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  • 20 Perspektiven einer neuen Arbeits- und Organisationskultur für 2020

    20 Perspektiven einer neuen Arbeits- und Organisationskultur für 2020

    Die Arbeitswelt dreht sich immer schneller: Technologische Disruption, turbulente Märkte und eine Arbeitskultur, die im radikalen Wandel begriffen ist.  Digitale Transformation, die Arbeitnehmer und Organisationen unabhängig von Büroplätzen und Anwesenheitszeiten verankert. Sharingkultur, die traditionelles Besitzdenken in Frage stellt und Wertehaltungen, die nach mehr gesunder Arbeit rufen, sind nur einige Aspekte.

    Das Jahresende gibt uns die Möglichkeit, innezuhalten – und auf das große Ganze zu blicken.  Welche Arbeitstrends, welche Themen und Entwicklungen, welche Ideen werden uns im kommenden Jahr beschäftigen? Gemeinsam mit Experten aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln haben wir einige Thesen und Umsetzungsvorschläge erarbeitet, die uns die Neuerfindung der Arbeitswelt 2020 erleichtern. Die Keyfacts unter dem Motto Arbeitanders, die wir in unterschiedlichen Diskussionsformaten nach der Veröffentlichung unseres Buches Der Wandel des Arbeitsmarktes- der Mensch im Mittelpunkt und Erarbeitung unserer Interventionen gesammelt haben, als Impulse für 2020 hier im Überblick:

    1. Große Veränderungen beginnen oft im Kleinen
    2. Neue Technologien kommen und gehen, doch jede beeinflusst die Art und Weise, wie wir heute und in Zukunft arbeiten werden.
    3. Es wird ernst in Sachen SDG Ziele (globale Ziele nachhaltiger Entwicklung) für die Unternehmen
    4. Sie können ihre Aufgaben erledigen, wo Sie oder ihr Kunde möchte
    5. Permanent Beta – Arbeit als permanente Metamorphose – Fehler machen und daraus Lernen zulassen
    6. Diverse Teams sind nachgewiesenermaßen wirtschaftlich erfolgreicher und innovativer und wir brauchen sie daher
    7. Transformation beginnt im Inneren und deswegen bei jedem Einzelnen
    8. Die Unternehmenskultur zu verändern, heißt Verhalten verändern
    9. 2020 wird das Jahr sein, in dem sich auch die konservativsten Unternehmen offener mit ihren eigenen flexibles Arbeitsmodellen positionieren
    10. Auch das WHO Motto „Wir investieren in die Gesundheit, in das Wirtschaftswachstum und in die Gleichberechtigung von Frauen“ zeigt uns den Zug zur gesunden Arbeit auf
    11. Die Zebras sind im Vormarsch. Zebras sind Startups, die sich auf die Lösung bestehender Probleme konzentrieren und statt auf exponentielles Wachstum und auf Nachhaltigkeit und langfristige Profitabilität setzen
    12. Einhörner und Zebras. Im Kern geht es um den Wert für den Kunden und danach um Geschäftsmodelle, die diesen Wert rentabel und profitabel transportieren können
    13. Die Geschwindigkeit steigt, das macht uns gleichzeitig erfolgreicher, wenn wir uns der Organisationsresilienz und der persönlichen Resilienz widmen
    14. Bildung wird zentral. Die Arbeitsweltveränderung bekommt einen Fokus, das lebenslange Lernen, um unsere Arbeitsgesellschaft für den technologischen Fortschritt zu wappnen, auch. Für die MitarbeiterInnen erhöht sich dadurch schließlich auch ihr Wert am Arbeitsmarkt
    15. Immer mehr Unternehmen lassen sich auf das Konzept der 4-Tage-Woche ein, resultierend weniger Stress und gestiegene Produktivität
    16. Digitalisierung trifft Empathie
    17. Shareholder value und Stakeholder value gehen Hand in Hand
    18. Ob und wie Gesichtserkennung auch in Unternehmen (Mitarbeiter, Marketing) künftig eingesetzt wird, ist eines der bestimmenden Themen im Jahr 2020.
    19. Die Geschwindigkeit erhöht sich weiter. Speed lohnt sich nicht nur kurz- und langfristig für die Leistung von Unternehmen, sondern fördert auch das Wohlergeben der Mitarbeitenden und wird zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden.
    20. Der Trend geht ganz klar hin zu einer agilen aber vor allem zu einer am Menschen orientierten Arbeitswelt

    Alle Diskussionen waren von einer Grundforderung getragen: Für die meisten Punkte erfordert es eine tiefgreifende Veränderung von inneren Überzeugungen, Werten, Gewohnheiten, Meinungen, und Interventionen, um diesen Change und die Angst vor dem Neuen und Unbekannten zu meistern,  das viel Vertrauen benötigt.  Ein hohes Niveau an Vertrauen im Team, Flow und digital Flow im Team bereiten den Boden dafür auf. Alle Teammitglieder können ihre Fähigkeiten zum Ausdruck bringen und erkennen den Wert ihres Beitrages. Im Zustand des Flows – hier unterstützen Fokuszeiten und Speed hacks – steigen Konzentration und Fokus, herausragende Ergebnisse entstehen, ohne dass es sich nach harter Arbeit anfühlt.

    Dabei ist Führung immer noch wichtig, mit dem richtigen Mix aus Fördern und Fordern. Gelernt wird in eigenen Führungslernsprints eine neue Art des Führens. Psychologische Sicherheit zu geben, ist dabei das oberste Prinzip der Führungsarbeit, um Arbeit anders zu gestalten.  Fehlerkultur statt Fehlervermeidung, das Team versteht sich als safe place to fail. Auch darauf achtet der Teamleiter mit Vehemenz. Ist das Entstehen von Flow in Präsenzteams schon eine Herausforderung, geht es auch in virtuellen Teams um Präsenz. Das Erstellen einer Team-Charta, in der die Spielregeln für die virtuelle Zusammenarbeit festgelegt werden, und eine hohe Disziplin, diese dann auch einzuhalten, erhöhen die Chancen auf Flow und liefern die gewünschte Innovationskraft und Produktivität. Für völlig neu zusammengestellte Teams – präsenten und umso mehr virtuellen – ist der Zusammenhang zwischen Vertrauen und Selbstvertrauen zentral und bildet die Voraussetzungen für Kreativität und Lösungsfindung im Team, sowie der transparente Umgang mit unterschiedlichen Arbeitsstilen. Sie befähigen das Team im Voraus, bevor es noch um die sachlichen Projektziele geht. Die werden dann mehr oder weniger von selbst nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen. Beim Start stellen wir immer wieder Widerstand fest, vor allem Fachexperten und Führungskräfte halten das für eine „Habt Euch alle lieb“-Vereinbarung, einen Nichtangriffspakt. Das Gegenteil ist der Fall. Mit dem gestärkten Vertrauen im Team werden konstruktive Kritik, auch Selbstkritik, und die schon angesprochene Fehlerkultur erst möglich, nur ohne die üblichen Verletzungen und Kränkungen, Schuldzuweisungen und Rechtfertigungen. Das überrascht die anfänglichen Kritiker immer am meisten.

    Um eine neue Arbeitskultur und Organisationskultur zu schaffen, braucht es gezielte Interventionen, um die bisherigen Routinen zu brechen. Dazu kreieren wir analoge/digitale Arbeitserlebnisse und Interventionen, die es leicht ermöglichen neue Arbeitsmodelle und Zusammenarbeitswirkweisen kennen zu lernen und zukunftssichere Mitarbeiter- und Kundenbeziehungen, sowie Mensch-Maschineninteraktionen zu leben, die Nutzen schaffen. Wir durchbrechen Silo-Denken und entdecken immer wieder, welches Momentum in jeder Aufgabe steckt, wenn man sie transdisziplinär und neu angeht.

    Dass optimieren analoger und digitaler Mitarbeitertouchpoints und implementieren sukzessiver neuer Arbeitsformate stärkt die Kollaboration. Wir wagen Experimente, erschließen neue Arbeitsmöglichkeiten, erhöhen damit die Geschwindigkeit und arbeiten anders.

    Autoren: Ursula della Schiava-Winkler, Klaus Pollhammer, näheres unter www.arbeitanders.com

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  • PIPI LANGSTRUMPF mag das Generationenkonzept nicht- eine laute Kritik am XYZ-A Modell

    PIPI LANGSTRUMPF mag das Generationenkonzept nicht- eine laute Kritik am XYZ-A Modell

    „Sei wild, sei frech und wunderbar, so lautet das durchgängige Motto der Figur Pipi Langstrumpf, die Astrid Lindgren schuf, mit dem Ziel die Geborgenheit und die Freiheit einer heranwachsenden Generation aufzuzeigen. Das unkonventionelle Verhalten der Pippi zeigt sich durch aktives, selbstbewusstes, selbstbestimmtes, kreatives und gewitztes Tun. Gerade dieses Verhalten ist nun in der Organisation gefragt, um die Veränderungsgeschwindigkeit zu erhöhen und unkonventionell und individuell Lösungen für Kunden und Mitarbeiter zu finden. Astrid Lindgren ging es dabei nicht um Typisierung sondern um Aufhebung von Stereotypen und das genau täte unseren Generationenmodellen auch sehr gut. Bei Generationentypisierungen wird nämlich angenommen, dass die jeweiligen Altersgruppen durch prägende historische Ereignisse und/oder durch veränderte gesellschaftliche ökonomische Entwicklungen ähnliche Sicht- und Verhaltensweisen entwickeln und deshalb ihr Kommunikations- Arbeits- und Interaktionsverhalten ändern.  Wir erleben derzeit, dass die Sicht auf die  Gemeinsamkeiten der gut unterscheidbaren Altersgruppen bzw. „Generationen“ en vogue ist. Angelehnt ist diese Zuschreibung an die sozialpsychologische Definition des Generationenbegriffes: „Als Generation bezeichnet man „die Gesamtheit von Menschen ungefähr gleicher Altersstufe mit ähnlicher sozialer Orientierung und einer Lebensauffassung, die ihre Wurzeln in den prägenden Jahren einer Person hat.“ Diese Prägung findet also vor allem während der Kindheit, der Jugend und des frühen Erwachsenenalters statt, da in dieser Phase die Veränderungsmotivation für die der individuellen Wertesysteme am stärksten ist. Der damit verbundene generationenspezifische Wertewandel ermöglicht neue Sichtweisen, die wiederum zum Hinterfragen gewohnter Lebens- und Arbeitsweisen führen.

    Die Ableitung in der Arbeitswelt fußt darauf dass nun auch herkömmliche Strukturen, Funktionen und Prozesse in den Betrieben in Frage gestellt werden und damit eingespielte Hierarchien relativiert werden. Was hier stark vereinfacht wird, sind das Geburtsjahr und bestimmte Persönlichkeitseigenschaften oder gar Verhalten einhergeht.

    Gott sei Dank: Pipi Langstrumpfs gibt es in allen Generationen. Auch wenn die Typisierung komplexitätsreduzierend wirkt, seien Lebensstile, Lebenserfahrungen Milieus und Lebenswelten besser und stärker ausdifferenziert, als XYZ. Die Einzigartigkeit des Individuums ist durch solche Modelle nicht zu erfassen, sondern durch empathisches Miteinander. Konsequente Umsetzung einer mehrperspektivischen Lebensqualität mit der Kombination von Geld und Genuss, Familie und Freundeskreis, sinnvolle und persönlich befriedigende Arbeit, lebenslange Bildung und vielfältige kulturelle Aktivitäten sowie Engagement für mehr Humanität und ökologische Sensibilität ist nicht generationsspezifisch. #‚ Arbeitanders  #dieHRMacher #sozialkompetent #Generationsmodelle #Babyboomer, #Generationxyz, #Arbeitsmarkt im Wandel
    #Musterbrechen #neueszulassen #ArbeitsmarktimWandel #Arbeitnehmer #HRgefragt #digitalerHumanismus #Achtsamkeit #Generationenwissen #Lernanders #Dialog #ChangeMindset

  • Mindfulness- Klarheit durch Achtsamkeit

    Mindfulness- Klarheit durch Achtsamkeit

    Bei Achtsamkeit sehen wir die Dinge klar differenziert und entdecken mögliche Verzerrungen. Wir werden uns bewusst, hören auf uns und schaden damit und dadurch auch anderen weniger. Es wächst durch den Umgang mit uns und anderen das Mitgefühl und das Verständnis für Unterschiede, für Interessen, für Bedürfnisse. Beobachten, fühlen, entschleunigen führt zur Offenheit und zu innerem Gleichgewicht.

    Beginnend im eigenen gelangen wir durch Loslassen in einen entspannten Modus. Wir erkennen, wie Emotionen, Impulse, Gedanken und Ideen in unserem Körper und Geist entstehen, aufsteigen und wieder verschwinden und manche auch wiederkehren und uns fesseln. Wohlwollen, aktives Zuhören und positive Sprache ermöglicht Güte und schafft Perspektive. Muster, die als Gewohnheiten nicht gut für uns sind, Wertungen, Entwertungen und Erwartungen und Zuschreibungen fallen weg und lenken den Blick auf den Fokus, das Wichtige. Innehalten bringt uns die Möglichkeit zur Reflexion und zum Lernen. Das Dringlichste ist nicht das Wesentlichste. Unwichtiges geht verloren und verbraucht daher keine Energie. Wir gehen in diesem Sinne sehr ressourcenschonend mit uns um und kommen zur Ruhe. In dieser Zentriertheit finden Herz und Verstand, Fühlen, Handeln und Denken zueinander und beflügeln sich. Ruhe und fokussierte Zeit gewinnen Überhand.

    Durch dieses tiefe Verstehen, ist unser Weitblick geöffnet, unser Blick durch das Herz unterstützt und wir strahlen förmlich klar. Es geht darum dem Augenblick mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Im Augenblick präsent sein, Gelassenheit zu entwickeln und den Augenblick genießen. Im Hier und Jetzt. Wir geben Impulse ohne etwas zu erwarten und gleichzeitig strömt die Kraft, die die Umsetzung einleitet. Indem wir tief hinhören schaffen wir eine ruhige und aufnahmebereite Atmosphäre und Verbundenheit, in der Arbeit genauso wie im Privatleben. Es gilt den Siegel der Neutralität und Authentizität der in sich ruhenden eigenen Resonanz zu leben. Neben Bewegungsfreiheit, Freiheit für Gedanken und Aufmerksamkeit werden Ruhe, Privatsphäre und Entspannung zum größten Luxus.

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  • Erfahrungswissen stärkt die Innovationskraft

    Erfahrungswissen stärkt die Innovationskraft

    Anerkennen was es ist- Erfahrungswissen

    Erfahrungswissen gilt als Form des Handlungswissens – einerseits mitteilbar, anderseits implizit- also silent. Praktisch, theoretisch oder im Zusammenhang mit dem Erfassen der Wirkzusammenhänge bildet es die Grundlage beim Lösen eines Problems nicht nur in-the- box zu denken, sondern auch unkonventionelle Wege zum Ziel zu erkennen. Angereichert durch viele Situationen mit unterschiedlichen Anforderungen kommt die Kreation ins Spiel. Gespielt mit der Wahrnehmungs- und Umgangserfahrung, die durch Ereignisse mit der Betroffene bereits vertraut ist und so gleichzeitig Risiken, Fehler und Fehlleistungen umgangen werden. Komplexe sinnliche Wahrnehmung, rasches intuitives Subtiles und differenziertes Erfassen der gegenwärtigen Situation und die Selektion von Lösungsmöglichkeiten über den Abgleich mit und die Weiterentwicklung von bereits vorhandenen Wegen stellen zentrale Spezifika erfahrungsgeleiteten Wissen dar.

    Erfahrungswissen als Lernpotential

    Erfahrungswissen besteht Großteils aus schweigendem Wissen, das überwiegend nicht oder nicht ausreichend thematisiert und verbalisiert wird und jedenfalls in der Regel unmittelbar handlungsgebunden ist. Es kann also nur bedingt explizit transformiert werden. Stellt man gemischte Teams zusammen passiert quasi selbstorganisiert ein immanentes, eigenaktives, gleichsam diffundierendes Lernen.

     

    ANERKENNUNG UND WEITERGABE VON ERFAHRUNGSWISSEN

    Wissens- und Kompetenzwanderungen- entdecken-erfahren-erleben

    Wissens- und Kompetenzwanderungen erzeugen eine Möglichkeit bei erfahrungsbasierten Kompetenzen um implizite Formen von Wissen handelt und deren Aneignung nicht über formalisierte Kanäle erfolgen kann. Die Techniken werden gemischt wie eine Wanderung durch einen thematischen Schwerpunkt in Form eines MOOC aufgebaut, fachliche Kurzvorträgen wechseln sich mit virale Mitmachaktionen, Experimenten sowie Slidepräsentationen, Wissensquiz, Webinaren mit anschließendem Dialog ab. Die gezielte Organisation einer solchen Wissens- oder Kompetenzwanderung im Unternehmen ist selbstorganisiert aufgebaut.

     

    Wissenstransfer um Relevantes von Unwichtigem zu trennen und neue Lösungswege zu entdecken

    Ein gezielter moderierter, mitgefilmter und dokumentierter Wissenstransfer kann zum Beispiel im Rahmen von eigens definierten engeren Beziehungen von Erfahrenen und „Anfängern“ erfolgen. Entweder in Form von Tandem-Bildung, wobei im Rahmen von Gruppenarbeit oder auch außerhalb, Tandems bestehend aus einem/r erfahrenen und einem/r jungen Teammitglied gebildet werden. So kann ein zentraler Bestandteil des sog. Erfahrungswissens einerseits die  detaillierte Kenntnisse praktischer Gegebenheiten oder die Anwendung von Erfahrungen, die in der Vergangenheit angesammelt wurden, erfragt werden und so werden Aspekt des „Erfahrens“ bzw. des „Erfahrung-Machens“ sichtbar und spürbar gemacht. Das Besondere am Wissenstransfer beruht demnach auf einer besonderen Methode der Auseinandersetzung mit konkreten Gegebenheiten, und zwar sowohl was deren Erkenntnis als auch was den praktischen Umgang hiermit betrifft.

    Wissensdialog als positiver Katalysator einsetzen

    Sensibles soziales Erfahrungswissen wird im Generationendialog ausgetauscht, dadurch wird ein Gespür für soziale Beziehungen und die Unterschiede zwischen Personen, ihrer Rollen, der unterschiedlichen Subkulturen zur Verbesserung des sozialen Klimas  und Akzeptanz der unterschiedlichen Sichtweisen erreicht. Vertrauenskultur und generelle Verhaltenserwartungen dienen so eine sozial befriedigende Umgangsweisen und Austauschbeziehungen im Betrieb zu realisieren (gegenseitige Achtung und Anerkennung, Balance von Bedürfnissen, Ansprüchen, Zumutungen).

    Wissensfelder der Organisation ermitteln

    Intime Kenntnis der informellen Organisationswege und –kanäle und Abgleichung mit formalen Organisationsregeln werden in diesem Bereich analysiert und mit den Organisationsmitgliedern hinsichtlich souveränes Meistern von unerwartet auftretender org. Tagesprobleme wie z.B. Materialengpässe, Zusatzaufträge, Umstoßen der Prioritäten im Tagesablauf in Szenarienformaten diskutiert. Damit können eventuelle Schwachstellen im Voraus gewittert werden, situationsgerechtes Improvisieren ermöglich werden und so ein flexibler, effizienter Umgang mit Zielkonflikten sensibilisiert werden.

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  • Mitarbeitergespräche leicht gemacht

    Mitarbeitergespräche leicht gemacht

    Die Seminarbeschreibung mit Anmeldeabschnitt als pdf. Dokument:

    Profil_mitarbeitergesprächleichtgemacht

    Mitarbeitergespräche erfolgreich führen zu können, muss heute zu den sozialen Kernkompetenzen jeder Führungskraft gezählt werden.

    • Eine Führungskraft, die dies nicht beherrscht, kann ihren schwierigen Auftrag, Mitarbeiter zur Erreichung von Zielen zu führen, nicht ausführen. Die Folgen sind dann nicht nur mangelnde Effektivität und geringe Motivation der Mitarbeiter, sondern auch ein Verfall der Vorbildfunktion, der Glaubwürdigkeit und damit auch der persönlichen Autorität der Führungskraft.
    •  Vorgesetzte und Mitarbeiter müssen immer wieder in ihren Mitarbeitergesprächen unterschiedliche Standpunkte abklären, Entscheidungen weitergeben oder entgegennehmen, Beurteilung,  Anerkennung und Kritik ausdrücken.
    • Ebenso ist der reibungslose Informationsfluss ein wichtiger Führungsaspekt.

    NUTZEN:

    Verbesserung des Gesprächsverhaltens und gezielter Einsatz der Gesprächsführung. Die Teilnehmer vertiefen und erweitern ihr Führungswissen durch Kenntnisse und Fertigkeiten aus den Bereichen Verhalten und Kommunikation. Sie lernen und üben den gezielten Einsatz des Gesprächs als Führungsmittel. Ihr Verhalten in schwierigen Gesprächssituationen (Kritik-, Beurteilungs-, Personalauswahl-, Motivationsgespräch) wird sicherer.

    ZIELGRUPPE:

    Führungskräfte mit disziplinärer Personalverantwortung;

    Führungskräfte von Projektteams.

    INHALTE:

    Der Umgang mit dem Gespräch als Führungsmittel will gelernt und geübt sein. Jemand, der als guter „Gesprächsführer“ gilt, wird respektiert, häufig bewundert. Er schafft es, schwierige Situationen im Gespräch zu entschärfen, im Gespräch Konflikte zu lösen, Mitarbeiter und Kollegen mitzureißen. Das Mitarbeitergespräch in allen seinen Erscheinungsformen prägt den Führungsalltag.

    Welches Unternehmen kann sich dies eigentlich leisten? Gesprächsführung ist eine Kunst, allerdings eine, die man erlernen und verbessern kann. Das vielerorts und auch öffentlich praktizierte Dummdeutsch und die Gesprächskultur in der Politik, in Schulen und Universitäten, in Wirtschaftsunternehmen und Behörden sollten als Aufforderung verstanden werden, es besser zu machen. Geführt wird mit dem Wort.

    Führungsinstrumente bewusst einsetzen:

    • Motivation, Anerkennung  und Kritik im Mitarbeitergespräch, gekonnt Rückmeldung formulieren
    • Autoritätsverlust durch mangelnde Gesprächskompetenz
    • Information und Kommunikation als Fach- und als Führungsaufgabe
    • Theoretische und praktische Grundlagen der Gesprächsführung
    • Botschaften im Gespräch: Verbale und nonverbale Kommunikation
    • Gesprächsaufbau und Gesprächstechniken

     

    Führungsverhalten verbessern:

    • Unzweckmäßige und schädliche Verhaltensweisen im Gespräch
    • Ängste überwinden und Sicherheit im Auftreten gewinnen
    • Selbstdarstellung und Verhalten im Gespräch verbessern

    Typische Fehler im Gespräch:

    • Kommunikationsbedingte Führungsfehler und Führungskonflikte
    • Zuhörtechniken Fragetechniken und Gesprächssteuerung
    • Schwierige Gesprächssituationen meistern
    • Umsetzung in die Praxis

    TERMINE

    Wien:

    Mo, 4.10./ Di, 5.10.21 jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

    Mo, 2.5./ Di, 3.5.22 jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

    Berlin:

    Mo, 15.11./ Di, 16.11.21 jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

    Mo, 27.6./ Di, 28.6.22 jeweils von 9:00 – 17:00 Uhr

    Kosten:

    Die Kosten für das Modul betragen € 880,– exkl. Mwst pro Teilnehmer in Wien, in Restösterreich, in Deutschland € € 980,– exkl. Mwst oder als intern durch geführtes Training der vereinbarte Tagessatz. Näheres auch zu unseren AGB´s Hier geht’s  

    Zur Anmeldung

    Interne Termine auf Anfrage.

    Weitere Informationen erhalten Sie von Ursula della Schiava-Winkler per Email: office@socialskills4you.com oder telefonisch unter: +43/1/4087717 sowie +43/664/1012768.

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