einem Geschehen-Lassen und Akzeptieren-Können, einem Positiv-Uminterpretieren der vorhandenen Gegebenheiten, zum Erkennen der persönlichen Vorteile, die in der Wissensarbeit liegen.

Wenn WissensarbeiterInnen dann auf diese Weise ihr PsyCap aufgebaut haben, sich selbst wieder als das sehen, was sie sind, nämlich privilegiert im Vergleich zu anderen Arten von Arbeitskräften, ausgestattet mit interessanten, kreativen Arbeitsinhalten, viel Arbeitsautonomie, einem hohen Arbeitslohn und umgeben von einem Netzwerk höchst motivierender, spannender KollegInnen, dann erst können sie tatsächlich den Studien gerecht werden, die sie als die gesünderen, glücklicheren Arbeiter identifiziert haben. Denn erst dann wird das zuvor möglicherweise empfundene Gefühl der Selbstausbeutung in der Arbeit zu einem Wissen um die Selbstverwirklichung durch die Arbeit in der Wissensindustrie.

Zum Nachlesen: I. Brinkley et al., 2010: Is Knowledge Work Better For Us? Knowledge workers, good work and wellbeing. G. Hube , Dissertation, 2005: Beitrag zur Beschreibung und Analyse von Wissensarbeit L. M. McCracken, Su-Yin Yang: A Contextual Cognitive-Behavioral Analysis of Rehabilitation Workers’Health and Well-Being: Influences of Acceptance, Mindfulness, and Values-Based Action. Rehabilitation Psychology 2008, Vol. 53, No. 4, 479–485 J.P. Foreyt, W.S. C. Poston II: Reducing Risk for Cardiovascular Disease. Psychotherapy Volume 33/Winter 1996/Number 4, 576 – 586 J. B. Avey, Fred Luthans, Ronda M. Smith, and Noel F. Palmer: Impact of Positive Psychological Capital on Employee Well-Being Over Time. Journal of Occupational Health Psychology 2010, Vol. 15, No. 1, 17–28 Sabir I. Giga, Cary L. Cooper, and Brian Faragher: The Development of a Framework for a Comprehensive Approach to Stress Management Interventions at Work. International Journal of Stress Management, 2003, Vol. 10, No. 4, 280–296 F. W. Bond and David Bunce: Mediators of Change in Emotion-Focused and Problem-Focused Worksite Stress Management Interventions. Journal of Occupational Health Psychology, 2000, Vol. 5, No. 1,156-163

http://elib.uni-stuttgart.de/opus/volltexte/2005/2426/pdf/Diss_Hube_Wissensarbeit.pdf

http://www.business-doctors.at/images_dokumente/Burnoutstudie%20Short%20Summary%202.pdf

http://www.kardiopsychologie.eu/page10.html

 http://www.kardiopsychologie.at/reha.pdf

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